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Konzentriert aus der Übe-Pause

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Übezeit #43/50

Lesezeit: 4 Minuten

Pausen sind zur Erholung da, oder?

Hand aufs Herz: Wir lassen uns alle schnell in unseren Übepausen ablenken (ich schließe hier einfach mal ganz frech von mir auf andere). Allzu oft ist es der Griff zum Smartphone - und aus der kurzen (Erholungs-)Pause wird ein nicht enden wollendes Doom-Scrolling. Ehe man sich versieht sind 10 Minuten vergangen. Auch wenn ich es so oft wie möglich zu vermeiden versuche - immer gelingt es mir nicht. Neulich bin ich auf die 5-Minuten-Regel gestoßen. Ein kleiner Trick, um das eigene Gehirn zu überlisten:

Wenn du in fünf Minuten immer noch ans Handy möchtest, dann ist es in Ordnung.

Die Idee dahinter ist simpel: Wahrscheinlich ist dein Verlangen in 5 Minuten noch zum Smartphone zu greifen überhaupt nicht mehr vorhanden. Und durch das kleine Erfolgserlebnis, belohnen wir uns sogar noch selbst! Je besser uns diese Übung gelingt, umso länger können wir die Spanne dehnen. Aus der 5-Minuten-Regel, kann also irgendwann die 10, 15 oder sogar 30-Minuten-Regel werden. Aber darauf wollte ich heute gar nicht hinaus…

Der Reset

Gerade wenn wir nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag noch üben möchten, tut es gut, Techniken zu kennen, die uns wieder in Konzentration bringen. Ich bin großer Fan von Meditation und habe immer wieder Phasen, in denen ich sie regelmäßig praktiziere. Neulich bin ich allerdings auf eine weitere Entspannungstechnik gestoßen: Das Autogene Training.

Aus dem Podcast

Neue Folge MusicLab mit Marvin Frey

In der neuen Folge MusicLab haben Marvin und ich über die Vor- & Nachbereitung unserer Übe-Einheiten gesprochen.

Ein Sache, die ich selbst seitdem ausprobiere ist die Smiley-Methode von Marvin. Am Ende eines Übe-Tages vergibt man sich selbst einen 🙂 - 😕 - ☹️. Das macht nicht nur die Entwicklung über die Zeit sichtbar. An schlechten Tagen kannst du einfach in deinem Übe-Tagebuch zurück blättern und ein paar von den Dingen wiederholen, die du an einem 🙂-Tag gemacht hast. Noch mehr Einblicke in unsere Vor- & Nachbereitung hörst du in der aktuellen Folge.

Autogenes Training als Musiker*in

Autogenes Training ist eine Technik entwickelt vom Arzt Johannes Heinrich Schultz* vor gut 100 Jahren. Ziel der Methode: seelische und körperliche Erholung. Als Musiker*in kennt man sie vielfach aus der Arbeit zum mentalen Auftrittstraining. Autogen heißt in diesem Zusammenhang, vereinfacht formuliert, dass wir selbst mit uns üben.

Argomento Übe Hacks

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