Hej,
nachdem ich nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der Gedanken zu teilen hat 😉, freue ich mich darüber, euch heute drei Bücher von sehr klugen Autorinnen vorstellen zu können!
(Bei allen Verlinkungen handelt es sich um Affiliatelinks. Besorgt ihr euch die Bücher [oder etwas anderes!], indem ihr über diesen Link auf die Website von Thalia geht, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts #Werbung #Rezensionsexemplare)
Den Anfang macht das neuste Werk von Nora Imlau: Was Familie leichter macht (Si apre in una nuova finestra).
(Si apre in una nuova finestra)Auf Instagram habe ich die Tage gelesen, dass dieses Buch, das am Freitag erschienen ist, bereits den Einstieg in die Spiegelbestseller-Liste geschafft hat. Wie cool ist das?! Und wie verdient! :)
Was ich an dem Buch besonders mochte, ist der Umstand, dass Nora wirklich durch ganz viele verschiedene Lebensbereiche durchgeht.

Ich persönlich habe natürlich das Kapitel, bei dem es um die Paarbeziehung geht, besonders neugierig gelesen. 😊 Und es ist immer wieder schön zu spüren, dass ich mit Menschen, die ich sehr schätze, eine gemeinsame Arbeitsgrundlage und “ideelle Herkunft” teile.
Während also für mich tatsächlich nichts Neues im besagten Kapitel steht (und das verstehe ich als etwas sehr Positives 😉), gibt es ein Zitat, das mich besonders berührt hat und das ich gerne mit euch teilen möchte. Es geht um die Frage, wann es sich lohnt, an einer Beziehung zu arbeiten, in der es gerade vielleicht wackelt.
“(…) eine Liebe, die an zu viel Alltagsstress und zu wenig Zweisamkeit zu zerbrechen droht, kann man retten. Eine Liebe, die stirbt, weil unter dem Brennglas des Familienlebens klar wird, dass eine Person die andere nicht respektiert, ist keiner Rettung wert.”
Generell schafft es Nora wie gewohnt, mit klugen, sanften Worten viel inneren Kompass wieder gerade zu rücken, der nur zu oft durch die vielzähligen Stimmen, Meinungen und Bewertungen von außen und innen aus dem Takt gerät. 🫶
Als Ergänzung: Wie man nun tatsächlich fehlenden Respekt von Erschöpfung, Unvermögen, Missverständnissen und Co unterscheiden kann, ist eine Frage, die vielleicht nochmal zu einem anderen Zeitpunkt mehr Raum verdient.
In der Zwischenzeit empfehle ich euch Dr. Marina Rosenthal (Si apre in una nuova finestra) auf Instagram (allerdings auf englisch). Sie ist Paartherapeutin für hochstrittige Paare und hat neben klugen Gedanken und erfrischenden Perspektiven auch einen freien (!) Onlinekurs mit dem Titel Red flags & green lines (Si apre in una nuova finestra), in dem es um die Frage geht, wo Gewalt und respektloser Umgang anfangen und wo vielleicht nur eine ungünstige Streitdynamik zwischen zwei Menschen besteht. (Werbung ohne Auftrag)
Als zweites Buch möchte ich euch das neuste Werk von Inke Hummel ans Herz legen: Zu viel des Guten, zu wenig fürs Leben (Si apre in una nuova finestra).
(Si apre in una nuova finestra)Es ist ein Buch, das ich gerade im Zuge der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten und dem häufigen Missverständnis von tatsächlich bindungsorientierter Erziehung super wichtig finde. Dass es nicht nur um Kinderbedürfnisse, sondern auch um die Bedürfnisse von Erwachsenen gehen soll, darf und muss (und damit auch um Familienbedürfnisse), ist das Eine.
Die zweite wichtige Ebene, die für mich in diesem Buch und in Inkes ganzer Arbeit und Haltung steckt: Kinder haben nicht nur Bedürfnisse nach Nähe, Wärme und Geborgenheit. Sondern eben auch nach Orientierung, Wachstum und Selbstwirksamkeit. Und das muss dringend betont und mitgedacht werden.

