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Newsletter Dezember 2025

Liebe Kunden und liebe Newsletter-Abonnenten!

Für viele Menschen in meinem Umfeld, mich inklusive, war das Jahr 2025 schlichtweg eine große Herausforderung. Ich glaube, ich kenne niemanden, der in diesem Jahr nicht irgendeine Veränderung durchlaufen hat. Krankheiten und Unfälle, Renteneintritt oder auch Existenzängste haben das Lebensbild geprägt.

Gleichzeitig kenne ich aber auch niemanden, der dabei den Kopf in den Sand gesteckt hätte. In turbulenten, anstrengenden Zeiten kommen die Kampfgeister jedes Einzelnen (wieder) zum Vorschein.

„Alles gut!“, antwortet man hier bei uns im eher wortkargen Norden oft, wo man ja auch eine angemessene Begrüßung auf vier Buchstaben (moin) reduziert hat, schnell grüßt und in eine andere Richtung weitergeht. ... "Alles gut" ist das perfekte Werkzeug, um eine aufkeimende Diskussion über potenzielle Befindlichkeiten im Keim zu ersticken, bevor sie überhaupt angefangen hat.

Aber ein „Alles gut!“ verhindert manchmal auch ein tiefergehendes Gespräch, ein Kennenlernen, einen Kontakt – und damit letztlich eine persönliche Weiterentwicklung. Alles bleibt beim Alten, ich muss nichts tun, nicht nachdenken – alles gut!  ...

Vielleicht läuten wir mit dem KI-Zeitalter ja auch ein neues Alles-gut-Zeitalter ein. KI sieht alles eher neutral und tiefenentspannt, hat Lösungsvorschläge, für die wir lange Zeit gegrübelt hätten und verschafft uns Freiräume, um auf ein halbherziges „Alles gut!“ ein wunderbares Gespräch mit unserem Mitmenschen folgen zu lassen.

Und manchmal hilft uns die KI auch aus der Patsche. So wie mir heute. Akku vom Handy leer und kein Weihnachtsbild zur Hand. Schnell irgendwas aus den Bilddatenbanken laden? Nö, macht ja jeder zweite.

Kann eigentlich die KI ein Bild von mir weihnachtlich gestalten? Ich dachte zunächst nur an einen Joke, aber aus dem Joke wurde das Titelbild für diesen Newsletter-Post. Also: „Alles gut!“ Oder?

Langeweile an Weihnachten?

Schreib doch mal wieder! Hier ein paar Anregungen für kurze Schreibübungen:

1. Das Rezept für einen perfekten Wintermoment

Schreibe dein persönliches „Rezept“ für deinen ultimativen Wohlfühl-Moment im Dezember. Es geht nicht um Essen, sondern um die Zutaten der winterlichen oder weihnachtlichen Atmosphäre.

Beispiel: Man nehme zwei Wollsocken, eine Prise Zimtduft, das ferne Läuten einer Glocke und rühre das Ganze in das warme Licht einer einzelnen Kerze ein. 10 Minuten Stille hinzufügen und warm genießen.

 

2. Eine Postkarte vom zukünftigen Ich (Silvester-Edition)

Stell dir vor, es ist der 31. Dezember. Du schreibst deinem heutigen Ich eine Postkarte mit maximal drei Sätzen. Was ist das Schönste, was du in den letzten Tagen oder Wochen des Jahres erlebt hast?

Diese Übung hilft dir, den Fokus auf die kleinen, positiven Erlebnisse der Adventszeit zu lenken, anstatt im Vorweihnachtsstress zu versinken.

 

3. Der Dialog mit dem Weihnachtsbaum

Stell dir lebhaft vor, was der Weihnachtsbaum (oder eine Adventskerze, ein Lebkuchen, der Weihnachtsmann) sagen würde, wenn er sprechen könnte und dich beim Schreiben beobachtet? Verfasse einen kurzen Dialog mit max. 10 Zeilen.

Mit dieser kleinen Übung kannst du deine eigene Schreibroutine mit einem weihnachtlichen Schmunzeln betrachten. Sie ist perfekt, um einmal die Perspektive zu wechseln, die Stimme lebendig zu machen und so Schreibblockaden spielerisch zu lösen.

 

Welche Schreibübung machst du? Teile Sie gern mit mir, ich freue mich, von dir zu lesen!

Ich wünsche Ihnen und Euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein herzliches und entspanntes Alles-ist-gut-Jahr 2026.

Ihre / eure

Gudrun Anders

 

P.S.:

Weihnachtsurlaub von heute bis einschließlich 2. Januar 2026.

 

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