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Geschichte und Gegenwart am Ende der Welt

Pyramiden, Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Vielleicht habt ihr ja schon die Bilder von Dirk Murschall in der neuen Galerie angesehen: Lost Place Pyramiden. (Abre numa nova janela)Sie zeigen die ehemalige sowjetische Bergbausiedlung Pyramiden auf Spitzbergen in ihrer arktischen Umgebung.

Als ich seine Bilder bekam, war ich sehr berührt, denn ich war diesen Sommer selbst auch in Pyramiden gewesen (Bilder hier im Newsletter von mir). Pyramiden ist ein sehr seltsamer Platz. Inmitten der Einöde plötzlich ein ordentlicher Rasen, rechtwinklig angelegte Straßen und städtisch anmutende Gebäude, die auf Permafrost eine Herausforderung an die Baukunst sind. Die Wohnungen wirkten etwas hastig verlassen und in der Kantine standen noch Topfpflanzen, die so aussahen, als habe der Nachbar halt das Gießen vergessen. Im Schwimmbad ist die Zahl 1987 als Baujahr im Eingang eingelassen. Dass man schon 1998 die Siedlung komplett verlassen würde, damit rechneten die Erbauer sicher nicht.

Kantine und Schwimmbad

Pyramiden ist kein einfaches Barackendorf, wie man es erwarten könnte bei einer Siedlung für Bergarbeiter mit Zwei-Jahres-Verträgen. Es gab Schule, Kita, Kino und Sportmöglichkeiten. Bis zu 1000 Menschen lebten dort zeitweise. Der Ort fasziniert und regt zweifellos die Fantasie an. Wie mochte das Leben dort gewesen sein?

Auch wenn Pyramiden heute an einem sonnigen Tag im Sommer ein bisschen idyllisch aussieht: Zweck der Siedlung war natürlich der Abbau der Kohle und, ebenso wichtig, die Wahrung (damals sowjetischer) nationaler Interessen auf dem norwegischen Archipel, gemäß der Möglichkeiten, die der Spitzbergenvertrag bot. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war kein Geld mehr da, um zwei solche Siedlungen zu unterhalten. Barentsburg gibt es bis heute. Doch die Anlagen in Pyramiden gehören weiterhin der staatlichen, (heute) russischen Gesellschaft Trust Arktikugol – die auch das heutige Tourismusgeschäft dort im Griff hat.

Im Hotel in Pyramiden ist auch eine - natürlich norwegische - Post

Dass auch die norwegische Siedlung Longyearbyen nicht einfach ein Ort ist wie jeder andere, mag weniger augenfällig sein, wird den Bewohnern aber zunehmend bewusst. Auch Norwegen will dort - verständlicherweise - seine nationalen Interessen wahren. Ob die eingesetzten Mittel dazu zweckmäßig sind, kann man diskutieren. Jüngst hat Norwegen Ausländern in Longyearbyen das sonst übliche kommunale Wahlrecht entzogen, und auch darüberhinaus, so wurde es mir bei meinem Besuch geschildert, bekommen diese zu spüren, dass sie Bewohner zweiter Klasse sind. Line Nagell Ylvisåker, Chefredakteurin von Svalbardposten, hat darüber ein Buch geschrieben: Annleislandet Svalbard – Små liv i storpolitikken (Abre numa nova janela), das ich jedem empfehle, der sich für das Thema interessiert und Norwegisch/ Nynorsk lesen kann/will.

Ansonsten: Der Herbst ist da. Ich hoffe, ihr habt den Sturm gut überstanden und wünsche euch einen schönen Oktober, wo auch immer ihr ihn verbringt!

Andrea

Der Rückblick auf den September:

Isländische Fluggesellschaft Play hat den Betrieb eingestellt (Abre numa nova janela)

Island. Die isländische Billigfluggesellschaft Play ist insolvent und hat den Betrieb eingestellt. Das meldete die Airline selbst gestern. (Abre numa nova janela) 9700 Reisende sitzen nun an Urlaubszielen fest und müssen sich alternative Rückkehrmöglichkeiten organisieren. Rund 400 Play-Angestellte sind arbeitslos geworden. Darüber berichtete RÚV (Abre numa nova janela).

