Liebe Wein-Freund:in,
Du liest den WeinLetter #118. Heute gibt’s: Eine Reise nach Perl zu zwei außerordentlichen Weingütern des Saarlands. WeinLetter-Autor Franz Untersteller stammt aus dem Saarland. Und deshalb ist er diesem kleinen Anbaugebiet und seinen Weinen näher verbunden als - sagen wir - Trollinger in Württemberg, obwohl er im Südwesten immerhin zehn Jahre lang Umweltminister war. Er hat im WeinLetter schon über die Saar-Rieslinge geschrieben, die nicht aus dem Saarland kommen, obwohl dies das Präfix “Saar” nahelegen könnte. Nein. Saar-Rieslinge sind Pfalz. Echte Saar-Weine gibt’s nämlich an der Mosel. Verstehe einer die Weinbaugebiets-Bürokratie. Im Saarland gibt’s - um die Verwirrung zu vergrößern - denn auch hauptsächlich Burgunder-Rebsorten (und nicht Riesling wie an der Saar). Wie das alles zusammen hängt? Und warum ein Besuch in Perl bei den Weingütern Schmitt-Weber und Ollinger-Gelz auf jeden Fall lohnt? +++ Viel Spaß beim Lesen! Und jetzt empfehlt (und shared) diesen WeinLetter bitte. Oder verschenkt den WeinLetter an Eure Besten!
Trinkt friedlich!
Euer Thilo

Da wo sich Fuchs und Schafe “Gute Nacht!” sagen: Die Weinberge des Weinguts Ollinger-Gelz in Perl, Saarland, mit tierischer Unterstützung beim Mähen FOTO: WEINGUT OLLINGER-GELZ
Schmitt-Weber und Ollinger-Gelz: Wein aus dem Saarland, der an der Mosel wächst
von Franz Untersteller
Im Dreiländereck, wo sich Deutschland, Frankreich und Luxemburg berühren, liegt das einzige Qualitätsweinanbaugebiet des Saarlands. Zwei Familienbetriebe in Perl zeigen, wie verschieden Weinbau auf demselben Muschelkalk sein kann – und wie ähnlich.
Das Missverständnis: Das Saarland ist die Bürokratie des deutschen Weinbaus
Fangen wir mit einer Frage an, die fast jeder falsch beantwortet: Wo wächst saarländischer Wein? Die naheliegende Antwort: an der Saar. Doch das ist falsch. Der einzige Qualitätswein, der im Saarland produziert wird, wächst nicht am namensgebenden Fluss, sondern an der Obermosel. Rund 60 Kilometer westlich von Saarbrücken, im äußersten Zipfel des Landes, wo drei Staaten aufeinandertreffen.
Das klingt wie ein Bürokratiefehler. Es ist aber Geschichte.
Die Gemeinde Perl liegt im Dreiländereck. Dort fließt die Mosel als Grenzfluss zwischen Deutschland und Luxemburg, bevor sie auf französisches Terrain stößt. Dieses Gebiet hat im Laufe der Jahrhunderte zu fast jedem Fürsten, Kaiser oder Herrscher gehört: Mal zu Trier, zu Luxemburg, zu Lothringen, mal zu Frankreich, den Habsburgern und schließlich zu Preußen. Erst 1946, nach dem Zweiten Weltkrieg, kam Perl aus der französischen Besatzungszone zum damals selbstständigen Saarland. Der Weinbau war längst da – die Staatsgrenzen kamen später. Zu Deutschland kam das Saarland übrigens erst als Ergebnis einer 1955 durchgeführten Volksabstimmung. Der Beitritt erfolgte aber erst 1957.
Was die Verwirrung vollends macht: Der Wein, der in Rheinland-Pfalz an der Saar wächst, zwischen Serrig und Konz, heißt offiziell „Saarwein“. Er gehört aber seit 2006 weinrechtlich zum Anbaugebiet Mosel, genau wie der Wein aus Perl. Das heißt: Es gibt Saarwein ohne das Saarland, es gibt saarländischen Wein ohne die Saar. Beides ist korrekt. Beides ist verwirrend. Willkommen im deutschen Weinrecht. (Mehr zu den Saar-Weinen siehe den WeinLetter #22 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)).
