
Das 31. CI-Symposium in liegt hinter mir – und ich bin noch immer beeindruckt von der Fülle an Wissen, Erfahrung und wissenschaftlicher Expertise, die sich dort versammelt hatte.
Vorträge, Diskussionen, aktuelle Forschungsergebnisse, technische Innovationen und klinische Erfahrungen aus unterschiedlichsten Fachbereichen kamen an einem Ort zusammen. Audiologie, Medizin, Rehabilitation, Technik und Wissenschaft griffen ineinander wie die Zahnräder eines präzisen Uhrwerks. Es war faszinierend zu erleben, wie viele Menschen mit großem Engagement daran arbeiten, Hören, Kommunikation und Teilhabe stetig weiterzuentwickeln.
Und mittendrin: die kleine Frau Kruemelkuchen.
Zwischen Professorinnen, Professoren, Ärztinnen, Ärzten, Forschenden, Therapeutinnen, Therapeuten und hochspezialisierten Fachleuten saß ich da, hörte zu, machte Notizen, stellte Fragen und sog die Informationen förmlich auf wie ein Schwamm. Es sind genau diese Momente, die mich daran erinnern, wie privilegiert wir als Betroffene sein dürfen, wenn wir Zugang zu diesem Wissen erhalten.
Besonders beeindruckt hat mich dabei nicht nur die fachliche Exzellenz, sondern auch die Bereitschaft vieler Referentinnen und Referenten, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Wissenschaft wurde hier nicht auf Distanz gehalten, sondern zugänglich gemacht. Aus Daten wurden Perspektiven. Aus Studien wurden konkrete Hoffnungen für den Alltag von Menschen mit Hörverlust.
Solche Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, wie viel sich in der Cochlea-Implantat-Versorgung bewegt und wie dynamisch sich dieses Fachgebiet weiterentwickelt. Was heute noch Vision erscheint, kann morgen bereits klinische Realität sein.
Ich fahre deshalb mit einem Kopf voller neuer Gedanken, einem Notizbuch voller Ideen und großer Dankbarkeit nach Hause. Dankbarkeit für die Menschen, die forschen, entwickeln, operieren, anpassen, rehabilitieren und begleiten. Und Dankbarkeit dafür, als Betroffene Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen.
Manchmal sitzt zwischen all der akademischen Prominenz eben eine kleine Frau Kruemelkuchen und staunt.
Und manchmal ist genau dieses Staunen der schönste Beweis dafür, dass Lernen niemals endet.
Bleibt's xund, eure Frau Kruemelkuchen
PS
Bei Instagram gibt's die Fotos dazu