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Einschränkungen für Flughafen Nuuk: Weniger Verkehr möglich (Abre numa nova janela)

Nuuk (Grönland). Seit Ende 2024 können Transatlantikmaschinen direkt in der grönländischen Hauptstadt Nuuk landen. Mit dem neuen Flughafen sollte Grönland besser erreichbar sein, und Grönländer sollten einfacher reisen können. Diese Hoffnungen haben sich bisher nur teilweise erfüllt. Die Wetterbedingungen in Nuuk sind ungünstiger als am bisherigen Umsteige-Flughafen Kangerlussuaq, es gab Probleme bei der Abfertigung und nun hat die dänische Flugaufsicht auch noch aus Sicherheitsgründen die Zahl der Starts und Landungen beschränkt. Das meldeten Air Greenland (Abre numa nova janela) und Greenland Airports.  (Abre numa nova janela)

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Zu viel Mangan: Leitungswasser in Longyearbyen nicht trinkbar (Abre numa nova janela)

Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Das Trinkwasserproblem in Longyearbyen hat sich verschärft. Es wird nun allen Einwohnern geraten, kein Leitungswasser zu trinken. Ursache sind die jüngsten Messergebnisse, die einen stark erhöhten Mangangehalt zeigen. Im Geschäft Svalbardbutikken gibt es ab sofort drei Liter Trinkwasser pro Person und Tag gratis. Das meldet Longyearbyen Lokalstyre. (Abre numa nova janela) Update 29.9.: Gratis ist nur das aus dem Container abgefüllte Trinkwasser.

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Island: Hochwasser beschädigt Ringstraße östlich Höfn (Abre numa nova janela)

Island. Ein Unwetter mit massiven Regenfällen zog gestern über Island und hinterließ seine Spuren vor allem im Südosten. Am härtesten traf es die Ringstraße und angrenzende Dämme im Bereich des Flusses Jökulsá i Lóni östlich von Höfn. Die Straße ist teils überflutet, teils eingebrochen. Zwischen Höfn und Djupavógur ist die Straße deshalb aktuell gesperrt. Frühestens am Sonntag soll sie wieder befahrbar sein, meldet RÚV (Abre numa nova janela). Der aktuelle Stand ist jeweils auf umferdin.is (Abre numa nova janela) herauszufinden. Update 28.9.: Die Ringstraße ist wieder geöffnet. 

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Nach Erdrutsch: Bahnverkehr erst wieder nächsten Sommer (Abre numa nova janela)

Levanger (Norwegen). Seit dem Erdrutsch am 30. August bei Levanger (Abre numa nova janela) nördlich von Trondheim sind die E 6, ein Gleis der Nordlandsbahn und Trønderbahn sowie eine Ortsstraße unterbrochen. Der Straßenverkehr muss Umwege fahren, statt Zügen gibt es Busse und der Güterverkehr auf der Schiene muss Alternativen suchen. Laut der neuen Pressemitteilung von Bane Nor (Abre numa nova janela) werden voraussichtlich erst im Sommer 2026 wieder Züge über die Unglücksstelle rollen. 

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Spiralenkampagne: Frederiksens Entschuldigung in Nuuk (Abre numa nova janela)

Nuuk (Grönland). Schriftlich hatte sie es schon im August getan – gestern war die dänische Premierministerin Mette Frederiksen nun in Grönland, um sich persönlich bei den Opfern der Spiralenkampagne im Namen Dänemarks zu entschuldigen. Zuvor hatte sie außerdem die Gründung eines Fonds in Aussicht gestellt, aus dem Entschädigungen gezahlt werden sollten. Darüber berichteten KNR (Abre numa nova janela) und  Sermitsiaq (Abre numa nova janela).

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Acht Gletscher in Schweden seit 2023 weggeschmolzen (Abre numa nova janela)

Schweden. Acht kleinere Gletscher, die es 2023 auf den Satellitenbildern noch gab, sind inzwischen verschwunden. Das meldeten schwedische Medien gestern nach einem Bericht der Forschungsstation Tarfala. Unter diesen war auch der bisherige „nördlichste Gletscher Schwedens“ , Čunujökeln im Nationalpark Vadvetjåkka. Darüber berichteten SVT (Abre numa nova janela) und SR. (Abre numa nova janela)

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Weiterhin Blockadeaktionen gegen Kupfergrube Nussir (Abre numa nova janela)

Kvalsund (Norwegen). Es ist ein Start mit vielen Hindernissen für die Kupfergrube Nussir bei Kvalsund in der Kommune Hammerfest. Zwar liegen inzwischen alle Genehmigungen für den Abbau vor, doch das Gelände wird nach wie vor immer wieder von Aktivisten besetzt, die versuchen, die Arbeit durch Blockaden zu verhindern. Hauptstreitpunkt bei diesem Projekt ist die geplante und von der Behörde genehmigte Entsorgung des Grubenabfalls im Repparfjord. Am vergangenen Wochenende wurden erneut sechs Leute von der Polizei abtransportiert. Darüber berichtete NRK. (Abre numa nova janela)

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Finnische Post vor Börsengang und Teilprivatisierung (Abre numa nova janela)

Finnland. Die finnische Regierung hat angekündigt, die Post an die Börse zu bringen (Abre numa nova janela). Ein Mehrheit der Aktien soll allerdings in der Hand des Staates bleiben. Damit soll gleichzeitig die Entwicklung gesichert und die Staatsfinanzen gestärkt werden.

