Ruhrbarone Newsletter – 20. März 2026
Hallo zusammen,
es liegt wohl auch an den vielen neuen, jungen und aktivistischen Mitgliedern, dass das Antisemitismusproblem in der Linkspartei jetzt verstärkt offen zutage tritt. Neu ist es nicht, aber der Parteiführung gelang es, den Deckel auf dem Topf mit dem stinkenden Gebräu zu halten. Diese Zeiten sind vorbei, und vielleicht läuten sie auch das Ende des Booms der ehemaligen SED ein.
Stefan Laurin
Herausgeber
Unsere Themen der Woche

Wirklich neue Argumentation findet man in den Ausführungen der Rektorin der Kunstakademie Düsseldorf, Donatella Fioretti, kaum – zu fast allem, was sie mantrartig immer wiederholt, hat unser Forum bereits konkrete kritische Fragen öffentlich gestellt, und sie wurden von ihr einfach ausgeblendet. Ignorant, arrogant, lernresistent – so zeichnete sich ihr Verhalten seit dem Beginn des jetzigen Konflikts aus, und so bleibt es, wie die jüngste Sondersitzung im Landesparlament gezeigt hat.
Die Kunstakademie Düsseldorf und ein moralentkoppeltes Verständnis von Freiheit
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Auch in Dortmund hat die Linke ein Problem mit Antisemitismus

In einer Stellungnahme stellt sich die Partei hinter das „Zaytoun Kollektiv“, eine Gruppe queer-hipper, glühender Israelhasser, die bei einer Demonstration von anderen Teilnehmern als antisemitisch bezeichnet wurde und schon Veranstaltungen störte: „In Anbetracht des anhaltenden Genozids in Palästina und des Umgangs seitens der Bundesrepublik damit sind palästinasolidarische Organisationen und Kollektive im Sinne eines antiimperialistischen und antizionistischen Kampfes unabdingbar für uns.“
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„Gesetzmäßig notwendiger Judenhass“: Die real existierende Linke
„Ablehnung des Zionismus“ hieß der Antrag, den der niedersächsische Landesverband der „Die Linke“ am vergangenen Wochenende beraten hat, darin alles, was es braucht, um eine Mördergrube zu graben: „imperialistische Interessen“, „Hunger als Kriegswaffe“, „Apartheid“, „Genozid“.
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Pro-Weidel-Content auf TikTok: Mehrheit der Beiträge stammt aus Nigeria
Mehr als 1.200 TikTok-Accounts haben monatelang systematisch Inhalte zur Unterstützung der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel verbreitet. Zusammen kommen sie auf über drei Millionen Follower und mehr als 30 Millionen Likes. Das zeigt eine Analyse der Organisation Reset Tech – und sie wirft Fragen über mögliche koordinierte Einflusskampagnen auf.
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Popp nach Dortmund – PR-Coup oder der Beginn einer echten Fußballgeschichte?
Während sich der Männerfußball am Samstag wieder einmal in gewohnter Lautstärke um sich selbst drehte, schob sich plötzlich eine Nachricht in die Schlagzeilen, mit der wohl kaum jemand gerechnet hatte: Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmund. Und zwar nicht zu irgendeinem ambitionierten Frauen-Bundesligisten, sondern zu einem Team, das aktuell noch in der Regionalliga herumturnt. Drittklassig.
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