Auf 78 Grad Nord
Liebe Leserinnen und Leser,
Ich bin zurück von Spitzbergen (oder Svalbard, wie die Norweger sagen) und habe mich langsam wieder daran gewöhnt, dass es Pflanzen gibt, die höher sind als meine Knie. Eine kleine Auswahl meiner Bilder davon findet ihr in der neuen Galerie. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Eine zentrale Frage für mich vorab war: Wie weit kommt man ohne Gewehr? Und kann ich entspannt zwischen Campingplatz und Longyearbyen hin- und hergehen, ohne unterwegs Eisbärenfutter zu werden? Der Campingplatz selbst, wo es 2020 einen tödlichen Zwischenfall mit einem Eisbären gab, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ist inzwischen mit Elektrozaun und Wachhunden gesichert, aber zwischen dem Campingplatz und dem Eisbärenschild, das den Beginn der „sicheren Zone“ markiert, liegen gut drei Kilometer. Aus der Tatsache, dass ich immer noch schreiben kann, könnt ihr schließen, dass ich es überlebt habe, obwohl ich diesen Weg mehrfach und unbewaffnet gegangen bin. Was nicht heißt, dass das Risiko Null ist, und zu einer anderen Jahreszeit würde man das Risiko anders beurteilen, aber es war ja 24 Stunden am Tag hell, schneefrei und gute Sicht.

Die Risikoabwägung, nach Gesprächen mit dem Platzwart und anderen: Der Weg zur Stadt ist die Straße zum Flughafen. Dort starten und landen zumindest zu dieser Jahreszeit täglich mehrere Linienmaschinen, was einen Verkehr dorthin zur Folge hat, vorher und nachher. Auch zwischendurch ist Verkehr durch die Beschäftigten dort, die Hubschrauberbasis, Touristenbusse, die zum Saatgutspeicher wollen, den Verkehr ins Bjørndal, der direkt am Campingplatz vorbeiführt, Vogelgucker und die, die mit dem Hundegespann den Küstenweg entlangfahren. Es ist also zum einen einiges los, was Bären abschreckt. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass zu dieser Jahreszeit jemand anderes einen Bären schon sieht und meldet, bevor ich da lang gehe. Und hätte ich tatsächlich einen gesehen – Ausschau gehalten habe ich schon – wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass ich z.B. ein Auto hätte anhalten können. Aber es hat sich keiner blicken lassen.
Der „sichere Bereich“ innerhalb der Eisbärenschilder in Longyearbyen, wo geladene Waffen sogar verboten sind, umfasst einiges mehr als nur die Fußgängerzone. Man kann eine schöne Wanderung entlang des Flusses Longyearelva auf der Nordseite bis Nybyen machen und auf der anderen Flussseite zurück. Ein kleines Stück kommt man auch ins Adventdalen, zumindest weit genug für einige schöne Ausblicke. Aber ja: Für Leute, die es gewohnt sind, allein zu planen und zu wandern, ist es höchst gewöhnungsbedürftig, sich selbst für kleine Touren einer Gruppe anschließen zu müssen. Andere Touren wären ohne Minibus oder Boot allerdings gar nicht möglich, und die Guides habe ich als sehr kompetent und bemüht kennengelernt.
Dass der norwegische König morgens zum Frühstück mit seiner Yacht am Campingplatz vorbeischipperte und genau dann seine Gedenkminute vor dem „Gruvebusen“ abgehalten hat, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) als ich nachmittags im Thairestaurant darüber essen war, war übrigens reiner Zufall.
Ich wünsche euch einen schönen Sommer, wo auch immer ihr ihn verbringt
Andrea
Rückblick auf den Juni:
Neu: Fünf Jahre Gletscherleben – Engabreen Revisited (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)(über einen Besuch am Gletscher Svartisen in Nordnorwegen 2024, fünf Jahre nach dem ersten Besuch dort. Was hat sich getan? Leider keine Überraschung.)
