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In der Wechselzone mit Tom Kattwinkel über „Sucht“ – Folge 14

In dieser Episode In der Wechselzone mit geht es um ein Thema, das mitten in unserer Gesellschaft liegt und trotzdem oft verdrängt oder vereinfacht wird. Sucht. Mein Gast ist Tom Kattwinkel. Er ist Mediziner und Journalist bei ZEIT ONLINE und beschäftigt sich intensiv mit Neurowissenschaften, Hirngesundheit, Prävention und Suchterkrankungen. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Sucht weit mehr ist als fehlende Disziplin und weshalb moderne Suchtsysteme heute gezielter funktionieren als jemals zuvor.

Themen in dieser Folge:

  • Was ist Sucht
    Warum Sucht keine reine Willensfrage ist und wie biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammenwirken.

  • Dopamin und das Belohnungssystem
    Wie Sucht im Gehirn entsteht, warum unser Belohnungssystem so anfällig ist und weshalb manche Substanzen und Verhaltensweisen besonders stark wirken.

  • Die gesellschaftliche Dimension von Sucht
    Warum Suchterkrankungen häufig stigmatisiert werden und weshalb genau das Betroffenen oft zusätzlich schadet.

  • Die Strategien der Tabakindustrie
    Wie moderne Nikotinprodukte funktionieren, warum gezielt junge Menschen angesprochen werden und weshalb aktuell eine ganze Generation zum Versuchskaninchen wird.

  • Erfahrungen aus der Suchtarbeit
    Tom erzählt von seinen Einblicken in Suchtgruppen und davon, wie unterschiedlich die Geschichten und Lebensrealitäten hinter einer Abhängigkeit sein können.

  • Wege aus der Sucht
    Welche Unterstützungsmöglichkeiten existieren, warum soziale Beziehungen eine zentrale Rolle spielen und weshalb Hoffnung und Veränderung auch nach langer Abhängigkeit möglich bleiben.

Über Tom Kattwinkel
Tom Kattwinkel studierte Medizin in Kiel und arbeitet heute als Journalist im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Für seine Arbeit wurde er 2024 vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalistinnen und Journalisten des Landes gewählt.

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