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30 Days of Night (2007)

Das kleine Dorf Barrow in Alaska macht sich bereit für die absolute Dunkelheit während der einmonatigen Polarzeit. Sheriff Eben Oleson wird gerufen, denn der einzige Helikopter des Ortes ist demoliert und alle Schlittenhunde von Barrow sind ermordet worden. Als der Strom und das Telefon ausfallen, ahnt Eben, dass etwas nicht stimmt. Bald schon greift eine Gruppe blutgieriger Vampire den Ort an, die Einwohner müssen sich verstecken und einen ganzen Monat lang ausharren.

30 Days of Night aus dem Jahr 2007 ist ein Horrorfilm von David Slade, der zwei Jahre zuvor mit Hard Candy (2005) Aufsehen erregte und später für die Fernsehserien Breaking Bad (2011), Hannibal (2013) und Black Mirror (2017) arbeitete. In den Hauptrollen sehen wir Josh Hartnett als Eben Oleson, Melissa George als Stella Oleson und Danny Huston als Marlow.

Die Handlung des Films beruht auf der gleichnamigen Comic-Reihe von Steve Niles und Ben Templesmith, die in Deutschland beim Infinity Verlag und bei Cross Cult erschien. Nach dem Film folgten die Webserien 30 Days of Night: Blood Trails (2007) und 30 Days of Night: Dust to Dust (2008) sowie die unsäglich schlechte Direct-to-DVD-Veröffentlichung 30 Days of Night: Dark Days (2010).

Das Werk ist zusammen mit So finster die Nacht (2008) der letzte ernstzunehmende und gelungene Genrebeitrag zum Vampirfilm, bevor 2008 die unsägliche Twilight-Reihe startete und das Vampir-Thema für längere Zeit nachhaltig beschädigte. Paradox ist dabei der Umstand, dass David Slade selbst beim dritten Twilight-Film Eclipse - Biss zum Abendrot (2010) Regie führte.

Die Comic-Verfilmung 30 Days of Night ist für mich eine der besten Horrorfilme der 2000er-Jahre. Schauspielerisch, dramaturgisch, atmosphärisch und in Bezug auf die mehrheitlich handgemachten Splattereffekte passt hier alles.

https://www.imdb.com/title/tt0389722/ (Si apre in una nuova finestra)
Argomento Film