
Unser Tapeziertisch ist wieder in Berlin angekommen und konnte seine Arbeit beim letzten Drehwochenende direkt wieder verrichten! Soweit so gut. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum wir erneut über ihn berichten. Nun. EIGENTLICH sollte die Lieferung kaum mehr einen Zweizeiler hergeben. Aber lest selbst:
Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
Manul, der Tischbringer, hat nach seiner glorreichen Tat die Ehre auf dem Discord-Server bekommen, die ihm gebührt. Obwohl der Trennungsschmerz immer noch groß sein muss, wusste Manul, dass der Tisch bei mir (Aylin) in guten Händen war. Ich war guter Dinge und ließ ihn – den Tisch, nicht Manul – bei mir im Auto wohnen. Es hätte sich nicht gelohnt, ihn auszuladen und irgendwo zwischenzuparken. Schließlich stand das Drehwochenende kurz bevor. Nur noch wenige Male schlafen, und ich würde mich auf den Weg in unsere Bundeshauptstadt machen. In der Theorie war alles durchgeplant. Doch dann … überschätzte mein Mann seine eigenen Fähigkeiten und brach sich das Bein.
Eine OP war leider unumgänglich, und für mich stand fest, dass ich ihn mit Haus und Hof nicht allein lassen konnte. Allerdings wollte ich mein Wort halten und den Tisch rechtzeitig nach Berlin bringen.

Geographie ist so ’n Ding
Ich habe das bereits im letzten Tisch-Beitrag geschrieben: Geht achtsam damit um, was ihr mir erzählt. Ich merke mir das, und es könnte auf euch zurückfallen. Das traf diesmal J. Er hatte mir (aus Leichtsinn?) seine Hilfe angeboten, sich im Ernstfall um den Tisch zu kümmern. Little did he know …
Praktischerweise wollte er freitags sowieso nach Hamburg, um sich dort mit lieben Diceys zu treffen. Von seinem Wohnort über Eschbach nach Berlin, um nach Hamburg zu kommen? Gar kein Problem, und klingt auf jeden Fall nach einer sinnvollen Routenplanung. Um ihm zumindest die erste Etappe einfacher zu machen, trafen wir uns unter der Woche und die wertvolle Fracht zog von meinem in sein Auto. Zuhause angekommen, durfte der Tisch sogar am Tisch Platz nehmen. Vornehmer geht es kaum.

Blitzschnelle Lieferung mit Fay Wild Express
Wenige Tage später stürzten sich J und der Tisch auf die Autobahn. Zum Freitagnachmittag gibt es sicherlich Schöneres, als von Stau zu Stau zu fahren, doch die beiden hatten eine tolle Zeit. Ausnahmsweise startete der Aufbau nicht am Freitagabend, weshalb der Fay Wild Express seinen Zielort auf Carinas Wohnung änderte. Vor der Übergabe bekam der Tisch noch schnell ein Branding. Der Schmetterling zeugt von den Abenteuern, die unser Tisch erlebt hat!

Er hatte gar keine Probleme, seiner Aufgabe wieder nachzukommen und hat sich perfekt in den Ablauf eingegliedert. Als wäre er nie weg gewesen. Das war sie nun also, die Reise des Tapeziertisches. Nach all dem, was ihm passiert ist, wird es doch Zeit, dass er einen Namen bekommt, oder? Habt ihr Vorschläge für uns? Wir sind sehr gespannt und sagen: Tischikowski!
(Abre numa nova janela)