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Über gefakte und falsche Bilder aus Iran

Das Thema am Wochenende mit Lisa Kräher

Liebe Übonnentin, lieber Übonnent,

uns beschäftigt zunehmend, welche Fehler Medien im Umgang mit KI machen und wie transparent sie damit umgehen. Man denke an das kürzlich im „heute journal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)“ gezeigte KI-generierte Bild eines angeblichen ICE-Einsatzes in den USA und die desaströse Kommunikation des ZDF im Nachgang.

Oder an die Flut von KI-Bildern (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) im Zusammenhang mit der Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Maduro, von denen es im Januar auch einige Motive in seriöse Zeitungen geschafft haben.

Oder an die mit KI abgeschriebene „Guardian“-Reportage (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die bei Ippen-Medien erschien. Das Medienhaus sah darin offenbar ein individuelles Versagen eines Mitarbeiters – und keine strukturellen Gründe.

Oder man denke an die erfundenen Politiker (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und ihre erfundenen Zitate zu einem ebenfalls erfundenen Rückwärtsparkverbot in Kiel. Auch das erschien bei Ippen-Medien. (Strukturelles Problem? Nöö!!) Damals hat auf meine Anfrage niemand beantwortet, wie es sein kann, dass in einem Text Politiker zu Wort kommen, die es gar nicht gibt. Der Beitrag wurde danach immerhin korrigiert – allerdings ohne einen Hinweis darauf, dass der Fehler durch KI entstanden war.

Halten wir also fest: In Redaktionen passieren mittlerweile offenbar viele Fehler, die mit KI zu tun haben. Viele davon fallen vielleicht gar nicht auf. Manches wird womöglich still und heimlich wieder korrigiert.

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