Begleiten statt bestimmen. Wie echte Unterstützung aussieht.
Wer für behinderte Menschen spricht, statt sie selbst zu Wort kommen zu lassen, nimmt ihnen etwas sehr Wichtiges: Selbstbestimmung.
Tipp 1: Fragen statt annehmen.
Was braucht die Person wirklich? Was wünscht sie sich? Zuhören schafft echte Verbindung.
Tipp 2: Nicht beschützen, sondern begleiten.
Übervorsicht wirkt schnell entmündigend. Vertrauen in die Fähigkeiten stärkt mehr als jedes „Ich mach das schon für dich“.
Tipp 3: Raum lassen.
Auch wenn’s länger dauert oder anders läuft: Selbstbestimmte Vorgehensweisen verdienen Zeit und Respekt.
Tipp 4: Sprache zählt.
„Trotz Rollstuhl“ klingt nach Mangel. Besser: „mit Rollstuhl“. Perspektivwechsel beginnt im Wort.
Wer Angehöriger eines behinderten Menschen ist, kann ein wichtiger Verbündeter sein….nicht als ungefragter Sprecher, sondern als unterstützender Zeuge von echter Eigenmacht.