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    <title>Frau Sommers Atelierpost</title>
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    <description>Jeden Monat viel Natur, Kunst &amp; Zeichentipps. Hintergrundinfos zu meiner Arbeit und zu den Eichhörnchen. </description>
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      <title><![CDATA[Der neue Kalender ist in der Druckerei]]></title>
      <description><![CDATA[Nach zwei Monaten Arbeit habe ich es heute endlich geschafft. Der Kalender ging schon letzte Woche in die Druckerei. Heute wurde aber endlich die Druckfreigabe erteilt.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Der neue Kalender ist fertig und geht in den Druck</h1><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/js4tm4dcor/Kalender_Titel__2027_mockup_9-.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p>Hallo ihr Lieben,</p><p>heute gibt es endlich wieder Neuigkeiten von meinem Kalenderprojekt! Zwei Monate Arbeit stecken inzwischen darin, und nach einigen Überlegungen, Entscheidungen und kleinen Umwegen ist heute ein wichtiger Schritt geschafft: Die Druckfreigabe ist erteilt.</p><p>Ich dachte, ich nehme euch noch einmal ein Stück mit hinter die Kulissen und erzähle euch, was sich in den letzten Wochen getan hat. Denn bis so ein Kalender fertig im Shop liegt, gibt es doch einiges zu bedenken und zu entscheiden.</p><p>Dieses Jahr habe ich mich für eine Druckerei ganz in meiner Nähe entschieden. Ich wollte den Auftrag bewusst lokal vergeben und damit ein Berliner Unternehmen unterstützen. Außerdem gefällt mir der Gedanke, die Kisten mit den frisch gedruckten Kalendern direkt selbst abholen zu können, statt sie mir erst durch halb Deutschland schicken zu lassen.</p><p>Jetzt freue ich mich darauf, den fertigen Kalender bald in den Händen zu halten und euch zeigen zu können.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/b6yvn3spev/IMG_5619.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin in diesem Jahr spät dran, aber dafür, dass ich erst gar keinen Kalender machen wollte, finde ich, dass es sich nun doch gelohnt hat.</p><p>Der Liefertermin ist jetzt der 9. November, sodass ich eure Kalender ab dem 10. November verschicken kann. Vielen Dank für die vielen Vorbestellungen. Das hat mir bei der Planung sehr geholfen!</p><p>Die Druckkosten sind auch in diesem Jahr gestiegen. Dazu kommt, dass ich den Kalender diesmal doppelseitig drucken lasse, was die Produktion zusätzlich verteuert. Den Preis möchte ich trotzdem nicht weiter erhöhen. Mir gefällt der Gedanke, dass der Kalender inklusive Versand knapp 30 Euro kostet.</p><p>Die Auflage ist limitiert. Bei der Stückzahl habe ich mich an den Bestellungen aus dem letzten Jahr orientiert. Wenn der Kalender ausverkauft ist, werde ich vermutlich nicht nachdrucken lassen.</p><p>Wer also noch ein Exemplar haben oder den Kalender zu Weihnachten verschenken möchte, sollte nicht zu lange warten.</p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/vm5obdp7vl/Kalender_2027_ubersicht-Motive.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206">Hier gehts zum Kalender</a></p><p></p><p>Auch mit der Papierauswahl habe ich mich eine Weile beschäftigt. Das Papier sollte weder zu gelbstichig noch zu weiß sein und gleichzeitig dick genug, damit die Zeichnungen nicht auf die andere Seite durchscheinen. Das war diesmal etwas kniffliger als sonst, weil ich den Kalender doppelseitig drucken lasse und das Kalendarium dadurch deutlich mehr Platz bekommt. Am Ende sollte alles zusammenpassen: die Farben der Zeichnungen, die Haptik des Papiers und genügend Raum für eure Termine.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/d25uj5gimo/IMG_5841.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/av3twgfza4/Kalender_2027_Janine_Sommer_01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/iedsv4d5aj/IMG_5856.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/c3saz67udx/Kalender_2027_Janine_Sommer_04.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/cvuflyssw2/IMG_6038.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/mbgkpxe4ti/Kalender_2027_Janine_Sommer_06.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p>Die Hälfte der Kalendermotive habe ich während meines Urlaubs an der polnischen Ostsee gezeichnet. Diese wunderbare Landschaft war eine großartige Inspirationsquelle. Ein paar Fotos von dort habe ich euch hier in den Newsletter geladen, damit ihr einen kleinen Eindruck davon bekommt, wo einige der Motive entstanden sind.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/hgzqmyfiq4/IMG_6019.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/mlwsveybrw/Kalender_2027_Janine_Sommer_11.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206">Hier gehts zum Shop</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/e5szf7x25v/IMG_6047.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/xh3sfedyjm/IMG_6054.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/zsekpu43mk/Kalender_2027_Janine_Sommer_05.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/f5cqrhzsb5/IMG_6049.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/nb7ihvgzxz/IMG_6065.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/cjtg22mvfe/IMG_5905.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/uhbb6i7jr3/Kalender_2027_Janine_Sommer_12.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/lhx3n6pvo7/IMG_8805.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/u5nalj7ag3/IMG_8757.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b5728073-dd1c-48df-adac-0ac3646dc898/uploads/images/ivmzgiwnob/IMG_5893.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Der nächste Kalendernewsletter kommt am 10. November, wenn ich die fertigen Exemplare endlich in den Händen halten kann. Ich bin schon sehr gespannt, wie der Kalender gedruckt aussieht, und freue mich darauf, die ersten Pakete zu packen.</p><p>Schön, dass ihr mich bei der Entstehung begleitet habt und mit euren Vorbestellungen dazu beitragt, dass der Kalender auch in diesem Jahr Wirklichkeit wird.</p><p><strong>Wer noch einen Kalender haben möchte, kann ihn jetzt im Shop bestellen.</strong> Die Auflage ist limitiert und wenn alle Exemplare verkauft sind, werde ich voraussichtlich nicht nachdrucken lassen. Vielleicht ist er ja auch ein schönes Geschenk zu Weihnachten.</p><p></p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-719206">zum Shop</a></p><p><br/>Liebe Grüße<br/>Janine</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 17:53:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[News und doch keine News]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe. Plötzlich ist schon Herbst. Der letzte Newsletter war Anfang September. Seitdem ist einiges…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/2qtzygw57g/IMG_6922.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe. Plötzlich ist schon Herbst. Der letzte Newsletter war Anfang September. Seitdem ist einiges passiert, auch wenn ich davon bisher kaum etwas erzählen konnte. Ich habe meinen Kalender fertiggestellt und in die Druckerei geschickt, ein paar Tage Urlaub an der polnischen Ostsee gemacht und arbeite an einem weiteren neuen Auftrag. Außerdem gebe ich Workshops für Caran d’Ache in Berlin. Ich war im Modulor und werde im Dezember wieder drei Tage im Dussmann KulturKaufhaus sein.</p><h4>Viel Arbeit, wenig zu erzählen</h4><p>In den letzten Monaten hatte ich sehr viele Aufträge, teils von Verlagen und von NABU Deutschland, worüber ich mich besonders gefreut habe. Das ist natürlich schön, bedeutet aber auch, dass ich viel Zeit am Schreibtisch verbringe und oft an Dingen arbeite, über die ich noch gar nicht sprechen darf. Die Veröffentlichungen kommen erst im Februar, und bis dahin bleiben die meisten meiner aktuellen Arbeiten unter Verschluss.</p><p>So sitze ich an vielen schönen Projekten, habe aber wenig zu zeigen und noch weniger zu erzählen. Und wenn ich dann doch einmal Zeit hätte, hier etwas zu schreiben, frage ich mich manchmal, was das eigentlich sein könnte. Oder anders gesagt: Bei allem, was mir einfällt, frage ich mich, ob das überhaupt jemand lesen möchte.</p><h4>Wenn die ganze Energie in die Arbeit fließt</h4><p>Was mich gerade zusätzlich beschäftigt, ist die Kombination aus ADHS und Wechseljahren. Ich merke ziemlich deutlich, wie sich beides gegenseitig beeinflusst und verstärkt. Die Konzentration ist nicht immer da, wo ich sie gern hätte, und manchmal kostet es mich enorm viel Kraft, bei einer Sache zu bleiben und sie zu Ende zu bringen.</p><p>Beim Zeichnen bündele ich meine gesamte Aufmerksamkeit auf das, was vor mir liegt. Gerade bei aufwendigen Illustrationen brauche ich diese Konzentration, um mich in ein Motiv zu vertiefen, Details auszuarbeiten und den Überblick über das Ganze zu behalten. Wenn ich damit fertig bin, ist oft nicht mehr viel übrig.</p><p>Denn es geht nicht nur darum, weitere Stunden am Schreibtisch zu verbringen. Meine Arbeit zu dokumentieren, Fotos zu machen, Texte zu schreiben und Einblicke in den Entstehungsprozess zu geben, kostet ebenfalls Zeit und Aufmerksamkeit. Nach einem langen Zeichentag fehlt mir dafür oft die Kraft und während dessen würde es mich aus dem Konzept bringen.</p><p>Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine eigentliche Arbeit und alles, was ich darüber erzählen und zeigen soll, miteinander konkurrieren. Dabei möchte ich meine Zeit und Energie am liebsten in die Zeichnungen stecken. Sie sind schließlich der Grund, warum ich das alles mache.</p><h4>Kreative Energie lässt sich nicht erzwingen</h4><p>Für einen Newsletter braucht man nicht nur Zeit, sondern auch kreative Energie. Ich kann mich nicht einfach hinsetzen und etwas schreiben, nur weil es mal wieder an der Zeit wäre. Ich muss auch etwas zu erzählen haben, Gedanken, die sich sortieren wollen, oder eine Idee, die ich gern mit euch teilen möchte.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/e7p3mozmjj/IMG_6866.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Aber woher kommt diese Energie eigentlich? Und was passiert, wenn sie keinen Platz bekommt?</h5><p></p><p>Ich glaube, kreative Energie braucht Raum. Zeit, in der die Gedanken schweifen dürfen und sich aus einer ersten Idee langsam etwas entwickeln kann. Wenn ich dagegen von einer Aufgabe zur nächsten springe und meine ganze Aufmerksamkeit für die eigentliche Arbeit brauche, bleibt dafür wenig übrig.</p><p>Irgendwann hört diese Energie auf zu fließen. Sie lässt sich nur schwer hinter dem Ofen hervorlocken, wenn sie merkt, dass eigentlich gar kein Platz für sie vorgesehen ist. Wenn alles voll ist mit Aufträgen, Terminen und Dingen, die erledigt werden müssen, zieht sie sich zurück. Zumindest ist das bei mir so.</p><p>Diese Energie lässt sich nicht einfach nach Feierabend wieder einschalten. Sie braucht Zeit und die Freiheit, sich ohne konkretes Ziel mit etwas beschäftigen zu dürfen. Gerade daraus entstehen oft die Dinge, die ich später gern teile.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/ekevh4j55x/IMG_6883.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht ist das ein Widerspruch zu einem Format, das regelmäßig neue Inhalte verspricht. Denn Kreativität folgt nun einmal keinem Redaktionsplan. Und je mehr ich versuche, sie in einen solchen zu pressen, desto schwieriger wird es für mich, etwas zu finden, das sich wirklich richtig anfühlt.</p><h4>Wie viel möchte ich eigentlich teilen?</h4><p>In letzter Zeit beschäftigt mich noch etwas anderes. Ich merke, dass ich immer weniger Lust habe, private Dinge öffentlich zu teilen. Instagram hat sich für mich in eine Richtung entwickelt, die sich zunehmend fremd anfühlt. Ständig soll man etwas von sich erzählen, Einblicke in den Alltag geben, Gedanken teilen und Befindlichkeiten mitteilen. Am besten regelmäßig und möglichst persönlich.</p><p>Es ist doch so: Ständig teilt einem online jemand mit, wie er sich fühlt und warum. Jeder teilt seine Befindlichkeiten und definiert sich teilweise darüber. Manche versuchen sogar, mit ihren persönlichen Problemen als Influencer Geld zu verdienen. Das geht für mich in die falsche Richtung.</p><p>Einerseits freue ich mich über diese Offenheit und denke, dass sie Menschen dabei helfen kann, sich selbst zu reflektieren. Andererseits geht mir diese ungefilterte Mitteilsamkeit zunehmend auf die Nerven. Es ist von allem zu viel.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/yiow5etmjv/IMG_6875.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe das eine ganze Weile mitgemacht und auch gern Einblicke in mein Atelier, meine Arbeit und manchmal in mein Leben gegeben. Aber inzwischen frage ich mich immer öfter, ob ich das überhaupt noch möchte.</p><p>Nicht alles, was mich beschäftigt, muss ich mit anderen teilen. Und nicht jede Erfahrung muss zu einem Beitrag werden. Ich möchte nicht das Gefühl haben, ständig etwas von mir preisgeben zu müssen, damit andere sich für meine Arbeit interessieren.</p><p>Einerseits teile ich gern Einblicke in meine Arbeit und mein Leben. Andererseits widerstrebt es mir zunehmend, mich einem Algorithmus unterzuordnen, auf den ich kaum Einfluss habe und der bestimmt, was Menschen zu sehen bekommen. Ich möchte selbst entscheiden, wann und was ich teile, statt ständig das Gefühl zu haben, neue Inhalte produzieren zu müssen, um überhaupt noch sichtbar zu sein. Dass wir uns dabei immer mehr von diesen Plattformen abhängig machen, gefällt mir ganz und gar nicht.</p><p>Genau das war auch einer der Gründe, warum ich Frau Sommers Atelierpost auf Steady ins Leben gerufen habe. Hier kann ich Inhalte direkt mit euch teilen, ohne mich nach einem Algorithmus richten zu müssen. Ihr bekommt mit, was ich veröffentliche, weil ihr euch bewusst dafür entschieden habt. Ich muss nicht um Sichtbarkeit kämpfen und kann die Inhalte so gestalten, wie es für mich passt. Das finde ich nach wie vor gut und wichtig. Umso mehr beschäftigt mich die Frage, wie ich diesen Bereich weiterführen möchte, ohne dass aus einer Idee, die mir Freude macht, eine Verpflichtung wird.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/6d25alvhxu/IMG_6929.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>13 Hörnchen und viele Gedanken</h4><p>Mittlerweile gibt es diesen Mitgliederbereich fast ein Jahr. Neue zahlende Abonnentinnen und Abonnenten kommen nur selten bis gar nicht dazu. <br/>Im Moment sind es 13 zahlende Mitglieder.</p><p>Ich mache das sehr, sehr gern für euch gern. Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die meine Arbeit unterstützen und sich für das interessieren, was ich mache. Dafür bin ich wirklich dankbar.</p><p>Gleichzeitig merke ich, dass mich das Abosystem unter Druck setzt. Ich habe das Gefühl, regelmäßig etwas liefern zu müssen, das den Erwartungen der Mitglieder entspricht. Etwas Besonderes, etwas Exklusives, etwas, das es nicht an anderer Stelle gibt.</p><p>Meine Arbeit ist ohnehin schon voll mit Aufträgen, Terminen und allem, was zu einem eigenen Atelier dazugehört. Wenn ich dann noch überlege, was ich für den Mitgliederbereich produzieren und aufbereiten könnte, wird aus einer Sache, die mir eigentlich Freude machen sollte, eine weitere Aufgabe auf meiner Liste.</p><p>Ich frage mich deshalb, ob ich mit diesem Angebot überhaupt das geben kann, was sich die Menschen davon versprechen. Vielleicht sind meine Vorstellungen davon, was ein solcher Mitgliederbereich sein sollte, auch einfach zu groß.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c68f1f81-80a5-4f72-8a94-1e0538719eb0/uploads/images/kzwqc4ahoy/IMG_6910.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Wie geht es weiter?</h4><p>Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken, das Abomodell nach fast einem Jahr wieder zu beenden und den Bereich stattdessen frei zugänglich zu machen.</p><p>Das wäre kein leichter Entschluss, denn ich mag die Idee hinter Frau Sommers Atelierpost nach wie vor. Ich teile gern meine Zeichnungen, zeige Ausschnitte aus meiner Arbeit und erzähle, was mich beschäftigt. Nur möchte ich das wieder mehr aus eigener Motivation heraus tun und nicht, weil ich das Gefühl habe, etwas liefern zu müssen.</p><p>Vielleicht würde es mir leichter fallen, hier etwas zu veröffentlichen, wenn ich nicht jedes Mal darüber nachdenken müsste, ob es den Preis eines Abos rechtfertigt. Vielleicht wäre ein frei zugänglicher Bereich auch einfach näher an dem, was ich eigentlich machen möchte.</p><p>Eine endgültige Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Ich wollte euch gern an diesen Gedanken teilhaben lassen, statt einfach weiterzumachen, als wäre alles wie bisher.</p><p>Natürlich interessiert mich auch, wie ihr das seht. Was bedeutet dieser Mitgliederbereich für euch? Was gefällt euch daran, und was würdet ihr vermissen, wenn ich das Abomodell beenden würde?</p><p>Ihr müsst mir nichts schönreden. Ich freue mich über ehrliche Rückmeldungen, auch wenn sie kritisch sind. Ihr dürft euer Abo auch kündigen, wenn ihr davon andere Vorstellungen hattet. Es ist und bleibt ein Versuch und ein Experiment.</p><p>Bis dahin geht es hier erst einmal weiter, wenn es etwas zu erzählen oder zu zeigen gibt. Und spätestens im Februar kann ich dann endlich mehr von den Dingen berichten, an denen ich gerade arbeite. Vielleicht auch schon vorher. </p><p>Als nächstes kommt der Kalender aus der Druckerei und ich verfasse den finalen Newsletter dazu. Vorab kommt gleich schon mal eine Übersicht.</p><p>Viele Grüße aus dem Atelier</p><p>Janine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 16:17:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mein Kalender für 2027]]></title>
      <description><![CDATA[Was wäre wenn wir statt auf einen Bildschirm zu schauen, auf´s Wasser schauen? Auf Licht und Spiegelungen, auf Bewegung und die kleinen Veränderungen, die ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Vorschau auf den Kalender für 2027</h1><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/zlyueskhrt/Opener_KALENDER.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Es ist plötzlich September</h5><p>und schon wieder habe ich vergessen, meinen eigenen Kalender umzublättern. Dabei freue ich mich gerade sehr über meinen diesjährigen zehnten Kalender. Vor allem, weil ich diesmal etwas Neues ausprobiert habe und extra nicht darüber nachgedacht habe, was sich am besten verkaufen würde.</p><p>Als ich vor mehr als zehn Jahren angefangen habe, Kalender mit meinen Zeichnungen zu gestalten, war der Markt noch ein ganz anderer. Damals gab es vor allem Fotokalender. Kalender mit Naturillustrationen waren eher die Ausnahme. Inzwischen hat sich das stark verändert. Immer mehr Verlage sind auf diesen Zug aufgesprungen und veröffentlichen große Kalender mit historischen Naturzeichnungen, für deren Nutzung sie häufig keine Lizenzkosten mehr zahlen müssen, weil die Urheber längst nicht mehr leben. Jedes Jahr werden es mehr und sie erscheinen immer früher im Handel.</p><p>Mit diesem Markt möchte ich eigentlich gar nicht mehr konkurrieren. Außerdem bin ich in diesem Jahr so ausgebucht mit Auftragsarbeiten, dass ich anfangs gar nicht wusste, wann ich einen neuen Kalender zeichnen sollte. Einfach einen Kalender aus bereits bestehenden Motiven zusammenzustellen, entspricht auch nicht meiner Arbeitsweise. Ich habe einen eigenen Perfektionsanspruch an meine Arbeit und möchte jedem Produkt besonders gerecht werden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/4u7azwp4ak/IMG_5088.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Würde sich die viele Arbeit lohnen?</h5><p>Deshalb wusste ich lange nicht, ob es in diesem Jahr überhaupt einen neuen Kalender geben wird. Wer würde ihn kaufen? Würde er überhaupt gefunden werden mit der neuen KI-Suche. Würde ich da noch eine Chance haben? Würde sich die viele Arbeit lohnen? Ich überlegte ernsthaft, dieses Jahr darauf zu verzichten.</p><p>Dann habe ich mir noch mal positivere Gedanken darüber gemacht. Ich hab festgestellt, dass ich wohl auch deshalb so viele schöne Drucke in meinem Shop anbieten kann, weil durch meine Kalender jedes Jahr 12 neue freie Arbeiten entstehen. Das ist eine große Bereicherung. Denn durch freie Arbeiten kann ich mich weiter entwickeln. Kann Neues ausprobieren. <br/>Auch möchte ich meine Stammkunden und Stammkundinnen nicht entäuschen. Nach zehn Jahren wäre es wirklich schade sie zu verlieren.</p><p>Die Freiheit für die Kalender habe ich mir oft während den Lücken zwischen den Auftragsarbeiten genommen. Diese Lücken gibt es in diesem Jahr nicht, weshalb ich mir die Zeit irgendwie nehmen muss. Es dauert deshalb wohl etwas länger als üblich. Ich starte trotzdem mit dem Vorverkauf. Vor allem um die Stückzahlen für den Druck besser abschätzen zu können.</p><h5>In welcher Technik wird der neue Kalender gezeichnet?</h5><p>Ich zeichne für meine Auftraggeber meistens in Aquarell, weshalb ich dazu übergegangen bin, freie Arbeiten dann nur mit Buntstiften zu zeichnen. So bekomme ich Abwechslung in meinen Arbeitsalltag. Das ist mir sehr wichtig. Ich möchte nicht nur in einer Technik arbeiten. Mein ADHS-Gehirn braucht immer neue Anreize.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/o7qiol55pr/IMG_5078.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/clt42obzk7/IMG_5079.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/njsydgvvqr/Kalender_Mockup_2027_01_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Auf Wasser schauen.</strong></p><p>Das war mein persönliches Wochenendmotto in diesem Jahr. Mein Arbeitspensum ist ja wie gesagt besonders hoch und irgendwann habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, einfach aufs Wasser zu schauen. Auf einen See, das Meer, einen kleinen Bach oder die Spree. Ein paar Minuten reichen manchmal schon, damit die Gedanken langsamer werden und wieder Platz im Kopf für andere Dinge entsteht.</p><p>Gerade jetzt, wo täglich neue Nachrichten, Bilder und Meldungen auf uns einprasseln und wir ständig mit dem Handy in der Hand durch die Welt gehen, tut es gut, den Blick einmal davon abzuwenden. Statt auf einen Bildschirm zu schauen, auf Wasser zu schauen. Auf Licht und Spiegelungen, auf Bewegung und die kleinen Veränderungen, die man erst bemerkt, wenn man sich die Zeit nimmt hinzusehen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/zn3yglxvlo/Kalender_Mockup_2027_02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hab sie mir genommen. Genau darum geht es in diesem Kalender. <br/>Nimm dir Zeit um den Blick in die Ferne zu richten, um ins Weite zu schauen.</p><p>Für die zwölf Motive habe ich wieder nach meinen eigenen Fotografien gezeichnet. Es sind Augenblicke, die mir aufgefallen sind und die ich festhalten wollte. Wie immer sind alle Zeichnungen <strong>von Hand entstanden</strong> und jedes Motiv ist ein kleiner Ausschnitt aus einem Moment, der mich berührt hat.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/b7zaxj4j7e/Kalender_Mockup_2027_03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hoffe, dass euch die Bilder durch das Jahr begleiten werden und euch immer wieder daran erinnern, den Blick vom Bildschirm zu heben und aufs Wasser zu schauen. Die drei Monate sind ein Vorgeschmack, es folgend die restlichen neun.</p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2027-auf-wasser-schauen-vorbestellung-719206">KALENDER VORBESTELLEN</a></p><p><strong>Der Kalender ist jetzt vorbestellbar und wird Ende Oktober versendet. Das Titelbild wähle ich aus, wenn alle Motive fertig sind. So kann ich die beste Entscheidung treffen. Ihr helft mir mit der Vorbestellung die richtige Menge in der Druckerei zu bestellen. Ich poste alle fertigen Motive nach und nach bei Instagram und aktualisiere sie auch im Shop. Außerdem schicke euch einen neuen Newsletter wenn neue Kalendermotive fertig sind.</strong></p><p><strong>Ganz Liebe Grüße</strong><br/><strong>Janine</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p>Werde Mitglied bei Frau Sommers Atelierpost und unterstütze direkt meine Arbeit. Du hilfst damit auch die Natur zu erhalten.</p><p>Jeden Monat viel Natur, Kunst &amp; Zeichentipps. Hintergrundinfos zu meiner Arbeit und zu den Eichhörnchen.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/kp33mhoj7e/Bildschirmfoto_2026-09-04_um_17.02.06.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p>Ich arbeite als Illustratorin für Naturparks, für Naturschutz-organisationen wie den BUND Naturschutz, den NABU e.V. und den Deutschen Tierschutzbund e.V. Meine Arbeit dreht sich immer um den Schutz von Flora und Fauna. Jeden Monat bist du dabei, wenn ich Illustrationen aus der Tier-, Pflanzen- und Insektenwelt erstelle. Jede Linie, jede Farbe entsteht analog mit Aquarell, Tusche und Farbstift. Meine Motive sind wissenschaftlich inspiriert, künstlerisch interpretiert und voller persönlicher Verbindung zur Natur. Meine Arbeit macht die Natur sichtbarer und kann helfen sie besser zu verstehen.</p><p></p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/6x5yzpekpp/Bildschirmfoto_2026-09-04_um_17.02.18.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><p><br/><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d1846cb8-d639-44d6-b1c0-28ac86cd540c/uploads/images/zlyueskhrt/Opener_KALENDER.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 15:11:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Ausflug auf die Pfaueninsel]]></title>