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Islands Baum des Jahres: Die Fichte auf dem Felsen im Fluss (Abre numa nova janela)

Selfoss (Island). Der isländische Baum des Jahres 2025 ist eine Fichte, die bei Selfoss einsam auf einem Felsen im Fluss Ölfusá steht. Darüber berichtete mbl.is (Abre numa nova janela) nach einer Meldung von Skógræktarfélag Íslands. (Abre numa nova janela)

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Longyearbyen: 70 Wohneinheiten vor Abriss wegen Lawinengefahr (Abre numa nova janela)

Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Drei Gebäude mit insgesamt 70 Wohneinheiten im Ortsteil Nybyen sollen zum Jahresende abgerissen werden, weil sie zu stark durch Lawinen gefährdet sind. Das verstärkt den bereits herrschenden Wohnungsmangel in Longyearbyen, es ist schwer, Ersatz zu finden. Darüber berichteten Svalbardposten (Abre numa nova janela) und High North News.  (Abre numa nova janela)

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Luleå: Stahlwerk-Neubau für Technologie ohne Kohle (Abre numa nova janela)

Luleå (Schweden). In Luleå hat der Bau eines neuen Stahlwerks begonnen – ein Projekt, das allein die Kohlendioxid-Emissionen Schwedens um sieben Prozent senken soll. Denn dieses neue Stahlwerk von SSAB braucht keine Kohle wie das bisherige, sondern wird die Lichtbogen-Technologie nutzen. Der Strom dafür wird fossilfrei in Nordschweden erzeugt. SSAB investiert am Standort Luleå 4,5 Milliarden Euro. Darüber berichtete auch SVT. (Abre numa nova janela)

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Arktisches Meereis-Minimum war am 10. September (Abre numa nova janela)

Arktis. Das arktische Meereis-Minimum war nach den vorliegenden Daten in diesem Jahr am 10. September mit einer Ausdehnung von 4,6 Millionen Quadratkilometern. Das meldet das amerikanische National Snow and Ice Data Center (NSIDC) (Abre numa nova janela). Erstmals musste das Institut für die Überwachung des arktischen Eises auf ein Messinstrument an Bord eines japanischen Satelliten zurückgreifen, da das US-Militär diese Daten nicht mehr teilt.

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Dänemark spendiert Grönland eine Startbahn und einen Hafen (Abre numa nova janela)

Grönland/Dänemark. Dänemark wird zwei weitere Infrastrukturprojekte in Grönland finanzieren: Eine Startbahn für Ittoqqortoormiit und einen Tiefwasserhafen in Qaqortoq. Das gaben die dänische Premierministerin Mette Frederiksen (Abre numa nova janela) und der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen (Abre numa nova janela)gestern bekannt. Es ist allerdings noch die Zustimmung des Folketing dazu erforderlich.

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Akureyri: Behörde hat kein Herz mehr für Herzampeln (Abre numa nova janela)

Akureyri (Island). In Akureyri leuchten rote Ampeln seit 2008  in Form eines Herzes – was auch eine Touristenattraktion geworden ist. Nun möchte die isländische Verkehrsbehörde dieser Sonderform ein Ende machen. In der Stadt stößt dies auf Widerstand. Darüber berichteten Akureyri.net (Abre numa nova janela) und RÚV (Abre numa nova janela)

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Weiträumig Schienenersatzverkehr in Norwegen (Abre numa nova janela)

Norwegen. Ein Großteil der Bahnverbindungen in Norwegen wird aktuell durch Busse ersetzt oder fällt aus – teils aufgrund von Bau- und Wartungsarbeiten, teils aufgrund von Reparaturen nach Erdrutschen. Die Nachtzüge von Oslo nach Trondheim, von Trondheim nach Bodø und von Stockholm nach Narvik sind aktuell eingestellt. Eine Übersicht.

