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Podcast #24: Über Grübelei, ausgedachte Dörfer und das faktische Stadtbild

Wenn eine Philosophin und ein Philosoph sich unterhalten, befürchtet man das Schlimmste. Luftiges Gelaber, immer um den heißen Brei herum, mit einem Fuß im Elfenbeinturm?! Fehlanzeige! Das Gespräch mit Philosophiekollegin Judith Werner wurde kurzweilig und locker – und das, obwohl wir uns selbstredend in geistige Höhen vorwagen und über das Grübeln nachdenken und, vice versa, über das Denken nachgrübeln. Judith hat nämlich ein tolles Buch über das Zu-Viel-Denken geschrieben (Abre numa nova janela), über das Overthinking, über Gedankenschleifen und Gehirnfolter; und darüber, wie wir besser denken können. Was mir an Judiths Text gefällt ist, dass ihr Buch beim Thema Overthinking im besten philosophischen Sinne nach links und rechts schaut; und dabei jede Menge philosophische und politische Erkenntnisse bietet.

Natürlich denken wir im Podcast nicht nur über das Denken nach, sondern auch über die Gesellschaft und über gute Politik. Ihr erfahrt, wie ich mich versehentlich mit den Amazon-Ultras der „Romantasy“-Fraktion angelegt habe, ebenso was uns an Buchmessen stört. Wir erfahren, ob Judith angesichts der Weltlage gut schläft, es geht um den Wunsch nach Eskapismus, um Marie-Antoinette und adeligen Cottagecore (Abre numa nova janela); es geht um sehnlichst ersehnte Brandmauern und misogyn-rassistische Probleme im Bundeskanzleramt (respektive im Bundeskanzlerkopf); und um die ewige Frage, ob Männer nicht vielleicht zu emotional für Politik sind. Last but not least erfahrt ihr bei uns und wirklich nur bei uns, wie Sokrates sich mit Friedrich Merz über das Stadtbild unterhalten würde. Viel Spaß mit dem Gespräch & tausend Dank, liebe Judith! Wie immer sind wir dankbar über Rückmeldungen, Kommentare und Feedback – und falls euch gefällt, was ihr hört, dann teilt das Gespräch <3

© Alex Urban

Dr. Judith Werner (Abre numa nova janela) ist Publizistin und Philosophin. Sie kennt sich aus mit Denken, Überdenken, Gedankenschleifen und allem, was sonst noch so in einem kritischen Kopf passiert. Als freie Journalistin, Content Creator und nicht zuletzt auch ganz privat beschäftigt sie sich mit dem Thema Overthinking. Sie schreibt u. a. Für die Süddeutschen Zeitung, der Jüdische Allgemeinen und das Missy Magazine. In ihrem Buch »Danke, nicht gut (Abre numa nova janela)« erklärt sie, wie man gelassen durch Krisen kommt – ganz ohne toxische Positivität. Dass dabei neben klugen Gedanken auch so etwas wie Wolle und Stricknadeln gute Tools sein können, zeigt sie als Co-Autorin des Spiegel-Bestsellers »Knit is for Power (Abre numa nova janela)«. Judith Werner lebt mit ihren Gedanken, ihrem Mann, ihrer Tochter sowie Hund und Katze in Bonn. Ihr könnt ihr z.B. auf Instagram (Abre numa nova janela) folgen.

https://www.penguin.de/buecher/judith-werner-besser-gruebeln/buch/9783466373437 (Abre numa nova janela)

Wie immer gab es das Gespräch zunächst exklusiv für alle, die meine Arbeit mit ein paar Euronen supporten. Alle anderen mussten sich etwas gedulden, jetzt ist die Podcastfolge auf allen Plattformen. Fun Fact: Für den Preis einer großen Pommes (Abre numa nova janela) hast du Zugriff auf alle Podcasts vorab – und vor allem ermöglichst du meine Artikel & Podcastgespräche (Abre numa nova janela). Danke also an alle, die schon dabei sind! Und jetzt euch Mitgliedern viel Spaß mit dem Podcast!

Hier gehts zum Gespräch:

https://janskudlarek.podigee.io/24-neue-episode (Abre numa nova janela)

Ebenso findet ihr uns auf Spotify:

https://open.spotify.com/episode/4CsLE49GseY0AiGJNrJ59o?si=4735f7bd5fa84f3e (Abre numa nova janela)

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