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Frühlingsbote

Diesen Monat geht es hier um einen besonderen Frühlingsboten – dem Tausendschön … oder Ringelröschen, Maßliebchen, Marienkrönchen … Es gibt unzählige Bezeichnungen für Bellis perennis, aber die meisten kennen sie wahrscheinlich unter dem Namen Gänseblümchen.

In Europa kommen Gänseblümchen häufig vor, sogar auf Höhen von bis zu 2000 m.1 Sie wachsen auf Wiesen und Weiden mit niedrigem Pflanzenwuchs, da sie dort am meisten Licht bekommen. Nachts schließen Gänseblümchen ihre Blütenkörbchen. Das passiert tagsüber nur bei drohendem Regen – an der Öffnung des Blütenkörbchens lässt sich somit das Wetter kurzfristig vorhersagen. Doch nicht nur dafür sind Gänseblümchen nützlich, sie sind nämlich sogar essbar!* Ihr Geschmack ist nussig und sie liefern viele Vitamine und Mineralien.2 Die Blätter, Blüten und Knospen kann man roh essen, z.B. im Salat oder aufs Brot. Gekocht eigenen sie sich auch als Tee oder für Suppen.3 Aus den Blütenknospen lässt sich sogar ein Kapern-Ersatz zubereiten. Ihre Blütezeit erstreckt sich fast über das gesamte Jahr, von Februar bis November.

*Bei der Verwendung für den Verzehr, sollte man die Gänseblümchen nur von Flächen nehmen, von denen man sicher seien kann, dass diese sauber sind und an denen wenig oder kein Verkehr ist. Junge Gänseblümchen werden empfohlen, da sie milder im Geschmack sind und weniger Bitterstoffe enthalten.

Auf die Idee für das Monatsthema bin ich durch eine ältere Illustration von mir gekommen. Ich bin selber überrascht, wie viel es über das Gänseblümchen zu erzählen gibt und bin drauf und dran ein Rezept damit auszuprobieren. 😄

Illustration (2022): Vanessa K. Nickel

Mit diesem Monat ist der Blog schon ein Jahr alt! 🥳 In der Zeit habe ich hier schon einige Fun-Facts rausgesucht, dazu geschrieben und Beitragsbilder und Infografiken illustriert. Einen Rückblick zu den letzten Artikeln gibt es hier:

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Quellen

  1. Lang, A. (2012). Blumen: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen. GRÄFE UND UNZER.

  2. Hofmann, H. (2012). Wildkräuter und Beeren: Die wichtigsten Arten entdecken und bestimmen. GRÄFE UND UNZER.

  3. Beiser, R. (2014). Unsere essbaren Wildpflanzen: Bestimmen, sammeln und zubereiten. KOSMOS

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