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Ovid, Schutzpatron sexuell frustrierter Männer

Der römische Dichter Ovid zeigt, dass Männer sich allem Fortschritt zum Trotz emotional, sozial und sexuell nicht weiterentwickelt haben.

Meike Stoverock

Ovid. Geboren um 43 vor der christlichen Zeitrechnung, Bestseller-Autor der römischen Antike, Frauenkenner und Liebling der Altphilologen. Als Dichter begann seine Karriere mit mehreren Schriften zum Thema Liebe, Sex und Dating: die Amores (Liebesgedichte), die Ars Amatoria (Die Kunst der Liebe), sowie die Remedia Amoris (Wege aus dem Liebeskummer), zum Teil unterteilt in mehrere Bücher. Englische Übersetzungen der Werke finden sich unter anderem bei Poery in translation (Öffnet in neuem Fenster) und im Sacred Texts Archive (Öffnet in neuem Fenster).

Die männliche Zivilisation, in der wir alle leben, hält Ovid für einen der größten Poeten - nicht nur seiner Zeit, sondern jemals. Man feiert seinen Stil, seinen feinen Humor, seinen großen Einfluss auf die lyrischen Ausdrucksformen späterer Epochen. Ovid ist also im Bildungsbürgertum bis heute ein Star. Mit einiger Sicherheit ist Ovid einer der meistgelesenen Dichter der römischen Antike. Das lag aber nicht nur an seinem lyrischen Genie, sondern vor allem daran, dass vor allem seine frühen Werke ausgesprochen sexuell waren. Und adult content geht damals wie heute immer weg wie geschnitten Brot.

Ovids frivole und freizügige Texte waren dem prüden Kaiser Augustus ein Dorn im Auge, so dass er ihn in eine Hafenstadt am Schwarzen Meer verbannte, wo er trotz mehrerer vergeblicher Gnadenersuche an Rom im Jahr 17 nach der christlichen Zeitrechnung starb. (Mehr über die sex- und frauenfeindlichen Maßnahmen des Augustus in meinem Buch “Female Choice”.)

★ BUCH ★

Zurück zu den Liebesgedichten. In den Amores lässt Ovid sich umfangreich über sein Verhältnis zu einer verheirateten Frau aus, in Remedia Amoris listet er Mittel gegen Liebeskummer auf. Am spannendsten aber ist die Ars Amatoria, in der er jungen Männern Tipps gibt, wie sie eine Frau finden, für sich gewinnen und dauerhaft halten können. Befasst man sich heute mit der Analyse dieses in gebundener Form immerhin mehrere hundert Seiten starken Werks, findet man in der Sekundärliteratur vorwiegend philologische Arbeiten, in denen es um die literarischen Aspekte bei Ovid geht, um Sprache und Stilmittel, oder auch um seinen Beef mit Augustus, der immer wieder in seine Werke einfloss. Inhaltliche Analysen sind rar gesät und beschränken sich oft darauf, Ovids als Humor oder Satire zu deklarieren. Und weil das Abtun von frauenverachtenden Äußerungen als Humor ("War doch nur ein Spaß!") bis heute ein beliebtes Verharmlosungsmittel ist, um sich nicht moralisch positionieren zu müssen, schauen wir uns das genauer an.

Da Schulbildung und damit die Fähigkeit zu lesen, für Mädchen im antiken Rom keine Selbstverständlichkeit war, darf sicher davon ausgegangen werden, dass Ovids Leserschaft überwiegend männlich war. Es ist im Folgenden nicht entscheidend, ob Ovids Ansichten über Liebe, Sex und Zärtlichkeit autobiografisch sind, ob Männer und Frauen tatsächlich so handeln wie Ovid empfiehlt, sondern mehr um die Haltung dahinter. Die subjektive Empfindung. Den Impuls. Die Fantasie.

Ovids Beschreibung der Frauen und ihres Sexualverhaltens liest sich wie ein Querschnitt aus heutigen Männer-Podcasts vor allem in der Manosphäre, jenem Teil des Internets, in dem Männer im Wesentlichen darüber wüten und weinen, wie gemein Frauen im Allgemeinen und wie knausrig sie mit ihrer sexuellen Zugänglichkeit im Speziellen sind.

Wir gehen rein.

★ ZUR PERSON ★

Frauen …

  • … sind materialistische Täuscherinnen, die sich auf Kosten der Männer bereichern wollen (wir erinnern uns daran, dass Frauen in der Antike ohne Besitz- und Bürgerrechte waren, also aus eigener Kraft weder Selbstständigkeit noch finanzielle Absicherung erreichen konnten). Heute ist die Bezeichnung “Golddigger” für Frauen ein fest etablierter Begriff. Junge Frauen, die reiche Greise heiraten, und Frauen, die erwarten, dass der Mann bei Restaurantbesuchen bezahlt, sind, nun ja, materialistische Täuscherinnen.

