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Hilfe, die stärkt … nicht schwächt

Natürlich willst du helfen. Du liebst diesen Menschen… willst ihm das Leben leichter machen. Und doch: Zu viel Hilfe kann genau das Gegenteil bewirken. Wenn du alles abnimmst, nimmst du auch Raum. Für Entwicklung. Für Selbstvertrauen. Für Würde.

Nur weil jemand beeinträchtigt ist, heißt das nicht, dass er oder sie hilflos ist. Wer im Rollstuhl sitzt, kämpft oft genug mit dem Verlust an Autonomie. Da ist jede selbst gemeisterte Aufgabe ein kleiner Sieg.

Die wahre Kunst liegt im Dazwischen… in der Balance zwischen Dasein und Loslassen. Statt automatisch zu handeln, frag lieber: Was brauchst du gerade? Wie kann ich dich unterstützen?

Denn Selbstständigkeit ist kein harter Kampfbegriff. Sie ist eine zarte Kraft… die wächst, wenn man ihr vertraut. Unterstützen heißt nicht übernehmen. Es heißt: Ich bin da und gleichzeitig traue ich dir auch zu, es alleine zu schaffen.

Es gibt kein Patentrezept… aber es gibt echte Verbindung. Und die entsteht, wenn Hilfe nicht aus Angst kommt… sondern aus Respekt.

Sujet Fūr Angehörige

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