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Richterin und Autorin Ta-Som Helena Yun: “Deutschland war für mich Idyll”

Hey!

wie geht’s euch? Vielen lieben Dank an alle, die mir nach meiner letzten Mail aufmunternde Nachrichten geschickt haben und mich auf finanziell unterstützt haben. Das weiß ich wirklich zu schätzen 💚 🙏🏼!

Diesmal zu Gast ist Ta-Som Helena Yun. Sie ist in Berlin geboren, erst in Bremen aufgewachsen und dann nach Südkorea gezogen. Sie ist Richterin und Buchautorin.

Ta-Som Helena Yun steht auf einem Balkon, hinter ihr ist eine Häuserfassade zu sehen. Sie trägt ein dunkles Oberteil und eine dünne Zigarette in der Hand.

"Deutschland stand für mich für Freiheit und Selbstbestimmtheit. Es war für mich so ein Paradies und Idyll. Klar wurden diese Fantasien auch massiv zerstört. Ja, aber dafür stand es: für Meinungsfreiheit und Selbstentfaltung, für flache Hierarchien. Für all das stand Deutschland." (Foto: Stephanie Wacker)

"Das Ziel war immer Deutschland"

Im März 2025 erschien ihr Debütroman "Oh Sunny" (Si apre in una nuova finestra). Es geht um Sunny Oh, 26, Jurastudentin, die zwischen koreanischer Tradition und deutscher Turnhalle um Selbstbestimmung ringt.

Wir sprechen über Gewalt und Prügelstrafen an koreanischen Schulen, ihr Looking-for-friends-Makeover im Jurastudium und wie sie zum Schreiben kam.

Wenn ihr wissen wollt, wie man seinen Schreibmuskel trainiert, was koreanischer Pansori-Gesang ist und warum sie einen bizarren Fanclub in der Schule hatte, dann hört gerne rein in diese spannende Folge.

Viel Spaß beim Hören!

Liebe Grüße, Frank

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