  • … wollen nur körperlich prächtige Alphamänner und haben völlig überzogene Anforderungen. Die heutige Version dieses Alphamanns heißt in der Manophäre Chad, ist ein finanziell und optisch prächtiger Kerl, mit dem alle Frauen schlafen wollen, während sie für die an Sexappeal und Geld ärmeren Normalos nur Ablehnung übrig haben. Auch das Jammern über das biologische Konzept der Hypergamie, in dem die Mehrzahl der Frauen nur eine Minderheit der Männer sexuell anziehend finden, schlägt in diese Kerbe.

  • … gewähren Sex nur widerwillig aus Schuldigkeit oder gesetzlicher Verpflichtung und nie ohne Gegenleistung. In der simpelsten Version wird aus dieser Vorstellung das abgelutschte “Wer ficken will, muss freundlich sein”, in der krassesten die besagte Golddigger-Variante. Frauen sind Sexmuffel und Männer müssen ihnen erst irgendetwas geben, um an Sex zu kommen.

  • … sollen hübsch und zurückhaltend sein (also keinen Raum einnehmen) und sich Männern gegenüber einladend verhalten. Die gesamte Idee der stillen Gefälligkeit, die Frauen so gut steht, das von Männern immer wieder bemühte “Lächel doch mal” und die gesellschaftliche Abwertung von lauten, selbstbewussten, raumgreifenden Frauen, die nicht gefallen wollen, als “bossy” oder “bitchy” haben die Jahrtausende unbeschadet überstanden.

  • … sind von Natur aus zwischen den Beinen taub und sollen, da unfähig zur Lust, nach Ovids Ansicht wenigstens glaubhaft vorgeben, den Sex zu genießen. 1966, fast 2000 Jahre nach der Ars Amatoria, urteilte der Bundesgerichtshof im Fall einer Scheidung so: "Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung (…) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen." Dass Frauen Lust und Orgasmen empfinden können und dass beides die erfolgreiche Befruchtung von Eizellen fördert, ist mittlerweile klar. Dennoch formiert sich in besagter Manosphäre mehr und mehr eine Allianz gegen den weiblichen Orgasmus (Öffnet in neuem Fenster). Der sei evolutionär nicht notwendig, also müsse man sich als Mann auch nicht darum kümmern.

Schauen wir mal weiter, wie man nun trotz der an und für sich unzumutbaren weiblichen Eigenschaften als Mann an Sex kommt.

★ BLOG ★

Manipulation ist der Weg zum Ziel

Ich vermute, die Frau, die noch niemals nach dem Sex mit einem Mann das Gefühl hatte, emotional über den Tisch gezogen worden zu sein, muss erst noch geboren werden. Man reagiert als Frau auf vermeintlich eindeutige Signale der Anziehung und Zuneigung, lässt sich auf Sex ein, um hinterher festzustellen, dass der Mann sang- und klanglos abtaucht. Dass all die Signale und auch der Sex nichts bedeutet haben.

Das Muster “Frau hat in der Annahme, dass die Annäherung weitergeht, Sex mit einem Mann, doch der wollte nur etwas Körperliches” ist mir so oft begegnet, ich habe es vor allem als jüngere Frau so oft selbst erlebt, dass die Konsequenz - auf Sex folgt Liebeskummer - beinahe zwangsläufig erschien. Ebenso häufig war das Gefühl der Frauen und mir, dass man uns etwas vorgemacht hat, um einen wegzustecken.

Und genau das empfiehlt Ovid jungen Männern: Mach ihr etwas vor.

Lügen, Täuschen, falsche Versprechungen - praktisch alles ist erlaubt. Ovids Pick-up-Tipps - pardon! - Elegien lesen sich wie das Einmaleins toxischer Manipulation. Männer sollen Frauen Komplimente machen, gerne auch ein bisschen auf die Tränendrüse des Mitleids drücken (wenn die Tränen nicht fließen wollen, ruhig die Augen mit Wasser benetzen!), so tun, als würde man sich für die Dinge interessieren, die der Frau wichtig sind.

Die Begehrte mit Komplimenten und Aufmerksamkeit zu fluten, ist praktisch ein Selbstgänger, wenn es um das Erreichen von Sex geht. Denn: “Birds will sooner be silent in the spring, cicadas in summer, an Arcadian hound turn his back on a hare, than a woman refuse a young man’s flattering words” (Ars amatoria, Buch 1, IX: How to win her).

Und immer: versprechen, versprechen, versprechen. Völlig unabhängig davon, ob man fähig ist oder auch nur beabsichtigt, das Versprechen einzulösen (“Make promises: what harm can a promise do? Anyone can be rich in promises. Hope lasts, if she’s once believed in. But if you don’t give, always appear about to”, Ars amatoria, Buch 1, XII: Write and make promises).