      <description><![CDATA[Ich will dieses Sommergefühl so lange festhalten, wie ich nur kann.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/oxab37qurl/Opener_Pfaueninsel.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war schon sehr lange nicht mehr auf der Pfaueninsel. Es gab einen guten Grund. Dort sind wegen der Tierwelt keine Hunde erlaubt. Deshalb haben mein Mann und ich seit 16 Jahren, also genau so lange wir einen Hund haben, keinen Ausflug dorthin gemacht. Als mich meine Nachbarin und Freundin Nadja dann gefragt hat, ob wir da nicht mal zu zweit hinwollen, war ich gleich dabei.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/pfo2dsnhg2/IMG_4434.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>auf der Fähre</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/7elqxiciyq/IMG_4432.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>da drüben sieht man den kleinen Anleger</figcaption></figure><p>Ich sitze in diesem Jahr viel am Schreibtisch und Ausflüge in die Natur bringen mir jedes Mal einen regelrechten Kreativitätsschub. Es ist schon wichtig, dass man trotz all der To-do-Listen den Blick dafür nicht verliert. Sonst würde der Sommer einfach an mir vorbeiziehen. Es wäre jammerschade. Ich will dieses Sommergefühl so lange festhalten, wie ich nur kann.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/6d6g3t453o/IMG_4436.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Da die Natur auf der Pfaueninsel hier einzigartig und ziemlich naturbelassen ist, konnte ich auch sehr viele Wildkräuter für mein Projekt für den NABU in der Realität studieren. Es war herrlich.</p><p>Wir sind ganz früh los und mit der S-Bahn nach Wannsee gefahren. Dort sind wir in den Bus umgestiegen, der uns direkt zur Fähre gebracht hat. Die Fähre setzt die Besucher dann auf die Insel über. Der Weg ist kurz, aber irgendwie entscheidend, denn schon die Überfahrt fühlt sich wie ein kleiner Übergang an. Eben noch mitten in Berlin und ein paar Minuten später ist man auf der Pfaueninsel.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/u5zf4tbz5b/IMG_4443.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Blick von der Pfaueninsel auf die Havel</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/jc7zdr5y6m/IMG_4439.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Pfaueninsel ist übrigens ein ziemlich besonderer Ort, wenn man sich ein bisschen mit ihrer Geschichte beschäftigt. Sie sieht heute so natürlich und fast verwunschen aus, aber eigentlich ist hier sehr viel bewusst gestaltet worden. Und trotzdem wurde erstaunlich viel von der ursprünglichen Natur erhalten.</p><p>Lasst es mal auf euch wirken:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/wdrkh5gcyd/IMG_4483.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die Meierei, auf der Pfaueninsel gibt es viel zu entdecken</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/rvap3pn6xi/IMG_4470.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/g545wlcuyq/IMG_4469.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/gwmorkl757/IMG_4475.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/g7cmuitep5/IMG_4479.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/f2x55q7wlv/IMG_4481.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/f7ablscil3/IMG_4484.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/rl3rsgni3r/IMG_4489.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/v3ylxsd6ma/IMG_4491.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/2zyvq7dxej/IMG_4493.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Ursprünglich hieß die Insel Kaninchenwerder. Friedrich Wilhelm I. ließ dort Kaninchen züchten. Erst Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Insel für Friedrich Wilhelm II. interessant. Er kaufte sie 1793 und ließ dort ein kleines Lustschloss für sich und seine Vertraute Wilhelmine Encke, die spätere Gräfin Lichtenau, bauen. Die Insel sollte vor allem ein privater Rückzugsort sein und ein Ziel für Ausflüge von seinem Marmorpalais in Potsdam. Man konnte also mit dem Boot hinüberfahren und war plötzlich in einer ganz anderen Welt. Er hat die Fertigstellung jedoch nie erlebt und das Schloss auch nie bewohnt. Die eigentlichen Bewohner waren Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. Ihr zu Ehren gibt es auch ein Denkmal auf der Insel.</p><p>Hier kommen ein paar Eindrücke vom Schloss, das nur mit einer Führung zu besichtigen ist. Es lohnt sich:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/3uhgvq3ywp/IMG_4448.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/w5peddrwz6/IMG_4451.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/o67pzsi6md/IMG_4454.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/a7tdz6cy4t/IMG_4455.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/vgcmqtyxei/IMG_4456.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/athai4jscb/IMG_4459.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/eztozaopnt/IMG_4460.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/cpeiieraq6/IMG_4462.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die Vertäfelung und anderes im Schloss sind aus dem Holz der fast ausgestorbenen Schwarzpappel, sie steht auf der roten Liste und es gibt weltweit nur noch etwa 3000 Alt-Bäume</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/olvay2i4fp/IMG_4465.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die Tapete soll einst bunt und frühlingshaft gewesen sein. Sie ist durch den Eisenanteil in den Pigmenten oxidiert</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/j2trntzdzd/IMG_4468.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ging damals sehr stark um die Sehnsucht nach einem ursprünglichen, natürlichen Leben. Die Entdeckungen und Reiseberichte aus fernen Ländern hatten im 18. Jahrhundert die Vorstellung von einem exotischen Paradies geprägt. Auf der Pfaueninsel wollte man so eine kleine eigene Welt erschaffen. Deshalb kamen exotische Pflanzen und Tiere auf die Insel und natürlich auch die Pfauen, die ihr schließlich ihren heutigen Namen gaben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/g6cecfua5v/IMG_4440.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/vakexsodv5/IMG_4441.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es gab dort sogar eine richtige Menagerie mit Tieren aus aller Welt. Rentiere, Bären und viele andere Tiere wurden auf der Insel gehalten. Das war im Grunde schon eine Art früher Zoo. Später wurde daraus eine der wichtigsten Sammlungen, aus denen 1844 der Berliner Zoo hervorging.</p><p>Gleichzeitig war die Pfaueninsel aber nie einfach nur eine künstliche Kulisse. Ein großer Teil der alten Eichen wurde bewusst erhalten. Schon bei der ersten Gestaltung der Insel legte man Wert darauf, die alten Bäume stehen zu lassen und den Charakter der verwilderten Landschaft zu bewahren. Später wurde die Insel unter Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise immer stärker zu einem Landschaftspark umgestaltet. Der Gartenkünstler Peter Joseph Lenné verband dabei Park, Wiesen, Landwirtschaft und alte Baumbestände miteinander.</p><p>Und genau das finde ich heute so spannend. Die Pfaueninsel ist keine unberührte Wildnis. Sie ist eigentlich ein von Menschen gestaltetes Naturbild. Aber gerade weil man die alten Bäume, Wiesen und Teile der ursprünglichen Landschaft über Jahrhunderte erhalten hat, fühlt sie sich an manchen Stellen trotzdem erstaunlich ursprünglich an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/6yksdcgq4d/IMG_4487.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/gfemv5a3mv/IMG_4488.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Viele der alten Eichen sind mehrere hundert Jahre alt. In ihrem alten und teilweise schon abgestorbenen Holz leben heute unzählige Insekten und andere Tiere. Genau dieses alte Holz macht die Insel auch für den Naturschutz so wertvoll. Es gibt dort zum Beispiel den seltenen Eremiten und den Heldbock, zwei Käferarten, die auf solche alten Bäume angewiesen sind.</p><p>Vielleicht ist es genau diese Mischung, die die Pfaueninsel für mich so besonders macht. Sie ist gleichzeitig Kulturgeschichte, Gartenkunst und Natur. Man läuft dort durch eine Landschaft, die von Menschen gestaltet wurde und in der trotzdem sehr viel gewachsene Natur erhalten geblieben ist. Und wenn dann ein weißer Pfau über die Wiese läuft und neben einem mehrere hundert Jahre alte Eiche steht, fühlt sich das Ganze schon ziemlich besonders an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/iab7wibfqh/IMG_4502.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/rho646y4im/IMG_4504.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/erqfzbizzs/IMG_4505.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/qoea4k2ulg/IMG_4444.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und dann gibt es da noch diesen ganz besonderen Baum mit der Tür. Ich finde, er passt eigentlich perfekt zur Pfaueninsel. Der Baum ist eine alte Traubeneiche und inzwischen längst abgestorben und innen hohl. Aber er steht noch da. Und vor der Höhlung befindet sich eine kleine Tür, als würde dahinter gleich jemand wohnen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/ytmiuc5axd/IMG_4510.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das ist übrigens nicht einfach irgendeine Tür, die irgendwann jemand zum Spaß in den Baum eingebaut hat. Der Baum wurde schon 1869 auf einem Aquarell mit dieser Tür dargestellt. Die heutige Tür ist eine Rekonstruktion der alten Tür. Schon damals gehörte diese märchenhafte Inszenierung also zur Pfaueninsel.</p><p>Ich mag den Gedanken sehr, dass ein abgestorbener Baum hier nicht einfach verschwunden ist. Er darf bleiben und ist inzwischen selbst ein Stück Geschichte. Und gleichzeitig ist so ein alter, hohler Baum natürlich auch für die Natur unglaublich wertvoll. In seinem Holz leben Pilze, Käfer und andere Tiere. Gerade die alten Bäume und das Totholz machen die Pfaueninsel heute auch für den Naturschutz so besonders.</p><p>Man steht also vor diesem Baum und sieht zuerst diese kleine Tür und denkt unwillkürlich an ein Märchen. Wenn man aber genauer hinschaut, steckt darin eigentlich noch viel mehr. Ein Stück Gartengeschichte, ein bisschen Fantasie und jede Menge Natur.</p><p>Ich hoffe es dauert nicht wieder 16 Jahre bis ich dort spazieren gehen kann.</p><p></p><p>Liebe Grüße</p><p>Janine</p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Naturkolumne]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/9943144d-9569-4f86-a61d-3bbcfc2ec87e/uploads/images/oxab37qurl/Opener_Pfaueninsel.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 13:04:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Update nach der Sommerpause]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo ihr Lieben. Hier kommt endlich ein neuer Newsletter mit ein paar Updates. Ich habe im August eine kleine Newsletterpause gemacht um ein großes Projekt…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/stdrjhqqes/Opener_September.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Hallo ihr Lieben,</h5><p>hier kommt endlich ein neuer Newsletter mit ein paar Updates. Ich musste im August eine kleine Newsletterpause machen, um das große Verlags Projekt abzuschließen (wird im Herbst angekündigt). Außerdem habe ich gleichzeitig ein neues Projekt für den NABU angefangen und auch noch im August beendet. Das war alles etwas viel.</p><p>Ich habe den ganzen August im Akkord gezeichnet. Auch an den Wochenenden.</p><p>Das Projekt für den NABU wird ebenfalls im Herbst angekündigt. Ihr werdet hier exklusiv schon ein paar Fotos von den Zeichnungen sehen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/eonxe4k7al/IMG_5034.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/nmgbey2ezg/IMG_5033.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/gjovq5no6c/IMG_5303.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hi! Ich hab eine neuen Brille. Meine letzte habe ich doch wirklich auf einem Ausflug zur Pfaueninsel verloren. Vielleicht sollte ich dazu auch mal einen Newsletter machen.</figcaption></figure><h5>So konsequent war ich noch nie</h5><p>Außerdem will ich euch noch berichten, wie es bei mir läuft ohne Kaffee, Alkohol und Industriezucker seit Januar. Ich hatte euch ja berichtet, dass ich mir das vorgenommen habe. Nun ist September und ich bin immer noch dabei. Ich glaube, so konsequent habe ich noch nie etwas durchgehalten. Warum mache ich das überhaupt?</p><p>Ich habe so gut wie alle Lebensmittelunverträglichkeiten und leide seit meiner Kindheit unter ständigen Bauchschmerzen und allem, was damit zusammenhängt. Ich bin genetisch laktoseintolerant, vertrage keine Fruktose und Histamin haut bei mir richtig rein. Meine Haut blüht auf, sage ich nur. Ich musste erst 52 werden, um zu kapieren, dass der Gamechanger ist, diese Umstellung zu machen und durchzuhalten. Das hatte ich ja schon mal erwähnt.</p><h5>Was hat sich inzwischen verändert</h5><p>Ich habe inzwischen 9 Kilo abgenommen und alles, was normalen Zucker enthält, schmeckt unfassbar eklig für mich. Ich verzichte nicht ganz auf alle Zuckerarten, sondern achte darauf, dass es dann mit Agavendicksaft oder mit Datteln gesüßt ist. Ich esse auch noch etwas Obst. Täglich esse ich z. B. Äpfel, Birnen oder Bananen. Mein Geschmack hat sich aber komplett verändert. Ich mag z. B. keine herkömmliche Marmelade mehr, Eis schmeckt mir zu süß und auch Kuchen kann ich nicht mehr sehen.</p><p>Ich habe mir neulich einen Marmorkuchen mit Zucker gebacken, weil ich Lust darauf hatte. Ich hab mich extra ans Rezept gehalten und alles wie immer gemacht, weil ich das ausprobieren wollte. Am Ende habe ich ihn verschenkt, weil ich ihn echt nicht mit Genuss essen konnte. Ich fand ihn eklig süß. Seitdem backe ich mit Datteln oder anderen Süßungsalternativen. Mir fehlt absolut gar nichts. Ich vermisse diesen Süßkram und die Kartoffelchips null. Auch Knabberzeugs habe ich seit Januar weggelassen und normales Weizenmehl weitestgehend vermieden.</p><p>Ich liebe Vollkornbrot und Knäckebrot. Nudeln esse ich selten und wenn, dann nehme ich die aus Mais- oder Reismehl.</p><p>Mit dem Kaffee war es auch nicht schwer, da bin ich auf Matcha umgestiegen. Das geht nur etwas ins Geld, denn guter Matcha ist nicht günstig. Ich kann den preiswerten leider nicht mehr trinken. Das ist mein einziges Laster. Aber ich spare ja einiges am Alkohol und an den Süßigkeiten und an Kaffee. Muss ich alles nicht mehr kaufen. So gleicht sich das ein wenig aus.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/gq66yrurck/IMG_5057.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Fehlt mir der Alkohol?</h5><p>Nö, Alkohol fehlt mir auch gar nicht. Da gibt es jetzt so viele tolle Alternativen mit kaum Zucker. Berliner Kindl Jubiläums Pilsener Alkoholfrei z. B. ist quasi zuckerfrei und enthält weniger als 0,5 g Zucker pro 100 ml. Ich teste auch alkholfreie Weißweine. Das hat sich einiges getan. Es gibt einen schönen <a href="https://www.arte.tv/de/videos/120876-012-A/re-rettet-alkoholfreier-wein-die-winzer/">Beitrag auf Arte</a> dazu.</p><p>Also, ich werde das weiter beibehalten, denn es gefällt mir und ich kann es nur jedem empfehlen. Ich habe mehr Energie, bin weniger krank, passe wieder in meine alten Klamotten und gebe weniger Geld aus. Es gibt Abteilungen und Gänge im Supermarkt, da muss ich einfach nicht mehr hin. Das Einkaufen geht schneller.</p><p>Mir fällt jetzt auch auf, wie viele unmögliche, unnötige und ungesunde Lebensmittel es gibt. Das ist ein Nebeneffekt, der sich einstellt. Das Konzept der Lebensmittelindustrie wird einem viel bewusster. Wir werden eigentlich systematisch abhängig gemacht, das ist schon krass, wenn man sich das überlegt. Wir bemerken es erst wenn wir von der Zucker- und Alkoholsucht runter sind. Es ist schon wie ein kleiner Entzug. Bei mir hat es Monate gedauert.</p><p>Ich hoffe, ich kann das weiter beibehalten, denn ich habe auch gar kein Tief mehr am Nachmittag. Snacke weniger und esse abends leichter. Dadurch schlafe ich besser. Meine Ärztin sah mich neulich nach Monaten wieder und meinte: „Frau Sommer, bei welcher Verjüngungskur waren Sie denn?“ Ich bin gespannt, was meine Blutwerte sagen. Das berichte ich im Oktober. Ich habe Ende September einen Termin für einen großen Bluttest gemacht. Ich werde berichten.</p><h5>Woran habe ich im August gearbeitet</h5><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/ngj3ejis4g/IMG_4914_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe 30 blühende Wildpflanzen im Auftrag vom Nabu Deutschland gezeichet. Daraus habe ich dann ein Poster gestaltet. Dieses Poster wird es bald beim Nabu zu kaufen geben. Es wird in DIN A2 gedruckt. Ich freue mich schon sehr darauf. Wir werden bestimmt noch etwas Werbung dafür machen. Ihr könnt es nicht verpassen. Hier schon ein kleiner Vorgeschmack:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/myu66qsleo/IMG_4990.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die Magerite</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/ugbla346qq/IMG_4994.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>blutroter Storchschnabel</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/546o7nbenf/IMG_4928.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Lungenkraut</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/kp575xa7er/IMG_4991.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Akelei</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/tldcnairkh/IMG_4992.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ehrenpreis</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/ertkvf4raq/IMG_4926.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Glockenblume</figcaption></figure><p></p><p>Und so sieht es auf meinem Schreibtisch nach 30 Zeichnungen aus.<br/>Durch die Blühpflanzen wurde es mal richtig schön bunt. Das mochte ich sehr.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/4xa3rvhrsu/IMG_4945.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/5grjzfvbxv/IMG_4953.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/q7tej4qovx/IMG_4951.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe auch wieder einen Zugang zu den Zimmerpflanzen gefunden. Nachdem mir im Winter fast alle Pflanzen eingegangen waren, habe ich wieder neue gekauft und auch die Pflege besser organisiert. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich durch die viele Arbeit viel mehr im Atelier war. Ich fürchte mich auch ein wenig vor der Zeit ohne grüne Blätter an den Bäumen. Ich muss immer auf Grün schauen, das hilft mir, die grauen Wintertage zu überstehen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/knlw4y6xyj/IMG_4963.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auch hier waren fast alle Pflanzen weg. Nach und nach habe ich wieder Pflanzen angeschafft. Ich hoffe, sie überstehen die dunkle Jahreszeit. Ich habe alle meine Monsteras (zwei Große und zwei kleine) mit neuer Erde versorgt und einen speziellen Dünger gekauft. Das scheint für sie der Gamechanger zu sein. Außerdem besprühe ich sie mit einem Gemisch aus Wasser und echtem Neemöl. Das hilft gegen Schädlinge.</p><p>Meine Monsteras gieße ich auch nicht. Ich trage sie alle zwei Wochen in die Badewanne und dusche sie ordentlich ab. Dann warte ich, bis das überschüssige Wasser abgeflossen ist, und dann kommen sie wieder an ihren Platz. Das ist etwas aufwändig, aber so gefällt es ihnen. Die Efeututen sollen sich mal richtig schön an der Holzstange oben entlangranken. Ob ich das noch mal schaffe. Auch hier ist es wichtig die nie zu lange austrocknen zu lassen, aber Staunässe muss überall vermieden werden. Ich hab sie bisher wohl einfach zu wenig gegossen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/q3mdq5n6gi/IMG_4961.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Meine Dahlien im Garten sind in diesem Jahr wunderschön. Das habe ich ja zur genüge bei <a href="https://www.instagram.com/janinesommer.drawingart/?hl=de">Instagram</a> geteilt. In der Vase halten sie etwa eine Woche. Es ist ein Traum.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/4h6hrbybpx/IMG_5043.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08d4d774-7da6-4833-b703-3df1b5ff1b3b/uploads/images/7gnhtf4eup/IMG_5047.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im nächsten Newsletter für alle Abonnenten gibt es alle News zum neuen Kalender. Ich bin in diesem Jahr etwas spät dran, aber ich schaffe es hoffentlich, bis Ende Oktober damit fertig zu sein. Denn im Oktober fängt mein bisher größtes und längstes Projekt an. Aber davon erzähle ich im nächsten Newsletter für Mitglieder.</p><p>Ganz liebe Grüße und vielen lieben Dank für eure Geduld.</p><p>Ich bin sehr froh, dass es euch gibt.</p><p>Janine</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 10:46:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Juli Newsletter]]></title>
      <description><![CDATA[noch ganz schnell bevor der Monat sich dem Ende zuneigt, für euch noch ein Newsletter im Juli. Ich war zu sehr beschäftig in diesem Monat. Ich habe für einen Verlag an…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Noch ganz schnell, bevor der Monat sich dem Ende zuneigt, bekommt ihr von mir noch einen Newsletter im Juli.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/cojdwb6wsd/Opener_JULI2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war in diesem Monat einfach zu beschäftigt. Es war gar nicht möglich, die Ruhe zu finden, um einen Newsletter zu schreiben.</p><p>Deshalb gibt es dieses Mal einen gemeinsamen Newsletter für alle Abonnenten des kostenlosen Newsletters und für alle aus dem Mitgliederbereich. Ich habe eine Paywall eingefügt und dadurch die zusätzlichen Inhalte für die zahlenden Mitglieder abgetrennt.</p><p>Ich bin sehr froh, dass es Menschen gibt, die meine Arbeit unterstützen und wertschätzen, dass es Zeit, Ideen und viel Herzblut braucht, einen Newsletter zu schreiben.</p><h5>Was habe ich also im Juli gemacht?</h5><p>Ich habe in erster Linie für einen Verlag an sechs Papeterie-Covern gearbeitet, die allerdings erst im nächsten Februar erscheinen werden. Begonnen habe ich damit eigentlich schon im Mai, aber die arbeitsreichste Phase fiel auf den Juli und die vergangenen Wochen.</p><p>Ich darf noch nicht allzu viel verraten, aber ein paar kleine Einblicke habe ich bei Instagram schon gezeigt. <a href="https://www.instagram.com/janinesommer.drawingart/">Hier gehts lang.</a><br/><br/>Es geht natürlich um Natur und es wird sehr blumig. Ein paar Insekten und Tiere konnte ich ebenfalls in das Projekt integrieren. Eines der Bücher ist sogar unsere erste offizielle Zusammenarbeit als Mutter und Tochter. Ich habe das Cover gestaltet und meine Tochter den Inhalt. Ihr dürft gespannt sein.</p><p>Parallel dazu habe ich noch Korrekturen für einen anderen Auftraggeber umgesetzt, die sich kurzfristig ergeben haben. Außerdem bereite ich bereits den nächsten Auftrag vor. Ich darf 30 blühende Wildpflanzen zeichnen, die für naturnahe Gärten geeignet sind, und daraus ein Poster gestalten. Die Zeichnungen müssen bereits Ende August fertig sein.</p><p>Ihr seht also, bei mir gibt es dieses Jahr überhaupt kein Sommerloch. Während viele im Urlaub sind, arbeite ich hier fröhlich weiter vor mich hin.</p><h5>Im Juli war ich auch eine Woche unterwegs:</h5><p>Umso besser, dass mein Mann und ich bereits in der ersten Juliwoche eine Woche Kurzurlaub in Tschechien gemacht haben. Das war im Nachhinein genau der richtige Zeitpunkt. Wir brauchten beide eine kleine Pause vom turbulenten Arbeitsalltag. Auch davon habe ich schon ein paar Fotos auf Instagram geteilt.</p><p>Von Berlin aus sind wir zunächst über den Spreewald nach Dresden gefahren. Dort haben wir uns das Residenzschloss und das Grüne Gewölbe angeschaut. Ganz zufällig habe ich außerdem noch eine Ausstellung über den japanischen Holzschnitt entdeckt. Zwei Nächte sind wir dort geblieben.<br/><br/>Ich war vor vielen Jahren das letzte Mal in Dresden, als unsere Tochter noch klein war. Ich war wirklich überrascht, wie schön sich die Stadt entwickelt hat und wie viel sich zum Positiven verändert hat.</p><h5>Wollt ihr davon auch Fotos sehen, dann verfasse ich einen eigenen Newsletter zu Dresden? Schreibt mir gern Feedback<br/>an » mail@janinesommer.de</h5><p></p><p>Anschließend sind wir nach Karlsbad weitergereist. Dorthin wollte ich schon lange einmal fahren. Ich liebe die Karlsbader Oblaten, seit ich ein kleines Kind bin, und irgendwie verbindet mich ohnehin vieles mit Tschechien. In der DDR kamen zum Beispiel viele meiner Buntstifte und Radiergummis von dort. Besonders gern habe ich mit den Stiften von Koh-i-Noor gezeichnet. Die traditionsreiche Firma stellt bereits seit dem 18. Jahrhundert Bleistifte und Künstlerbedarf in Budweis her und gehört zu den ältesten Bleistiftherstellern der Welt. Und natürlich ist der kleine Maulwurf bis heute mein Glücksbringertier.<br/><br/>Vielleicht erklärt das auch, warum ich mich in Tschechien immer ein bisschen wie zu Hause fühle. Mit den Koh-i-Noor-Stiften aus Budweis habe ich schon als Kind gezeichnet, lange bevor ich wusste, dass ich einmal Illustratorin werden würde.</p><p>Pepe ist immer mit dabei, da er mit seinen stolzen 16 Jahren nicht mehr so viel laufen kann, wird der feine Herr getragen. So konnten wir auch ein wenig die Natur rund um Karlsbad erkunden. <br/>Das ist wirklich sehenswert und schön.</p><h5>Wollt ihr auch einen eigenen Newsletter zu Karlsbad? Schreibt mir gern Feedback an » mail@janinesommer.de<br/></h5><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/c4noikpyqj/IMG_8122.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/rtgei6g3ai/IMG_3644.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/kgtpwmshfk/IMG_3653.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/2wesihpy4t/IMG_3659.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/e6cqmbpxoz/IMG_8164.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h5>Ein ganz neues Motiv gibt es auch im Shop:</h5><p>Dieses Motiv ist im Rahmen meiner Arbeit für den Verlag entstanden, wurde dort aber letztlich nicht ausgewählt. Umso mehr freue ich mich, dass es nun seinen Platz in meinem eigenen Shop gefunden hat. Es zeigt all das, was ich an der Natur liebe: die Vielfalt heimischer Pflanzen, das Zusammenspiel mit Insekten und die kleinen Details, die man oft erst auf den zweiten Blick entdeckt. Vielleicht findet es ja auch bei euch einen schönen Platz an der Wand. Etwas später in diesem Jahr werde ich eventuell noch Grußkarten davon drucken lassen. Was meint ihr, wär das was?