und sonst …
Zwei Saimaa-Robben tot in Fischernetzen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Finnland. Als vor einigen Wochen eine Rekordzahl an neugeborenen Saimaa-Robben gemeldet wurde, war die Freude groß. Leider überleben nie alle – und nun starben auch noch zwei Robben in Fischernetzen, aus unterschiedlichen Gründen. Das meldet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Luontoon.fi (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Longyearbyen: Weiter Ärger mit der Trinkwasserversorgung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Longyearbyen hat weiter Ärger mit seiner Trinkwasserversorgung. Der Stausee Isdammen, die meiste Zeit des Jahres die einzige Quelle für die rund 2500 Bewohner, hat inzwischen zu hohe Mangan-, Nickel- und Sulfatwerte, aus bisher ungeklärten Gründen. Nun soll ein Filter her. Für Säuglinge gibt es Flaschenwasser gratis. Das teilte Longyearbyen Lokalstyre mit (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Es berichteten auch Svalbardposten (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Zehn Meter hohe Petter-Dass-Skulptur auf Schäre enthüllt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Herøy (Norwegen). Eine neue Landmarke wurde gestern auf der Schäre Raudholmgalten vor Helgeland enthüllt: eine zehn Meter hohe Bronzeskulptur, die den sagenumworbenen Dichter-Pastor Petter Dass darstellt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), wie er auf dem Teufel reitet. Zu sehen ist sie nur von See aus, dann mit der charakteristischen Bergkette der „Sieben Schwestern“ im Hintergrund. Das Projekt hat Fans und Kritiker. Darüber berichtete unter anderem NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Kurz vor Schließung: Drei Interessenten für Northvolt-Übernahme (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Skellefteå (Schweden). Die letzte Batterie bei Northvolt in Skellefteå ist gefertigt. Am Montag soll die Fabrik offiziell schließen. Klar ist inzwischen, dass sie 80 Milliarden SEK an Schulden hinterlässt. Was daraus wird, könnte sich demnächst entscheiden: Es soll drei Interessenten geben, und das erste Übernahmeangebot liegt vor. Darüber berichteten SVT (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und SR (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
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Kupfergrube Nussir: Baustart und neue Protestaktionen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Hammerfest (Norwegen). Lange war es still um das Kupferprojekt Nussir bei Hammerfest, das inzwischen dem kanadischen Investor Blue Moon Metals gehört. Am 12. Juni wurde dann überrraschend zum ersten Mal gesprengt. Danach waren Aktivisten schnell wieder vor Ort und blockieren die Arbeiten vor Ort immer wieder. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Keine Bewerber für zukünftigen Nachtzugbetrieb Stockholm-Narvik (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Schweden. Wer betreibt ab Dezember 2026 den Nachtzug Stockholm-Narvik? Auf die jüngste Ausschreibung der schwedischen Verkehrsbehörde hat sich kein einziges Unternehmen beworben, nicht einmal die schwedische Bahn SJ. Grund dafür dürften die Ausschreibungsbedingungen sein. Darüber berichtete järnvägar.nu (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Ein „UFO“ für die Arktis-Eisdrift: Tara Polar Station (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Ein ungewöhnliches Seefahrzeug liegt seit Sonntag im Hafen von Longyearbyen: Die „Tara Polar Station (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ ist gebaut fürs Driften im Eis und sieht eher aus wie ein gelandetes UFO als wie ein Schiff. Sie kam in drei Tagen aus Tromsø nach Longyearbyen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und soll nun vor Spitzbergen getestet werden, bevor es auf die erste Expedition in die Arktis geht.
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Mehr als 60 Pilotwale bei Ólafsfjörður gestrandet – und gerettet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Ólafsfjörður (Island). Mehr als 60 Pilotwale waren am Samstag im Ólafsfjörður in Nordisland gestrandet. Zuerst sah es schlecht aus – aber tatsächlich konnten alle gerettet werden. Das berichtete RÚV. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Finnland: Neues Wahlrecht zum Samenparlament beschlossen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Finnland. Wer hat das Recht, Mitglieder des samischen Parlaments zu wählen oder sich selbst zur Wahl zu stellen? Das finnische Parlament hat nun mehrheitlich einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der dem folgt, was das samische Parlament dazu selbst ausgearbeitet hat. Schon mehrere finnische Regierungen hatten sich daran versucht und waren auf Widerstand gestoßen – weil der Vorschlag des samischen Parlaments die Wahlberechtigung enger fasst als es die bisherige Regelung tat. Darüber berichtete Yle. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Klimawandel: STF führt nicht mehr über Ostweg auf Kebnekaise (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Kebnekaise (Schweden). Der schwedische Touristenverein STF wird keine geführten Touren auf den Kebnekaise über den östlichen Weg (Östra leden) mehr anbieten. Das teilte der Verein nun mit. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Begründet wird dies damit, dass die Verhältnisse sich dort so verändert hätten, dass man die Sicherheit nicht mehr garantieren könne. Sämtliche von STF angebotenen Gipfeltouren auf Schwedens höchsten Berg verlaufen nun über den westlichen Weg (Västra leden).
