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#397 Erklär mir, warum Mönche länger leben, Marc Luy

Andreas Sator links und Marc Luy rechts

Wenn ein Mann in ein Kloster geht, lebt er im Schnitt fünf Jahre länger als ein Mann außerhalb. Woran liegt das? Das habe ich den Demografen Marc Luy gefragt. Er ist für seine Kloster-Studie berühmt geworden und weiß, warum Männer kürzer oder länger leben. Ein nerdiges Gespräch über Lebenserwartung, das ihr lieben werdet <3

🙆 Marc Luy ist Bevölkerungswissenschafter. Er ist Direktor des Instituts für Demographie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Honorarprofessor für Demographie an der Universität Wien. Er beschäftigt sich vor allem mit der niedrigeren Lebenserwartung von Männern.

Diese Bücher empfiehlt Marc:

  1. „Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag“ von David Allen, https://amzn.to/4dF3bt8 (Si apre in una nuova finestra)

  2. „Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit“ von Tony Robbins, https://amzn.to/4e0mgoz (Si apre in una nuova finestra)

  3. „Die Kunst des digitalen Lebens: Wie Sie auf News verzichten und die Informationsflut meistern“ von Rolf Dobelli, https://amzn.to/3Rx64nh (Si apre in una nuova finestra)

  4. „Slow Productivity: The Lost Art of Accomplishment Without Burnout“ von Cal Newport, https://amzn.to/4efUsO8 (Si apre in una nuova finestra)

Marcs Shoutout für Medien

  1. Podcast „Hallo Fokus“ von Lars Bobach, https://larsbobach.de/podcast-hallo-fokus/ (Si apre in una nuova finestra)

  2. „Blinkist“ für Zusammenfassungen von Büchern, https://www.blinkist.com/de (Si apre in una nuova finestra)

Was nehme ich mir mit?

  1. Männer leben im Kloster länger.
    Das liegt vor allem daran, dass sie dort Risikofaktoren vermeiden, die ihr Leben außerhalb von Klöstern kürzer machen. Sie rauchen nicht, sie trinken keinen Alkohol, sie essen moderat und bewegen sich ausreichend. Außerdem sind sie Teil einer Gemeinschaft und vereinsamen nicht. All das ist wichtig für ein langes Leben.

  2. Das Kloster bietet viele Vorteile.
    Es liefert etwa auch einen geregelten Alltag, gibt damit den Menschen Struktur. Und wer in ein Kloster eintritt, muss sich auch nicht mehr mit dem Sinn des Lebens beschäftigen. Auch das ist wichtig. Bei Frauen in Klöstern hat das auch positive Effekte, sie leben dort aber nicht länger als Frauen außerhalb. Die Hypothese von Marc ist, dass das an der anstrengenden Arbeit innerhalb der Klöster liegt.

  3. Es gibt keine Wunderpille für ein langes Leben.
    Wer nicht raucht, moderat oder nicht trinkt, sich ausreichend bewegt, sich vielfältig ernährt und nicht zu viel isst und ein Leben führt, in dem es nicht zu viel Stress gibt, man Teil einer Gemeinschaft ist und für sich einen Sinn im Leben hat, der lebt im Durchschnitt viele Jahre länger und vor allem besser. Das ist das Geheimnis, nicht irgendein Superfood oder eine neue Tablette.

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