</p><p>Hier gehts zum Art Print: <a href="https://shop.janinesommer.de/product/wunderbare-vielfalt-der-natur-fine-art-print-giclee-print-poster-kunstdruck-pflanzen-zeichnung-706882">Wunderbare Vielfalt der Natur</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/4m4jkqixro/Froschmuster_Mockup.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/kbw52mhq4q/Froschmuster_Ausschnitt_Janine_Sommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h5>Und wie schaut es gerade im Kleingarten aus?</h5><p>Im Garten hat die schönste Zeit begonnen, die Dahlien blühen.<br/>Nachdem mir im Winter alle meine Dahlien-Knollen im Haus erfroren waren (sie waren zu groß zum Transportieren) hatte ich mir neue gekauft. Dann haben die Schnecken zugeschlagen und zum Schluss noch die Trockenheit. Ein paar Exemplare sind ganz gefressen worden. Der Rest blüht ganz ordentlich. Da hab ich mir gedacht, gut das ich wieder einmal viel zu viele Dahlienknollen gekauft habe. Schaut selbst.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/dfwfowy2oo/IMG_4176.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/azrpl7ladz/IMG_4170.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/olv6d7cbfp/IMG_4165.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/t7khofrtuh/IMG_4174.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/bwxmglczdt/IMG_4163.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/iidvo44xns/IMG_4173.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Leider habe ich in diesem Jahr nicht all zu viel Zeit für den Garten.<br/>das hohe Arbeitspensum erlaubt keinen Besuch unter der Woche und es ist auch sonst sehr viel los in diesem Jahr. Auch die Familie hat nicht viel Interesse uns im Garten zu besuchen. Jeder ist mit seinem eigenen Kram beschäftigt. Mir fehlen die Gartenpartys, ich hatte mir vorgenommen eine zu veranstalten. Aber das wird wohl jetzt aus verschiedenen Gründen nichts mehr. Dazu mehr im nächsten Absatz. Vielleicht wird es ja im nächsten Jahr wieder anders.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Ich war auch direkt nach dem Kurz-Urlaub in Hamburg um mir die Semesterarbeiten meiner Tochter und die Abschlussarbeiten an der HAW im Fachbereich Illustration anzuschauen. Auch dazu habe ich ein Reel bei Instagram gepostet. <a href="https://www.instagram.com/reel/Da7Tz7MM71x/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Hier könnt ihr es anschauen</a></p><hr aria-hidden="true"/><h5>Was gibt es noch Neues im Garten?</h5><p>Etwas unerfreulich ist, dass wir inzwischen schon vier unbewirtschaftete Gärten in unserer unmittelbaren Umgebung haben. Im Oktober werden es vermutlich noch mehr werden. Wer die Newsletter hier aufmerksam verfolgt weiß warum das so ist.</p><p>Das führt natürlich dazu, dass sich Wildtiere immer weiter ausbreiten. Grundsätzlich begrüße ich das sehr, denn unsere Gärten bieten ihnen wichtige Rückzugsorte. Allerdings wäre es schön, wenn sie sich dann auch in den unbewohnten Gärten einrichten würden und nicht ausgerechnet unser Dach als neuen Wohnort auswählen.<br/>Wir hatten ja im letzten Jahr Waschbären im Dach. Dadurch war es kaum möglich, dort zu übernachten, so laut waren die kleinen Waschbären nachts. Irgendwann waren die Jungen groß genug und sind ausgezogen. Durch unsere Maßnahmen sind sie bisher auch nicht zurückgekehrt. Leider sind nicht alle Menschen so freundlich und verständnisvoll gegenüber Wildtieren eingestellt. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen über verendete Tiere. In den vergangenen Wochen wurden tote Waschbären und auch ein toter Fuchs gemeldet.<br/>Ich finde es schon auffällig, dass Tiere in unserer Umgebung scheinbar so gleichzeitig sterben. Natürlich möchte ich niemandem etwas unterstellen, aber ich hoffe sehr, dass es keine Fälle gibt, bei denen Menschen nachgeholfen haben. Falls das so wäre, sollte jedem bewusst sein, dass solche Taten kein Kavaliersdelikt sind, sondern empfindliche Strafen nach sich ziehen können. Für mich wäre es unbegreiflich, einem Wildtier bewusst Schaden zuzufügen.</p><p>Im Moment haben wir ein Hornissennest direkt über unserer Tür vom Gartenhäuschen. Das kann natürlich vorkommen schließlich gehört auch das zur Natur. Trotzdem muss ich sagen: Das ist mir etwas unheimlicher als die Waschbären. Zum Glück befindet sich noch ein Vordach zwischen uns und dem Nest, und Hornissen sind Menschen gegenüber erstaunlich friedliche Tiere, solange man sie in Ruhe lässt. Trotzdem ist mir beim Öffnen der Tür im Moment noch etwas mulmig.</p><p>Ich werde berichten, ob es bei einer friedlichen Koexistenz bleibt oder ob wir unseren Garten zeitweise meiden müssen.</p><hr aria-hidden="true"/><h5>Weiter gehts im Mitgliederbereich:</h5><p>Für alle Unterstützer und Premiumhörnchen habe ich noch eine Überraschung. Ich habe Lesezeichen drucken lassen. Die bekommen Mitglieder morgen per Post zugeschickt. Ansonsten werde ich die Lesezeichen als Dankeschön ab sofort in jede Bestellung legen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/z3s7koch5t/Lesezeichen_mockup_rgb.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h5>Was machen die Eichhörnchen?</h5><p>Die Eichhörnchen kommen zu zweit jetzt täglich vorbei. Ein Männchen und ein Weibchen. Es kann vorkommen das sie sich morgens um fünf ums Futter streiten oder Mittags eins der Hörnchen in der Wohnung umherhüpft weil schon wieder alle Nüsse alle sind. Ich komme gerade so hinterher. Alle zwei Wochen fahre ich zu Lidl, wo es derzeit noch ungeknackte Walnüsse gibt. Es folgen ganz aktuelle Fotos von heute morgen …</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p>Wer mich mehr unterstützen möchte, kann das als Mitglied tun. </p><p><em>Einige Inhalte auf meiner Steady-Seite sind kostenlos verfügbar, andere sind exklusiv für Mitglieder. Wir geben jeden Monat Geld für Spotify und andere Streamingdienste aus. Hier kannst du dein Geld direkt in unabhängige Kunst und gute Inhalte investieren. Du bekommst Einblicke in die Lebensrealität einer Künstlerin und trägst ganz konkret dazu bei, dass neue Kunst entstehen kann. Außerdem kannst du dir Themen wünschen, Inhalte bestellen und musst nicht endlos durch Instagram und andere Plattformen scrollen. Stattdessen schicke ich dir jeden Monat spannende Inhalte direkt in dein Postfach. Gute Inhalte brauchen Zeit, Arbeit und finanzielle Ressourcen. Schon ab 5,50 Euro im Monat kannst du meine Arbeit unterstützen.</em></p><p><em>Die Anmeldung dauert nur zwei Minuten: Kurz bei Steady registrieren, eines der beiden Angebote auswählen und los geht&#39;s. Das Abo ist monatlich kündbar. Probier es doch einfach mal aus.</em></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/a5f2c968-26c3-43c4-a6d8-93c17e7ff937/uploads/images/cojdwb6wsd/Opener_JULI2.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 10:59:30 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Das Waldthema lässt mich nicht los]]></title>
      <description><![CDATA[Vielleicht, weil der Wald für mich ein Ort ist, an dem so viel Spannendes zu entdecken ist. Außerdem finden sich wohl nirgendwo sonst so viele Bäume an einem Ort. ;) …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht, weil der Wald für mich ein Ort ist, an dem so viel Spannendes zu entdecken ist. Außerdem finden sich wohl nirgendwo sonst so viele Bäume an einem Ort. ;) <br/>Ein Wald ist aus ökologischer Sicht ein komplexes Ökosystem in dem sich ein eigenes, waldtypisches Klima entwickelt. Die Geräusche, das Licht, die Gerüche, das alles tut uns gut. Nach jedem Spaziergang bringe ich etwas mit. Einen kleinen Ast etwas Moos oder einen Tannenzapfen. Immer wieder tauchen Bäume und Wald in meinen Arbeiten auf und begleitet mich durch verschiedene Serien.</p><p>Deshalb freue ich mich, heute zwei neue Art Prints im Shop anzukündigen. Beide Motive sind aus dieser fortlaufenden Beschäftigung mit dem Wald entstanden und erzählen auf ihre eigene Weise von Atmosphäre, Struktur und den kleinen Details, die man oft erst beim zweiten Blick entdeckt.<br/><br/>Sobald ich zwischen Bäumen unterwegs bin, werden Gedanken oft etwas klarer. Dinge, die sich vorher kompliziert angefühlt haben, rutschen für einen Moment in die richtige Perspektive. Mein Blick wandert über Formen, Strukturen und Licht, statt ständig an den ewig drängenden Themen hängen zu bleiben.</p><h4>Waldspaziergang mit Reh</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/3c5jxlq3ww/Poster_Mockup_Reh__Janine_Sommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vor ein paar Jahren war ich auf einem Spaziergang im Wald unterwegs, als plötzlich ein Reh direkt vor mir auftauchte.</p><p>Vielleicht zwei Sekunden lang haben wir uns angesehen. Dann war es auch schon wieder weg und sprang zwischen den Bäumen davon. Ich bin ziemlich erschrocken. Das Reh vermutlich auch. Dieser kurze Moment ist mir trotzdem in Erinnerung geblieben.</p><p>Genau dieses Reh wollte ich zu Papier bringen. Ich arbeitete deshalb während der letzten Tage an einem neuen Waldtier-Motiv <br/>in einer wilden Mischung aus Aquarell, Buntstift und Pastell. <br/><br/>Ich habe auf DIN A2 gearbeitet. Das mache ich selten. Es war schön mal etwas größer zeichnen zu können.<br/></p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/limitierter-kunstdruck-waldspaziergang-mit-reh-fine-art-print-in-galeriequalitaet-696610">Zum Shop</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/wexweum75h/Foto_scan_1_Kopie__2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/vg56lx3pah/Foto_scan_1_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/tn7zdl562r/IMG_2850.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Original ist übrigens auch wieder erhältlich. Nachdem das Original der zwei Füchse in Hamburg so schnell ausverkauft war, wollte ich auch ein Neues Original in der Größe haben. Deshalb habe ich das Reh schnell daziwschen geschoben. Eigentlich arbeite<br/>Ich an einem Auftrag für einen Verlag.</p><p>Und es gibt noch einen neuen Art Print:</p><h4>Nadelbäume - Botanisches Poster</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/pytyvojzyk/Nadelbaume_Frame_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe kürzlich als Auftragsarbeit einige Bäume und deren Blüten und Früchte für den BUND Naturschutz Deutschland gezeichnet. Nun habe ich davon ein neues botanisches Poster gestaltet. Es ergänzt die restlichen Natur- Erklärposter in meinem Shop sehr gut. Es gibt ja schon die Laubbäume und die Kräuter. Diese Nadelbäume zu zeichnen war mir eine Freude um so mehr freue ich mich, sie nun endlich auch als Art Print anbieten zu können.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/z46htoro6o/Bildschirmfoto_2026-06-10_um_15.44.04.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/a474bzu7xo/Bildschirmfoto_2026-06-10_um_14.59.24.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://shop.janinesommer.de/product/einheimische-nadelbaeume-fine-art-print-giclee-print-poster-kunstdruck-pflanzen-zeichnung-696678">Zum Shop</a></p><p>Vielen Dank für euer Aufmerksamkeit und beste Grüße aus dem sommerlichen Atelier.</p><p>Janine</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/26099ffd-1516-49c0-beaf-505a67d04ded/uploads/images/cfy32nlaw4/IMG_2884.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h4><br/></h4>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
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      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:45:07 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Einen Lebensraum für Frösche und Teichmolche schaffen]]></title>
      <description><![CDATA[Was bringt es der Natur wenn man einen kleinen Teich im Garten anlegt. Unsere Kleingartenanlage liegt an einem Wassergraben. Dieser hatte in den ersten Jahren nach…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>So kannst du einen Lebensraum für Frösche und Teichmolche schaffen</h1><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/isui4ixzck/Teaser_Teich2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Warum ein kleiner Teich im Garten so wichtig für die Natur ist</h2><h5>Früher hatten wir mehr Frösche</h5><p>Unsere Kleingartenanlage liegt an einem kleinen Wassergraben. In den ersten Jahren nach der Übernahme unseres Gartens führte dieser immer Wasser. Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir im Sommer viele winzige Laubfrösche im Rasen hatten. Die Kinder haben sie immer eingesammelt und zum Wasser getragen, damit ihnen nichts passiert. Bevor ich den Rasen gemäht habe, habe ich ihn erst einmal nach kleinen Fröschlein abgesucht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/rldrhbyesp/IMG_8775.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Das ist ein Foto von 2012. Wir hatten den Garten gerade bekommen.</figcaption></figure><p>Mit der Zeit wurde es jedoch immer trockener. Viele Jahre lang haben wir keinen einzigen Frosch mehr gesehen. Der Graben ist inzwischen im Sommer meist ausgetrocknet.</p><p>Eines Nachmittags stand am Eingang der Kleingartenanlage plötzlich ein Teichbecken mit einem „Zu verschenken“-Schild. Natürlich habe ich es erst einmal mitgenommen. Schließlich bin ich mit einem Teich im Garten aufgewachsen. Im Garten meines Vaters gibt es ihn bis heute.</p><p>Die Vorstellung, einen eigenen kleinen Teich zu haben, gefiel mir sofort. Trotzdem sollte noch fast ein Jahr vergehen, bis wir die Zeit fanden, ihn anzulegen. In diesem Newsletter möchte ich euch zeigen, wie ihr mit einem Gartenteich wieder Frösche, Molche und viele andere Tiere in euren Garten locken könnt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/pzly3pfru2/IMG_4287.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Das ist der Teich meiner Kindheit. Es gibt ihn immer noch.</figcaption></figure><h4>Der Anfang</h4><p>Zunächst lag die Teichschüssel ziemlich lange ungenutzt herum. Doch an einem Wochenende im Mai 2023 fasste ich mir schließlich ein Herz und startete das Projekt Gartenteich.</p><p>Viel Planung gab es nicht. Ich suchte einen passenden Platz im Garten, nahm den Spaten in die Hand und begann zu graben. Endlich sollte die Teichschüssel ihren festen Platz bekommen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/ww7ibkar3r/IMG_3752.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/alvrfxwc2q/IMG_3753.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/mhonqqqs6e/IMG_3757.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zum Glück hatte ich Hilfe von zwei Freunden. Ohne die beiden hätte ich das an einem Wochenende wahrscheinlich nicht geschafft. Das Loch zu graben war nämlich nur ein Teil der Arbeit. Das gesamte Areal rund um den Teich musste anschließend noch gestaltet und bepflanzt werden.</p><p>Vor allem die Pflanzen im Teich und in der Uferzone sind wichtig, denn sie filtern das Wasser und tragen dazu bei, dass der Teich sauber und im Gleichgewicht bleibt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/magecx63pf/IMG_3771.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Natürlich hatte ich mal wieder viel zu viel gekauft. Zumindest kam es mir damals so vor. Drei Jahre später fällt mir auf, das es genau die richtige Menge war. Die meisten Pflanzen sind noch da und haben sich prächtig entwickelt.</p><h5>Was brauchst du, um einen Teich anzulegen?</h5><p>Das Schöne ist: Für einen kleinen Naturteich braucht man gar nicht so viel.</p><ul><li><p>Eine große Teichschale oder einen anderen Wasserbehälter. Ideal sind mindestens 60 Zentimeter Tiefe.</p></li><li><p>Kies und größere Steine. Ich habe Feldsteine und grobe Kiesel verwendet und einfach das genutzt, was im Garten schon vorhanden war.</p></li><li><p>Zwei bis drei Backsteine, um einige Pflanzen zu befestigen oder höher zu setzen.</p></li><li><p>Pflanzen für den Bereich rund um den Teich.</p></li></ul><p>Bei mir wachsen im Teich eine Sumpfdotterblume mit ihren gelben Blüten und eine Zwergbinse. Auch Sumpfsimsen eignen sich hervorragend. Zwischen den Halmen verstecken sich später gerne die Kaulquappen.</p><p>In der Uferzone habe ich Wasserminze, etwas Wassergras und Tannenwedel gepflanzt. Dort tummeln sich inzwischen viele Insekten und andere kleine Gartenbewohner.</p><p>Für kleine Teiche empfehle ich außerdem eine Sauerstoffquelle. Bei mir sorgt ein kleiner solarbetriebener Sprudelstein dafür, dass das Wasser in Bewegung bleibt.</p><p>Mit der Zeit hat sich rund um meinen Teich noch vieles von selbst angesiedelt. Gut geeignet sind auch Sumpfschwertlilien, Schildblatt und Blutweiderich. Letzterer breitet sich gern etwas stärker aus, sieht aber wunderschön aus und ist bei Insekten sehr beliebt.</p><p>Seerosen würde ich nur für größere Teiche empfehlen. Dort sind sie aber eine tolle Ergänzung, weil ihre Blätter Schatten spenden. Das hilft gegen eine starke Erwärmung des Wassers und kann die Bildung von Grünalgen reduzieren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/uyioecudg3/IMG_3779.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/gkldnkz2l5/IMG_3787.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>so sah das am Tag der Bepflanzung aus</figcaption></figure><p>Ihr erinnert euch, über Jahre hatten wir keinen einzigen Frosch mehr im Garten gesehen. Die Pflanzen wuchsen erstaunlich schnell, die ersten Insekten ließen nicht lange auf sich warten und der Teich begann, sich ganz von allein in einen kleinen Lebensraum zu verwandeln.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/nymqehx4lk/IMG_4207.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/nvil26kxgy/IMG_4449.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Schon einen Monat später sah das so aus.</figcaption></figure><p>Zusätzlich habe ich noch ein paar schwimmende Wasserpflanzen eingesetzt. Sie sollten das Wasser sauber halten und für etwas Schatten sorgen. Auf dem Foto oben könnt ihr sie noch ganz klein auf der Oberfläche entdecken.</p><p>Danach ging es richtig ab. Offenbar fanden alle Pflanzen den Standort perfekt. Innerhalb kurzer Zeit wuchs und grünte es wie verrückt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/tu5lm5qzkr/IMG_5327.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/yyiwqkpxip/IMG_5518.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Weil wir dachten, wir müssten etwas gegen die Mückenlarven im Teich unternehmen, haben wir uns vom Nachbarn zwei winzige Goldfische aus seinem großen Teich ausgeliehen. Mit ihnen kamen vermutlich auch die ersten Kaulquappen zu uns. Anders kann ich mir bis heute nicht erklären, warum wir plötzlich Unmengen an Froschbabys im Teich hatten.</p><p>Die Kaulquappen fühlten sich offenbar pudelwohl und entwickelten sich erstaunlich schnell. Es war faszinierend, ihre Verwandlung zu beobachten.</p><p>Ich habe die Entwicklung des Teichs und das Wachstum der kleinen Frösche in einem Instagram-Highlight dokumentiert. Wenn ihr euch das anschauen möchtet, findet ihr es hier:</p><p><a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/18063910606379576/">Hier gehts zum Archiv</a></p><p>Diese Kaulquappe hat schon hinten kleine Froschbeinchen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/7aucucae2o/IMG_5160.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Endlich wieder kleine Mini-Fröschlein imGarten</h4><p>Was für eine Freude das war, als wir die ersten ausgewachsenen Frösche entdeckt haben, könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Überall saßen plötzlich kleine Fröschlein. Sie waren erstaunlich zahlreich und wirklich winzig. Kaum zu glauben, dass sie noch vor Kurzem als Kaulquappen durch den Teich geschwommen waren.</p><p>Aber was waren das nun für Frösche?</p><p>Viele denken, Teichfrosch und Wasserfrosch seien dasselbe. Tatsächlich ist das nicht ganz richtig: „Wasserfrosch“ ist der Sammelbegriff für mehrere grüne Froscharten, die bei uns an Teichen, Seen und anderen Gewässern leben. Dazu gehören der Seefrosch, der Kleine Wasserfrosch und der Teichfrosch.</p><p>Der Teichfrosch ist dabei ein echter Sonderfall: Er ist keine eigenständige Art, sondern eine natürliche Mischung aus Seefrosch und Kleinem Wasserfrosch. Deshalb sieht er mal mehr wie der eine, mal mehr wie der andere aus. Für Nichtfachleute ist es oft ziemlich schwer, die verschiedenen Wasserfrösche auseinanderzuhalten. Dieser hier ist wohl ein echter Teichfrosch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/tvl3wbsifq/IMG_5527.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/byxjae7amo/IMG_6308.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/ojkgdkngrl/IMG_6675.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h4>Aber wie geht es den Fröschen in Deutschland überhaupt ?</h4><p>Bevor ich weiter vom Teich berichte, müssen wir uns erst einmal ein paar grundlegende Dinge anschauen. Wenn wir an Frösche denken, haben die meisten von uns sofort das Bild eines grünen Frosches im Kopf. Tatsächlich gibt es aber viele verschiedene Froscharten, die sich in Aussehen, Lebensweise und Lebensraum unterscheiden.</p><p><em>Die häufigtsen Froscharten bei uns sind:</em></p><ul><li><p><em>der Grasfrosch<br/>Der klassische braune Frosch, den viele aus dem Garten oder vom Teich kennen.</em></p></li><li><p><em>der Moorfrosch<br/>Lebt vor allem in Mooren. Die Männchen werden zur Paarungszeit manchmal auffällig blau.</em></p></li><li><p><em>der Springfrosch<br/>Kann überraschend weit springen und kommt vor allem in wärmeren Regionen vor.</em></p></li><li><p><em>der Laubfrosch<br/>Klein, grün und ein guter Kletterer. Oft sitzt er in Büschen und Schilf.</em></p></li></ul><p><em>Dann gibt es noch die sogenannten Wasserfröschen und diese leben meist an Seen, Teichen und langsam fließenden Gewässern. dazu gehören:</em></p><ul><li><p><em>der Seefrosch</em></p></li><li><p><em>der Teichfrosch</em></p></li><li><p><em>und der kleine Wasserfrosch</em></p></li></ul><p><em>Der Laubfrosch, der Moorfrosch, der Springforsch und der kleine Wasserfrosch sind gefährdete Arten. Auch einige Bestände des Grasfroschs gehen vielerorts zurück.</em></p><h5><em>Warum sind sie gefährdet?</em></h5><p><strong><em>Lebensräume verschwinden: </em></strong><em>Viele Teiche, Moore und Feucht-Wiesen wurden trockengelegt oder bebaut. Ohne Wasser können Frösche keine Eier ablegen. Der Kleine Wasserfrosch bevorzugt sonnige, nährstoffarme und vegetationsreiche Gewässer (wie Moorweiher, Gräben oder Tümpel). Viele dieser Lebensräume werden durch Trockenlegung oder Grundwasserabsenkung zerstört.</em></p><p><strong><em>Landwirtschaft und Straßenverkehr: </em></strong><em>Düngemittel und Pestizide können Gewässer belasten und Fröschen schaden. Durch Überdüngung und Schadstoffeinträge aus der Landwirtschaft und durch den Verkehr verändern sich die Gewässer zu stark, sog. Eutrophierung*. Und jedes Frühjahr wandern Frösche zu ihren Laichgewässern. Dabei werden viele überfahren.</em></p><p><strong><em>Klimawandel: </em></strong><em>Längere Trockenperioden lassen kleine Gewässer austrocknen. Dann überleben Kaulquappen oft nicht.</em></p><p><strong><em>Zerschneidung der Landschaft: </em></strong><em>Straßen, Siedlungen und Felder trennen Lebensräume voneinander. Dadurch wird es schwieriger, neue Populationen aufzubauen.</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong><em>*Eutrophierung</em></strong><em> bedeutet, dass ein Gewässer zu viele Nährstoffe enthält, vor allem Stickstoff und Phosphor. Diese gelangen oft durch Dünger aus der Landwirtschaft, Abwässer oder andere Einträge ins Wasser. Die Folge davon ist das Algen und Wasserpflanzen übermäßig stark wachsen. Sterben sie ab, werden sie von Bakterien zersetzt, die dabei viel Sauerstoff verbrauchen. Dadurch kann es im Wasser zu Sauerstoffmangel kommen. Fische, Frösche und andere Wasserlebewesen leiden darunter oder sterben sogar.</em></p><p><em>Kurz gesagt: </em><strong><em>Eutrophierung ist eine Überdüngung von Gewässern</em></strong><em>, die das ökologische Gleichgewicht stört und vielen Arten schadet.</em></p><p><strong><em>Ein Beispiel:</em></strong><em> Wenn ein kleiner Teich neben einem intensiv gedüngten Feld liegt, können Nährstoffe ins Wasser gelangen. Der Teich „kippt“ dann leichter um, weil zu viele Algen wachsen und später zu wenig Sauerstoff vorhanden ist.</em></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/u6hhp5kw5h/IMG_6377.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Dieser Frosch hier hat Glück und hat sein Gebiet schon beansprucht ;)</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/gumqqf2obu/IMG_5302.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Auf dem Foto oben könnt ihr die kleine Solaranlage sehen, die Sauerstoff ins Wasser bringt. Der Sprudelstein läuft inzwischen seit drei Jahren völlig problemlos und funktioniert noch immer einwandfrei. Es war sogar eines der günstigsten Modelle aus dem Baumarkt. Manchmal müssen es also gar nicht die teuren Lösungen sein.</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Weitere Teich-Bewohner</h4><p>Im Sommer wurde es stellenweise richtig heiß. Eine große, richtig kräftige Erdkröte hat sich dann im Teich abgekühlt. Sie war wirklich enorm groß, da habe ich mich schon ein bisschen erschrocken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/nowg75rvkr/IMG_5293.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/yomq3ct2rf/IMG_5291.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h4>Feuchtgebiete im Garten locken auch Molche an</h4><p>Wenn ihr eine Benjeshecke oder eine Trockenmauer im Garten neben dem Teich anlegt, kann es passieren, dass sich schon nach kurzer Zeit kleine Molche dort ansiedeln. Molche leben gerne unter altem, abgestorbenem Holz und suchen dunkle, feuchte Orte auf.</p><p>Dieses Exemplar hier habe ich unter einem alten, morschen Baumstamm gefunden. Es wurde schnell wieder in Sicherheit gebracht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/qlidbncchk/IMG_3063.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/4jc5whg77i/IMG_3065.