Der saarländische Weinbau trägt deshalb einen Doppelnamen, der eigentlich ein Paradox ist: „Saarländischer Moselwein“. Im Bereich „Moseltor“ liegt das gesamte saarländische Qualitätsanbaugebiet. Es ist das südlichste und mit 116 Hektar kleinste der sechs Weinbaubereiche an der deutschen Mosel. das kleinste Qualitätsweingebiet eines deutschen Bundeslandes überhaupt. Es besteht aus sechs Einzellagen, einer Großlage („Schloss Bübingen“) und den vier Ortschaften Perl, Oberperl, Sehndorf und Nennig.
Wer nach dem Sinn dieser geografischen Skurrilität sucht, muss nicht lange suchen: Der Fluss macht keine Bundesländer. Die Mosel folgte ihrem Bett, als das Saarland noch nicht existierte. Die Weinberge lagen, wo sie lagen. Und als nach 1945 die neuen deutschen Verwaltungsgrenzen gezogen wurden, fand sich Perl plötzlich saarländisch – mit einer Winzertradition, die zweitausend Jahre älter ist als das Bundesland, dem es jetzt angehört.
Noch heute führt diese Ausgangslage zu einer kleinen geographischen Absurdität: Die Mosel grenzt Perl im Westen zu Luxemburg ab, im Süden berührt die Gemeinde Frankreich, im Norden Rheinland-Pfalz. Das eigentliche Saarland liegt östlich. Perl ist quasi ein Vorposten – oder je nach Blickwinkel: eine Insel des Weinbaus in einem Land, das sonst kein Weinland ist.

Das Bodenprofil der Weinberge rund um Perl hängt in der Probierstube des Weinguts Ollinger-Gelz: Muschelkalk FOTO: FRANZ UNTERSTELLER
Die Geschichte: Die Römer, der Elbling und zweitausend Jahre Kontinuität
Die Römer kamen, sahen die Südhänge über der Mosel – und pflanzten Reben. Das war vor mehr als zweitausend Jahren. Es war keine Laune: Die Kalkhügel über Perl, mit ihrer Ausrichtung, ihrer Wärme, ihrem Boden, eigneten sich hervorragend für den Weinbau. Die Römer erkannten das und ihre Nachfolger übernahmen es. Klostergemeinschaften im Mittelalter pflegten die Reben weiter auf diesen Flächen. Der Bischof von Trier besaß nachweislich seit 1136 einen Weinberg in Nennig.
Die Rebsorte, die die Römer mitbrachten und die seither ununterbrochen hier wächst, heißt Elbling – von den Römern Vitis alba genannt, die weiße Rebe. Sie gilt als Europas wahrscheinlich älteste noch kommerziell genutzte Weinrebe. Früh reifend, säurebetont, mit einem Aromenspektrum aus Zitrus, Apfel und gelegentlich Pfirsich: Sie ist komplex genug für Stillwein, aber auch säurestark genug für Sekt. Der Elbling ist die DNA der Region, ihr ältestes Gedächtnis.
Was folgte, war nicht immer friedlich: Im 20. Jahrhundert richteten die Kriegseinwirkungen erhebliche Schäden an. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Weinberge mühsam wieder aufgebaut werden. Der Elbling dominierte, langsam kamen dann aber auch Burgundersorten hinzu. Heute ist die Rebsortenpalette breiter, professioneller, selbstbewusster.
Die Geologie: Eine Region, ein Boden, ein Charakter
Südlich von Trier wechselt die Bodenart der Moselweinberge von Schiefer zu Muschelkalk. Dieser Wechsel ist keine Kleinigkeit – er ändert alles: die Rebsorten, den Stil der Weine, die Handschrift der Region. Während an der mittleren und unteren Mosel Riesling auf Schiefer stark dominant ist, sind die Perler Hänge das Reich der Burgunderreben: Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Auxerrois.
