
Hallo und schön, dass du da bist.
Ich versuche jeden Freitag dasselbe zu machen.
Meine Frau ist mit den Jungs beim Sport. Ich bin zuhause. Ich gehe in den Hof. Feuerschale, Holz, AnzĂŒnder â und dann diese erste kleine Flamme.
Kein Feierabend-Drink. Keine Serie auf dem Sofa. Das Feuer.
Und wenn die Jungs zurĂŒckkommen, sind wir noch zwei Stunden drauĂen. Einfach da. Zusammen. Abendbrot. Ohne Plan.
Ich merke jedes Mal: Ich brauche das.
Vielleicht liegt es daran, dass der Mensch seit 400.000 Jahren am Feuer sitzt. 400.000 Jahre, in denen wir abends zusammengekommen sind, uns angeschaut haben, Geschichten erzÀhlt haben. Das steckt tief drin.
Und dann ist da noch ein Satz, den ich auf einem Wildnis-Seminar gehört habe. Ganz beilÀufig gesagt. Aber er hat sich festgesetzt und verÀndert, wie ich seitdem am Feuer sitze.
In der neuen Podcast-Folge nehme ich dich mit â in meinen Berliner Hinterhof, zu diesem Freitagsritual. Und ich erzĂ€hle dir, warum du beim Feuerschauen eigentlich gar nicht am Feuer sitzt. Sondern an der Sonne, die nach Hause kommt.