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In Deutschland gibt es <strong>sechs heimische Molcharten</strong>. Sie gehören zu den Amphibien und verbringen einen Teil ihres Lebens im Wasser und einen Teil an Land.</p><h5>Warum werden Molche seltener?</h5><ul><li><p>Teiche und Tümpel verschwinden.</p></li><li><p>Feuchtgebiete werden trockengelegt.</p></li><li><p>Straßen zerschneiden ihre Wanderwege.</p></li><li><p>Pestizide und Dünger belasten die Gewässer.</p></li><li><p>Fische werden in kleine Teiche eingesetzt und fressen Molchlarven.</p></li></ul><p>Es ist im Grunde das Selbe wie bei den Fröschen. Aber du kannst ihnen einen Lebensraum schaffen. Ganz einfach, hier im Newsletter habe ich dir gezeigt wie es geht.</p><p>Molche sind übrigens erstaunliche Tiere. Verliert ein Molch ein Bein oder einen Teil seines Schwanzes, kann er diese Körperteile oft wieder nachbilden. Auch wenn sie ein bisschen wie kleine Eidechsen aussehen, sind Molche keine Reptilien, sondern Amphibien.</p><p>Diese Art wohnt zu dritt in unserem Teich und ist wohl als Teichmolch zu identifizieren.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/6fng3pxarf/IMG_2689.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/vhgu3fb5a3/IMG_2688.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich beobachte die kleinen Molche sehr gern. Oft sitze ich lange am Rand des Teichs und schaue einfach ins Wasser. Manche Nachbarn halten mich dabei vermutlich schon für etwas merkwürdig. Aber das bin ich ja von den Eichhörnchen schon gewohnt. ;)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/4q47p3jf3g/IMG_2359.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p>Das ist der Teich im letzten Sommer.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/pxsq4vc57b/IMG_3310.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Und das ist unser ganz aktueller Froschbewohner.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/uploads/images/bcvk5gvhll/IMG_1944.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich danke euch für eure Unterstützung und dafür, dass ihr bis zum Ende dabei geblieben seid. Es hat mir große Freude gemacht, diese Entwicklung mit euch zu teilen und euch einen Einblick in unseren kleinen Gartenteich zu geben.</p><p>Vielleicht habt ihr jetzt selbst Lust bekommen, ein Stück Natur im eigenen Garten zu schaffen. Jeder kleine Teich kann einen Unterschied machen. Und wenn ihr keinen Garten habt, dann wisst ihr jetzt immerhin richtig gut Bescheid und könnt mit eurem Wissen über Frösche glänzen. Übrigens: Auch auf dem Balkon lassen sich kleine Feuchtgebiete anlegen. Das ist allerdings ein Thema für einen eigenen Newsletter.</p><p>Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt.</p><h5>Wer mich mehr unterstützen möchte, kann das als Mitglied tun. </h5><p><em>Einige Inhalte auf meiner Steady-Seite sind kostenlos verfügbar, andere sind exklusiv für Mitglieder. Wir geben jeden Monat Geld für Spotify und andere Streamingdienste aus. Hier kannst du dein Geld direkt in unabhängige Kunst und gute Inhalte investieren. Du bekommst Einblicke in die Lebensrealität einer Künstlerin und trägst ganz konkret dazu bei, dass neue Kunst entstehen kann. Außerdem kannst du dir Themen wünschen, Inhalte bestellen und musst nicht endlos durch Instagram und andere Plattformen scrollen. Stattdessen schicke ich dir jeden Monat spannende Inhalte direkt in dein Postfach. Gute Inhalte brauchen Zeit, Arbeit und finanzielle Ressourcen. Schon ab 5,50 Euro im Monat kannst du meine Arbeit unterstützen.</em></p><p><em>Die Anmeldung dauert nur zwei Minuten: Kurz bei Steady registrieren, eines der beiden Angebote auswählen und los geht&#39;s. Das Abo ist monatlich kündbar. Probier es doch einfach mal aus.</em></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p><em>Vielen Dank für deine Unterstützung!</em></p><p><em>Janine</em></p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Naturkolumne]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3eb8be9d-19e8-43d2-a382-02c944ebc265/teaser_image/1780482963?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:58:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Großer Sale im Juni]]></title>
      <description><![CDATA[Ich mache Platz in den Regalen. Notizblöcke, Geschirrtücher, Kalender und Grußkarten sind jetzt stark reduziert.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/g7g7h3szv3/6809f3ed2a965.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://shop.janinesommer.de/page/sale-15977">Zum SALE</a></p><p>Ich habe in den letzten Tagen und besonders gestern mit der Hilfe meines Mannes, mein Atelier wieder etwas optimiert. Immerhin steht hier jetzt eine große Staffelei und der ganze Kram für die Ölmalerei und ich brauchte etwas mehr Luft und Leichtigkeit.</p><p>Es war wieder einmal Zeit Möbel zu verrücken und radikal auszusortieren. Mein Spezialgebiet.</p><p>Ich hatte vor einigen Jahren eine etwas provisorische Lösung für meine drei Drucker und den großen Rechner aufgebaut. Diese hatte bisher gut funktioniert. Ich fühlte mich aber in letzter Zeit zu sehr eingeengt und ich wollte auch mal wieder eine weiße Wand vor mir haben. Ich brauchte etwas Ruhe für meine Augen und Platz für die Entwürfe meines aktuellen Auftrags für einen Verlag. Deshalb habe ich die teils 20 Jahre alten Ikeamöbel aussortiert und gegen einen großen langen Holztisch ausgetauscht. Es war mir eine Freude. Jetzt habe ich zwar etwas weniger Stauraum, dafür aber mehr Luft und mehr Arbeitsfläche.</p><p>Das hat zur Folge, das ich auch bei den Papierprodukten etwas aussortieren muss. Ich habe sehr viel reduziert. Es gibt alle alten Kalender nur noch 20 mal, dann sind sie endgültig ausverkauft. In jedem Kalender sind 12 potentielle Art Prints, die ihr verschenken oder selbst aufhängen könnt. Und jeder Kalender kostet nur noch 10 Euro. Genau so reduziert sind auch die beiden Geburtstagskalender, einige Geschirrtücher und alle Notizblöcke kosten nur noch 3,50 Euro.</p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/page/sale-15977">hier gehts zum Shop</a></p><p>Macht es genau so wie mein Eichhörnchen heute morgen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/sghzqknsra/IMG_2603.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Schaut einfach mal rein.</p><p>Und hier kommen noch Fotos vom umgeräumten und geputzten Atelier für alle Neugierigen unter euch. Es ist heute so wichtig zu zeigen wo Kunst entsteht. Ich liebe es bei anderen hinter die Kulissen zu schauen. Deshalb lasse ich euch sehr gern daran teilhaben. Demnächst auch wieder in unaufgeräumt und zugekramt. Das geht immer schneller als man denkt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/lhvc6vg2sx/2023-01-09_10.08.16.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>So sah diese Seite des Raumes vorher aus.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/qzupka76mn/IMG_2616.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Und so sieht es jetzt nach dem umräumen aus.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/pomzvortu5/IMG_2609.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Mehr Platz links im Raum. Auch für die Herstellung meiner Art Prints.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/vdjfyripfc/IMG_2610.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hier schneide und verpacke ich die Art Prints. In den Schubladen ist teils das schöne rosa Seidenpapier mit dem ich eure Bestellungen verpacke. Pepe wird mit dem Körbchen hin und her geschoben.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/eqdezolwpu/IMG_2611.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hier male ich an Ölbildern.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/g7gv6tic67/IMG_2612.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hier zeichne ich.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/dhleqqe66m/IMG_2613.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hier das neue Regal für Pinsel Stifte und Farben.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/uploads/images/bq4ms7g26a/IMG_2614.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Und hier schauen mich rechts immer die Eichhörnchen an.</figcaption></figure><p>Ganz liebe Grüße und vielen Dank für eure Unterstützung</p><p>Janine</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Wer mich mehr unterstützen möchte, kann das als Mitglied tun.</p><p>Denn einige Inhalte sind kostenlos auf meiner Steadyseite verfügbar, andere sind nur Mitgliedern zugänglich. Wir geben so viel Geld im Monat für Spotify und andere Streamingdienste aus, hier kannst du dein Geld sinnvoll einsetzen. Du bekommst Einblicke in die Lebensrealität einer Künstlerin und kannst direkt mitwirken das neue Kunst entsteht. Du kannst dir Themen wünschen und Inhalte bestellen und du muss nicht endlos bei Instagram und Co. scrollen. Ich schicke dir monatlich spannende Themen in dein Postfach. Aktuell arbeite ich zum Beispiel an einem Natur - Newsletter über Frösche und Teichmolche. Die habe ich live im Garten.</p><p>Gute Inhalte kosten aber Zeit, Geld und Arbeit. Ihr könnt mich schon vor 5,50 Euro im Monat dabei unterstützen. Es dauert nur zwei Minuten, ihr musst euch kurz bei Steady anmelden und dann auswählen, welches der beiden Angebote ihr wollt. Monatlich kündbar. Probiert es doch mal aus. Danke sehr!</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/615f60e4-916b-401f-93f8-a377742b97d6/teaser_image/1780306234?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 09:33:28 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Neues aus dem Atelier]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo und liebe Grüße aus meinem Atelier. Ich melde mich mit einem kurzen Update. Ich war am Wochenende in Hamburg um mir eine Location anzuschauen wo in Zukunft immer…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Update aus dem Atelier</h1><p>Hallo und liebe Grüße aus meinem Atelier. Ich melde mich mit einem kurzen Update:</p><p>Ich war am Pfingst-Wochenende in Hamburg um mir eine Location anzuschauen wo in Zukunft immer mal eins meiner Bilder ausgestellt werden soll. Da war ich gespannt und bin nun ganz glücklich, das schon diese Woche eins meiner Bilder dort hängen wird. Aber zuerst muss es schnell da hinkommen. Ich berichte, wie ich das geschafft habe.</p><p>Außerdem male ich endlich ein größeres Ölbild, wie ich es mir immer gewünscht habe. Ich hatte in den letzten Jahren kaum Zeit dazu. Nun will ich sie mir aber einfach nehmen. Ich arbeite zwar parallel an einem großen Auftrag für einen Verlag, aber ich versuche mir die Zeit gut einzuteilen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/lmuo45hyk7/IMG_2239.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ein erster Versuch mit einer sehr pinken Untermalung. Das habe ich aber abgewählt, ich kann auf diesen Hintergrund nicht so lange drauf gucken.</figcaption></figure><p>Ich habe wieder einmal mein Atelier aufgeräumt, Fenster geputzt und den Staub des Winters hinausgefegt. Es hatte sich einiges angesammelt und ich brauchte einfach Platz. Nebenbei habe ich auch ein wenig ausgemistet, das zieht sich. Ich muss damit weiter machen. Veränderung heißt wieder umräumen.<br/><br/>Die Einkäufe in meinem Shop sind weniger geworden und mein Etsy Shop ist seit Anfang April geschlossen. Das bedeutet weniger Einnahmen, aber gleichzeitig auch mehr Zeit. Früher habe ich sehr viel Zeit damit verbracht, Bestellungen zu drucken, zu verpacken und zu verschicken. Dadurch konnte ich mich künstlerisch oft nur langsam weiterentwickeln. Es ist eben ein Segen und ein Fluch zugleich, ich verkaufe ja seit 2008 online. Das ist eine lange Zeit. Man muss sich am Ende entscheiden.</p><p>Seit ich meine Preise erhöht habe, (das war nötig um die Qualität abzubilden, auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu reagieren und mich neu zu positionieren.) und Etsy Geschichte ist, habe ich das Gefühl, dass jede Bestellung in meinem Shop eine große Wertschätzung meiner Arbeit ist. Das war vorher auch schon so, aber jetzt spüre ich es noch stärker. Und ich merke, dass es die richtige Entscheidung war.</p><p>Falls ihr schnell schauen wollt was es im Shop Neues gibt:</p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/">zum Shop</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/q4ryud7if2/IMG_2447.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich kann nun endlich größere Ölbilder malen und trotzdem an Aufträgen arbeiten. Gleichzeitig drucke und verpacke ich noch immer Bestellungen, aber eben in dem Maße wie es für mich machbar ist. Manchmal frage ich mich trotzdem selbst, wie ich das alles schaffen soll.</p><p></p><h5>Zeitmanagement ist wohl das Zauberwort.</h5><p>Ich versuche den Tag jetzt in zwei bis drei Hälften zu teilen. Die eine Hälfte ist für Auftragsarbeiten. Dann mache ich eine Pause und versuche an meinen Ölbildern oder eigenen Projekten zu arbeiten. Ich berichte wie das klappt. Bisher habe ich es tageweise versucht. Einen Tag Aufträge, am nächsten Tage habe ich eigene Motive gezeichnet. Das klappt aber nur schlecht. Da komme ich zu sehr raus und kann mich nicht gut motivieren.</p><p></p><h5>die frühen Morgenstunden besser nutzen</h5><p>Ich möchte jetzt sehr viel früher aufzustehen und die frühen Morgenstunden besser nutzen. Ich habe gemerkt das ich abends oft nicht mehr so aufmerksam bin wie früher. Mein Zug nach Hamburg ist um 6:30 Uhr gefahren. Dafür musste ich um 5:00 Uhr aufstehen. Das ging erstaunlich gut. Ich bin eigentlich keine Frühaufsteherin. Seit meine Tochter nicht mehr zur Schule muss stehe ich erst um acht oder neun auf. Dafür arbeite ich aber oft bis spät in die Nacht. Dieser Rhytmus ist jetzt so drin, ich versuche gerade ihn zu ändern. Fällt mir aber irgendwie schwer, da ich tatsächlich gerade viel mehr Schlaf brauche als früher.</p><p></p><h5>Außerdem, das liebe Instagram:</h5><p>Eine neue Regel: Kein Handy vor dem Frühstück und während ich male. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. Instagram hat mich voll im Griff, auch weil ich es beruflich nutze. Das ist ein Teufelskreis. Da geht viel Zeit drauf, das muss sich ändern. <br/>Ich muss disziplinierter sein.</p><p></p><h5>Yoga Übungen auch außerhalb des Kurses</h5><p>(Roswitha, dich wird es besonders freuen.) Ich plane mindestens zehn Minuten morgens für ein paar Yoga-Übungen ein. Die für Schulter und Nacken MÜSSEN in Fleisch und Blut übergehen.<br/>Oft bin ich so im Flow, das ich auch vergesse zu essen oder zu trinken. Ich muss mehr Pausen machen.</p><p></p><h5>ADHS annehmen, Prokrastination darf auch sein</h5><p>Vielleicht gehört genau das zur künstlerischen Weiterentwicklung dazu. Man muss den eigenen Rhythmus in der Produktivität finden. Und für mich bedeutet es seit meiner Diagnose auch mit ADHS umzugehen und zu lernen, wie man seine Zeit zwischen Kunst, Aufträgen und Alltag aufteilt. Im Moment verplempere ich immer noch viel Zeit mit Prokrastination. Darin liegt aber auch viel kreativer Freiraum, die Ideen kommen oft wenn man gerade etwas anderes macht. Deshalb versuche ich mich nicht zu schlecht zu fühlen, wenn ich wieder einmal alles umräume statt zu arbeiten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/gcfy3a67vu/IMG_2461.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Die braune Farbe ist eine Untermalung die mir als Untergrund dient. Jetzt wird von dunkel nach hell gearbeitet.</figcaption></figure><h5>Und jetzt zum neuen Öl-Bild:</h5><p>Das neue Motiv ist habe ich nach einem Foto entworfen, das ich im März vor unserem Yogaraum fotografiert habe. Dort wachsen wild zwischen dem Beton ein paar Wald-Veilchen. (Viola reichenbachiana) Und das hier mitten in Berlin. Ich liebe die sehr. Das Wald-Veilchen ist auch eine sehr wertvolle Insektenweide. <br/>Als eine der ersten Nektar- und Pollenquellen ist diese Art für Wildbienen und Schmetterlinge lebenswichtig. Um so schöner ist es dann sie in einem Berliner Hinterhof zu finden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/h7qmpukuky/IMG_2459.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/e473icbh44/IMG_2460.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich male mit Ölfarben auf einer großen Holzplatte. Ich bin kein Fan von Leinwand. Genau so wie bei Aquarellpapier bevorzuge ich strukturlose Untergründe und möglichst wenig Gedöns auf der Oberfläche. Das Vorbereiten der Holzplatte und die Vorzeichnung nehmen oft schon mal einen ganzen Tag in Anspruch. Besonders bei so einem filigranen Motiv wie diesem dauert die Vorbereitung lange.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/vo3364kb3b/08befc3d-240d-4540-8af4-912a08200461_2.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>noch viel Arbeit, aber ich freu mich drauf</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/5npkv7umoi/IMG_2272.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>ein riesiges Wald-Veilchen</figcaption></figure><p>Ölfarbe hat eine ganz besondere Struktur und die Farben leuchten maximal. Das ist der Grund warum ich lieber mit Öl- als mit Acrylfarben male. Außerdem habe ich zwischendurch immer auch Zeiten, wo ich nicht zum malen kommen, Öl trocknet nicht so schnell. Das passt mir dann ganz gut.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Was im Garten so passiert, könnt ihr euch hier anschauen:</p><p><a href="https://www.instagram.com/reel/DYy3Iimsxze/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">Zum Reel bei Instagram</a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/3rpabtxm34/IMG_2387.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Der Blauregen hat in diesem Jahr die kalten Nächte im Mai gut überstanden.</figcaption></figure><p>Ich habe alle 30 neuen vorgetriebenen Dahlienknollen in der Erde und auch das Gemüse sprießt im Moment ganz herrlich. Obwohl ich mir derzeit oft Gedanken mache wie wir das im Kleingarten in der Zukunft so machen sollen. Im Moment ist es wieder so trocken, das die gerade ergrünten Platanen in unserer Straße die frisch herausgetriebenen Blätter abwerfen. Das Konzept Kleingarten und damit hauptsächlich die Regeln im Kleingartengesetz müssen im Zuge des Klimawandels endlich mal überarbeitet werden. Es ist unverhältnismäßig wie viel Wasser man verbraucht um die erforderliche Menge Gemüse anzubauen. Und das wo wir wirklich alles dafür tun um Wasser zu sparen. Wir haben vier Regentonnen, ich mulche jedes Beet intensiv. Bei uns gibt es kaum nackte Erde, alles ist bepflanzt und beschattet. Hier wachsen Gräser und heimische Wildkräuter ohne Ende. Diese kommen mit der Trockenheit viel besser klar. Einige Bereiche habe ich schon aufgegeben, die hat die Natur zurück bekommen. Das fühlt sich jetzt nach 14 Jahren schon sehr entspannend an, aber der Druck mit dem Gemüse bleibt. Man erntet am Ende immer viel weniger als man reingesteckt hat. Darüber muss man auch mal reden. Ich betreibe das Ganze dieses Jahr deshalb sehr viel reduzierter. Es wird heiß werden und noch viel trockener. So viel kann man gerade gar nicht gießen. Geht es euch auch so?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/houryx2wga/IMG_2370.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/7urzgjqdof/IMG_2372.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe meinen Blumenstrauß aus dem Garten mit nach Hause auf den Balkon genommen. Es sind ja hauptsächlich Wildkräuter. Es war toll zu beobachten wie innerhalb von Minuten die Wildbienen davon genascht haben. Die haben es in der Stadt nämlich echt nötig. Es gibt eine sehr schöne Doku dazu in der ARD-Mediathek mit Maria Furtwängler:</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/das-ende-der-insekten-maria-furtwaengler-auf-spurensuche/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS84ZjZkY2M4Mi0xNzc3LTRhNzEtYmM3NS0yZTJjMDQ2MGRhZTI">zum Film</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/lhjdwmy7bb/IMG_2426_2.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im letzten Newsletter für Mitglieder habe ich etwas zu den Insektenfreundlichen Balkonpflanzen geschrieben. Das ist das Stichwort:</p><p>Du kannst auch Mitglied werden und davon profitieren, das ich meine Hörnchen-News und Pflanzen-Tipps mit dir teile. Du kannst mir auf Steady jederzeit Nachrichten schreiben und Fragen stellen. Mitgliedern beantworte ich alle Fragen direkt und meist sehr schnell.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p></p><p>Ich würd mich sehr freuen. Die Unterstützung kann ich gerade jetzt gut gebrauchen.</p><p>Und wenn du Anregungen und Wünsche hast, immer her damit. Anworte einfach auf diesen Newsletter. Ich freue mich auf den Austausch mit euch.</p><p>Liebe Grüße und einen schönen Abend</p><p>Janine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc5daf36-0814-4b3d-b519-d709a390f80b/uploads/images/lmuo45hyk7/IMG_2239.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 18:10:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neue Wallpaper für Mitglieder zum Download]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo ihr lieben Mitglieder, hier kommen wieder ein paar Downloads für euch. Im Ordner liegen vier neue Illu-Hintergründe für das Telefon und zusätzlich 5…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f33a32a-9f5e-4247-b5d8-e81a9707aa3e/uploads/images/uz4kg5r2ya/Opener_Mai_3_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Hallo ihr lieben Mitglieder, hier kommen wieder ein paar Downloads für euch. Im Ordner liegen vier neue Illu-Hintergründe für das Telefon und zusätzlich 5 Foto-Hintergründe. Ich habe die älteren Wallpaper mal drin gelassen. Vielleicht hat der eine oder andere sie noch nicht herunter geladen. Bitte schickt mir gern Feedback, oder schreibt mir was ihr euch als Wallpaper von mir wünscht.</p><p>Viel Freude damit.</p><p>Janine</p><h5><em>(Dieser Service ist nur für Mitglieder, wenn du auch Wallpaper von mir bekommen möchtest kannst du dich kostenpflichtig anmelden.)</em></h5><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p></p><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/1f33a32a-9f5e-4247-b5d8-e81a9707aa3e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 15:51:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neues von den Eichhörnchen]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist schon eine Weile her, dass ich euch von den Eichhörnchen berichtet habe. Deshalb kommt hier ein kurzes Update.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Neues von den Eichhörnchen und etwas über insektenfreundliche Balkonpflanzen</h1><p>Es ist schon eine Weile her, dass ich euch von den Eichhörnchen berichtet habe. Deshalb kommt hier ein kurzes Update. Ich zeige außerdem etwas von der insektenfreundlichen Pflanzenwelt auf meinem Balkon. Dieser Newsletter ist für Mitglieder. Ihr könnt meine Arbeit gern unterstützen und auch Mitglied werden. Ich berichte monatlich aus dem Atelier, von meiner Arbeit als Illustratorin und Künstlerin, von den Eichhörnchen und aus meinem kleinen Schrebergarten in Berlin Pankow. Da ich das auch richtig gut machen möchte, kostet es mich viel Zeit. Diese Zeit ist meine Arbeitszeit, ich lebe davon, deshalb ist nicht jeder Newsletter kostenlos.</p><p>Wenn ihr Mitglied werdet, könnt ihr auf meiner Steadyseite alle vorangegangen Artikel lesen. Das wird ein richtiges Archiv. Es lohnt sich auf jeden Fall dabei zu sein. Ihr bekommt bei einer Premiummitgliedschaft sogar ein physisches Begrüßungspaket mit Prints und diversen Papierdingen zugeschickt. Und ein bis zweimal im Jahr gibt es einen signierten Print im Briefkasten.</p><p>Ich kann verstehen das das nicht für jeden möglich ist, deshalb schreibe auch außerdem immer noch zusätzlich einen kostenlosen Newsletter. Dieser folgt in ein paar Tagen. Ich würd mich freuen wenn ihr dabei seid.</p><p>Macht es euch gemütlich und habt ein schönes Pfingstwochenende</p><p>Eure Janine</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Hier Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><h4>Was machen denn die Eichhörnchen?</h4><p>Das werde ich oft geragt. Hier kommen ein paar News für euch. Ich hab auch Tipps für ganz unkomplizierte, insektenfreundliche Balkonpflanzen für euch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/49ede602-e6bf-40c8-ba2d-dbfba3023777/uploads/images/44c6zvwsvz/IMG_2268.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/49ede602-e6bf-40c8-ba2d-dbfba3023777">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Balkonhörnchen-News]]></category>
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      <pubDate>Sat, 23 May 2026 07:01:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Pictoplasma Conference 2026, ich war dabei]]></title>
      <description><![CDATA[Drei Tage voller krasser Eindrücke und so viele unglaublich kreative Menschen auf einem Haufen. Ich kann kaum glauben, dass ich als Berliner Illustratorin zum ersten Mal…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fa319b57-b6ea-4e95-a0eb-5f1d920cf4b5/uploads/images/7zpoxqyyxi/IMG_1998.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Drei Tage voller krasser Eindrücke und so viele unglaublich kreative Menschen auf einem Haufen. Ich kann kaum glauben, dass ich als Berliner Illustratorin zum ersten Mal auf dieser Konferenz war. Ich war bisher nur immer am Open House Sunday dort. Dieses Jahr habe ich mir ein Herz gefasst und die Tickets gekauft, weil ich vor allem meiner Tochter diese Möglichkeit geben wollte. Wir waren also zum ersten Mal zusammen auf eine Konferenz.</p><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/fa319b57-b6ea-4e95-a0eb-5f1d920cf4b5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:20:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das leise Sterben einer Kleingartenanlage]]></title>