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Die längsten Tage sind da (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
In der Nacht zu morgen, um 4.42 Uhr (MESZ) erreicht die Sonne ihren höchsten Stand über der Erde – danach werden die Tage (zunächst nur langsam) wieder kürzer. Glad Midsommar! Hauskaa Juhannusta! Und bald ist auch Sankthans in Norwegen.
Gletscherschmelze auf Spitzbergen ein Problem für GPS-System (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Spitzbergen (Norwegen). Ist die Messstation auf Spitzbergen ok? Diese Frage erhielten die norwegischen Wissenschaftler nach dem vergangenen, rekordwarmen Sommer. Gemeint ist die Station in Ny Ålesund, die zu einem globalen GPS-Netzwerk gehört. Denn aufgrund der Wärme schmolzen die Gletscher mehr als sonst ab – und der Archipel hob sich in nur drei Monaten um ganze zwei Zentimeter aus dem Erdmantel. Diese Landhebung ist deutlich höher als das, was die norwegischen Vermesser bisher bei Spitzbergen verzeichneten. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Schwedens Müllskandal „Think Pink“: Unternehmerin hinter Gitter (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Schweden. Bella Nilsson, die sich heute Fariba Vancor nennt, muss für sechs Jahre hinter Gitter. Sie ist die Hauptverantwortliche für das, was in den Medien „Schwedens größter Umweltskandal“ genannt wird. Nilsson/Vancor betrieb ein Abfallentsorgungsunternehmen unter dem Namen „Think Pink“ , das den Abfall allerdings nicht regelgerecht sortierte und entsorgte, sondern alles nur zerkleinerte, auf einen Haufen kippte, untergrub oder sogar als Füllmasse weitergab. Darüber berichtete SVT. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Ende des Kohlebergbaus in Longyearbyen – mit Königsbesuch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Eine Ära geht zu Ende: In zwei Wochen wird in Longyerbyen zum letzten Mal Kohle aus dem Berg geholt. Danach wird Gruve 7 geschlossen. Aus diesem Anlass ist sogar der norwegische König Harald zu Besuch in Longyearbyen. Seine Reise per Schiff dorthin hat allerdings noch einen anderen Anlass: Am 14. August ist der Spitzbergen-Vertrag seit genau 100 Jahren gültig. Seitdem hat Norwegen die staatliche Souveränität auf der gesamten Inselgruppe, allerdings mit einigen speziellen Regeln. Darüber berichtete unter anderem NRK (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und der Königshof selbst (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
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Containerschiff weg – aber eine Familie darf noch nicht zurück (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Trondheim (Norwegen). Vor gut drei Wochen fuhr ein Containerschiff bei Trondheim frontal gegen Land. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Was weltweit für Kopfschütteln sorgte, hat nun für einen Haushalt auf der Landspitze Byneset ernsthafte Konsequenzen: Diese Küste enthält viel Quickton, und durch den Aufprall wurden auf dem Grundstück Erdrutsche ausgelöst. Noch immer darf die Familie nicht in ihr Haus zurückkehren. Darüber berichtete NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Internationales Gletscherjahr 2025 – kein Anlass zu Optimismus (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
2025 wurde von den UN zum internationalen Jahr zur Bewahrung der Gletscher erklärt. Aus diesem Anlass hat vor kurzem das norwegische Fjellsenter in Lom (Fossbergom) am Rande des großen Gletschers Jostedalsbreen eine Ausstellung zum Thema eröffnet. Mein Beitrag zum Gletscherjahr kommt von weiter nördlich: Was hat sich am Engabreen, einem Auslassgletscher des Svartisen, in den vergangenen fünf Jahren verändert?