Der Muschelkalk ist ein Sedimentgestein aus Muscheln und Schalentieren der Urmeere, die vor rund 250 Millionen Jahren diese Region bedeckten. Hier befinden wir uns im nördlichsten Ausläufer des Pariser Beckens, das sich von der Champagne und Burgund bis nach Lothringen erstreckt. Diese geologische Verwandtschaft ist kein Zufall: Sie erklärt, warum die Weine aus Perl eine charakteristische Mineralität und Tiefe besitzen, die man so nur hier findet. Dazu kommen rund 1.680 Sonnenstunden im Jahr und ein Kleinklima, das warme Südwestwinde begünstigt.
Von den einst über 113 Weinbaubetrieben in der Region sind heute knapp ein Dutzend ernstzunehmende Selbstvermarkter übrig. Konzentration als Chance: Wer geblieben ist, macht es mit überaus großer Ernsthaftigkeit.
Zwei dieser Betriebe prägen den Charakter der Region wie keine anderen. Es sind die Weinbetriebe Schmitt-Weber und Ollinger-Gelz.

Katharina Schmitt hat das Weingut Schmitt-Weber übernommen FOTO: FRANZ UNTERSTELLER
Das Weingut Schmitt-Weber: Dreihundert Jahre Weinbau, eine Philosophie
In einer ruhigen Seitenstraße Perls, hinter einem unscheinbaren Wohnhaus, beginnt eine andere Welt. Katharina Schmitt empfängt an der Tür und geleitet in den Keller des Weinguts Schmitt-Weber. Der Besucher spürt sofort: Hier schlägt das Herz des Betriebs. Urkundlich belegt seit 1725, ist die Familie Schmitt eine der ältesten Winzerdynastien der Region.
Den heutigen Namen trägt das Gut seit 1960, als Katharinas Großvater Werner Schmitt seine Regina Weber heiratete. Anfang der 1980er Jahre übernahm dessen Sohn Thomas den Betrieb und legte den Grundstein für die heutige Philosophie: Tradition als Verpflichtung zur Moderne. Mit dem Einstieg von Tochter Katharina ist die nächste Generation am Drücker.
Für das traditionsreiche Weingut gilt: Keine Hilfstechnik zum Filtrieren oder Schönen. Der Wein bekommt die Zeit, die er braucht, um sich selbst zu klären. Im Weinberg verzichtet man so weit wie irgend möglich auf chemische Zusatzstoffe. Die Lese erfolgt größtenteils von Hand. Auf rund 15 Hektar, verteilt auf die besten Lagen der Obermosel, entsteht so ein Sortiment in drei Stufen.
Die Ortsweine als Klassiker bilden die Basis: Sie sind frisch, spritzig, kaltgegoren im Edelstahltank, jung zu trinken. Die Lagenweine sind trockene Spätlesen bei 60 Hektoliter Ertrag auf den Hektar. Sie reifen mindestens sechs Monate auf dem Hefelager im großen französischen Eichenholzfass und besitzen eine cremige Textur. Und dann sind da die Premiumweine der Edition 1725: Sie stehen für kompromisslose Qualität und maximale Sorgfalt. Mehrfach selektiert auf 30 Hektoliter Ertrag pro Hektar, das ganze Jahr auf den Hefen, ausgebaut im kleinen Barrique. Sie sind kräftig, harmonisch, mit großer Länge und Schmelz – und benannt nach dem Jahr, in dem für das Weingut alles begann.