      <description><![CDATA[Eine der ältesten Kleingartenanlagen Berlins verschwindet und kaum jemand merkt es. Ich war der Meinung, das muss sich ändern, deshalb habe ich einen Aufruf auf…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Eine der ältesten Kleingartenanlagen Berlins verschwindet und kaum jemand merkt es. Ich war der Meinung, das muss sich ändern, deshalb habe ich einen Aufruf auf Instagram und LinkedIn gestartet. Ich möchte euch heute davon berichten. Ich hatte Erfolg. Was ich mit einem Post bisher erreicht habe, könnt ihr in diesem Newsletter auch erfahren. Wir kämpfen schon seit Jahren für den Erhalt, stoßen politische Prozesse an und setzen uns für einen Bebauungsplan ein. Aber die Kräfte werden weniger und die Perspektiven unsicherer. Ich bin überzeugt: Diese Entwicklung braucht Aufmerksamkeit. Dieser Ort darf nicht unbemerkt verschwinden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/ajmhoojmp4/53B4C287-B583-47ED-8E6B-7239E8BC5AC5.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich bin seit 14 Jahren Kleingärtnerin, Tochter eines Gärtners und engagiere mich seit Jahren ehrenamtlich in unserer Anlage. Für mich ist dieser Ort mehr als ein Garten. Und genau dieser Ort ist akut bedroht.  Die Kleingartenanlage „LKV Alte Baumschule“ steht seit Jahren im Rechtsstreit mit dem Eigentümer und der Grundstücksverwaltung und die Folgen sind längst sichtbar. <br/>Über 20 Gärten stehen leer und verwildern trotz Warteliste, weil Neuverpachtungen blockiert werden. Die Struktur einer Anlage mit über 300 Parzellen zerfällt langsam. Politischer Schutz greift nicht, weil die Fläche nicht landeseigen ist. Was hier passiert, ist kein Einzelfall. Es ist das schleichende Verschwinden gewachsener Gemeinschaft. Für viele von uns ist der Garten kein Hobby, sondern Lebensmittelpunkt, Ausgleich und sozialer Anker.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/cpccqtvjbq/IMG_3089_2.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Suchbild. Ich in meinem natürlichen Habitat.</figcaption></figure><p>Es gab bereits vor Jahren Berichte über uns in Zeitungen. Ich habe vor Jahren sogar ein <a href="https://www.amazon.de/Kleine-Freiheit-Garten-Schrebergarten-DIY-Anleitungen/dp/374590866X"><strong>Buch darüber geschrieben</strong></a>. Doch gerade jetzt fehlte die Öffentlichkeit, während der Druck weiter steigt. Ich dachte mir, ein Beitrag im regionalen Fernsehen wäre klasse. Warum nicht mal in der Berliner Abendschau drüber berichten? <br/><br/>Der Beitrag auf Instagram wurde bisher 89-mal geteilt und von mehr als 800 Personen geliked. Er hatte 24.000 Aufrufe. Das ist für meine Reichweite sehr beachtlich. Normalerweise haben meine Beiträge etwa 1.000 bis 2.000 Aufrufe. Es zeigt, dass unser Anliegen, unsere Kleingartenanlage nicht leise und kampflos untergehen zu lassen, auf Zustimmung stößt. Wir wollen uns in diesem Jahr stärker dafür einsetzen, dass die Politik zu unseren Gunsten handelt. Das neu verabschiedete Kleingartenschutzgesetz klammert Gärten wie unsere ja leider aus, da nur landeseigene Flächen geschützt werden sollen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/3wchp2pzzc/IMG_2501.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Nutzgarten und Naturparadies. Das geht beides.</figcaption></figure><p>Schon einen Tag nach meinem Post bekam ich einen Anruf aus der Redaktion des RBB in Berlin. Ich konnte die Verantwortlichen vernetzen, und schon bald wird ein kleiner Beitrag über unsere Kleingartenanlage in Pankow gedreht. Außerdem werden die Berliner Morgenpost und auch der Tagesspiegel erneut über uns schreiben. Ich weiß nicht, ob es etwas bringen wird, aber ich weiß, dass es für die über 300 Pächter ein kleiner Hoffnungsschimmer sein kann und auch eine Wertschätzung.</p><p>Jetzt, zum Beginn der Gartensaison, kommen alle wieder zusammen und brauchen Motivation, um sich in ihrem Garten wieder wohlzufühlen und neuen Elan zu bekommen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/7j2ovbs24x/IMG_2524.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Warum sollte man Kleingartenanlagen überhaupt erhalten?</p><p>Kleingärten sind weit mehr als Orte der Erholung. In dicht bebauten Städten übernehmen sie eine zentrale ökologische Funktion: Sie wirken als grüne Lungen, kühlen ihre Umgebung und leisten einen messbaren Beitrag zur Stabilisierung des Stadtklimas. Vegetationsflächen speichern Wasser, reduzieren Hitzeinseln und filtern Schadstoffe aus der Luft. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzesommer wird ihre Bedeutung immer deutlicher. Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Rolle von Kleingärten für die Biodiversität. Naturnah bewirtschaftete Parzellen bieten Lebensräume für eine Vielzahl von Tier und Pflanzenarten, die im urbanen Raum sonst kaum noch geeignete Bedingungen finden. Strukturelle Vielfalt, also eine Mischung aus Wiesen, Hecken, Totholz, Wasserstellen und alten Gehölzen, schafft ökologische Nischen für Insekten, Amphibien, Reptilien und Vögel.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/ufu6tvzga6/IMG_1665.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>diesen Bauerngarten habe ich 2024 neu angelegt</figcaption></figure><p>Ein eindrucksvolles Beispiel dafür zeigt sich in unserer eigenen Anlage. Seit 14 Jahren wurde unser Garten von einem klassischen Nutzgarten schrittweise in einen Naturgarten umgewandelt. Die Ergebnisse werden erst jetzt in vollem Umfang sichtbar: Molche und Zauneidechsen haben sich angesiedelt, ebenso seltene Vogelarten, die auf strukturreiche Lebensräume angewiesen sind. Solche Entwicklungen sind kein Zufall, sondern das Resultat konsequenter, naturnaher Pflege.</p><p>Von besonderem Wert ist auch der alte Baumbestand. Unsere Anlage besteht seit 1913, und noch vor der Vereinsgründung befand sich hier eine Obstbaumplantage. Einige dieser historischen Strukturen sind bis heute erhalten. In vielen Gärten stehen noch alte Obstsorten, die andernorts längst verschwunden sind. Diese genetische Vielfalt ist nicht nur kulturhistorisch bedeutsam, sondern auch ökologisch wertvoll, da alte Sorten häufig robuster sind und zahlreichen Tierarten Nahrung bieten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/4yatap444h/2022-07-10_18.49.19.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Umso schwerer wiegt es, wenn solche gewachsenen Strukturen verloren zu gehen drohen. Bei uns im Weg stehen jetzt vier Gärten leer und verwildern, das ist schwer mit anzusehen, da unsere Warteliste mit poteniellen neuen Pächter sehr lang ist und es so viele Familien gibt die sich sehnlichst so einen Kleingarten wünschen. Aber die Gärten werden teils gekündigt, mit Klagen bedroht oder nicht neu verpachtet, wenn aus Altergründen ein Garten abgegeben werden muss.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/nmhrzzdgz7/IMG_2903.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu dem, was Kleingärten für Städte leisten können. Jeder aufgegebene oder vernachlässigte Garten bedeutet nicht nur einen Verlust an sozialem Raum, sondern auch an ökologischer Funktion. Gerade vor dem Hintergrund von Klimawandel und Artenrückgang sollten bestehende Anlagen geschützt, gepflegt und sinnvoll weitergegeben werden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/ag2nuruqwq/IMG_3379.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/nvtlupaue6/IMG_3781.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Kleingärten sind keine Relikte vergangener Zeiten. Sie sind ein aktiver Bestandteil nachhaltiger Stadtentwicklung und ein wichtiger Baustein für lebenswerte urbane Räume. Ihr Erhalt ist daher nicht nur eine Frage der Tradition, sondern eine Investition in die Zukunft.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/zpdblnxguo/2023-05-19_16.44.40.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Rückzugsort und Nahrungsquelle für Insekten</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/pjkmadvkm2/2021-05-29_16.29.11.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die Holzbienen schwirren jedes Jahr im Mai laut in unserem Blauregen herum</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/h5tma5eaoo/IMG_7770.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>so sehe ich aus, wenn ich meine Dahlien in Herbst vor dem ersten Frost abernte</figcaption></figure><p>Ich werde hier weiter über die Entwicklung berichten.</p><hr aria-hidden="true"/><p><br/>Diesen Film wollte ich euch nicht vorenthalten:</p><p><a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS84MTY2NWFlYy1hMTIyLTQ5YjAtOTE4OS02ODRkZDgwMjBhODRfZ2FuemVTZW5kdW5n">„Deutschland deine Gärten“ in der ARD Mediathek:</a></p><p>Ein wirklich schöner Beitrag mit Maria Furtwängler zum Thema Insektenvielfalt und mehr Biodiversität in unseren Gärten.</p><p>Außerdem kann man <a href="https://kleingarten-bund.de/shop/publikationen/herausgeber-bkd/poster-biodiversitaetsfreundlicher-kleingarten/"><strong>HIER</strong></a> das Poster kostenlos bestellen welches ich für den Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e. V. gezeichnet habe</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/hz77xsgtck/Bildschirmfoto_2026-04-15_um_20.59.27.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Wenn dich solche Beiträge interessieren, kannst du meine Arbeit bereits mit 5,50 € im Monat unterstützen.</p><p>Als Mitglied erhältst du regelmäßig Einblicke in besondere Naturorte, meine besten Fotos aus dem Garten sowie fundierte Hintergründe zu Projekten wie dieser Kleingartenanlage in Berlin, in der sich auch mein eigener Garten befindet.</p><p>Mit deiner Unterstützung ermöglichst du es mir, weiterhin aktiv für den Erhalt solcher wertvollen Lebensräume einzutreten und genau die Arbeit zu leisten, die diese Orte verdienen.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p>Ich würde mich freuen, dich als Mitglied begrüßen zu dürfen.</p><p>Vielen Dank fürs Dranbleiben bis zum Schluss.<br/>Frau Sommer</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Alles rund um den Garten]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9b3ac93-1602-4f2c-81fc-2e69d1a1111d/uploads/images/ajmhoojmp4/53B4C287-B583-47ED-8E6B-7239E8BC5AC5.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 19:23:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mitglieder-Newsletter im April]]></title>
      <description><![CDATA[Schon der 14. April und ich bin euch immer noch einen Mitglieder-Newsletter schuldig. Seit ich von der Ostsee zurück bin, sitze ich allerdings fast nur am Zeichentisch…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Schon der 14. April und ich bin euch immer noch einen Mitglieder-Newsletter schuldig. Seit ich von der Ostsee zurück bin, sitze ich allerdings fast nur am Zeichentisch oder bin unterwegs.</p><p>Deshalb gibt es dieses Mal einen Einblick genau dorthin, auf meinen Arbeitsplatz und in mein Atelier. Ich nehme euch ein kleines Stück mit in meinen aktuellen Arbeitsalltag, zeige euch, woran ich gerade arbeite, wie meine Tage im Moment aussehen und was dieses Jahr noch so ansteht.</p><p>Manchmal entstehen die spannendsten Prozesse nicht draußen, sondern genau hier, zwischen Skizzen, Farben und Ideen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8184b504-3590-4770-9670-f97ed71f8fc4/uploads/images/n5nisqekb4/IMG_1313.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/8184b504-3590-4770-9670-f97ed71f8fc4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/8184b504-3590-4770-9670-f97ed71f8fc4/uploads/images/n5nisqekb4/IMG_1313.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:04:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eichhörnchen im März]]></title>
      <description><![CDATA[Im März sind die Eichhörnchen weniger zu Besuch. Sie müssen sich höchstwahrscheinlich um ihren Nachwuchs kümmern und ihre ganzen Kobel bauen und in Schuss halten.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im März sind die Eichhörnchen deutlich seltener auf meinem Balkon zu sehen. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass für sie jetzt eine arbeitsintensive Zeit beginnt. Die ersten Würfe des Jahres stehen an, und entsprechend sind sie damit beschäftigt, ihre Kobel zu bauen, auszubessern und für den Nachwuchs vorzubereiten.</p><p>Eichhörnchen nutzen dabei nicht nur ein einzelnes Nest, sondern gleich mehrere. Häufig sind es zwei bis fünf Kobel gleichzeitig, die sie parallel instand halten. Diese kugelförmigen Bauten aus Zweigen, Blättern und Moos dienen nicht nur als Schlafplatz, sondern auch als Schutz vor Witterung und als Rückzugsort bei Gefahr oder Parasitenbefall. Durch den Wechsel zwischen den Nestern bleiben sie flexibel und erhöhen ihre Überlebenschancen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/sulluccala/IMG_0522.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/bakx3oaw6c/IMG_0532.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mein Balkon bleibt dennoch ein fester Bestandteil ihres Reviers. Hier finden sie weiterhin Futter und in trockeneren Phasen auch Wasser. Auch wenn die Besuche im Moment kürzer und seltener ausfallen, lohnt sich das Beobachten immer noch. Vom Schreibtisch aus sehe ich hin und wieder, wie eines der Tiere vorbeischaut, prüft, ob sich ein schneller Snack lohnt, und dann wieder verschwindet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/g7kzutvfse/IMG_0251.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/6bdvzrg2os/IMG_1108.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mit dem März kehrt auch langsam der Frühling zurück. Die Sonne zeigt sich öfter, die Tage werden länger, und ich habe begonnen, den Balkon wieder etwas zu bepflanzen. Das sorgt für mehr Farbe und Leben, zumindest aus meiner Perspektive.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/yuaglacbi7/IMG_0497.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Eichhörnchen sehen das etwas anders. Für sie ist frische Erde in erster Linie ein perfekter Ort, um Vorräte zu verstecken. Kaum ist etwas gepflanzt, wird auch schon geprüft, ob sich dort nicht eine Nuss vergraben lässt. Es entsteht eine Art Wettbewerb um jeden Zentimeter Erde. Ich pflanze, sie buddeln um.</p><p>Am Ende finden wir aber immer eine Art Kompromiss. Ein Teil bleibt bepflanzt, ein Teil wird zur Vorratskammer umfunktioniert. Und genau das macht den Balkon zu einem gemeinsam genutzten Raum, der sich mit den Jahreszeiten und seinen Bewohnern ständig verändert.<br/><br/>Ich halte euch weiter auf dem Laufenden. Ich bin gespannt was die Hörnchen im April so anstellen.</p><p>Grüße aus dem Atelier<br/>Janine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Balkonhörnchen-News]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/b3449c26-942a-4c1f-ae5a-fa722a3ce62c/uploads/images/sulluccala/IMG_0522.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:16:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dort, wo der Wald die Geschichte zurückholt]]></title>
      <description><![CDATA[Es gibt Orte auf Rügen, die man nicht sofort findet. Man muss sie suchen, den Blick verändern, sich einlassen. Nicht weit von Sassnitz, oberhalb der Ostsee, liegt…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Orte auf Rügen, die man nicht sofort findet. Man muss sie suchen, den Blick verändern, sich einlassen. Zum Glück habe ich einen Restaurator an meiner Seite, der diese Orte immer wieder entdeckt.<br/>Nicht weit von Sassnitz, oberhalb der Ostsee, liegen die Reste eines der prächtigsten Gebäude der Insel. Heute ist nur noch eine Ruine übrig. Überwuchert, fast vergessen und gerade deshalb so faszinierend. Rund um Sassnitz finden sich immer wieder solche Orte, Spuren vergangener Geschichten, die langsam im Wald verschwinden und dabei eine ganz eigene Atmosphäre entstehen lassen.<br/><br/>Wenn man den Park betritt, fallen erst einmal die überaus gruseligen Reste der Militärgebäude auf.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/959f9aa1-fef8-4fee-8e95-83ae16d58fe1/uploads/images/iuidvgv3lc/IMG_1037.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/959f9aa1-fef8-4fee-8e95-83ae16d58fe1/uploads/images/l3mmye2mzv/Opener_lost_places.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/959f9aa1-fef8-4fee-8e95-83ae16d58fe1">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Naturkolumne]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/959f9aa1-fef8-4fee-8e95-83ae16d58fe1/teaser_image/1774901188?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 20:21:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Diese Orte auf Rügen überraschen mich jedes Mal]]></title>
      <description><![CDATA[Das ist mein Lieblingsort auf Rügen. Hier komme ich jedes Mal her. Seit 30 Jahren am liebsten einmal im Jahr. Vor 21 Jahren haben wir hier sogar geheiratet.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/bmpt36nmpj/IMG_0598.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Leuchturm von Sassnitz</figcaption></figure><p>Hi, da bin ich wieder. Ich hatte mich letzte Woche mal kurz verkrümelt. Es war meine Geburtstagswoche, ich bin 53 geworden und ich brauchte eine kleine Pause. Es war doch ein sehr anstrengendes erstes Quartal und es geht jetzt weiter so mit dem straffen Programm. Bevor ich wieder am Schreibtisch versacke, ging es in den paar Tagen die Strände hoch und runter.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/63xp5hyqlk/IMG_0575.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Rügen ist seit sehr vielen Jahren der beste Ort für uns um runter zu kommen. Wir haben vor fast 22 Jahren dort geheiratet, so verbunden fühlen wir uns mit der Insel. Dieses Mal hatten wir uns die Altstadt von Sassnitz ausgesucht. Wir entdecken immer wieder Neues in diesem entspannten Ort mit viel Geschichte. </p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/oe75p2asha/IMG_0579.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/6vzsj2elbd/IMG_0639.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/geao5lbjuq/IMG_0626.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ich hab viele Hühnergötter gefunden und einen Kerzenleuchterstein.</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/ucz3rbyial/IMG_0633.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/aa4xdb6fzo/IMG_0652.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In diesem Newsletter kommt aber auch wieder ein wenig Natur für euch. Ich berichte über meinen Lieblingswald auf Rügen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/miduv76ym7/IMG_6477.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich war viel draußen, vor allem in meinem Lieblingswald auf der “Schaabe” auf Rügen, den ich jedes Jahr besuche. Ein guter Ort, um genau hinzuschauen. Die Zeit in der Natur ist für mich mehr als nur ein Rückzug. Sie schärft den Blick, macht den Kopf klar und bringt mich wieder näher an das, worum es mir in meiner Arbeit eigentlich geht. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich heute, mit fast Mitte fünfzig, noch einmal ganz anders arbeite als früher. Ich bin klarer, entscheide immer noch oft aus dem Bauch heraus, habe aber ein gewachsenes Vertrauen in meine eigenen Entscheidungen. Ich habe das Gefühl, jetzt wirklich bei dem angekommen zu sein, was ich machen möchte. Und genau daraus entsteht eine neue Energie.</p><p>Ich nehme euch mal mit, lasst die Fotos auf euch wirken. Die Sonne kam nach einem Regentag raus und stand schon tief als wir am Strand nach dem Spaziergang durch den Wald ankamen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/mz5syc7dat/IMG_0766.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/bhztyda24c/IMG_0693.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/ipkxpcgssg/IMG_0670.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/yzi5n5b7j6/IMG_0672.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Schaabe auf Rügen ist eine der eindrucksvollsten Küsten-landschaften der Ostsee und verbindet auf einzigartige Weise Naturgeschichte mit landschaftlicher Schönheit. Entstanden ist diese schmale Landzunge über Jahrtausende durch die Ablagerung von Sand, den Meeresströmungen zwischen der Halbinsel Wittow und der Jasmund-Halbinsel transportierten. So wuchs allmählich ein feiner, mehrere Kilometer langer Strand, der heute von dichten Kiefernwäldern gesäumt wird. Besonders faszinierend ist das Zusammenspiel aus windgeformten Dünen, ursprünglichem Wald und der weiten, fast unberührten Küstenlinie. Die Schaabe auf Rügen ist botanisch besonders interessant, weil hier mehrere Lebensräume direkt ineinandergreifen. Durch den nährstoffarmen, sandigen Boden und den Einfluss von Wind und Salz haben sich hoch spezialisierte Pflanzen angesiedelt.</p><p>Das Besondere an der Schaabe ist die klare Zonierung der Pflanzenwelt, vom offenen Strand über die Dünen bis hin zum Wald. Jede Zone ist ein eigenes kleines Ökosystem, perfekt angepasst an Wind, Salz und Nährstoffarmut. Genau dieses Nebeneinander macht die Landschaft nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch außergewöhnlich vielfältig. Hier wachsen Kiefern, die mit trockenen, sandigen Böden gut zurechtkommen. Außerdem Heidekraut, das im Spätsommer blüht. Und viele Moose und Flechten, die den Waldboden bedecken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/x4nja2d3wa/IMG_0704.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/xdl67cl6zx/IMG_0758.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/iorawpti3o/IMG_0754.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/cteqkchnml/IMG_0767.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hab auch Anschauungsmaterial gesammelt. Im letzten Jahr habe ich für den BUND Naturschutz Bayern Blätter, Blüten und Früchte von 14 Laubbäumen gezeichnet. Jetzt geht es weiter. Ab heute arbeite ich im Auftrag der Bundesgeschäftsstelle des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. an zehn weiteren Laub- und Nadelbäumen und kann diese Reihe vervollständigen. Für mich fühlte sich diese Beauftragung wie ein Geburtstagsgeschenk an und sie zeigt mir auch: Analoge Zeichnung hat nach wie vor ihren Platz. Ich freue mich sehr über diese Wertschätzung meiner Arbeit und darüber, dass man sich bewusst für diese Form der Darstellung entscheidet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/3ll4re4xxl/IMG_0756.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/evazkhdt2i/IMG_0688.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am Ende dieses Weges durch den Kiefernwald mit viel Heidekraut, Weißmoos und kleinen Hügeln erreicht man den Strand.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/ikacrmpjbo/IMG_0676.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/g6ye66rsyh/IMG_0711.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/pruuckfkgj/IMG_0723.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/eatjjyovjc/IMG_0710.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/6ebwu6tjlt/IMG_0745.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zu meinen Lieblingsorten auf Rügen gehört auch das nördliche Ende des Sandstrandes von Binz. Dort, wo der weite Strand allmählich schmaler wird und schließlich der Wald beginnt, entsteht ein spürbarer Übergang in eine andere, fast ursprüngliche Welt. Mit jedem Schritt entfernt man sich vom offenen Küstenraum und taucht tiefer in den Nationalpark Jasmund ein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/t55u3btfnb/IMG_0880.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Hier prägen alte Buchenwälder das Bild, deren dichtes Blätterdach das Licht filtert und eine fast geheimnisvolle Atmosphäre schafft. Der Boden ist von Laub, Moosen und Totholz bedeckt, wodurch ein natürlicher Kreislauf sichtbar wird, der im Nationalpark bewusst sich selbst überlassen bleibt. Besonders eindrucksvoll ist dieser Ort, weil sich hier zwei sehr unterschiedliche Landschaften begegnen. Die offene, vom Wind geformte Küste und der geschützte, urwaldartige Wald. Genau dieses Zusammenspiel macht den Übergang so einzigartig und lässt ihn zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse der Insel werden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/7rpvy4rkyg/IMG_0870.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/exwtcsyfrm/IMG_0868.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/andfhmf56d/IMG_0872.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/f2cboedn3b/IMG_0881.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht ist es genau dieses Zusammenspiel aus Bewegung und Beständigkeit, das Rügen für mich so besonders macht. Orte wie die Schaabe oder der Übergang bei Binz zeigen, wie viel Kraft in der Natur liegen kann und wie wohltuend es ist, sich einfach treiben zu lassen.</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/d7xuw4kqku/IMG_0863.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/sjpgmbddjy/IMG_0859.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/f2umzrljy5/IMG_0862.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/uds3ugg4ie/IMG_0913.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h4>Vorschau auf den Mitgliedernewsletter</h4><p>Im Newsletter für Mitglieder zeige ich euch Fotos von Lost Places in Sassnitz und Umgebung. Wir haben einen unglaublich verwunschenen Ort entdeckt und die Fotos dazu sind toll geworden. Im Sommer wäre alles von Blättern verdeckt worden. Ihr dürft gespannt sein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/uploads/images/eykxxbpabq/IMG_1055.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p>Wenn dich solche Orte begeistern, kannst du meine Arbeit für nur 5,50 € im Monat unterstützen.</p><p>Du bekommst regelmäßig neue Naturerlebnisse, meine besten Fotografien und sorgfältig recherchierte Hintergründe zu besonderen Orten wie Rügen. Mit einem Blick für Details, die oft übersehen werden.</p><p>So hilfst du mir, weiter unterwegs zu sein und genau diese Eindrücke mit dir zu teilen.</p><p>Ich würde mich freuen, dich als Mitglied dabei zu haben.</p><p>Vielen Dank fürs Dranbleiben bis zum Schluss.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Naturkolumne]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e16c45a5-6249-4ffd-bd3a-1d00becfe38b/teaser_image/1774897184?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 19:03:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Endlich Downloads & zusätzlich ein paar Buch-Film- und Serientipps]]></title>
