Die elternlose Teenagerin Michelle lebt in einer alternativen, retro-futuristischen Version der 1990er-Jahre. In dieser wurden skurril aussehende Roboter nach einem Krieg zwischen Menschen und Maschinen ins Exil verbannt. Als Michelle von einem Roboter namens Cosmo aufgesucht wird, den ihr für tot gehaltener Bruder Christopher steuert, macht sie sich zusammen mit Cosmo, dem Schmuggler Keats und dessen Roboter Herman in einer Wüstenregion im Südwesten der USA, dem Exil der Roboter, auf die Suche nach ihrem Bruder.
The Electric State ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2025. Das Drehbuch von Christopher Markus und Stephen McFeely basiert auf dem gleichnamigen Bilderroman von Simon Stålenhag. Regie führten die Brüder Anthony und Joe Russo, die bereits einige Marvel-Filme verbrochen haben.
Und genau in diesem dümmlich-bombastischen Marvel-Stil ist auch The Electric State gemacht. Die Roboter, die hier die Hauptrolle spielen, sind super cute, aber eben nicht echt. Hier ist nichts echt, hier ist alles am Computer gemacht, selbst bei den normschönen Gesichtern von Millie Bobby Brown und Chris Pratt, die die Hauptrollen spielen, kann man sich nicht sicher sein.
Die Story ist wie bei vielen Filmen dieser Art actiongeladen, rührselig und hanebüchen. Dieser Science-Fiction-Kinderfilm besitzt alles, was an vielen zeitgenössischen Filmen Mist ist: er ist ein Rückblendenmarathon mit nervigem Soundtrack, viel Technikerklärungen und den obligatorischen Produktplatzierungen. Dieses Machwerk ist bis in die dauergewellten Haarspitzen der 80er-Jahre-Frisuren wirklich der Inbegriff eines Zeitgeistfilms und hofiert das Transhumanismus-Programm der Tech-Milliardäre aus dem Silicon Valley.
The Electric State ist ungewollt gruseliger Blockbuster-Schrott, der eindrucksvoll verdeutlicht, was bei heutigen Filmproduktionen alles falsch läuft.
https://www.imdb.com/de/title/tt7766378/ (Si apre in una nuova finestra)