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Empfehlung: Über Horror als Kunstform

Hörer von Spielvertiefung kennen den Philosophen Daniel Martin Feige sicher schon aus früheren Gesprächen über Computerspiele und Kunst, über Planescape Torment und Jagged Alliance 3, die Kritik der Digitalisierung (Abre numa nova janela) oder als Mitherausgeber von Computerspiele - 50 zentrale Titel (Abre numa nova janela).

Diesmal geht es in einem über Deutschlandfunk Nova (Abre numa nova janela) hörbaren Vortrag über um Horror als Kunstform (Abre numa nova janela) - allerdings nicht in Spielen, sondern speziell in Filmen.

Ich denke jedoch, dass man so einige der Gedanken und Erkenntnisse auf andere Medien beziehen kann, die uns mit dem Bösen, dem Wahnsinn oder Terror und Chaos konfrontieren. In meiner letzten Flaschenpost #170 (Abre numa nova janela) rund um Halloween hatte ich ja ein Zitat von Stephen King angehängt:

„Wir erfinden Schrecken, um mit den echten Schrecken fertig zu werden."

Das passt ganz gut, denn Daniel geht konkret auf den Horrorfilm "The Shining" von Regisseur Stanley Kubrick ein, der 1980 auf Grundlage des King-Romans von 1977 in die Kinos kam. In seinem Vortrag, den er am 3. Juli 2025 in der Reihe "Wenn und Aber - Philosophische Fragen zur Zeit" an der Folkwang Universität der Künste (Abre numa nova janela) in Essen hielt, geht es um die Ursachen der Faszination und die Wirkung von Horrorfilmen.

(Abre numa nova janela)

Hört mal rein, das ist über knapp 50 Minuten auch für Freunde von Resident Evil und Silent Hill überaus interessant. Hier zwei Zitate:

"Dass im Herzen unserer epistemischen, sozialen und politischen Ordnung etwas nicht in Ordnung ist, das lässt der Horrorfilm erfahrbar werden."

"Der Horrorfilm ist die explizite Verweigerung jeder Versöhnung auch dort, wo das Monster besiegt ist."


Ich heiße Jörg Luibl, bin freier Journalist und biete mit Spielvertiefung seit November 2021 ein unabhängiges Magazin an, in dem die Kultur und nicht der Klick relevant ist. Ich arbeite alleine und verzichte komplett auf Werbung, Kooperationen sowie über KI erstellte Inhalte. Diese Alternative zum Reichweiten-Journalismus ist nur dank der Unterstützer über Steady (Abre numa nova janela) möglich.

Tópico Erkundung

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