      <description><![CDATA[Ich hatte ja versprochen, noch einen Newsletter mit Wallpaper Downloads zu schicken. Zusätzlich gibt es noch ein paar Buch- Film- und Serienempfehlungen von mir.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd5a5ca2-9330-43db-ac5c-23dbde3ae315/uploads/images/s2tard77um/Opener_Marz_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hatte ja versprochen, noch einen Newsletter mit Downloads zu schicken. Der Downloadlink liegt am Ende hinter der Paywall und ist nur für Mitglieder zugänglich. Die restlichen Infos und Tipps sind für alle zugänglich. Ich möchte meinen Unterstützern etwas zurück geben deshalb habe ich euch vier Hintergrundbilder fürs Handy und zwei für das I-Pad mit viel Liebe erstellt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd5a5ca2-9330-43db-ac5c-23dbde3ae315/uploads/images/whbgjn6dbn/Opener_Marz_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Kleiner Vorgeschmack auf die Hintergrundbilder.</figcaption></figure><p><br/>In diesem Newsletter gebe ich euch außerdem ein paar Buch-, Film- und Serienempfehlungen. Das werde ich in Zukunft immer wieder einfließen lassen. Ich bin nämlich ein absoluter Film- und Serien-Nerd, höre viele Podcasts und liebe Hörbücher.<br/>Bei meiner Arbeit wird mir schnell langweilig. Danke ADHS! <br/>Also konsumiere ich ziemlich viel von allem, was ich interessant finde. Und ich bilde mir ein, dabei auch eine ganz gute Auswahl zu treffen. Deshalb möchte ich euch auf jeden Fall daran teilhaben lassen.<br/><br/><em>Schreibt mir gern in die Kommentare was ihr in letzter Zeit so gesehen oder gelesen habt.</em></p><hr aria-hidden="true"/><h4>Hier kommen meine ersten Empfehlungen für euch:<br/></h4><p>Wir haben seit vielen Jahren keinen Fernseher mehr. Mein Kind ist fast gänzlich ohne klassisches Fernsehen aufgewachsen, was im Rückblick eine ziemlich bewusste Entscheidung war. Stattdessen haben wir verschiedene Streamingdienste abonniert und stellen uns selbst zusammen, was wir schauen möchten. Zunehmend besser werden auch die Inhalte in der ZDF-Mediathek und in der Arte-Mediathek findet man immer etwas Besonders. <br/>Ich mag daran , dass man sich nicht von einem Programm berieseln lässt, sondern selbst entscheidet, was einen interessiert. Über die Jahre hat sich so ein ganz eigener Mix ergeben. Wir sammeln Filmen, Serien und Dokus, die wir wirklich sehen wollten und schauen nicht einfach zufällig woran wir hängen geblieben sind. Mir ist dabei auch egal aus welcher Zeit ein Film ist. Vor kurzem habe ich z. B. mit meinem Mann “Casablanca” angeschaut und war erstaunt wie aktuell der Film war. Er ist kein Museumsstück, sondern ein geradlinig erzählter Film über Entscheidungen unter Druck und genau das macht ihn bis heute relevant. Die Mischung aus Romantik, Ironie und sehr politischem Subtext funktioniert immer noch. Viele Sätze sind legendär, aber auch ohne Nostalgie tragen sie die Geschichte.</p><h4>Serien- und Filmempfehlungen in denen Frauen die Hauptpersonen sind:</h4><p><br/>“<a href="https://www.arte.tv/de/videos/RC-027451/the-danish-woman/">The Danish Woman” (2026) auf Arte</a><br/>Schwarzer Humor auf Island. Eine dänische Ex-Agentin versucht, ihre isländischen Nachbarn zu besseren Menschen zu erziehen. Doch die innerskandinavischen Befindlichkeiten sind, sagen wir, komplex. Ich war bei dieser Serie vor allem Fan von Vor- und Abspann. Die Hauptdarstellerin Trine Dyrholm singt und tanzt einfach ganz bezaubernd. ;)</p><p><br/><a href="https://www.zdf.de/serien/queen-of-fucking-everything-100">“The Queen of fucking Everything” (2025) ZDF Mediathek</a><br/>Die finnische Serie zeigt menschliche Abgründe und stellt die Frage, wie weit ein Mensch geht, um den Schein zu wahren. Im Mittelpunkt steht eine Immobilienmaklerin, die in den Ruin rutscht und verzweifelt versucht, ihr altes Leben aufrechtzuerhalten.</p><p>Bei beiden Serien fand ich besonders bemerkenswert, dass Frauen jenseits der fünfzig die Hauptrollen so überzeugend tragen. Eine Entwicklung, die gern so weitergehen darf. Da ist man in Finnland und Dänemark schon ein Stück weiter als hier in Deutschland.</p><p><a href="https://www.zdf.de/serien/the-veil-112">“The Veil” (2024) in der ZDF Mediathek</a><br/>Spannende Agentenserie mit Elisabeth Moss in der Hauptrolle.<br/>Die actionreiche Thrillerserie „The Veil“ zeigt sie als MI6-Agentin, die ihr Handwerk perfekt beherrscht und sich gleichzeitig mit ihrem eigenen Geheimdienst, dem französischen Geheimdienst und der CIA anlegt. Im Zentrum stehen zwei Frauen, deren Beziehung die gesamte Handlung trägt und der Serie ihre eigentliche Spannung verleiht.<br/><br/><a href="https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0BZZQB96F/ref=atv_hm_wat_c_0sLMfd_1_84">“Frances Ha” (2012) Film auf Amazon Prime Video</a><br/>Der Film ist, wie seine Protagonistin, ein wenig verschroben, liebevoll und bleibt absolut im Gedächtnis. Ein Film von Noah Baumbach mit Greta Gerwig in der Hauptrolle und einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Gemeinsam haben die beiden auch das Drehbuch geschrieben, und man spürt, dass ein großer Teil dieser entwaffnenden Herzlichkeit von ihr kommt. Das Porträt dieser Frau bewegt sich fast wie zufällig von einer Episode zur nächsten, getragen von einer Leichtigkeit, die den ganzen Film durchzieht. Eingefangen in wunderschönem Schwarzweiß.<br/><br/><a href="https://www.amazon.de/gp/video/detail/B00I9LMMB2/ref=atv_hm_wat_c_0sLMfd_1_75">Riding in Cars with Boys. (2001) Film auf Amazon Prime Video</a><br/>Ein biografischer Film aus dem Jahr 2001, der auf der gleichnamigen Autobiografie von Beverly Donofrio basiert. Die junge Teenagerin meisterte zahlreiche Herausforderungen, darunter die Rolle als junge Mutter, Ehefrau und Studentin, und erwarb später einen Master-Abschluss . Die 26 jährigen Drew Barrymore ist hier in einer ihrer ersten Hauptrollen zu sehen. Sehenswertes, emotionales Drama, das vor allem durch die schauspielerische Leistung getragen wird.</p><p><a href="https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0CVL8R2WF/ref=atv_hm_wat_c_0sLMfd_1_37">“Finding Vivian Maier” Dokumentaion auf Amazon Prime Video</a><br/>Der Dokumentarfilm erzählt die verblüffende Lebensgeschichte der außergewöhnlichen Fotografin und hochinteressanten Frau Vivian Maier, die als Kindermädchen arbeitete und erst nach ihrem Tod als brillante Fotografin entdeckt wurde.<br/></p><hr aria-hidden="true"/><h4><br/><strong>Bücher die ich in diesem Jahr gehört oder </strong><br/><strong>gelesen habe:</strong></h4><p></p><p>Hier kommen ein paar der Bücher die ich in der letzten Zeit gehört oder gelesen habe und ein paar Hintergrundinfos dazu.<br/>Schreibt mir gern in die Kommentare was ihr in letzer Zeit so gelesen habt.</p><p></p><h4><strong>“Die letzten ihrer Art, eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde” Douglas Adams, Mark Carwardine</strong></h4><p><br/>Früher ist Douglas Adams mit „Per Anhalter durch die Galaxis“ gereist. In diesem Buch zieht er gemeinsam mit dem Zoologen Mark Carwardine um die Welt, auf der Suche nach den vom Aussterben bedrohten Tierarten unseres Planeten. Dabei begegnen sie unter anderem der Komodowarane, dem größten und schwersten Papagei der Welt in Neuseeland und den nahezu tauben Delfinen im Jangtse.</p><p>Mit seinem unverwechselbaren Humor schafft Adams es, weit mehr als nur einen Reisebericht zu liefern und gibt einen lebendigen Einblick in diese besondere Expedition. Carwardine übernimmt dabei die Rolle des Fachmanns und erklärt Adams und damit auch dem Leser alles, was man wissen muss, um die Vielfalt des Lebens wirklich zu verstehen. Gerade durch dieses Zusammenspiel wird das Buch zu einer zugleich der informativsten und witzigsten Dokumentationen, die je über Artenschutz geschrieben wurden.</p><p><em>Funfact:</em> Ich war einst in London und habe eigens das Grab von Douglas Adams besucht, um ihm selbst die Ehre zu erweisen. Auf seinem Grab stand ein Becher voller Kugelschreiber. Fans hinterlassen sie dort als Hommage an den Autor von „Per Anhalter durch die Galaxis“. Diese Geste spielt auf seine Geschichten an, in denen Stifte als wandernde Lebensformen durch Wurmlöcher reisen. Gleichzeitig würdigt sie Adams als kreativen Schöpfer, der selbst alltäglichen Schreibutensilien eine besondere, beinahe magische Bedeutung verlieh.</p><p></p><h4><strong>“Wer die Nachtigal stört” Harper Lee</strong></h4><p><br/>Ein abslouter Klassiker, der im Jahre 1960 veröffentlicht wurde.<br/>Ein zeitloser Klassiker über Rassismus, Gerechtigkeit und das Erwachsenwerden im Süden der USA der 1930er Jahre. In “Wer die Nachtigall stört”<em> </em>zeichnet Harper Lee ein einfühlsames Porträt einer idyllischen Kindheit, die von der brutalen Realität von Vorurteilen und Rassismus überschattet wird. Die achtjährige Scout und ihr älterer Bruder Jem wachsen behütet in Alabama auf, doch als ihr Vater Atticus, ein integrer Anwalt, die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters übernimmt, der fälschlicherweise der Vergewaltigung eines weißen Mädchens beschuldigt wird, drängt sich die hässliche Wirklichkeit in ihr Leben.<br/><br/><em>Hintergrund: </em><br/>Harper Lee war vom plötzlichen Ruhm überfordert, scheute Öffentlichkeit und hatte extrem hohe Ansprüche an sich selbst. <br/>Sie schrieb zwar weiter, veröffentlichte aber lange nichts, was sie für würdig hielt. Sie bewegte sich klar in einer literarischen Welt, die stark männlich geprägt war. Frauen wurden oft weniger ernst genommen, und gerade ihr Thema, Rassismus im Süden, galt als „schweres“ politisches Feld. Dass sie sich dort durchsetzte, war also durchaus bemerkenswert. <br/>Außerdem musste sie sich immer wieder rechtfertigen. Denn Zwischen Harper Lee und Truman Capote bestand eine enge Freundschaft seit Kindheitstagen. Während Capote bereits ein etablierter Autor war, trat Lee mit ihrem Roman erstmals in die Öffentlichkeit. Rund um den Erfolg von „Wer die Nachtigall stört“ hielten sich hartnäckige Gerüchte, Capote habe das Buch geschrieben oder zumindest maßgeblich daran mitgewirkt. Solche Vermutungen speisten sich nicht zuletzt aus dem Umstand, dass viele sich kaum vorstellen konnten, dass eine bis dahin unbekannte Autorin ein derart kraftvolles Werk vorlegt.</p><p>Für diese Behauptungen gibt es jedoch keine belastbaren Belege. Im Gegenteil zeigen erhaltene Manuskripte und Briefe eindeutig, dass der Roman aus der Feder Harper Lees stammt. Der Roman ist kein bloßes Zeitdokument, sondern ein Werk, das weiterhin Debatten auslöst und moralische Fragen stellt, die auch heute nichts an Schärfe verloren haben.</p><p></p><h4><strong>“Wenn die Tage länger werden” von Anne Stern</strong></h4><p><br/>Ein berührendes Buch, das sich schnell weglesen lässt.<br/>Zum ersten Mal seit sechs Jahren verbringt die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa einen Sommer ohne ihren Sohn. Die gewonnene Freiheit fühlt sich ungewohnt an und bringt Zweifel mit sich: die Sehnsucht nach ihrem Kind und die Frage, wer sie eigentlich ist, wenn sie nicht Mutter ist. Auf der Suche nach jemandem, der ihre alte Geige restauriert, trifft sie auf die Obstbäuerin Ute. Eine Begegnung, die vieles ins Rollen bringt. Nach und nach merkt Lisa, dass ihre Suche nach sich selbst eng mit dem verbunden ist, worüber in ihrer Familie immer geschwiegen wurde. Ein Sommer zwischen Vergangenheit und neuer, flirrender Freiheit.</p><p><em>Fazit: </em>Das Buch zeigt, wie sehr unausgesprochene Dinge Familien prägen und wie wichtig es ist, sich damit auseinanderzusetzen.<br/>Kein anstrengender Plot, sondern ein entspannter, fein beobachteter Roman über Identität, Freiheit und das, was unter der Oberfläche existiert.<br/></p><p><em>Außerdem:</em><br/><br/><strong>“Menomorphosen” von Jule Ronstedt</strong><br/>Bücher über die Menopause sind ja im Moment sehr im Trend. Ich war neulich auf eine Lesung in der Buchhandlung Montag zum neuen Buch der Schauspielerin Jule Ronstedt. Sie hat es hervorragend und ausdrucksstark vorgetragen und ich fand die miteinander verknüpften Geschichten sehr unterhaltsam.<br/><br/><strong>“Alt genug” Ildikó von Kürthy </strong><br/>Bieses Buch ist ganz neu Erschienen, ich höre es gerade als Audio-Book. Bisher finde ich es schon ziemlich gut, bin aber noch nicht ganz sicher ob ich es auch empfehlen kann. Das muss sich noch herausstellen.</p><p><strong>“Der Donnerstags-Mordclub” Richard Osman </strong><br/>Klare Empfehlung! Ich habe dieses Jahr alle Bücher von Richard Osman durchgehört. Sie sind so lesenswert, weil sie ein Gleichgewicht schaffen, das man im Krimi selten findet. Im Mittelpunkt stehen keine klassischen Ermittler, sondern ältere Menschen, klug, widersprüchlich und oft unterschätzt, was dem Ganzen eine ganz eigene Dynamik gibt. Der Ton ist trocken, pointiert und nie aufdringlich. Selbst ernste Themen erzählt Osman mit einer leichten, fast beiläufigen Ironie. Das hat mich bei meinen letzten Auftragsarbeiten sehr gut unterhalten. Ich liebe es Krimis zu hören und zu zeichnen. Das ist eine Seite am ADHS die ich ausnahmsweise mal richtig gut finde.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Wenn ihr euch exklusive Vorteile sichern wollt, könnt ihr hier ganz einfach Mitglied werden. Es stehen euch drei flexible Optionen zur Auswahl, passend für jedes Budget.</p><p>Als Mitglied bekommt ihr Zugriff auf meine aktuellen Hintergrunddesigns, die ihr euch direkt herunterladen und auf eurem Handy oder iPad einrichten könnt. Jeden Monat erwartet euch ein neuer, exklusiver Wallpaper, und den passenden Download-Link erhaltet ihr bequem von mir zugeschickt.</p><p>Mit eurer Unterstützung ermöglicht ihr nicht nur meine Arbeit, sondern sorgt auch dafür, dass regelmäßig noch mehr hochwertiger Content für euch entsteht. Als kleines Dankeschön bekommt ihr dafür kontinuierlich neue Designs, die ihr im Alltag nutzen könnt.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/cd5a5ca2-9330-43db-ac5c-23dbde3ae315">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd5a5ca2-9330-43db-ac5c-23dbde3ae315/uploads/images/s2tard77um/Opener_Marz_2.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 21:10:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Frühlingsgedanken aus dem Atelier – mein Beitrag zur Pictoplasma 2026…]]></title>
      <description><![CDATA[Mein erster Newsletter im März richtet sich an alle: Abonnenten, Unterstützer-, Atelier- und Premium-Hörnchen. Ich werde euch die Neuigkeiten berichten und am Ende gibt…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Frühlingsgedanken aus dem Atelier – und 25 % auf alle Art Prints</h1><p>Mein erster Newsletter im März richtet sich an alle: Abonnenten, Unterstützer-, Atelier- und Premium-Hörnchen. Ich werde euch die Neuigkeiten berichten und am Ende gibt es als kleines Dankeschön einen <strong>25 % Rabattcode für meinen Shop</strong>.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Der Frühling kommt langsam zurück. Das Licht verändert sich, die Tage werden länger und vieles fühlt sich wieder etwas leichter an. Die ersten Krokusse und Narzissen haben sich schon hervor gekämpft.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/fwrjh765ek/Unbenannt-1_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn man sich gleichzeitig das aktuelle Weltgeschehen anschaut, wirkt vieles eher schwer. Nachrichten sind voller Konflikte und Unsicherheit. Gerade deshalb habe ich in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, was uns eigentlich wirklich berührt und bewegt.</p><p>In den letzten Monaten taucht die Diskussion über künstliche Intelligenz in Design, Fotografie und Illustration ja immer wieder auf. Meist prallen zwei Meinungen aufeinander. Die einen glauben, dass neue Technologien diese Berufe früher oder später ersetzen werden. Die anderen sind überzeugt, dass Menschen KI-generierten Bildern irgendwann überdrüssig werden.</p><p>Ich glaube, dass von Menschen geschaffene Fotografie und Illustration einen unschätzbaren Vorteil haben. Das zutiefst menschliche Bedürfnis, etwas zu erschaffen.</p><h4>Pictoplasma</h4><p>Um wieder etwas Neues zu machen und mich selbst ein wenig herauszufordern, werde ich dieses Jahr im Mai an der <a href="https://pictoplasma.com/">Pictoplasma</a> in Berlin teilnehmen. Pictoplasma ist ja jedes Jahr ein spannender Treffpunkt für internationale Illustration, Character Design und visuelle Kultur.</p><p>Im Vorfeld gab es einen Aufruf zum Sticker-Wettbewerb. Das fand ich eine schöne Gelegenheit, mich wieder einmal spielerisch mit neuen Ideen zu beschäftigen. Kleine Formate, schnelle Gedanken, spontane Figuren, genau das, was Sticker eigentlich sein sollen.</p><p>Ich habe deshalb am Wettbewerb teilgenommen und unter anderem diese Sticker eingereicht:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/3cug6ovthl/IMG_0376.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In ihrer 22. Ausgabe widmet sich die weltweit führende Konferenz für zeitgenössische, charakterbasierte Kreativität dem Thema „Geschichte“: Wie können Charaktere als narrative Mittel fungieren, die Emotionen, Identität und Bedeutung prägen – jenseits von Affekt, Empathie oder Niedlichkeit? <br/>An vier Tagen untersucht die Pictoplasma die Kunst und Wirkung figurativer Darstellung quer durch kreative Genres und Kulturen. Die Konferenz lädt Künstler und Produzenten zu einem interdisziplinären Austausch von Strategien und Ideen ein, der Illustration, Animation, Kunst, Spiele, Storytelling, Markenwelten und Social-Media-Persönlichkeiten miteinander verbindet.<br/><br/><a href="https://home.pictoplasma.com/artist/janine_sommer">Hier gelangt ihr zu meiner Künstlerseite bei der Pictoplasma.</a></p><h4>Ein Herz für die Kunst</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/kb2a5yzu6m/Humanheart.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ein guter Fotograf sieht nicht z. B. nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen. Innerhalb von Sekunden entscheidet er intuitiv, welchen Bildausschnitt er wählt und wann er den Auslöser drückt. Diese Entscheidungen kommen von innen.</p><p>Auch in der Illustration ist es ein langer Weg. Wir testen, probieren aus, verwerfen wieder und entwickeln uns ständig weiter. Oft steckt ein ganzes Leben an Erfahrung in einem Bild. Vielleicht ist genau das der Grund, warum uns manche Bilder so berühren. Warum wir uns in ihnen wiederfinden. Warum wir sie gerne um uns haben und jeden Tag darauf schauen.</p><p>Gerade in Zeiten wie diesen kann Kunst ein kleiner Gegenpol sein. Etwas Menschliches. Ich wage zu bezweifeln, dass Inhalte, die generiert wurden, das jemals erreichen können. Sie werden zu perfekt nachahmen, was Menschen bewegt. Sie werden immer besser und kopieren unsere Emotionen, unsere Bildsprache. Aber ein menschliches Auge erkennt sich in menschlichen Werken selbst. Das ist ein zutiefst evolutionäres Bedürfnis.</p><p>Werden wir uns in künstlich generierten Werken von hochentwickelten Technologien jemals so selbst erkennen können, dass unser Herz zutiefst bewegt ist? Dass uns die Tränen kommen beim Betrachten? Dass wir noch Tage oder Monate später von Fotos oder Zeichnungen sprechen? Dass wir das Bedürfnis haben, sie zu besitzen und täglich darauf zu schauen?</p><h4>Was ist es das unser Herz so berührt?</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/jmu2oj5fbt/IMG_0411.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich trenne mich auch von der Originalzeichnung “Menschliches Herz”. Das Aquarell auf Hahnemühlen Papier findet ihr im Shop. <a href="https://shop.janinesommer.de/product/original-menschliches-herz-aquarell-656054">» Hier.</a> Die Originale werden durch einen Echtheitsstempel auf der Rückseite zertifiziert und auf der Vorderseite signiert und mit Passepartout geliefert.<br/><br/>Passepartoutmaße: 30 x 40 cm<br/>Bildmaße: 18 x 24 cm</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Der Rabattcode:</h4><p>Zum Start in den Frühling möchte ich euch <strong>25 % Rabatt auf alle meine Art Prints im Shop</strong> geben. Gib den Code: “Märzsonne2026” im Warenkorb ein und es werden 25 % abgezogen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/wsdccekm2g/Veilchen_Mockup_JanineSommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wenn dich eines meiner Bilder schon einmal angesprochen hat, ist jetzt vielleicht ein schöner Moment, ihm einen Platz an deiner Wand zu geben. Ich mache gerade Frühjahrsputz und dekoriere dabei jedes Mal ein wenig um. Das gibt mir wieder positive Vibes.</p><p>Ich freue mich, wenn meine Arbeiten ihren Weg zu dir nach Hause finden.</p><p><a href="https://shop.janinesommer.de/">Zum Shop gehts hier lang</a></p><p><br/>(Gilt bis einschließlich 20.3.2026 vom Rabatt ausgeschlossen sind Originale, Grußkarten und Geschirrtücher)</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Eine neue Grußkarte gibt es auch noch</h4><p>Passend zum Frühling und auf vielfachen Wunsch habe ich die Zeichnung von meinem Frühlingsblumenstrauß auf dem Küchentisch in eine Grußkarte verwandelt. Hier könnt ihr sie bestellen: » <a href="https://shop.janinesommer.de/page/grusskarten-292">Grußkarten im Shop.</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/4cky4crka3/Gru__karte_Fruhlingsstrau___J.Sommer_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/hocnshzfqb/Gru__karte_Fruhlingsstrau___J.Sommer_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/32tqzzokyq/GK_Fruhlingsstrau___JanineSommer_kl2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p>Du kannst mich außerdem jederzeit bei meiner Arbeit unterstützen und mit einer Mitgliedschaft besondere Zusatzleistungen bekommen. Nach der Pictoplasma werde ich die Sticker produzieren lassen und an meine Atelier- und Premium-Hörnchen versenden.</p><p>Die Unterstützer-Hörnchen bekommen im nächsten Newsletter außerdem einen Download für einen Bildschirmhintergrund mitgeschickt.</p><p>Bald beginnt auch wieder die Gartensaison und dann werde ich wieder ein wenig aus dem Garten berichten. Es lohnt sich also auf jeden Fall, dabei zu bleiben.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p>Vergangene Newsletter kannst du jederzeit auf meiner Steady-Seite nachlesen. Dort kannst du dir einfach alle Posts anzeigen lassen. Einige davon sind mit einer Paywall versehen und nur für Mitglieder zugänglich.</p><p>Einmal im Monat schicke ich einen Newsletter an alle Abonnenten.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>Vielen Dank für deine Unterstützung und dafür, dass du bis zum Schluss gelesen hast. Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in den Frühling.</strong> 🌷</p><p>Janine</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/76170b92-ddd5-47e3-87d1-ca76b0a1ce02/uploads/images/fwrjh765ek/Unbenannt-1_Kopie.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 17:53:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZWEI FÜCHSE der Entstehungsprozess]]></title>
      <description><![CDATA[Ich habe versprochen alle meine Arbeitstschritte zu Motiv “Zwei Füchse” zu dokumentieren. Hier kommen also alle Schritte für euch mit Erklärung und Hinweis zu den…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<hr aria-hidden="true"/><p>Ich habe versprochen, alle meine Arbeitsschritte zum Motiv „Zwei Füchse“ zu dokumentieren. Hier kommen also sämtliche Schritte für euch, mit ausführlichen Erklärungen und Hinweisen zu den verwendeten Materialien.</p><p>Dieser Newsletter richtet sich an meine Unterstützerinnen und Unterstützer. Das bedeutet, die vollständigen Inhalte sind für zahlende Mitglieder verfügbar.</p><p>Für alle mit kostenfreiem Newsletter-Abo gibt es diesen Teaser. <br/>So könnt ihr in Ruhe überlegen, ob das Angebot auch für euch interessant ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/61a8509f-12cc-441e-af9d-cc2a76298cb5/uploads/images/2fsdv4apuh/Poster_Mockup_FUCHS_Janine_Sommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/61a8509f-12cc-441e-af9d-cc2a76298cb5/uploads/images/okx63t2o3q/IMG_9437.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Das erwartet euch im Detail:</strong></p><ol><li><p><strong>Pinsel: Tierhaar oder Synthetik?</strong><br/>Welche Pinsel ich benutze und warum.</p></li><li><p><strong>Papier ist nicht gleich Papier</strong><br/>Auf welchem Papier ich zeichne und worauf es wirklich ankommt.</p></li><li><p><strong>Abkleben: Warum und womit?</strong><br/>Welches Klebeband geeignet ist und weshalb saubere Ränder entscheidend sind.</p></li><li><p><strong>Farben</strong><br/>Welche Aquarellfarben ich für dieses Motiv verwendet habe.</p></li><li><p><strong>Die Vorzeichnung</strong><br/>Wie ich eine Vorzeichnung anlege und worauf ich dabei achte.</p></li><li><p><strong>Arbeiten mit Maskierflüssigkeit</strong><br/>Wann und wie ich sie einsetze.</p></li><li><p><strong>Die erste Schicht Aquarellfarbe</strong><br/>Aufbau der Grundstimmung und erste Tonwerte.</p></li><li><p><strong>Die zweite Schicht</strong><br/>Vertiefung von Farbe und Form.</p></li><li><p><strong>Die dritte Schicht</strong><br/>Differenzierung und Kontraste.</p></li><li><p><strong>Die vierte Schicht</strong><br/>Feinabstimmung von Licht und Schatten.</p></li><li><p><strong>Die Feinarbeit</strong><br/>Details, Akzente und der letzte Schliff.<br/><br/>Für meine Unterstützerinnen und Unterstützer geht es nun mit dem vollständigen Entstehungsprozess weiter.</p></li><li><p></p></li></ol><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/61a8509f-12cc-441e-af9d-cc2a76298cb5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Zeichnen]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/61a8509f-12cc-441e-af9d-cc2a76298cb5/teaser_image/1774902387?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:48:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was machen Eichhörnchen im Februar?]]></title>
