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Wie das Meer uns zu mehr Kreativität und Wohlbefinden verhelfen kann
Seit einigen Jahren lebe ich am Meer – und könnte mit dieser Wahl nicht glücklicher sein, denn das Meer in einer Tiefe und Unendlichkeit, zeigt sich mir jeden Tag neu, bringt mir persönlich vermehrte Ruhe und Klarheit in meine Gedanken.
Die täglich sich ändernde Ansicht des Horizonts, das leise Rauschen der Wellen und die sich fortwährend ändernden Lichtverhältnisse bieten mir tiefgreifende Sinneserfahrungen. Diese Umgebung hilft mir nicht nur den Kopf wieder freizubekommen, sondern auch alte Denkstrukturen zu durchbrechen und frische Ideen für Plots und Blogbeiträge, Charaktere oder Marketingstrategien zu finden, die mir sonst im stressigen Alltag verborgen bleiben würden.
Dabei ist eine halbstündige Auszeit mit Blick auf das Glitzern des sonnenbeschienenen Meeres oder den abendlichen atemberaubenden Sonnenuntergang manchmal sehr viel mehr wert als jede Grübelei am Schreibtisch.
Eine halbe Stunde tägliche Auszeit ist dabei wie ein "Tapetenwechsel". Ein Ortswechsel weg vom gewohnten Schreibtisch – oder auch der gewohnten Umgebung – ist oft der beste und einfachste Weg, um Schreibblockaden zu lösen und festgefahrene Ideen oder (Buch-)Projekte wieder in Schwung zu bringen. Das Meer wirkt dabei wie ein natürlicher Katalysator für Kreativität.
Ich höre ihn gern, den "weißen Lärm des Meeres": Das gleichmäßige Rauschen der Wellen, hat eine nachgewiesene beruhigende Wirkung auf das Gehirn. Es hilft dabei, ablenkende Geräusche auszublenden, die Konzentration zu fördern und in einen tiefen Flow-Zustand beim Schreiben oder Beraten zu gelangen.
Aber nicht nur das. Es sorgt auch für Stressreduktion und vermehrte Klarheit, denn die maritime Umgebung ist von Natur aus entspannend. Die Reduktion von Stress führt allgemein zu einer verbesserten kognitiven Leistung. Ich bin wesentlich klarer, fühle mich gestärkter und auch meine Kunden können mit mir klarer über ihre Buchprojekte sprechen, wenn sie entspannt sind.
Als Schreibtherapeutin schätze ich das Meer ganz besonders, denn der "Blue Space" hat für mich auch eine zusätzliche therapeutische Wirkung. Studien belegen nämlich, dass der Aufenthalt in der Nähe von Wasser das allgemeine Wohlbefinden steigert und Gefühle von Angst und Depression mindern kann. Dieses positive Umfeld stärkt die Motivation und das Selbstvertrauen und bringt (nicht nur) Autoren die Kreativität zurück, sondern auch ein tieferes Vertrauen in ihr eigenes Schaffen und mehr Zutrauen, es mit einer klaren Veröffentlichungsstrategie auch wirklich zu schaffen.
Wenn wir dann noch etwas Bewegung und Natürlichkeit in eine kleine Auszeit einbauen, steht dem Erfolg eigentlich nicht mehr viel im Weg. Wir können Spaziergänge am Strand (reflektierende "Walking Meetings") gern in die Beratung integrieren, denn eine leichte körperliche Aktivität regt die Durchblutung des Gehirns an und kann kreative Gespräche und das Lösen komplexer Probleme fördern.

Das Meer ist daher aus vielerlei Gründen eine tolle Inspirationsquelle für Autoren:
Weite und Unendlichkeit:
Das Meer ist tiefgründig und unendlich. Diese Weite kann uns inspirieren, über unsere eigenen, selbst gesteckten Grenzen hinaus zu denken und große Geschichten zu erzählen.
Kraft und Macht:
Das Meer kann auch kraft- und machtvoll sein. Diese Eigenschaften können uns dazu anregen, lebendige, spannende und auch dramatische Szenen zu schreiben.
Schönheit und Mystik:
Das Meer ist wunderschön und voller Mystik. Diese Eigenschaften können uns dazu inspirieren, tiefgründige poetische und lyrische Texte zu schreiben.
Ruhe und Frieden:
Das Meer kann auch ruhig und friedlich sein. Diese Eigenschaften können uns helfen, zu entspannen und unsere (wieder) Kreativität fließen zu lassen.
Freiheit und Vergänglichkeit:
Das Meer ist ungebunden und in ständiger Bewegung. Diese immerwährende Veränderung zeigt uns die Vergänglichkeit und kann uns dazu anregen, über das Leben und den Tod nachzudenken und philosophische Texte zu schreiben.
Einssein und die Verbindung zur Natur:
Das Meer ist ein Teil der Natur und kann das Gefühl von Einssein stärken. Diese Verbindung kann uns dazu inspirieren, über unsere Beziehung zur Umwelt nachzudenken und Geschichten über unsere wahre Natur zu schreiben.
Entspannung und persönliche Erfahrungen:
Viele Autoren haben persönliche Erfahrungen mit dem Meer gemacht, die sie in ihre Geschichten einfließen lassen können. Diese Erfahrungen können zum Beispiel schöne Erinnerungen an einen Urlaub am Meer sein, aber auch traumatische Erlebnisse wie ein Schiffsunglück. (Ich rege hierzu auch an, einmal in unser Buch „Mehr Mär vom Meer“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)hinein zu lesen, was zusätzlich inspirieren kann.)
Symbole und Metaphern:
Das Meer kann als Symbol für viele verschiedene Dinge verwendet werden, zum Beispiel für die Liebe, das Leben, den Tod, die Freiheit oder die Unendlichkeit. Diese Symbolik kann uns dazu inspirieren, tiefere und komplexere Geschichten zu schreiben. Für den einen ist das Meer einfach „nur Wasser“. Für den anderen aber ist es das Meer der unendlichen Möglichkeiten.
Das Meer ist eine tolle und spannende Inspirationsquelle für Autoren, weil es eine Vielzahl von Themen und Emotionen bietet, die wir Autoren in unseren Geschichten erkunden können.

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