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Kopie von Best-of-seven: Unsere Eishockey-Woche

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

In der Kolumne Best-of-seven blicken wir auf die Highlights der Eishockey-Woche.

Thema der Woche: Der Saisonstart der PWHL

Hofft in ihrer dritten PWHL-Saison auf mehr Einsatzzeit: Sandra Abstreiter. Foto: City-Press

Ist das echt schon die dritte PWHL-Saison, die in der Nacht von Freitag auf Samstag mit dem Spiel von Titelverteidiger Minnesota Frost gegen die Toronto Sceptres eröffnet wird? Ja, tatsächlich. Die Liga hat sich schnell etabliert und wir haben uns daran gewöhnt, dass es eine Profiliga für Frauen gibt. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Interesse wieder abgeflacht ist. Und daran hat die Liga einen großen Anteil. Entgegen dem Motto „Neues wird auch mal alt“ versucht die PWHL in den ersten Jahren ihres Bestehens, innovativ zu bleiben und regelmäßig spezielle Impulse zu setzen.

Das gilt für besondere Regeln, eine neue Draft Lottery, aber auch für die Zusammenstellung der Liga: Schon in der dritten Saison gibt es mit den Vancouver Goldeneyes und den Seattle Torrent zwei Expansion Teams. Die Liga ist auf acht Mannschaften gewachsen und hat sich wie geplant vom Osten in den Westen ausgedehnt. 

Auch aus deutscher Sicht ist die PWHL noch einmal interessanter geworden. Mit Nina Jobst-Smith wurde erstmals eine deutsche Feldspielerin gedraftet. Die Verteidigerin der Vancouver Goldeneyes ist zwar momentan verletzt. Aber mit Jobst-Smith, Torhüterin Sandra Abstreiter (Montreal Victoire) und Stürmerin Laura Kluge (Boston Fleet) spielen jetzt drei Deutsche in der PWHL. 

Von Toronto nach Boston: Nationalstürmerin Laura Kluge.

Die Liga will weiter wachsen. Schon in der vergangenen Saison durchbrach sie bei den Fans die Millionen-Marke, im Rahmen der „Takeover Tour“ in neun verschiedenen Städten in Kanada und den USA strömten die Zuschauer:innen in die großen Stadien. Klar, die Investitionen in die PWHL waren hoch und laut Business Plan sollen die ersten zehn Jahre der Liga gesichert sein (Si apre in una nuova finestra). Aber das Zuschauerinteresse zeigt auch, dass der Plan aufgehen könnte, professionelles Eishockey bei den Frauen dauerhaft zu etablieren. 

Dazu braucht es auch neue Gesichter. Die „großen Drei“ Marie-Philip Poulin (Montreal Victoire), Hilary Knight (jetzt bei Seattle Torrent) und Kendall Coyne-Schofield (Minnesota Frost) sind noch da. Aber Knight hat schon angekündigt, dass die Olympischen Spiele 2026 ihre letzten sein werden und recht viel mehr große Turniere werden auch bei den anderen beiden nicht mehr dazukommen. Gleiches gilt für Natalie Spooner, MVP der ersten PWHL-Saison. Langsam werden sie Platz machen für jüngere Spielerinnen. 

https://www.youtube.com/watch?v=N-3bEu9pALo (Si apre in una nuova finestra)

Die nächsten Stars des Frauen-Eishockeys stehen schon bereit. Taylor Heise (25) gewann mit den Minnesota Frost zweimal den PWHL-Titel und wurde in der ersten Saison Playoff-MVP. Sarah Fillier (ebenfalls 25) holte sich 2024/25 die Auszeichnung „Rookie of the year“ und war zusammen mit Hilary Knight Topscorerin der Regular Season. Auch europäische Spielerinnen wir Alina Müller (27) werden die Liga in den nächsten Jahren prägen. Mit der Tschechin Kristýna Kaltounková (23) wurde im Sommer erstmals eine europäische Spielerin an Nummer eins gedraftet. 

Argomento Best-of-seven

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