      <description><![CDATA[Meine Eichhörnchen hier auf dem Balkon kommen nahezu täglich vorbei. Aber machen die eigentlich auch Winterruhe?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Meine Eichhörnchen hier auf dem Balkon kommen nahezu täglich vorbei. Aber machen die eigentlich auch Winterruhe?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/7rp2qgn4xs/IMG_9488.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Februar sind die Eichhörnchen hier in Berlin längst nicht im Winterschlaf. Sie halten Winterruhe. Das bedeutet, sie schlafen viel, werden aber regelmäßig aktiv, vor allem an milderen Tagen.</p><p>Auch mitten in der Stadt, auf unseren Balkonen, sind sie unterwegs. Sie suchen nach Vorräten, die sie im Herbst versteckt haben, oder nutzen Futterquellen, die sie kennen. Ihr Geruchssinn hilft ihnen dabei, selbst unter Laub oder Schnee noch Verstecke zu finden.</p><p>Gleichzeitig beginnt jetzt schon die Paarungszeit. Manchmal sieht man mehrere Tiere hintereinander herlaufen, über Bäume, Dächer oder sogar Balkongeländer. Dieses schnelle Verfolgen ist kein Streit, sondern typisches Balzverhalten.</p><p>Im Februar sichern Eichhörnchen also ihre Energie, bleiben aufmerksam und starten bereits in die neue Saison. Selbst im winterlichen Berlin sind sie erstaunlich aktiv.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/d6gxfvwl4p/IMG_9482.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/lqfwol6hvk/IMG_9485.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Heute morgen gab es ein paar Sonnenblumenkerne extra. Sonst bekommen sie Walnüsse in der Schale in ihren Nusskasten mit Deckel.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/nmx3a3rzao/IMG_9489.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/y5pgzz5wxo/IMG_9461.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/xyubu4yuxr/IMG_9468.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/jlcgegxaa2/IMG_9471.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/gkdbnrvfma/IMG_9473.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich hab das Hörnchen heute sogar bei offener Balkontür fotografieren dürfen, es was aufmerksam, aber der Hunger war stärker als die Vorsicht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/pohraxghgs/IMG_9490.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/rcqar3jz5a/IMG_9492.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/76kii4r4k7/IMG_9495.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Den neuen Kobel nutzen nicht zum schlafen. Er dient im Moment eher als geschützter Rückzugsort. Bei Regen oder wenn neugierige Krähen in der Nähe sind, ziehen sie sich hinein, um in Ruhe eine Nuss zu knabbern. So sind sie vor Blicken und Störungen geschützt.</p><p>Mit der Zeit gewöhnen sie sich auch an neue Abläufe. Wenn im Kobel regelmäßig etwas Leckeres liegt, lernen sie schnell, dass sich ein Besuch lohnt. Eichhörnchen sind aufmerksam, anpassungsfähig und merken sich sichere Orte sehr genau.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/vmq4vxxuhk/IMG_9496.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Mitgliederbereich hinter der Paywall gibt es in einem aktuellen Video die erste Sprachnachricht von mir. Ganz frei nach Sir David Attenborough, also im Stil einer Naturdokumentation. Ach herrje.</p><p>Es ist tatsächlich das erste Video überhaupt, in dem ich meine Stimme teile. Ich hasse es, mich selbst zu hören, und muss mich erst daran gewöhnen. Eigentlich ist das ziemlich albern. Aber gut. Es ist eine kleine Premiere.</p><p>Wenn ihr mehr Einblicke, längere Videos und zusätzliche Sprachnachrichten möchtet, schaut gerne im Mitgliederbereich vorbei. Dort teile ich regelmäßig exklusive Updates von unseren Balkonhörnchen. Für alle die sich noch keine Mitgliedschaft leisten können oder wollen sind hier die schönen Fotos von heute gedacht.</p><p>PS: Ich bin sehr gespannt auf die Paarungszeit. Letztes Jahr gab es hier so niedliche Babyhörnchen. Mal sehen, was dieses Frühjahr bringt. 😉</p><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Balkonhörnchen-News]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90/uploads/images/7rp2qgn4xs/IMG_9488.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/3b7309c4-590d-44f0-a483-6a05db40ab90</link>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 16:56:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenn im Februar Sonntags die Sonne scheint …]]></title>
      <description><![CDATA[… dann muss man diese Gelegenheit nutzen. Ich muss ehrlicherweise behaupten, dass ich in den letzten Jahren sehr viel hier drinnen im Atelier hocke und arbeite. Umso…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>… dann muss man diese Gelegenheit nutzen.</p><p>Ich muss ehrlicherweise behaupten, dass ich in den letzten Jahren sehr viel hier drinnen im Atelier hocke und arbeite. Umso wichtiger sind für mich Ausflüge in die Natur, auch wenn es nur ein bis zwei Stunden sind. Ich brauche Weite, moosbedeckte Baumstämme und Sträucher und zugewucherte Ecken, in die ich hineinkriechen kann, um Fotos zu machen und Natur zu entdecken.</p><p>Dieser Bereich in „Frau Sommers Atelierpost“ ist eine Naturkolumne, in der ich euch von meinen Ausflügen rund um Berlin und in Brandenburg erzählen möchte. Ich mache jedes Mal unzählige Fotos, um Ausgangs- und Anschauungsmaterial für meine Zeichnungen zu bekommen. Oft inspiriert mich ein Anblick so sehr, dass ich beschließe, daraus eine freie Arbeit entstehen zu lassen. 99 % meiner Arbeiten entstehen nach Fotos von mir.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/qcr7rg2xfw/IMG_9301.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/pv44sz2j52/IMG_9268.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nur ein Beispiel: Meine Tochter fragte mich gestern, ob ich ihr ein Foto von einem knorrigen Baum schicken kann, weil sie diesen als Zeichenvorlage benötigt. Sie studiert Illustration im dritten Semester. Ein Blick in die Suche meines Telefons nach dem Wort „Baumstamm“ zeigte auf die Schnelle mal 250 Bilder an. ;) Ich habe ihr dann 30 Anschauungsfotos geschickt.</p><p>Ich fotografiere so gut wie jeden Baum, wenn mir seine Form gefällt. Bäume sind einzigartige Bauwerke der Natur und Lebensräume zugleich. Jede Wuchsform ist anders und für mich immer wieder faszinierend.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/hdxevxguqu/IMG_9277.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dieses Baumfoto ist in Lübars entstanden. Das ist ein Teil von Berlin und gehört zum Bezirk Reinickendorf. Der Ort war für DDR Bürger früher nicht zugänglich und liegt direkt an der Grenze zu Brandenburg. Von der Mitte der Stadt ist er mit dem Auto trotzdem nur 40 Minuten entfernt. Wir haben ihn vor Jahren von Pankow aus entdeckt.</p><p>Ich fahre gern dort hin um den Kopf frei zu bekommen. Gestern war ich mit meiner besten Freundin, einer Thermoskanne Tee und frischen Blaubeerpancakes dort zum Sonne tanken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/we3qyq6osg/IMG_9267.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/olbj45w7u4/IMG_9273.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/qppklpsxjh/IMG_9269.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In der Regel läuft das so: Gerade eben unterhält man sich noch mit mir und dann … renne ich nach Links und rechts ins Gebüsch und fotografiere Flechten und Moose. Für mich sind solche Details faszinierend. Warum ist das so? Weil ich durch meine Arbeit viel mehr darüber weiß als andere Spaziergänger.<br/><br/>Hier ein Beispiel: Flechten sind sowas wie kleine Umwelt Detektive. Wenn sie an einem Baum wachsen, verraten sie ziemlich viel über die Luft und das Klima hier. Gibt es viele verschiedene Arten, vielleicht sogar diese leicht zotteligen oder bartartigen Flechten wie Usnea, dann ist das ein richtig gutes Zeichen. Die Luft ist sauber. Flechten reagieren nämlich total empfindlich auf Schadstoffe. Wenn irgendwo fast keine wachsen, ist die Luft oft stark belastet.</p><p>Bestimmte gelbe Flechten zeigen übrigens an, dass mehr Stickstoff in der Luft ist. Und das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Zum Beispiel ist die Luft an und über Pferdeweiden (hier sind Pferdekoppeln und Höfe) oft stickstoffreicher als in unbelasteten Gebieten. Das liegt vor allem am Ammoniak, das aus Mist und Urin freigesetzt wird. Auch das hinterlässt Spuren, die man an den Flechten ablesen kann.</p><p>Sie lieben Feuchtigkeit und fühlen sich besonders wohl an schattigen Stellen oder auf älteren Baumrinden mit einem leicht feuchten Kleinklima. Milde Temperaturen mögen sie auch. Wie sich Flechten verbreiten, kann sogar Hinweise auf Veränderungen im Klima geben.</p><p>Und ganz wichtig: Flechten sind keine Parasiten. Sie schaden dem Baum nicht und nehmen ihm nichts weg. Sie bestehen aus einer Lebensgemeinschaft von Alge und Pilz und holen sich ihre Nährstoffe direkt aus der Luft.</p><p>Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viel so ein Baumstamm erzählen kann.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/7lhnhd36sl/IMG_9280.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/ceuq77cwsa/IMG_9298.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es lag sogar noch Schnee, obwohl er in der Stadt schon völlig weggeschmolzen war. Schnee ist übrigens viel mehr als nur hübsch anzusehen. Für die Natur ist er ein echter Lebensretter.</p><p>Er wirkt wie eine dicke, weiche Decke über dem Boden. Unter dieser Schneeschicht ist es oft gar nicht so eisig, wie man denkt. Der Schnee schützt Pflanzen, Wurzeln und Samen davor, dass der Frost tief in den Boden eindringt. So überstehen sie Minusgrade deutlich besser. Außerdem bewahrt eine geschlossene Schneedecke den Boden davor, auszutrocknen. Ohne Schnee würde die Feuchtigkeit viel schneller in die kalte Winterluft verschwinden. Und wenn im Frühjahr alles taut, passiert etwas Wunderbares: Das Schmelzwasser sickert langsam und gleichmäßig in die Erde. Wie ein natürlicher Wasserspeicher, der die Pflanzen genau dann versorgt, wenn sie wieder loslegen wollen.</p><p>Auch für die Bodenstruktur ist Frost mit Schnee wichtig. Wenn feuchte Erde gefriert, dehnt sich das Wasser aus und sprengt feste Bodenklumpen auseinander. Dadurch wird der Boden ganz natürlich gelockert. Man nennt das Frostgare. Für das Frühjahr ist das ideal. Und selbst gegen Wind hilft Schnee. Er deckt den Boden ab und verhindert, dass fruchtbare Erde einfach weggeweht wird.</p><p>Gerade für überwinternde Pflanzen wie Wintergetreide ist Schnee deshalb überlebenswichtig. Ohne diese schützende Decke könnten starke Fröste ihnen ernsthaft schaden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/bqcaskdyul/IMG_9286.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/fdmxb7vw5q/IMG_9288.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/pxrchb4tog/IMG_9314.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/3cemhlnp2h/IMG_9317.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich finde überall ein schönes Detail und sehe im Geiste schon das fertig gezeichnete Motiv dazu.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/bmibfzuzge/IMG_9290.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/nx76ngno47/IMG_9292.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/prkpnnnb4x/IMG_9297.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Eichwerder Moorwiesen bei Alt Lübars sind so ein Stück Berlin, bei dem man plötzlich vergisst, dass man noch in der Stadt ist. Weite Feuchtwiesen, Schilf, kleine Wasserläufe, der Holzsteg durchs Moor. Zu dem Steg sind wir gar nicht erst gekommen, denn dass sie gerade überflutet sind, ist ganz normal. Im Winter steigt der Grundwasserspiegel, dazu kommt Regen, und das Wasser aus dem Tegeler Fließ breitet sich in den Niederungen aus. Moorwiesen sind wie natürliche Auffangbecken. Sie speichern Wasser, genau dafür sind sie da.</p><p>Wenn es dann friert, legt sich eine dünne Eisschicht darüber. Unten bleibt es oft matschig und lebendig, oben wirkt alles wie eine gefrorene Landschaft. Dieses Zusammenspiel aus Wasser und Frost gehört hier einfach dazu. Eigentlich ist das kein Ausnahmezustand, sondern Natur im Wintermodus. Da wir hatten keine Gummistiefel anhatten, war hier der Weg für uns zu Ende.</p><p>Ich hab noch ein wenig Moos für ein zukünftiges Zeichenprojekt fotografiert.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/jli5epbhzw/IMG_9310.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/xayoqgvcy4/IMG_9322.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und dann ging es über die verschneiten Felder wieder zurück an den Schreibtisch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/danclxcdif/IMG_9331.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich saß pünktlich um 14 Uhr wieder an meiner aktuelle freien Arbeit. Ich zeichne gerade ein neues Fuchsmotiv.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/rwd37n2hn5/IMG_9411_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im nächsten Newsletter für Atelier- und Premium-Hörnchen erkläre ich euch Schritt für Schritt anhand von Fotos, wie dieses neue Motiv entstanden ist. Ich zeige alle Arbeitsschritte und verrate ganz genau, welche Farben, welches Papier und welche Pinsel ich verwendet habe.</p><p>Bei der Größe und dem Detailgrad brauche ich zwar noch ein paar Tage, aber es lohnt sich.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/oqdtx4hlav/IMG_9265_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Früher habe ich viel Wissen einfach so auf Instagram geteilt. Das möchte ich nicht mehr. Reels und Zeitraffer kosten mich sehr viel Zeit, und ich finde: Wenn man von meinem Wissen profitieren möchte, darf man auch etwas zurückgeben.</p><p>Zum Beispiel habe ich über die Jahre vier verschiedene Maskierflüssigkeiten und unterschiedliche Werkzeuge ausprobiert. Da kann man einiges falsch machen. Papier und Maskierflüssigkeit müssen zusammenpassen, sie dürfen nicht kleben, müssen sich rückstandslos entfernen lassen und lange genug flüssig bleiben.</p><p>Auch welches Aquarellpapier eine so detaillierte Arbeit erlaubt und trotzdem saugfähig bleibt, spielt eine große Rolle. Und natürlich, wie und womit man es sauber abklebt.</p><p>All das erfahrt ihr im nächsten Mitgliedernewsletter.</p><p>Und die Premiumhörnchen bekommen zusätzlich eine kleine signierte Printversion des fertigen Motivs per Post. 🧡🧡🧡</p><p>Eine Mitgiedschaft kann sich also richtig lohnen. <br/>🌿 Wenn dir meine Arbeit etwas bedeutet und du Lust hast, noch tiefer mit mir in Wald, Atelier und all die kleinen Naturdetails einzutauchen, dann werde Teil meiner Mitgliedschaft. Dort wartet noch mehr Wissen, Einblicke und das ein oder andere besondere Extra auf dich. 💛</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/fhwymsfmme/IMG_9412_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Perfekte Fuchsfarben. 🧡🧡🧡</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/iosgyasjqd/IMG_9410.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Vielen Dank fürs Lesen bis hierher und danke für eure Aufmerksamkeit. Habt eine schöne Woche!</p><p>Eure Frau Sommer</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Naturkolumne]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209/uploads/images/qcr7rg2xfw/IMG_9301.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/96c89b00-d326-4a04-8911-307d39401209</link>
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      <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:30:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Über meine Herkunft, Kreativität und das Leben meiner Oma]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Frauenbiografie zwischen Berlin der 30er Jahre und dem Alltag in der DDR So viele Lebensgeschichten von Frauen sind nie aufgeschrieben worden. Sie wurden gelebt,…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Über meine Herkunft, den Ursprung von Kreativität und das Leben meiner Oma</h1><h3>Eine Frauenbiografie zwischen Berlin der 30er Jahre und dem Alltag in der DDR</h3><h5>So viele Lebensgeschichten von Frauen sind nie aufgeschrieben worden. Sie wurden gelebt, getragen, durchgehalten und organisiert, aber selten dokumentiert.</h5><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/jizlgtav54/040_okt_1946_rot.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Oma, Eva Christel Emilie im Jahr 1946.</figcaption></figure><h4>Wie kommt es überhaupt dazu, das ich einen Newsletter über meine Oma schreibe?</h4><p>Ich habe meine Freundin Niina Lehtonen Braun dabei geholfen, ihre Arbeiten zu scannen. Sechs Stunden haben wir konzentriert gearbeitet und sprachen dabei über unsere jeweiligen Familiengeschichten. In ihrer Kunst beschäftigt sie sich immer wieder mit der Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft. Dabei wurde uns erneut bewusst, wie viel Care-Arbeit Frauen über Generationen hinweg ganz selbstverständlich getragen haben, oft unsichtbar und ohne große Anerkennung.</p><p>Meine Oma gehörte zu dieser Generation. Sie heiratete 1949 und bekam 1950 ihr erstes Kind. Die Geschichte meiner Familie spielte sich in der DDR ab. Berufstätigkeit war selbstverständlich, ebenso wie die Verantwortung für Haushalt, Kinder und den emotionalen Zusammenhalt der Familie. Erwerbsarbeit kam nicht anstelle der Fürsorgearbeit, sondern zusätzlich dazu. Gerade in den Jahrzehnten nach dem Krieg lag ein Großteil dieser Verantwortung bei den Frauen. Organisation, Durchhaltevermögen und körperliche Belastbarkeit wurden vorausgesetzt. Und auch wenn sich Rollenbilder verändert haben, tragen Frauen diese Verantwortung bis heute, häufig neben Beruf, eigenen Projekten und dem Anspruch, allem gerecht zu werden.</p><p>Später, während wir weiterarbeiteten, schauten wir uns Fotos meiner Oma an. Ich habe sehr viele Bilder von ihr. In diesem Newsletter für Mitglieder möchte ich ihre Geschichte erzählen. Ich nehme euch mit in das Berlin der frühen 30er Jahre und später die Zeit der DDR.</p><p>Generationen starker Frauen sind mir vorausgegangen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/2zoec4um5w/019a_lina_sichtermann_und_mutter.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Ur-Urgroßmutter und meine Urgroßmutter Lina rechts.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/ccep2znv74/018_gro__eltern_mutti_von_omi_23.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Die Familie meiner Urgroßmutter Lina. Neben ihrem Vater sitzend, die zweite von rechts.</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h4>Wo sind eigentlich meine Wurzeln?</h4><p>Diese Frage stellt man sich vielleicht häufiger, je älter man wird. In einem Monat werde ich 53 und beschäftige mich seit einiger Zeit intensiver mit dem Leben von Frauen in der DDR. Angeregt wurde das unter anderem durch den „Ostfrauensalon“, den Isa Grütering ins Leben gerufen hat und an dem ich bereits zweimal teilnehmen konnte. Dort habe ich begonnen, meine eigene Geschichte und die meiner Familie bewusster zu reflektieren. Mehr und mehr frage ich mich also, wo meine Wurzeln liegen.<br/><br/>Ich bin in Schöneiche am Rande Berlins aufgewachsen. Dort habe ich gelebt, bis ich 17 Jahre alt war. Doch meine familiären Wurzeln liegen in Berlin-Mitte.</p><p>Als Jugendliche zog ich von Brandenburg nach Berlin, um dort eine Ausbildung zu machen. Später studierte ich in Niedersachsen und lebte fünf Jahre dort. Danach pendelte ich für meinen Job wöchentlich von Berlin nach Hannover, bis meine Tochter geboren wurde. Ich war die Erste aus der Familie meiner Oma, die ein Studium absolvierte. Das wurde bei Familientreffen lange Zeit hinterfragt. Meine Eltern standen jedoch immer hinter mir und sind, glaube ich, auch stolz auf meinen Lebensweg, der alles andere als geradlinig ist.</p><p>Während des Studiums habe ich meine Großeltern seltener gesehen, als ich es mir gewünscht hätte. Aber wenn ich konnte, besuchte ich sie und achtete darauf, dass die Verbindung zwischen uns bestehen blieb. Das war mir wichtig.</p><p>Meine Oma hatte viele Enkel. Bei sechs Kindern kein Wunder. Einige Ehen wurden geschieden, neue Partner kamen hinzu, die Familie wuchs weiter. Da konnte man leicht den Überblick verlieren, sie behielt ihn immer. Über unsere Besuche freute sie sich auch. Meinen Mann nannte sie ihren „Liebling“. Den mochte sie also genauso gern wie ich. Ich habe sie bei jedem Besuch mit Fragen gelöchert, weil sie für mich schon immer eine beeindruckende Frau war. Zu ihrem Geburtstag brachte ich ihr auch später jedes Jahr einen meiner Kalender mit.</p><p>Natürlich war mein eigenes Leben irgendwann ausgefüllt. Mit Kind, mit eigenem Laden, der auch am Wochenende geöffnet war, verging die Zeit schnell. Und doch hatte ich immer das Bedürfnis, möglichst viel von ihr zu erfahren. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine große Portion ihrer Gene geerbt habe. Obwohl ich als Kind oft bei ihr übernachtet und viel Zeit dort verbracht habe, war unsere Verbindung nie besonders innig. In ihrem Leben war einfach zu viel los. Sie war ständig beschäftigt. Meine Tante, ihr jüngstes Kind, ist zum Beispiel nur drei Jahre älter als ich. Das heißt, sie war nicht nur Großmutter, sondern gleichzeitig noch mitten im Muttersein.<br/><br/>Ich habe sie in warmer Erinnerung und möchte euch deshalb von ihr erzählen. Über meine anderen Großeltern mütterlicherseits könnte ich ebenfalls viel schreiben. Das wäre nur fair, vielleicht ein anderes Mal. Dort habe ich allerdings kaum Fotos und spüre weniger Verbindung. Die vielen Bilder und die Berlin-Verbindung habe ich von ihr geerbt. Berlin ist mein Zuhause, und es ist mir wichtig, auch von hier zu stammen.</p><p>Wir haben immer „Omi“ zu ihr gesagt, nie Großmutter. Für ihre Kinder war sie einfach Mama.</p><h3>Für alle anderen war sie Evchen oder Eva,</h3><p>Ihre Eltern nannten sie Eva Christel Emilie. Sie war ein Einzelkind. Den Namen Christel sollte sie laut ihrem Vater bekommen, weil sie eigentlich an Heiligabend geboren werden sollte. Es wurde dann der 20. Dezember 1930. Als Kind konnte ich mir ihr Alter immer gut merken. Sie war so alt wie das jeweilige Jahr. Im Jahr 2021 starb sie, kurz bevor sie 91 Jahre alt geworden wäre.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/ov7u4rwju3/05_omi_muster.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eva hat das Leben angepackt und sich durchgeschlagen, obwohl es für sie wohl nie ganz leicht war. Sie war siebenmal schwanger, sechs Kinder hat sie großgezogen. Mein Vater war eines davon. Er war das zweite Kind und später der große Bruder für vier weitere Geschwister. Ihr erstes Kind bekam sie 1950, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, mit 20 Jahren. Das letzte mit über 40. Sie war kreativ. Sie hat sehr viel genäht und gestrickt, denn sie wurde Schneiderin wie ihr Vater. Und sie hatte sehr viel Geschick mit Pflanzen und ein riesiges Herz für Tiere.</p><hr aria-hidden="true"/><h4>In der kleinen Rosenthaler Straße</h4><p>Meine Urgroßeltern wohnten wahrscheinlich im Scheunenviertel, genauer gesagt in der Nähe der Linienstraße. Dort ist auch meine Oma geboren worden. Sie erzählte mir einmal, dass sie dort zur Welt kam. Das habe ich mir gut gemerkt und bin später selbst durch diese Straßen spazieren gegangen. In der Kleinen Rosenthaler Straße entstanden infolge des Zweiten Weltkriegs erhebliche Lücken. Mehrere Gebäude wurden durch Luftangriffe zerstört. Heute ist nur noch wenig von den einstigen Gründerzeitbauten erhalten. Das Scheunenviertel in Berlin-Mitte liegt zwischen dem Rosa-Luxemburg-Platz und dem Hackeschen Markt. Seinen Namen erhielt es durch die zahlreichen Scheunen, die sich früher in diesem Gebiet befanden.</p><p>Wenn ich heute dort entlanggehe, versuche ich mir vorzustellen, wie es damals ausgesehen haben muss.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/anbkug32bk/011a2_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Oma wurde in der Kleinen Rosenthaler Straße in Berlin-Mitte geboren. Hier ist sie mit ihren Großeltern (meinen Urgroßeltern) und einem Cousin auf dem Balkon zu sehen.</figcaption></figure><p>Das Leben in der Stadt war beengt. Die Wohnungen längst nicht so geräumig wie heute. In vielen Haushalten lebten deutlich mehr Personen unter einem Dach als heute. Wer es sich leisten konnte, hatte ein Wochenendhäuschen, zum Beispiel in Berlin-Heiligensee. Dort gab es an den freien Tagen Platz, frische Luft und Gelegenheit zur Bewegung. „Pack die Badehose ein …“</p><p>Hier ein paar Fotos vom Leben meiner noch sehr kleinen Oma im Sommer um 1930 im Grünen.</p><h4>Ein Wochenendhäuschen am Stadtrand</h4><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/dbupykpnzm/017b_haus_heiligensee.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Urgroßeltern Lina und Ernst vor der Sommerlaube in Heiligensee um 1930.</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/qk7ejavetv/Sommerhaus.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/kiyqkejmoe/021_album_b.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h4>Vom Balkon in Berlin aufs Land, die Kindheit meiner Oma Eva</h4><p>Mein Urgroßvater kaufte um 1930, noch vor dem Zweiten Weltkrieg, ein Haus auf dem Land. So wurde aus der kleinen Eva, <br/>ein Landkind. Bis dahin wurden Gemüse und Kaninchen noch auf dem Balkon gehalten.</p><p>Das Haus in Schöneiche war ein einfaches Holzhaus mit knarrenden Dielen, einer gemütlichen Veranda, einem Holzofen im Bad zum Erwärmen des Wassers und einem großen Garten drum herum. Für ein Kind muss es wie ein kleines Paradies gewesen sein. Weite Wiesen, Obstbäume, das Summen der Bienen im Sommer und der Geruch von feuchter Erde nach einem Regenschauer. Viel Raum, um sich frei zu bewegen und die Welt zu entdecken.