Nächster Halt: Stalking. Ovid empfiehlt, möglichst viel um die Begehrte herumzuscharwenzeln. Ein Mann sollte sich bei Spaziergängen, im Theater, auf Triumphzügen immer im Blickfeld der Frau aufhalten, damit sie sich an seine Präsenz gewöhnt. Wenn möglich, sollte man auch jemanden, der ihr nahesteht, nach Interessen, Leidenschaften und Schwachstellen aushorchen, die man für sich nutzen kann. Im alten Rom empfahl sich dafür die Zofe oder Sklavin der jeweiligen Frau, heute würde ein Mann sich vermutlich an die beste Freundin heranwanzen.

Rape Culture/Vergewaltigungsmythos

Wo die ganze Manipulation nicht wirkt, empfiehlt Ovid Zwang, denn: “Though she might not give, take what isn’t given. Perhaps she’ll struggle, and then say ‘you’re wicked’: struggling she still wants, herself, to be conquered. Only, take care her lips aren’t bruised by snatching, and that she can’t complain that you were harsh. Though you call it force: it’s force that pleases girls: what delights”. Und: “Phoebe was taken by force: force was offered her sister: and both, when raped, were pleased with those who raped them” (Ars amatoria, Buch 1, XVII: Tears, Kisses, And Take The Lead).

Wichtig ist also nur, dass sie keine (sichtbaren) Wunden davonträgt, jede andere Form von Zwang und Gewalt ist komplett in Ordnung. Vor allem westliche Gesellschaften diskutieren bis heute darüber, ob “Nur Ja heißt Ja” valide ist oder ob Mann nicht vielleicht auch Schweigen oder Duldungsstarre als Ja auslegen darf. Auch der Vergewaltigungsmythos, nach dem man eine Frau gar nicht vergewaltigen kann, weil sie ihren Widerstand gebrochen haben will, ist in Incelkreisen quicklebendig.

★ BUSINESS ★

In diesem Zusammenhang lässt Ovid sich auch ausgiebig über den Raub der Sabinerinnen aus, die von Romulus angeordnete Massenverschleppung und -vergewaltigung sabinischer Frauen kurz nach der Gründung Roms. Die Sabiner waren ein Volksstamm im Umland Roms. Romulus fragte dort an, ob sie bereit wären, ihre Töchter mit seinen Männern zu verheiraten, was die Sabiner verweigerten. Daraufhin lud Romulus die Sabiner zur List auf ein Volksfest nach Rom ein und ließ sie auf ein geheimes Signal hin von seinen Männern überfallen. Die Männer wurden dahingemetzelt, die Frauen verschleppt und institutionell vergewaltigt - pardon!: zur Ehe mit den Römern gezwungen.

Ovid betont das Entsetzen und die Angst der sabinischen Frauen und Mädchen und wie rücksichtslos die Römer jeden Widerstand brechen. (Übersetzung von J.L. May: “Every one turned pale, terror spread throughout the throng, but it showed itself in different ways. Some tore their hair; some swooned away; some wept in silence ; some called vainly for their mothers; some sobbed aloud; others seemed stupefied with fear; some stood transfixed; others tried to flee.“) Entsetzen, Angst und Panik der Frauen erhöhen nach Ovid den Reiz für die römischen Männer.

Auch hier machen wir direkt einen Sprung ins Heute, nämlich den systematischen Missbrauch von Collien Fernandes mutmaßlich durch ihren eigenen Ehemann, der “erotische Geschichten” über eine Massenvergewaltigung seiner Frau ungehemmt und ohne ihr Wissen an Männer versandte. Auch in dieser “Erzählung” betont der Verfasser die Angst und Tränen der Protagonistin vor den Männern. Womöglich ist daraus zu schließen, dass die Idee, die sexuelle Selbstbestimmung einer Frau zu brechen, integraler Bestandteil der männlichen Sexualität ist, aber ich vermute nur.

Als die Sabiner sich von ihrem Schock erholt haben, wollen sie ihre Töchter und Schwestern befreien, doch die sind mittlerweile durch die Vergewaltigungen schwanger oder Mütter geworden, damit entehrt und von der Versorgung durch einen Mann abhängig, und bitten ihre sabinischen Retter, von einem etwaigen Krieg abzusehen, dem auch ihre Männer und Kinder zum Opfer fallen würden. Sie fügen sich also in die Ehebündnisse, die ihnen gewaltsam aufgezwungen wurden. Naja.

Rückschritt oder Persistenz?

