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Gibt es eigentlich Witze über uns Autoren?

 

So manchen Witz wollen wir vielleicht nicht hören, weil er uns vielleicht zu nahe geht, aber Witze über Autoren gibt es schon.

So wie diesen: „Warum wir Autoren die schlechtesten Partygäste sind? Weil wir jeden Dialog im Kopf mitschreiben und uns dann fragen, ob der Plot gerade einen Sinn ergibt.“

Das Problem mit Witzen über uns ist ja oft: Sie sind irgendwie lustig – weil sie so verdammt wahr sind.

Zur Entspannung zwischen zwei Kapiteln habe ich hier mal ein paar Witze für euch, bei denen wir uns vielleicht schmerzhaft ertappt fühlen ...

Zwei Autoren unterhalten sich angeregt. „Ich schreibe gerade ein Buch zum Thema Schreibblockaden. Ich weiß zwar erst das Thema, aber morgen oder übermorgen fange ich bestimmt mit den Inhalten an. Und du?“

„Ich habe eine Idee im Kopf, aber die muss erst noch Gestalt annehmen. Ich warte noch auf meine Muse.“

Kundin in einer Buchhandlung. „Ich hätte gerne diesen neuen Bestseller-Ratgeber ‚Von der Überlegenheit des Mannes‘ oder so ähnlich.“ Mitarbeiterin der Buchhandlung: „Fantasy und Utopie finden Sie hinten rechts in der Ecke, direkt hinter den Kochbüchern.“

Ein verarmter Autor stirbt und kommt unerwartet zu Petrus in den Himmel. Petrus sagt zum Autor: „Es ist deine Wahl: Du kannst in den Himmel aller Leser gehen oder aber in den Himmel der Autoren. Wohin möchtest du?“

Der Autor fragt nach: „Was ist denn der Unterschied?“

Petrus antwortet: „Im Himmel der Leser gibt es natürlich sehr viele Bücher, ja, ganze Bibliotheken mit Büchern aus allen Genres. Hier kannst du so viel und so lange lesen wie du möchtest. Im Himmel der Autoren gibt es Unmengen Kaffee, gute Musik, ausgezeichnetes Honorar und keine Deadlines für irgendwas.“ Dem Autor stehen die Tränen in den Augen und er wählt den Autorenhimmel.

Ein Autor schreibt an einem Krimi und recherchiert mehrere Stunden, um die Zusammensetzung eines ganz bestimmten Pflanzengiftes aus einer anderen Epoche zu finden. Am Abend schreibt er den Rest des am Morgen angefangenen Kapitels: „Dann trank den wohlschmeckenden Gewürztee und verstarb.“

Ein noch unbekannter Autor schickt sein Manuskript an einen renommierten Verlag. Zwei Monate später bekommt er sein eingesandtes Manuskript mit einem kleinen Post-It zurück: „Das Papier ist sehr schön, aber leider von uns nicht zu gebrauchen, denn die Tinte stört beim Druck.“

In diesem Sinne ... Lasst euch nicht veräppeln!!

Tópico Schreiben & Übungen

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