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Mysteriöse Symptome bei Bauarbeitern auf Melkøya (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Hammerfest (Norwegen). Die Arbeiten an der Modernisierung und Elektrifizierung der Gasanlage Melkøya vor Hammerfest sind vorübergehend gestoppt. Der Grund: der fünfte Zwischenfall, bei dem Bauarbeiter durch Gas unklarer Zusammensetzung Symptome erlitten. Erst vor kurzem hatte VG aufgedeckt, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) dass es bereits vier Zwischenfälle mit erkrankten Bauarbeitern gab, auf die Betreiber Equinor offensichtlich nicht adäquat reagierte. In der Nacht zu Freitag mussten nun erneut sieben Personen mit Symptomen ärztlich versorgt werden. Darüber berichteten VG (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und NR (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)K.
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Schweden: Aufrüstung der Wasserkraft ohne neuen Dammbau (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Porjus (Schweden). Es mag so aussehen, als seien die Optionen für Wasserkraft im Norden ausgereizt – doch mit neuer Technik lässt sich die Effizienz steigern, ohne neue Dämme zu bauen. Darauf setzt jetzt jedenfalls der schwedische Energiekonzern Vattenfall (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und rüstet Harsprånget auf – das ohnehin schon effektstärkste Kraftwerk des Landes soll mit einer neuen Turbine noch stärker werden.
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Magen-Darm-Fälle jetzt auch im Urho-Kekkonen-Nationalpark (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Finnland. Nach der Bärenrunde im Nationalpark Oulanka hat es nun auch den Urho-Kekkonen-Nationalpark getroffen: Bis gestern sind 30 Fälle von Touristen bekannt, die sich dort einen Magen-Darm-Infekt zugezogen haben. Die zuständige Behörde und Parkverwaltung Metsähallitus rät davon ab, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) die Hütten und Toiletten im Park zu benutzen, und empfiehlt, höchstens Tagesausflüge zu machen.
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Die älteste Pflanze Islands: 500 Jahre alter Wacholder (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Mývatn (Island). Island ist vielleicht nicht das Land, wo man alte Bäume erwartet. Und doch gibt es sie, auch wenn es sich eher um Büsche handelt: Wissenschaftler sind in der Mývatn-Region auf eine Gruppe von Wacholdern gestoßen, die alle ungewöhnlich alt sind. Das älteste lebende Exemplar bringt es auf rund 500 Jahre. Darüber berichtete RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Eine Studie dazu erscheint bei Quaternary Science Reviews (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Kooperationspartner des internationalen Teams war auch das isländische Institut für Naturgeschichte (Náttúrufræðistofnun) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
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Getestet: Wo machten die Wikinger vor Norwegen Pause? (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Norwegen/Schweden. Die Wikinger haben eine große Fangemeinde und es wird seit Jahrzehnten Forschung dazu betrieben. Gibt es da überhaupt noch etwas Neues herauszufinden? Ja, meint der Archäologe Greer Jarrett von der Universität Lund (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), und ist Segeln gegangen. Dabei ging es darum, herauszufinden, welche Orte als potenzielle Häfen für die Langstreckenreisen entlang der norwegischen Küste in Frage kamen. Denn darüber ist bisher vergleichweise wenig bekannt. Seine Studie dazu ist im Journal of Archaeological Method and Theory erschienen, (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)auf Deutsch hat auch Scinexx (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) darüber berichtet.
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Magen-Darm-Infekt: Hütten auf der Bärenrunde geschlossen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Salla/Kuusamo (Finnland). Wer vorhatte, in den nächsten Tagen die Bärenrunde im Oulanka-Nationalpark zu laufen und in Hütten zu übernachten, sollte umplanen. Die zuständige Behörde Metsähallitus hat sämtliche Hütten und Toiletten bis auf Weiteres geschlossen, da sich ein Magen-Darm-Infekt ausgebreitet hat, von dem bisher 20 Wandergruppen betroffen waren. Am besten starte man gar nicht erst auf dieser Route, empfiehlt Metsähallitus. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Island: Dritter Todesfall am Fluss Brúará in drei Jahren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Bláskógabyggð (Island). Eine ausländische Touristin stürzte am Freitag nahe des Wasserfalls Hlauptungufoss in den Fluss Brúará. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Es ist der dritte tödliche Unfall an dem Fluss in drei Jahren. Darüber berichteten RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und mbl.is (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Der Scherbenhaufen in Skellefteå nach der Northvolt-Pleite (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Skellefteå (Schweden). Die letzten Tage der Batteriefabrik Northvolt in Skellefteå sind angebrochen. Bis Ende Juni wird der Teil der Fabrik, der zuletzt noch in Betrieb war, Schritt für Schritt heruntergefahren. Darüber berichtete SVT (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Dieser Versuch, eine unabhängige europäische Batterieproduktion aufzubauen ist gescheitert – sowohl ökonomisch als auch technisch. Dass dabei Fehler gemacht wurden, räumte zuletzt auch Gründer Peter Carlsson gegenüber Norran (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ein. Was jetzt noch bleibt, sind Schulden und ein Verfahren zu einem tödlichen Unglück in der Fabrik 2023.