Beim Versuch, eine Frau zu Sex zu bewegen, gibt es für Ovid keine Ethik. Dem männlichen Streben nach Sex haftet bei ihm etwas zutiefst Machiavellistisches (Öffnet in neuem Fenster) an. Sex ist das Ziel und auf dem Weg dahin ist jedes Mittel recht. Ein Blick in die Zirkel von Incels, Red-Pillers und Männerpodcasts genügt, um zu sehen, dass diese Herangehensweise bis heute quicklebendig ist. Ovid drückt es folgendermaßen aus: “… there’s no fairer law than that the murderous maker should perish by his art. As liars by liars are rightfully deceived” (Ars Amatoria, Buch 1, XVI: Promise and Deceive). Täusch sie ruhig, denn sie ist eine Täuscherin.

Haben heutige Männer also von einem der größten Dichter aller Zeiten gelernt? Wenden sie sich - überfordert von der feministischen Selbstermächtigung der Frau und ihrer wachsenden finanziellen Unabhängigkeit - der Vergangenheit zu? Ich glaube Nein. Rückkehr zur Vergangenheit impliziert ja, dass die Ideen schon einmal weg waren und nun wiederkommen. Mag es auch sein, dass die Zahl der Männer, die so denken und empfinden, über einige Jahrzehnte stetig abnahm und nun wieder zunimmt: eine Rückkehr ist das nicht, lediglich die im Maßstab eines Jahrhunderts gemessene oder gefühlte Abnahmerate wird geringer. Ovids Ideen waren nie weg.

Lasst mich kurz das Kind aus “Des Kaisers neue Kleider” spielen: Ovids Erfolg lag nicht an seinem lyrischen Talent, sondern an seiner Anschlussfähigkeit für Männer, denen Frauen nicht von selbst zufliegen. Eine Zielgruppe mit einem physischen Bedürfnis, über dessen Erfüllung Frauen bestimmen. Videos und Podcasts, die sexuell frustrierte Männer ansprechen, ihre Gefühle abschöpfen und ihnen “die Wahrheit” über Frauen und ihre Sexualität erzählen, klicken heute hunderttausendfach. Weil die Zielgruppe die gleiche ist. Ovid war im Wesentlichen der erste Pick-up-artist-Podcast, der jungen Männern erklärte, wie sie einen Stich landen können, und kein Altphilologe kann mich vom Gegenteil überzeugen.

Es ist eine riesigeZielgruppe die dank dem biologischen Prinzip der Female Choice immer bestehen wird. Und sie wird immer mit den gleichen frauenfeindlichen Gefühlen reagieren, solange wir sie nicht adressieren. Und nein, random Leonie, es reicht für diese Zielgruppe nicht, kein Arschloch zu sein, um als Sexpartner gewählt zu werden. Männer dieser Zielgruppe, die keine Arschlöcher sind, landen nur im Ausnahmefall in Frauenbetten und viel öfter in der unter Incels gefürchteten Friendzone dieser Frauen.

Female Choice - das am weitesten verbreitete Paarungssystem, in dem Frauen Sex vorrangig mit einigen wenigen Männern haben wollen, die genetisch gesund und komplementär zu ihnen selbst sind, damit möglichst überlebensfähiger Nachwuchs entstehen kann - hinterlässt einen Großteil der Männer in einer sexuellen Mangelsituation. Und dieser Mangel führt zu emotionalen Reaktionen, die Gesellschaften gefährden, die unethischem Verhalten, psychischer und physischer Gewalt gegen Frauen den Boden bereiten.

★ BUCH ★

Ich bin heute, fünf Jahre nach dem Erscheinen von „Female Choice“, mehr denn je davon überzeugt, dass wir gerade in eine demographische Situation hineinschlittern, die das Potential hat, Gesellschaften zu zerstören. Denn dass Ovids Zielgruppe - sexuell unterversorgte Männer, die sich im Umgang mit Frauen nicht um Ethik und Moral scheren - grundsätzlich willens und fähig zu Gewalt ist, zeigen vor allem die Amokläufe der letzten zwanzig Jahre, bei denen Täter sich zum Teil ausdrücklich als von der Incel-Denke beeinflusst zu erkennen gaben.

Diese Entwicklung abzufangen, ist ohne Frage auch die Verantwortung von Politik und Justiz. Aber auch die Männer selbst müssen nach 2000 Jahren anfangen, Wege zu finden, mit ihrer sexuellen Unversorgtheit klarzukommen.

Denn die wird nicht wieder weggehen.

Freiere, finanziell unabhängigere Frauen bedeuten mehr sexuell unberücksichtigte Männer. Und genau die sind es, die Podcastern wie dem wegen Vergewaltigung und Menschenhandel in England und Rumänien angeklagten Andrew Tate zu Erfolg verhelfen.

Oder eben Ovid.

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Kategorie Feminismus & Patriarchat

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