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Die Linke als Malocherschreck

Ruhrbarone Newsletter 3. April 2026

Hallo zusammen,

unser Gastautor Holger Marcks hat in einem ebenso langen wie lesenswerten Essay die Mitverantwortung der linken Szene am Aufstieg der AfD beschrieben. Ein Grund: die Kulturpolarisierung. Spannend und exzellent begründet. Aber zu feiern gab es diese Woche auch etwas: Apple wurde 50 Jahre (Si apre in una nuova finestra) alt. Zwischendurch war das Unternehmen fast pleite, was einem zeigt, dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte.

Stefan Laurin
Herausgeber

Unsere Themen der Woche:

Die Linke als Malocherschreck

Arbeiter auf einer ICE-Baustelle Foto: Reinhold Möller Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wer die linke Ideen- und Bewegungsgeschichte mitgeschnitten hat, weiß, dass viele Konzepte, die heute den Diskurs im Mitte-Links-Spektrum prägen, noch Anfang der 2010er Jahre der linken Szene vorbehalten waren. Queerfeministische und postkoloniale Ideen zum Beispiel waren, wie Identitätspolitik generell, nicht mal bei den Grünen oder der Linkspartei so stilprägend für die politische Kultur, geschweige denn bei der SPD.

Ruhrbarone (Si apre in una nuova finestra)

„Danke, Wolfram Weimer“: Über den Kulturbetrieb, der Israelhass beschweigt. Und liebäugelt mit AfD

Die Kunst ist frei, die Kunstfreiheit heilig? Leider ja, schrieb Alfred Döblin vor knapp 100 Jahren, es bedeute „nichts weiter als: der Künstler ist ein Idiot, man lasse ihn ruhig reden.“ Und wie sie reden, die Künstler und Kunstfunktionäre im staatsfinanzierten Betrieb, sie schweigen den Judenhass tot. Eine Strategie? Für den Tag, an dem die AfD den Laden übernimmt?

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Trockenschwimmen mit Ansage: Deutschlands KI-Strategien seit 2018

Deutschland hat die Bedeutung von KI früh erkannt und sich dann wegen grüner Ideologie freiwillig aus dem globalen Rennen um die technologische Zukunft verabschiedet.

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Schulter-Schock auf Schalke: Platzt jetzt der Aufstiegstraum?

Der FC Schalke 04 hat in der Hinrunde der Saison 2025/26 genau das gemacht, was auf Schalke eigentlich niemand so richtig sehen will – und trotzdem alle unterschrieben hätten: unattraktiven Fußball gespielt und dabei überraschend erfolgreich gepunktet. Kein Glanz, kein Glamour, aber Tabellenplatz eins. Fußball-Romantik? Fehlanzeige. Ergebnis-Fußball? Volltreffer.

Ruhrbarone (Si apre in una nuova finestra)

Herzlichen Glückwunsch, Apple

Am 1. April 1976 gründeten Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne Apple in der Garage von Jobs’ Eltern in Los Altos. Wayne verließ das Unternehmen bald wieder, die beiden Steves sollten die Welt verändern.

Ruhrbarone

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