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Sender zeigt: Kälte offenbar kein Problem für den Riesenhai (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Norwegen. Wer demnächst vor Nordnorwegen auf dem Wasser unterwegs ist, sollte sich die Nummer des Hai-Telefons abspeichern. Damit man sofort anrufen kann, sobald man die charakteristische Dreiecksflosse erblickt. Nicht, weil der Hai, auf den man möglicherweise trifft, gefährlich wäre: Der Riesenhai ist Pflanzenfresser. Das Team des Forschungsprojekts „Sharks on the Move“ möchte aber noch mehr Riesenhaie mit Sendern versehen, denn die Auswertung der bisherigen Ergebnisse zeigte Erstaunliches. Das meldete das norwegische Meeresforschungsinstitut (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
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Zu Saisonbeginn Vandalismus: Campingplatz Kilpisjärvi wieder zu (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Kilpisjärvi (Finnland). Am Montag öffnete das Wanderzentrum in Kilpisjärvi seine Türen für die Sommersaison – und musste nur einen Tag später den Campingplatz schon wieder auf unbestimmte Zeit schließen. Der Grund: Vandalismus. Darüber berichtete auch Yle. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Das Restaurant und die anderen Unterkünfte bleiben geöffnet.
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Kälteeinbruch auf Island: Schneesturm im Juni (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Island. Nach einem ungewöhnlich warmen Mai gab es auf Island nun einen Kälteeinbruch mit Sturm und Schnee in höheren Lagen. Im nördlichen Teil des Landes wurde es aber auch im Flachland weiß. Das weckt Erinnerungen an den kalten Junibeginn im vorigen Jahr. Der Schnee ging dann in massiven Regen über, der heute abnehmen soll. Die meisten Niederschläge sollen über den Halbinseln Tröllaskagi und Flateyjarskagi bei Akureayri fallen. Der isländische Wetterdienst warnt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vor Erdrutschen und Hochwasser. Über das Unwetter berichteten RÚV (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Iceland Monitor. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Norwegen: Licht- und Schattenseiten der Gratisfähren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Norwegen. Seit 2022 sind eine ganze Reihe der norwegischen Fährverbindungen gratis, oder besser: Die Reedereien werden über einem staatlichen Zuschuss bezahlt, nicht vom Fahrgast. Ziel der Maßnahme war, die Lebensverhältnisse auf Inseln ohne feste Wegverbindung günstiger zu machen. Auch Touristen freut das, in einem Land, wo für viele Wegabschnitte gezahlt werden muss. Ein Nadelöhr ist jedoch die Kapazität der Fähren – zum Beispiel bei den Lofoten. Das sorgt für Ärger bei denen, die für ihren Alltag auf die Fähren angewiesen sind. Vor Beginn der Sommersaison war dies mal wieder Thema bei NRK. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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Rekord-Nachwuchs bei Saimaa-Robben – dank Schneeschaufeln (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Finnland. Trotz des milden Winters gab es dieses Frühjahr sehr zahlreichen Ringelrobben-Nachwuchs im Saimaasee: 111 kleine Heuler wurden gesichtet. Das meldete die finnische Forstbehörde Metsähallitus. Ohne menschliche Hilfe hätte das Ergebnis allerdings schlechter ausgesehen: 80 Prozent des Nachwuchses kam in extra als Geburtshöhlen aufgehäuften Schneehügeln oder komplett künstlichen Unterkünften zur Welt.
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Außerplanmäßige Landung in Keflavík – wegen Kohlenmonoxid (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Keflavík (Island). Auf dem Flughafen Keflavík herrschte gestern kurzfristig Ausnahmezustand. Eine United Airlines-Maschine aus Zürich auf dem Weg nach Chicago musste dort wegen mehrerer Krankheitsfälle an Bord außerplanmäßig landen. Die Krankheit erwies sich als Kohlenmonoxidvergiftung. Die Maschine flog zunächst nicht weiter. Darüber berichtete RÚV. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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