Perl, Schengen, Contz-les-Bains: Dieser Sekt von Schmitt-Weber wird aus Trauben gemacht, die in Weinbergen in Deutschland, Luxemburg und Frankreich hängen FOTO: THILO KNOTT
Eine Besonderheit ist der Dreiländersekt: Die Weinberge für diesen Sekt liegen in drei Ländern: in Perl (Deutschland), Schengen (Luxemburg) und Contz-les-Bains (Frankreich). Aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Gris entstand ein länderübergreifender Sekt: per Hand geerntet, gemeinsam im großen Holzfass vergoren, nach traditioneller Flaschengärung mit 36 Monaten Hefelager und von Hand gerüttelt. Ein wunderbarer, handwerklich hervorragend gemachter Sekt, der die Idee des Dreiländerecks im Glas feiert.

Gutswein, Lagenwein, Premium: Grauburgunder von Schmitt Weber in drei Qualitätsstufen FOTO: FRANZ UNTERSTELLER
Mein Favorit unter den Weißweinen des Hauses sind die Grauburgunder - in drei Qualitätsstufen. Als klassischen Gutswein (9,50 Euro) mit einer klaren Struktur und Frische, mit dem unverwechselbaren Charakter der Muschelkalk- und Keuper-Böden; als Lagenwein (14,50 Euro), bei dem neben feinen Aromen und mineralischer Frucht der dezente Holzeinsatz gefällt; sowie schlussendlich der Premium-Grauburgunder 1725, bei dem die Erträge stark reduziert (30 Hektoliter je Hektar) wurden, um Konzentration und Tiefe zu fördern (26 Euro).

Vor fünf Jahren übernahm er die Führung des Weinguts Ollinger-Gelz: Simon Ollinger FOTO: WEINGUT OLLINGER-GELZ
Das Weingut Ollinger-Gelz: Bio als Überzeugung, nicht als Etikett
Ein paar Kilometer weiter, im Winzerdorf Sehndorf, trägt eines der ältesten Häuser des Ortes eine neue Geschichte. Das Bioweingut Ollinger-Gelz blickt auf eine Familienchronik zurück, die bis ins 17. Jahrhundert reicht: Familie Gronimus betrieb hier Ackerbau, Viehhaltung und Weinbau. Aus dieser Linie entstanden über Generationen die heutigen Ollingers.
Willi Ollinger war eigentlich Mess- und Regeltechniker. Als sich für das Weingut seines Schwiegervaters kein Nachfolger fand, entschloss er sich einzusteigen. Seinerzeit waren es gerade einmal 1,5 Hektar, bestückt mit Elbling und Müller-Thurgau, die im Nebenerwerb bewirtschaftet wurden. In den 90er Jahren kamen dann weitere Flächen hinzu.
Gesundheitliche Probleme, für die laut seinem Sohn Simon auch der damalige Spritzmitteleinsatz mitverantwortlich war, führten dazu, dass er den Betrieb 2001 auf Bio umgestellt hat.
Simon Ollinger, der in Neustadt Weinbau studiert hat und anschließend in Frankreich und Südafrika erste Sporen bei diversen Weinbaubetrieben sammelte, stieg 2014 in den Betrieb ein. Vor fünf Jahren übernahm er dann die Führung des Weinguts von seinem Vater.
Bio ist bei Ollinger-Gelz keine Marketingstrategie, sondern gelebte Überzeugung: kein chemisch-synthetischer Dünger, keine Insektizide, keine Reinzuchthefen. Stattdessen Kompost aus Trester und Stallmist, eingesäte Begrünungsgemische, die Stickstoff aus der Luft binden – und seit 2019 eine kleine Herde Shropshire-Schafe, die im Winterhalbjahr durch die Weinberge zieht, mäht, düngt, belebt. Im Sommer weichen die Tiere auf nahegelegene Streuobstwiesen aus.
Im Keller herrscht dieselbe Zurückhaltung: spontane Gärung ohne Enzyme, Klärung durch Sedimentation statt Gelatine, ein wenig Schwefeln nach der Filtration. Keine Stoffe tierischen Ursprungs. Der Wein bekommt Zeit: Die Lagenweine reifen elf Monate auf der Vollhefe, frühestens im März des Folgejahres werden sie freigegeben.