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Weniger Papageitaucher-Nachwuchs auf den Westmännerinseln (Abre numa nova janela)

Island. Die jungen Papageitaucher sind flügge, die meisten haben sich bereits auf den Weg gemacht. Biologe Erpur Snær Hansen nennt die Nachwuchs-Anzahl gegenüber RÚV „durchschnittlich“ (Abre numa nova janela) – auf den Westmännerinseln, der größten Kolonie, seien es weniger als im vergangenen Jahr gewesen. Was den Forschern aufgefallen ist: In diesem Jahr fütterten die Eltern kaum Sandaal – als Ersatz gab es Gaidropsarus argentatus, Arktischen Rockling. 

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Kebnekaise: Sydtoppen jetzt 8 Meter unter Nordtoppen (Abre numa nova janela)

Kebnekaise (Schweden). Schwedens höchster Berg ist wieder ein bisschen geschrumpft – jedenfalls seine eisige Südspitze. Bei der jährlichen Messung brachte diese es noch auf 2088,4 Meter über dem Meer, wie die Universität Stockholm meldet (Abre numa nova janela). Damit liegt diese nun 8,4 Meter unter dem nördlichen Gipfel, der eisfrei ist und 2096,8  Meter hoch aufragt. Vor 2018 war die vergletscherte Südspitze noch der höhere Gipfel. 

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Finnland: Wieder Nachwuchs für Polarfüchse (Abre numa nova janela)

Finnland/Schweden/Norwegen. Zum vierten Mal in Folge gab es dieses Jahr Nachwuchs bei den Polarfüchsen in Finnland, meldet die finnische Forstbehörde Metsähallitus. (Abre numa nova janela) Das ist ein echter Erfolg des grenzüberschreitenden Maßnahmenprogramms zum Erhalt dieser bedrohten Tierart in Schweden, Norwegen und Finnland. Denn vorher hatte es 25 Jahre lang gar keinen Polarfuchs-Nachwuchs in Finnland mehr gegeben. Insgesamt leben nun  knapp 600 Polarfüchse in Fennoskandien.

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Norwegische und schwedische Polizei in einem Gebäude (Abre numa nova janela)

Schweden/Norwegen. Am Grenzübergang zwischen dem norwegischen Eidskog und dem schwedischen Eda wurde nun eine ungewöhnliche Polizeistation eröffnet. Das Gebäude erstreckt sich über die Ländergrenze, dort sollen schwedische und norwegische Polizeibeamte gemeinsam arbeiten und es der grenzüberschreitenden Kriminalität so schwierig  wie möglich machen. Darüber berichteten SVT (Abre numa nova janela) und NRK. (Abre numa nova janela)

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Bahn und Straßen nach Unwetter in Västernorrland beschädigt (Abre numa nova janela)

Schweden. Nach einem Unwetter mit Sturzregen am Wochenende über der Region Västernorrland ist die Infrastruktur dort massiv beschädigt. Ein Mann verunglückte in seinem Auto auf einer weggespülten Straße und starb an seinen Verletzungen, zwei Güterzüge entgleisten. Die E4 ist befahrbar, aber viele kleinere Straßen sind zerstört und Teile der Bahnstrecke zwischen Sundsvall und Umeå, also der Hauptstrecke zwischen Süd- und Nordschweden, sind nicht nutzbar. Die Nachtzüge Stockholm-Nordschweden/Narvik sind eingestellt. Für morgen sind erneut Regenfälle in Västernorrland angekündigt.

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Norwegen-Wahl: Jonas Gahr Støre kann weitermachen (Abre numa nova janela)

Norwegen. Jonas Gahr Støre hat Grund zum Feiern: Der norwegische Premierminister und Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet hat von den Wählern den Auftrag für einen zweite Amtszeit bekommen. Seine Partei konnte zulegen, der linke Block insgesamt verfügt weiterhin über eine Mehrheit, auch wenn die nicht mehr ganz so groß ist. Auf der rechten Seite setzte sich die nationalistische Fremkrittspartiet mit Sylvi Listhaug als neue dominierende Kraft durch. Insgesamt verfügt der linke Block über 88, der rechte über 81 Sitze (Zahlen aktualisiert nach Endergebnis)

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Heute wählt Norwegen sein neues Parlament (Abre numa nova janela)

Norwegen. Holen die Sozialdemokraten von Jonas Gahr Støre heute die meisten Stimmen? Oder gelingt der rechten Fremskrittspartiet von Sylvi Listhaug eine Überraschung? Heute wählen die Norweger ihr neues Parlament, und es ist wie so oft knapp zwischen den Blöcken. Nach den letzten Umfragen (Abre numa nova janela) könnte der „linke“ Block weiterhin eine Mehrheit bekommen. Im „rechten“ Block hat Fremskrittspartiet die Partei der früheren konservativen Premierministerin Erna Solberg überholt. 