Und wie so oft in Inkes Büchern ist auch dieses pickepackevoll mit ganz praktischen Impulsen, Perspektivwechselangeboten und Beispielen aus ihrer Beratungspraxis. Es ist eins der Bücher, das man auf einer beliebigen Seite aufschlagen kann - und eigentlich immer einen klugen Gedanken oder einen hilfreichen Tipp entdeckt, den man erproben kann.
Eine meiner Lieblingsanregungen, die ich seit der Lektüre bewusst einzubauen versuche: viel mehr mit den Kindern über Gefühle sprechen, die ich im Alltag erlebe. Und zwar ganz bewusst nicht ausschließlich im Umgang mit ihnen. 😉
Sondern Worte und Einblick darin schenkend, wie ich mich in dem neuen Projekt fühle, wo ich ganz neu zurecht kommen musste. Oder wie nervig und herausfordernd ich das lange Warten im vollen Supermarkt fand. Wie ich fast aufgegeben hätte, als eine technische Sache nicht so geklappt hat, wie ich wollte - und wie gut sich das angefühlt hat, doch dran geblieben zu sein. Es ist erstaunlich, wie wenig das vorher stattgefunden hat. Obwohl ich doch echt ziemlich gefühlsbewusst lebe und erziehe. Wie ist das bei euch?
Das dritte und letzte Buch, von dem ich euch heute erzählen möchte, braucht einen Disclaimer vorneweg: Die Autorin ist eine meiner liebsten und engsten Freundinnen, ich bin also nahezu grenzenlos parteiisch. 😂 Die Rede ist von Ramona Noll, die ihr als @ramona.noll.familienbegleitung (Si apre in una nuova finestra) auf Insta findet und die mit ihrem Erstlingswerk “Obenrum frei. Stillen, wie es zu dir und deinem Baby passt” ein Buch geschrieben hat, das absolutes Potenzial zum neuen Standardwerk für Eltern hat.
(Si apre in una nuova finestra)Was ich an Ramona und ihrer Arbeit so unglaublich schätze, ist zum einen das stets evidenzbasierte Fundament - und zum anderen ihre Haltung und ihre Fähigkeit, ihren unglaublichen Wissenschatz auf eine Weise zu vermitteln, die stets mit ganz viel Humor & Herz und niemals von oben herab ankommt.
Es gibt keine Dogmen, keinen Druck und keine Bewertungen. Nur Ramonas tiefen Wunsch, dass “alle, die stillen wollen, auch können dürfen sollen”. Noch dazu ist das Buch ganz bewusst unfassbar inklusiv und divers. Es gibt ein ganzes Kapitel mit der Überschrift Stillen ist bunt, in dem super viele Themen Platz finden, die soso wichtig sind. Auch das Stillen als trans Person kommt explizit darin vor! Aber guckt selbst:

Aber auch zum Stillstart, zur Erste-Hilfe bei Stillproblemen oder zum Abstillen finden sich ausführliche, kompetente und liebevolle Infos. Begleitet wird der Text von tollen, inklusiven Illustrationen von Dani Becker (Si apre in una nuova finestra) und echten, nahen, großartigen Fotos von Angelina Mathae (Si apre in una nuova finestra), von deren Bildsprachen man auf den jeweiligen Insta-Kanälen einen ziemlich guten Eindruck bekommt und die das Buch noch toller machen. 😊
So viele kluge, tolle Frauen, die tolle, kluge Bücher geschrieben haben, ich liebs total. Und ich bin super froh, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, in alle Exemplare reinschauen zu dürfen. 💛
Wie ist es bei euch? Habt ihr schon eins oder sogar mehrere der Titel zu Hause? Welche Tipps oder Kapitel gefallen euch am besten? Schreibt mir gerne dazu, ich bin echt neugierig. 😊 Antwortet mir dafür einfach auf diese Mail oder lasst einen Kommentar da, wenn ihr den Text direkt auf der Steady Seite lest.
Ich freue mich darauf von euch zu lesen und zu hören!
Herzliche Grüße! Nadine
PS: Am 29.10. findet der nächste Impulsabend statt! Eingeladen habe ich dieses Mal Cleo Libro (Si apre in una nuova finestra), die mir ihrem Buch Gleichstellung (Si apre in una nuova finestra) einen feministischen Selbstversuch im Bereich der Sexualität beschreibt - und mir der ich über die unterschätzten Benefits von Solo-Sex sprechen werde. Und darüber, wie die Paarsexualität davon nur profitieren kann, wenn wir mehr und besser wissen, was uns selbst eigentlich gefällt. 🫶 Ich bin schon super gespannt und freue mich, wenn wir uns da sehen! (Eine Aufzeichnung gibt es natürlich im Anschluss auch.)