Die Qualitätspyramide - analog zu Schmitt-Weber - reicht vom unkomplizierten Gutswein über Ortsweine aus ausgewählten Sehndorfer Parzellen bis zu den Lagenweinen aus alten Reben mit großem Lagerpotenzial. Dazu ein Winzersekt, früh geerntet für natürliche Säure und leichten Alkohol. Das Profil: Naturnähe, innere Balance, Charakter aus dem Boden.

Auxerois mal 3: Gutswein, Ortswein, Lagenwein sind drei sehr gut abgestimmte Qualitsstufen einer eigenwilligen, für das Saarland typischen Rebsorte FOTO: THILO KNOTT
Als Ergebnis davon, dass man über die Jahre – so Simon Ollinger im WeinLetter-Gespräch - „viel ausprobiert“ hat, findet man derzeit auf den 14 Hektar bewirtschafteten Flächen noch 13 Rebsorten, darunter auch Piwis wie Solaris und Sauvignier Gries. Hier zu reduzieren wird eine der kommenden Aufgaben sein. Aber auch danach, das zeigt sich im Gespräch, wird der Auxerrois bei Ollingers die Hauptrebsorte . Beim Probieren des aktuellen Auxerois zeigt sich, dass die erwähnten drei Qualitätsstufen bestens abgestimmt sind, so dass in jeder Stufe die Qualität um die richtige Relation zunimmt.
Der Ausblick: Eine Region entdeckt sich neu
Was verbindet Schmitt-Weber und Ollinger-Gelz? Beide stehen auf demselben Muschelkalk. Beide setzen auf Burgunderreben. Beide sind Familienbetriebe, die ihr Wissen von Generation zu Generation weitergeben. Beide vermarkten ihre Weine direkt – mit persönlichem Kontakt, Verkostung im Keller, Leidenschaft im Gespräch.
Und doch sind die Wege verschieden: Schmitt-Weber geht den Weg der kontrollierten Handarbeit, der Premiumisierung, des länderübergreifenden Markenauftritts. Ollinger-Gelz geht den Weg der Zertifizierung, der Biodiversität, der minimalen Intervention. Hier der goldene Keller mit dem kleinen Barrique, dort die Schafe im Weinberg und die spontane Gärung. Beides sind gültige Antworten auf dieselbe Frage: Was ist das Beste, das dieser Boden hergeben kann?
Perl mag mit 116 Hektar winzig wirken im Vergleich zur großen Mosel. Aber Qualität braucht keine Größe – und ein paradoxer Name macht einen Wein keineswegs schlechter.
Katharina Schmitt und Simon Ollinger – die nächste Generation hat übernommen. Beide bringen frische Impulse mit: studiert, gereist, zurückgekehrt. Und beide haben verstanden, was ihre Heimat ausmacht.
Information
WEINGUT SCHMITT-WEBER | Bergstraße 66, 66706 Perl | www.schmitt-weber.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) | Samstags 11–14 Uhr, unter der Woche nach Absprache
BIOWEINGUT OLLINGER-GELZ | Marienstraße 40, 66706 Perl-Sehndorf | www.ollinger-gelz.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) | Mo–Sa nach Terminvereinbarung

Franz Untersteller, 69, ist gelernter Landschaftsplaner. Er war zwischen 2006 und 2021 Abgeordneter der Grünen im baden-württembergischen Landtag und zwischen 2011 bis 2021 Minister für Umwelt, Klima u. Energiewirtschaft im Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Seit Januar 2022 ist er als selbstständiger Unternehmensberater im Energiesektor tätig. Zudem ist er Globaler Botschafter für das weltweite Klima-Projekt Under2Coalition (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Er schreibt regelmäßig für den WeinLetter. Hier ist er bei der Weinernte des Spitzen-Weinguts Dolde zu sehen. FOTO: FRANZ UNTERSTELLER
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