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Heute Abend totale Mondfinsternis (Abre numa nova janela)

Wenn der Himmel heute Abend klar ist, lohnt sich ein Blick auf den Horizont: Der Mond wird in den meisten Teilen Mittel- und Nordeuropa bereits komplett verdunkelt als „Blutmond“ aufgehen und noch etwa eine Stunde lang verdunkelt bleiben, bis er langsam wieder aus dem Erdschatten gerät. Diese Mondfinsternis ist in ganz Europa zu erleben, aber je weiter östlich man sich befindet, desto mehr sieht man davon. Die komplette Finsternis wird in Teilen Asiens, Australiens, Afrikas und vom indischen Ozean aus zu sehen sein.

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Beeren-Unternehmer wegen Menschenhandels verurteilt (Abre numa nova janela)

Finnland. Der Geschäftsführer eines finnischen Beeren-Unternehmens und seine thailändische Geschäftspartnerin wurden vom Amtsgericht Lappland wegen 62 Fällen von grobem Menschenhandel zu Gefängnisstrafen und Entschädigungszahlungen verurteilt. Das Unternehmen muss eine Geldstrafe zahlen.  Darüber berichtete Yle (finnisch (Abre numa nova janela), schwedisch (Abre numa nova janela), englisch (Abre numa nova janela)).

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Grönlands Inlandeis: Rückgang zum 29. Mal in Folge (Abre numa nova janela)

Grönland. Zum 29. Mal in Folge ist die totale Massenbilanz des grönländischen Eispanzers negativ. Das heißt: Es ist im Sommer mehr verschwunden, als sich im Winter vorher gebildet hat. Zwar war dieser Sommer in Grönland eher kühl – aber 105 Milliarden Tonnen Eis sind jetzt trotzdem weg. Das meldet das Geologische Forschungsinstitut für Dänemark und Grönland, GEUS. (Abre numa nova janela)

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Schweden verstehen mit Pippi, August Strindberg und Ikea (Abre numa nova janela)

Schweden. Welche kreativen Werke und gesellschaftlichen Errungenschaften prägten Schweden? An dieser Zusammenstellung arbeitete eine Kommission fast zwei Jahre lang. Diese Woche wurde das Ergebnis übergeben – eine Liste mit 100 Punkten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Mehr als der Inhalt dieser „Kulturkanon“ genannten Sammlung wurde allerdings über Absicht und Zweck diskutiert. Ist es nun eine Hilfestellung für Neu-Schweden, um sich besser integrieren zu können – oder doch einfach ein nationalistisches Projekt?

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Zu teuer: Schiffstunnel von Stad schon wieder auf der Kippe (Abre numa nova janela)

Norwegen. Der geplante Schiffstunnel von Stad ist mal wieder in der Diskussion – und wieder wegen des Preises. Denn nach der Ausschreibung zeigte sich: Der vom Parlament 2021 genehmigte Kostenrahmen wird gesprengt. Und damit muss der Storting erneut entscheiden.  Für die Vorbereitungen sind nun aber schon mehrere Millionen Kronen geflossen. Darüber berichtete NRK.  (Abre numa nova janela)

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Schweden: Uranabbau bald wieder legal – Kommune kein Vetorecht (Abre numa nova janela)

Schweden. Auf dem Weg zum Wahlversprechen „mehr Atomkraft“ räumt die schwedische Regierung nun auch das Verbot zum Abbau von Uran im Land ab, das seit 2018 bestand. Die Prospektierungsgesellschaften, die auf Uran aus sind, sitzen schon in den Startlöchern und haben sich entsprechende Gebiete gesichert, zum Beispiel bei Oviken am Storsjön im Jämtland. Durch eine neue Klassifizierung des Uranabbaus würde ein solches Projekt auch nicht mehr durch ein Veto der Kommune gestoppt werden können. Darüber berichtete SVT. (Abre numa nova janela)

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Start der Nordlichtsaison – heute Nacht hohe Aktivität möglich (Abre numa nova janela)

Die Nächte sind auch im Norden größtenteils schon wieder dunkel. Man sieht die Sterne – und mit etwas Glück auch die ersten Nordlichter der Saison. Besonders gute Chancen soll es in der kommenden Nacht geben, jedenfalls dort, wo keine Wolken die Sicht auf den Himmel versperren. Das kündigte Spaceweatherlive.com (Abre numa nova janela) auf Basis der Messungen von NOAA an.

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