Die Idee zu diesem Buch begleitet mich seit Jahren. Begonnen hat es mit diesem “Prompt”:
Ein Mann wacht übersät mit Narben in einer Höhle mit brüchiger Erinnerung auf. Seit seiner letzten Erinnerung sind 200 Jahre vergangen und er stellt fest, dass er sich in einer postapokalyptischen Welt zurechtfinden muss.
Während ich an diesem Buch schrieb - das ist locker 15 Jahre her, dass ich diese Idee verfolgte - wurde mir immer mehr klar, dass die Vorgeschichte höchst interessant ist. Nicht interessanter, aber mindestens genauso spannend ;).
Der Mann in der Höhle
Der Mann in der Höhle ist Devan, Deborahs Sohn. Und falls du das erste Kapitel schon gelesen (Abre numa nova janela) hast: Japp, er ist das Kind ;).
Vor ungefähr drei Jahren habe ich also begonnen, Devans Geschichte zu schreiben. George ist auch Teil der postapokalyptischen Geschichte, eigentlich ein Nebencharakter, dessen ursprüngliches Vorbild der Typ Mann ist, den Clint Eastwood häufig verkörpert hat.
Während des Schreibens wurde George immer wichtiger und ich fand diese Geschichte, wie er auf Deborah trifft, immer interessanter.
Beide Figuren sind Krieger und haben es nicht leicht im Leben. Ihre Schicksale sind miteinander verknüpft - wie, wird sich in Band 1 herausstellen.
Keine Liebesgeschichte
Eine Liebesgeschichte lag irgendwie auf der Hand und ich habe George und Deborah lange als Paar gesehen, habe aber gleichzeitig gehadert, denn beide haben ihre eigenen Probleme und passen als Paar nicht zueinander. Andererseits gibt es zwischen den beiden eine gewisse Dynamik.
Während des Testlesens im Sommer 2025 habe ich mich endgültig von der Liebesgeschichte zwischen den beiden verabschiedet. Das wäre zu einfach, zu cliché und passt nicht zu den Figuren.
Aber auch Romantiker:innen kommen auf ihre Kosten: Was wäre ein großes Buch ohne die Liebe?
Ich weiß, dass es in der Fantasy auch zwei Lager gibt, die zum Teil ganz unerbittlich für oder gegen Romance in der Fantasy sind.
Mir persönlich sind solche Grabenkämpfe egal. Ich lese gern Romantasy und ich mag es, wenn wenigstens ein romantischer Subplot in einem Buch dabei ist.
Das findet sich auch in “George und Deborah”: Zum einen tritt in der Rückblick-Handlung ein sehr verliebtes Paar auf in Nebenrollen auf, bei dem es auch ganz gut zur Sache geht, und dann deutet sich auch in der Rückblick-Geschichte von George eine Liebesgeschichte mit seiner langjährigen Freundin und Kommandantin Xara an.
Deborahs vergangenes Liebesleben wird angedeutet, und ich kann schon für Band 2 ankündigen, dass da die Liebesgeschichten etwas mehr in den Vordergrund rücken, wobei das einfach auch Motor der Entscheidungen bestimmter Charaktere ist.
Eine einfache “Boy meets Girl” wird man im Darkadium nicht finden, allein weil die Gemengelage der Beziehungen recht komplex ist und es auch einige unglücklich Verliebte gibt und das Ganze auch bei Hetero-Beziehungen nicht Halt macht.
Liest du Fantasy am liebsten mit oder ohne Liebesgeschichte? Oder ist das völlig egal?
Ich bin gespannt!
Winterpause 2025/2026
Mit dem heutigen Beitrag verabschiede ich mich in die Winterpause: Ich habe mich schon auf meinem Blog (Abre numa nova janela) und Social Media verabschiedet - nur meinen Autoren-Newsletter werde ich Ende des Monats noch verschicken.
Ich habe gerade gut mit meinen Manuskripten zu “Tango und Tod” (Abre numa nova janela) und “Der Kuss der Wolfsnacht” (Abre numa nova janela) zu tun, die ich im Selfpublishing herausbringen werde, und brauche dazu etwas Zeit. Ich denke, dass ich Ende Januar wieder da bin.
Ich wünsche dir eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!
Liebe Grüße
Sonja
PS: Hier ist noch der obligatorische Call-to-Action: Abonnier den Newsletter oder, noch besser, werde Fantasy-Mäzen. Tausend Dank!