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MICH HAT’S ERWISCHT… UND DANN?

Wir denken gern… Wird schon gutgehen.
Tun so, als sei das Leben kontrollierbar.
Aber oft ist es nicht die Frage, ob das Schicksal zuschlägt… sondern wann.

Herzinfarkt… Schlaganfall… Krebs… ein schwerkrankes Kind… plötzliche Behinderung…Verlust, Schmerz…

Ausnahmezustand.
Der Moment, in dem alles kippt, kommt selten mit Vorwarnung.
Und meistens früher, als wir glauben wollen.

Und plötzlich passt dein Leben nicht mehr zu dir

Da stehst du.
Mit einem Körper, einem Geist, einer Seele, die nicht mehr funktionieren wie gestern.
Mit einer Leere, die sich in Gespräche schleicht.
Mit Fragen, auf die niemand vorbereitet ist.

Das Leben, das du kanntest, passt nicht mehr.
Und das neue… ist noch kein Zuhause.

In solchen Momenten gibt es zwei Wege:
Du gehst daran kaputt…
oder du gehst da durch.

Nicht mit erhobenem Schwert, sondern manchmal nur kriechend.
Aber du bewegst dich. Mit einem inneren Kompass.
Und das allein ist ein Wunder.

Durch das Tal der Tränen

Kein sofortiges spirituelles Upgrade. Kein Coaching-Zauber.
Ein echtes und ziemlich dunkles Tal. Feucht, kalt, finster.

Du gehst durch den Lärm im Kopf…
die Fragen, die kaum jemand  beantworten kann…
die Gefühle, die keiner sehen soll…

Und irgendwann – nicht nach Plan, nicht auf Knopfdruck –
stehst du wieder auf.

Mit Narben, ja…
aber auch mit mehr Klarheit.
Mit Haltung.
Mit einer leisen Kraft, die du vorher nicht für möglich gehalten hast.

Was hilft? Menschen, die ehrlich vorangehen

Wenn du nicht weiterweißt, such nach Menschen, die den Weg kennen.
Nicht nur, weil sie vielleicht Lösungen haben…
sondern weil sie das Gelände kennen.

Role Models.
Menschen, die vor dir gefallen sind und wieder aufgestanden.
Die sagen können: Ich weiß, wie es sich anfühlt… und ich bin noch hier.

Nicht perfekt.
Aber mit Mut. Und Ehrlichkeit.
Mit einem offenen Herzen… und manchmal feuchten Augen.

Ich erzähle, weil ich’s selbst erlebt habe

Mich hat’s erwischt.
Und wie.
Nicht in der Theorie… sondern voll auf die Zwölf.

Ich teile meine Geschichte, weil ich weiß, wie einsam es sich anfühlen kann, wenn alles zusammenbricht.
Und weil ich glaube, dass wir mehr voneinander brauchen…nicht als Ratgeber, sondern als Weggefährten.

Ich bin nicht in der Schockstarre geblieben.
Du auch nicht.

Was hat dir geholfen?
Schreib es gern in die Kommentare. Vielleicht braucht heute jemand genau deine Antwort.

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