</p><p>Schöneiche blieb im Krieg von größeren Zerstörungen verschont. In den 1930er Jahren war es ein gehobener Wohnvorort, besonders beliebt bei der gut verdienenden Berliner Mittelschicht und auch Teilen der Oberschicht. Neben wohlhabenden Familien lebten dort jedoch auch Menschen, denen es wirtschaftlich weniger gut ging. Durch die gute Anbindung an Berlin war Schöneiche zudem ein beliebtes Ziel für Ausflügler und für den Bau von Wochenendhäusern. Stadt und Land lagen hier nah beieinander.</p><p>Viele Jahre später lebte meine Oma selbst wieder in diesem Haus. Nicht mehr als Kind, sondern als Mutter von sechs Kindern. Der große Garten, in dem sie einst gespielt hatte, wurde nun zum Lebensraum ihrer eigenen Familie.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/6eaelpa3kk/023_album_a.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Das Haus 1930. In diesem Haus habe ich als Kind übernachtet und war oft zu Besuch. Mit dem Fahrrad waren es nur eine Viertelstunde zu meinen Großeltern.</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/xwo4fyhf36/053_altes_Haus_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>So habe ich das Haus auch in Erinnerung. Es war ganz eingewachsen ins Grün, und hinter dem Haus standen Hühner-, Kaninchen- und Schweineställe.</p><p>Ich habe, ähnlich wie meine Oma damals, als Kind im Hühnerstall gestanden, das Rascheln im Stroh gehört und den warmen Geruch der Tiere in der Nase gehabt. Vielleicht hat dort schon etwas begonnen, das uns verbindet. Eine Nähe zur Natur. Ein Verständnis für Kreisläufe. Ein Gefühl dafür, dass Leben Arbeit bedeutet, aber auch Fülle.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Für den Sport meines Urgroßvaters war im großen Garten genug Platz. Auf den folgenden Fotos turnt er im Unterhemd und in Turnhose auf dem Rasen, erstaunlich gelenkig. Er war Herrenschneider. Vielleicht war das auch sein Ausgleich zu der konzentrierten, feinen Arbeit am Zuschneidetisch. Ähnlich wie bei mir?</p><p>Eine Eisenstange zwischen zwei Bäumen wurde erst Jahrzehnte später befestigt, vermutlich ursprünglich zum Teppichklopfen gedacht. Für uns Kinder wurde sie zur Turnstange.</p><p>Meine Oma dagegen kannte Bewegung vor allem als Arbeit. Sechs Kinder, Haushalt, Garten und viele Stunden am Nähtisch. Später hatte sie große Rückenprobleme. Aber dazu komme ich noch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/jgcborutfo/000_okt_1936_turnen_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h4>Parallelen zwischen zwei Kindheiten</h4><p>Wenn ich diese Fotos aus ihrer Kindheit in den 30er Jahren betrachte, sehe ich viele Parallelen zu meiner eigenen Kindheit. Ich war viel draußen unterwegs, auf Feldern und im Wald. Meine Schwester und ich hatten ebenso viele Tiere um uns herum wie meine Oma.</p><p>Wir hatten einen Hund, Hühner, Enten, Kaninchen, Goldfische, Frösche, Wellensittiche und Meerschweinchen. Mein Vater hat vieles von seinen Eltern übernommen. Er machte es ähnlich wie sie. Er wollte diesen ganzen kleinen Zoo um sich herum und als Gärtner natürlich auch Gemüse und alles, was grün war. Er hatte gelernt Selbstversorger zu sein. Das macht er heute noch so.</p><p>Das hatte zur Folge, dass wir, genau wie meine Großeltern, nur sehr selten in den Urlaub gefahren sind. Bis heute erinnere ich mich an zwei Reisen. Eine an die Ostsee und eine an die Müritz. Mir hat als Kind eigentlich nichts gefehlt. Die Sommerferien waren zwar unendlich lang, aber es blieb Raum für große kreative Entfaltung. Ich war viel allein mit mir selbst und suchte mir schon damals Projekte, die meine Neugier stillen konnten. Das Reisen jedoch musste ich erst lernen. Meine erste Reise ins Ausland habe ich mit 19 Jahren gemacht. Ich liebe es zu verreisen, aber bis heute fällt es mir schwer, und ich bin vorher oft unglaublich gestresst. Das müssen wohl auch die Gene sein.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/ee667val6t/022_album_c.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dieses Foto liebe ich besonders. Der Birkenhain, die Sonne, der Sommerwind. Ich kann mich so gut in dieses Gefühl hineinversetzen. Ich bin ein wenig traurig, dass wir vor vielen Jahren, als wir die Fotos gescannt haben, um meiner Oma daraus ein Fotobuch zum 80. Geburtstag zu machen, noch keinen guten Scanner hatten. Die Auflösung ist sehr gering. Seit Jahren liegt ein Ordner mit diesen Bildern auf meinem Rechner. Für einen Newsletter haben sie jedoch genau die richtige Größe. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment für sie.</p><hr aria-hidden="true"/><h4>Unbeschwerte Jahre vor dem Krieg</h4><p>Hier steht sie neben dem Weihnachtsmann, aufgenommen wahrscheinlich auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz um 1935. Solche Bilder konnte man dort in der Adventszeit machen lassen, als Erinnerung an den Marktbesuch. Auch in den 1930er Jahren gehörten Weihnachtsstände, Lichter und festliche Dekoration zur Vorweihnachtszeit. In einer politisch zunehmend angespannten Zeit boten solche Momente für viele Familien ein Stück Vertrautheit und Normalität, so stelle ich es mir zumindest vor. Der erwartungsvolle Gesichtsausdruck meiner fünfjährigen Oma spricht Bände und ist mir vertraut. Diesen Blick hatte sie auch später noch.</p><p>Dass ich selbst ein ähnliches Bild in meinem Fotoalbum habe, zeigt, wie lange sich solche Traditionen gehalten haben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/xzvi36xbnt/034_omi_1935Weihnachten.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Weihnachten in Berlin 1935. Diese Fotos konnte man auf dem Alexanderplatz machen lassen. Ich habe selbst ein ähnliches in meinem Fotoalbum."/><hr aria-hidden="true"/><p>Meine Oma hatte als Kind Ziegen und war im Ort wohl oft mit ihnen unterwegs. „Evchen zog einen Rattenschwanz von Freundinnen beim Ziegenhüten an“, wurde später erzählt. Ihre Kindheit auf dem Land war bis zum Ausbruch des Krieges 1939 wohl sehr idyllisch und frei. Das kann ich nur vermuten. Ihre Eltern müssen sie auf jeden Fall sehr geliebt haben. Wer all die schönen Fotos gemacht hat, weiß ich nicht. Vielleicht ihr Vater. <br/>Sie sind für mich aber der Ausdruck einer sehr behüteten Kindheit.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/ynkynnvrv3/036_6Jahre_Ziegen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>1936 mit ihren geliebten Ziegen</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/h5rw6iop2k/036_6Jahre_drot.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/n2r6qqopdq/036_6Jahre_aZuckertute.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Einschulung 1936</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h4>Ein neuer Lebensabschnitt</h4><p>Doch diese freie Kindheit währte nicht lange. Mit dem Erwachsenwerden traten andere Erwartungen in den Vordergrund. Wie ihr Vater begann auch sie eine Lehre zur Schneiderin. Ob es ihr eigener Wunsch war, weiß ich nicht. Vieles sprach damals nicht für große Wahlmöglichkeiten. Vielleicht war es selbstverständlich, vielleicht auch eine Anpassung an die Erwartungen des Vaters. Was sie eigentlich werden wollte, weiß ich nicht. Ich würde heute viel dafür geben, sie danach fragen zu können.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/wp6fgnvjuo/048_bhf_zoo_lehre_mit_irmchen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Hier ist sie 16 Jahre alt und am Bahnhof Zoologischer Garten unterwegs mit ihren Freundinnen. Heute sieht dieser Teil des Platzes noch fast genau so aus.</figcaption></figure><p>Nach dieser unbeschwerten Zeit im Berliner Stadtleben, als sie mit ihren Freundinnen eine Lehre zur Schneiderin machte, begegnete sie auch meinem Großvater.</p><p>Er kam aus demselben Ort. Zwei Jahre war er im Reichsarbeitsdienst, danach in russischer Kriegsgefangenschaft. Er war der Sohn des Kutschers des Gutsherren von Schöneiche und hatte eine Lehre bei einem Obst- und Gemüsegroßhandel begonnen, doch der Krieg durchkreuzte alle Pläne. Als er zurückkehrte, war sein Kopf kahlrasiert, und er muss sehr schmal und gezeichnet ausgesehen haben. Vieles von dem, was er erlebt hatte, blieb unausgesprochen. Er war kein Mann vieler Worte. Ich habe ihn als Kind oft mürrisch erlebt und nie einen wirklichen Zugang zu ihm gefunden. Erst nach seinem Tod erfuhr ich, wie sehr ihm die Pferde seiner Kindheit fehlten und dass er vom Fliegen träumte. In die Erziehung seiner Kinder griff er, so erzählt mein Vater, kaum ein. Er war milder als andere Väter seiner Zeit. Den Jungen zeigte er vieles und brachte ihnen handwerkliche Dinge bei. Später wurde er Kraftfahrer. Sein Vater hatte noch die Pferde des Gutsherren geführt, er selbst fuhr seinen Chef durch die halbe DDR.</p><p>1947 lernten sie sich meine Großeltern beim Tanz kennen. Zwei junge Menschen in einer Zeit, in der vieles neu beginnen musste. Und sie verliebten sich. Was die DDR später mit ihnen machte, erzähle ich im weiteren Verlauf. Erst einmal lasst die Fotos des jungen Liebespaares auf euch wirken.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/ugkrz33zhw/049brot.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/friqyvbcov/051_herbert_matulla_d.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/fe2nbbi4hj/055_omi_und_opi_ab.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>So krasse Kostüme hatten wohl damals nur Schneiderlehrlinge.
Ich finde es toll. Was für ein selbstbewusster Blick.</figcaption></figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/i3aw2notxf/055_omi_und_opi_b.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im Jahr 1949 haben sie geheiratet. Schaut euch die wunderschöne Braut an. Ob sie ihr Hochzeitsklied auch selbst genäht hat?</p><p>Ich habe das Hochzeitsfoto seit vielen Jahren in meiner Küche an der Wand hängen. Jeden Morgen fällt mein Blick darauf. Sie begleitet mich durch meinen Alltag.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/asm7s5awjk/037_omi_hochzeit_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/3g5rcr6fay/055_omi_und_opi_cc.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Das Foto zeigt einen festlichen Moment. Was folgte, war ein Leben voller Verantwortung, aber sicher auch voller lebendiger, fröhlicher Augenblicke.</p><p>Mit zwanzig wurde sie zum ersten Mal Mutter. Insgesamt war sie siebenmal schwanger und zog sechs Kinder groß. Mein Vater war ihr zweites Kind und später der große Bruder für vier weitere Geschwister. 1970 wurde das jüngste Kind geboren. Nur drei Jahre danach wurde ich geboren, ihr zweites Enkelkind. Da war sie 43 Jahre alt. Fünf Jahre später folgte meine Schwester.</p><p>In einem Alter, in dem heute viele Frauen noch einmal neu anfangen oder beruflich durchstarten, war sie bereits mehrfache Großmutter.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/l5uown3er2/011a2_22.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/uqr7ylz4lr/049a.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Auf diesem Foto sind es schon drei Söhne. 1950 wurde mein Onkel geboren, 1951 mein Vater, 1955 folgte ein weiterer Bruder. 1956 kam die erste Tochter hinzu, 1962 noch ein Sohn und 1970 schließlich die jüngste Tochter.</figcaption></figure><p>Über die einzelnen Geburten weiß ich nichts Genaues. Nur dass einige davon wohl Hausgeburten waren. Sechs Kinder zur Welt zu bringen, ist für mich kaum vorstellbar. Ich habe eine Tochter, und ihre Geburt war unkompliziert und gut betreut in einem Geburtshaus. Was Frauen ihrer Generation geleistet haben, war enorm. Gleichzeitig waren die gesellschaftlichen und medizinischen Rahmenbedingungen andere. Vieles galt als selbstverständlich, was heute gut begleitet, abgesichert oder hinterfragt wird.</p><p>Im Haus waren immer mehrere Kinder, die versorgt werden wollten. Verantwortung begann früh, für die Mütter ebenso wie für die Geschwister untereinander. Es war eine andere Form von Kindheit, mit mehr Freiheit vielleicht, aber auch mit mehr Mitverantwortung im Alltag. Für Hausaufgaben oder Lernprobleme war oft niemand da. Vieles regelten die älteren Geschwister unter sich.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/vkjpm6ub35/090_omi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760/uploads/images/eujjzevzml/068c_Familie_Matulla_ca_1975_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Die Familie 1975. Das ganz Kleine da bin ich. Mein Vater und meine Mutter daneben. Das wird wohl ein runder Geburtstag gewesen sein. Schon immer mochte ich diese unbeschwerten Familiengruppenfotos.</figcaption></figure><h4>Was nun folgt, ist der Teil ihrer Geschichte, der mich am stärksten geprägt hat.</h4><p>Wie sie in der DDR gearbeitet, organisiert, getragen und dennoch ihre eigene Kreativität bewahrt hat, erzähle ich ausführlich im Mitgliederbereich. Was ich bisher erzählt habe, ist die Oberfläche.</p><p>Was nun folgt, ist der Teil ihrer Geschichte, der mich bis heute prägt. Im Mitgliederbereich erzähle ich ausführlich,</p><ul><li><p>wie sie in der DDR Heimarbeit leistete,</p></li><li><p>wie viel sie für 1,50 Mark pro Stück nähte,</p></li><li><p>wie die Rolle der Frau zwischen Ideologie und Realität aussah,</p></li><li><p>und warum ich glaube, dass meine eigene Kreativität dort ihren Ursprung hat.</p></li></ul><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/a0c082d6-adda-4550-8996-9473b1f4c760">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 11:39:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vom Eise befreit …]]></title>
      <description><![CDATA[Erster Newsletter im Februar Der Januar ist rum. Wie ist es euch ergangen? Für mich war es der arbeitsintensivste Januar, seit ich denken kann. Es ist erst ein Monat vom…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Erster Newsletter im Februar</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/zfhoh4eiwg/Winterlandschaft_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Der Januar ist rum. Wie ist es euch ergangen?</strong><br/>Für mich war es der arbeitsintensivste Januar, seit ich denken kann.</p><p>Es ist erst ein Monat vom Jahr verstrichen, und ich habe schon vier Auftragsarbeiten zu Ende gebracht. Da kam mir das Wetter gerade recht. Hier in Berlin konnte man vor lauter Glatteis eh keinen Fuß vor die Tür setzen. Der Hund wollte partout nicht auf dem Eis laufen. Recht hat er. Also sind wir eher drin geblieben, bis auf einige wenige Ausnahmen. So habe ich aber auch keine Fotos für euch von meinen Streifzügen durch die Berliner und Branden-burger Natur. Dafür muss ein Aquarell einer Winterlandschaft herhalten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/r2sueaceaj/Winterlandschaft_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>So sind die letzten Arbeiten an Insektenhabitaten für Naturparks in Luxemburg ziemlich schnell fertig geworden. Ich habe auch eine Zusage für ein Großprojekt bekommen, das Ende dieses Jahres startet. Davon darf ich noch nicht so viel erzählen, aber ich werde euch ausführlich berichten, wenn es spruchreif ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/l3ukpqv3pt/Bildschirmfoto_2026-02-10_um_19.53.03_Kopie.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://janinesommer.myportfolio.com/scientific-nature-illustration">Zum Portfolio</a></p><p>Nun ist das Eis fast geschmolzen, und der Februar mit seinen grauen Tagen hält uns ganz fest umschlungen. Geht es euch auch so? Ihr sehnt euch nach Natur und Draußensein, nach Licht und Grün, nach Blumen und Blüten? Es ist eine vergleichsweise kurze Zeit im Jahr, aber sie kommt uns so lang vor. Ich mache in dieser Zeit immer einen Reset, räume auf und kümmere mich um meine Gesundheit. Wollt ihr wissen, was ich im Februar mache, um mich besser zu fühlen und den Lichtmangel auszugleichen?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/nivcgthzbs/Schneeglockchen_Mockup_JanineSommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vielleicht ist diese dunkle Jahreszeit wie ein Garten im Winter. <br/>Auf den ersten Blick scheint alles stillzustehen. Grau. Kahl. Leblos. Aber unter der Oberfläche passiert unglaublich viel. Wurzeln sammeln Kraft. Der Boden regeneriert sich. Es ist eine Phase der Vorbereitung, nicht des Mangels.</p><p>Genau so versuche ich, den Februar zu sehen.</p><p>Der Verzicht auf Zucker ist für mich wie das Entfernen von Ballast. Zucker lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und ebenso schnell wieder fallen. Gerade in der dunklen Jahreszeit verstärken diese Schwankungen das Gefühl von Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Ohne Zucker bleibt meine Energie gleichmäßiger. Mein Kopf klarer. Meine Stimmung stabiler.</p><p>Auch Alkohol lasse ich bewusst weg. Er wirkt kurzfristig entspannend, stört aber den Schlaf und belastet den Körper. Und gerade jetzt brauche ich beides: gute Regeneration und ein starkes Immunsystem. Seit ich im Winter darauf verzichte, schlafe ich tiefer und wache erholter auf.</p><p>Der grüne Tee begleitet mich durch diese Wochen. Er macht wach aber sanft. Keine Spitzen, keine Abstürze. Eine ruhige, konzentrierte Energie.</p><p>Es fühlt sich weniger nach Verzicht an als nach Fürsorge. <br/>Wie eine Entscheidung für Kraft und Klarheit.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/vtvecqtioi/Krokus_Mockup_JanineSommer.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p>Heute habe ich meiner Freundin <a href="https://cargocollective.com/niinalehtonenbraun">Niina Lehtonen Braun</a><br/>dabei geholfen, ihre Arbeiten zu scannen, weil sie eine Einzelausstellung vorbereitet. (Schaut mal bei ihr vorbei, sie beschäftigt sich in ihrer Kunst mit dem Thema Frauen in unserer Gesellschaft.) Wir haben sechs Stunden konzentriert gearbeitet und dabei trotzdem viel über unsere jeweiligen Familiengeschichten gesprochen. <br/>Dabei wurde uns wieder bewusst, wie viel Care-Arbeit Frauen über Generationen hinweg ganz selbstverständlich getragen haben, oft unsichtbar und ohne große Anerkennung. Gerade in der Zeit zwischen 1950 und 1970 lag die Verantwortung für Haushalt, Kindererziehung und den emotionalen Zusammenhalt der Familie fast vollständig bei ihnen. Dazu kamen körperliche Arbeit, organisatorisches Geschick und ein enormes Durchhaltevermögen. Ich kann aus der DDR Vergangenheit berichten.</p><p>Und auch wenn sich Rollenbilder verändert haben, tragen Frauen diese Verantwortung bis heute, häufig neben Beruf, eigenen Projekten und dem Anspruch, allem gerecht zu werden.<br/><br/>Später haben wir uns Fotos von meiner Oma angeschaut. <br/>Ich habe sehr viele schöne Bilder von ihr.</p><p>In meinem Newsletter für Mitglieder werde ich deshalb ausführlicher über meine wirklich interessante Familiengeschichte berichten. Besonders über meine Oma werde ich schreiben. <br/>Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack, der Newsletter für Mitglieder folgt morgen und wird euch in das Berlin der frühen 30ziger Jahre entführen zu meiner Oma und ihren Eltern, meinen Urgroßeltern.</p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/2daehtg3dv/040_okt_1946.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Oma, Eva Christel Emilie im Jahr 1946.</figcaption></figure><p>Meine Oma hieß Eva. Eva Christel Emilie, genauer gesagt. Den Namen Christel sollte sie laut ihrem Vater bekommen, weil sie eigentlich an Heiligabend geboren werden sollte. Es wurde dann der 20. Dezember 1930. Als Kind konnte ich mir ihr Alter immer gut merken. Sie war so alt wie das jeweilige Jahr. Im Jahr 2021 starb sie, kurz bevor sie 91 Jahre alt geworden wäre.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/fv2uhwxh6h/011a2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Meine Oma wurde in der Kleinen Rosenthaler Straße in Berlin-Mitte geboren. Hier ist sie mit ihren Großeltern und einem Cousin auf dem Balkon zu sehen.</figcaption></figure><p>Meine Oma war mir immer ein Vorbild. Ich habe sie bewundert. Sie hat das Leben angepackt und sich durchgeschlagen, obwohl es für sie wohl nie ganz leicht war. Sie war siebenmal schwanger, sechs Kinder hat sie großgezogen. Mein Vater war eines davon. <br/>Er war das zweite Kind und später der große Bruder für vier weitere Geschwister. Ihr erstes Kind bekam sie 1950, ein Jahr nach ihrer Hochzeit, mit 20 Jahren. Das letzte viele Jahre später, mit über 40.<br/>Sie war kreativ. Sie hat genäht und gestrickt, denn sie wurde Schneiderin wie ihr Vater. Und sie hatte sehr viel Geschick mit Pflanzen und ein riesiges Herz für Tiere.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/037a535a-2d19-40ac-95d7-eeade610e1b4/uploads/images/t4clr645j6/036_6Jahre_f.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p>So viele Lebensgeschichten von Frauen sind nie aufgeschrieben worden. Sie wurden gelebt, getragen, durchgehalten und organisiert, aber selten dokumentiert.</p><p>Im geteilten Deutschland spielte sich die Geschichte meiner Familie in der DDR ab. In diesem politischen und gesellschaftlichen Rahmen lebte auch meine Oma. Wie so viele Frauen ihrer Generation trug sie Verantwortung für Familie, Arbeit und Alltag. Sie arbeiteten, versorgten Kinder, hielten Beziehungen zusammen und meisterten einen Alltag, der politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich vieles von ihnen verlangte. Vieles davon geschah selbstverständlich und ohne große Anerkennung.</p><p>Ich möchte das sichtbar machen. Für meine Oma. Für meine Familie. Und auch für mich selbst. Denn ich glaube, wir verstehen uns besser, wenn wir wissen, woher wir kommen. Wie sehr uns Entscheidungen, Prägungen und Lebensumstände früherer Generationen bis heute beeinflussen.</p><p>Natürlich werde ich auch weiterhin über meine künstlerische Arbeit berichten, denn sie ist untrennbar mit dieser Geschichte verbunden. Meine Kreativität ist kein Zufall. Sie ist gewachsen aus dem Leben, in dem ich groß geworden bin, aus den Erfahrungen, die vor mir gemacht wurden, und aus der Kraft der Frauen, die mich geprägt haben.</p><p>Im Mitgliederbereich erzähle ich die Geschichte meiner Oma in voller Länge. Eure Unterstützung gibt mir den Raum, diese Erinnerungen sorgfältig aufzuschreiben, Zusammenhänge zu recherchieren und ihnen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen.</p><p>Wenn euch das berührt, dann freue ich mich, wenn ihr Teil dieses Weges werdet.</p><hr/><p>so gehts weiter:</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><p></p><p>Bis vielleicht bald im Mitglieder-Newsletter. Schon für 5,50 im Monat seid ihr dabei. Jederzeit kündbar.</p><p><br/>Und von Herzen danke, an alle die meine Arbeit jetzt schon unterstützen und als <strong>Unterstützer-, Atelier- oder Premium-Hörnchen</strong> dabei seid.</p><p>Herzlichst <br/><strong>Janine</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 19:36:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Januar-Newsletter: Neuigkeiten, Zeichnungen und ein Blick nach vorn]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen im Januar und damit im ersten Newsletter dieses Jahres. Schön, dass du hier bist. In diesem monatlichen Newsletter nehme ich dich mit hinter die Kulissen und…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/ol2zw6dhvr/IMG_8204.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p>Willkommen im Januar und damit im ersten kostenlosen Newsletter dieses Jahres. Schön, dass du hier bist. In diesem monatlichen Newsletter nehme ich dich mit hinter die Kulissen und teile, was sich seit Weihnachten getan hat, woran ich gerade arbeite und was im Januar ansteht. Du erfährst, welche Motive in den letzten Wochen entstanden sind, welche Ideen mich begleiten und was das alles ganz konkret für dich bedeutet.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Dieser Newsletter ist mein Dank an dich fürs Mitlesen und Dabeisein. Ein kleiner Einblick in meinen Arbeitsalltag, meine Gedanken und das, was in meinem Atelier Form annimmt. Alle kostenlosen Newsletter bleiben als Post immer auf meiner Steadyseite verfügbar. Alle Newsletter für Mitglieder mit Anleitungen und Mehrwert werden nur Unterstützern angezeigt.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>Das Jahr begann sehr kalt und mit viel Schnee</h3><p>Meine Balkon-Eichhörnchen haben sich trotzdem raus getraut. <br/>Sie kamen trotz Frost und eisigen Temperaturen täglich vorbei. Den Link zu einem Video davon findest du unter dem Foto.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/w6dotyfjaj/IMG_8320.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://www.instagram.com/reel/DS-AHi-jDQy/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">https://www.instagram.com/reel/DS-AHi-jDQy/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==</a><p>Ich habe auch den Eichhörnchenkobel aufgestellt, den mir ein sehr lieber Follower nach meinen Vorschlägen und einer Bauanleitung gebaut hat. Hier in Berlin werden immer mehr alte Bäume wegen Trockenschäden gefällt. Gerade diese alten Bäume sind oft die mit Löchern und Höhlen, also genau die Plätze, die Eichhörnchen zum Verstecken brauchen. Da Hörnchen außerdem mehrere Kobel gleichzeitig beziehen, wird ihr Wohnraum immer knapper.</p><p>Letztes Jahr habe ich von einem super netten Follower einen selbstgebauten Werkzeugkasten für den Garten bekommen. Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Instagram-Gartenpost dazu. Ich habe Siegfried also einfach eine Mail geschrieben und gefragt, ob er mir einen Kobel für den Balkon bauen könnte.</p><p>Und irgendwann kam dann ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, für mich und die Hörnchen. Ich habe mich riesig gefreut. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Der Kobel ist perfekt: Die Hörnchen können von allen Seiten hinein- und hinaus, sind vor Wind und Regen geschützt und haben jetzt einen sicheren Rückzugsort direkt auf dem Balkon. Darüber werde ich immer wieder hier berichten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/cmeq2slf3q/IMG_8674-3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>der Kobel wird schon inspiziert</figcaption></figure><hr aria-hidden="true"/><h3>Der Januar geht gut los, ich habe einiges auf dem Schreibtisch</h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/qejfrxxf4c/IMG_8664.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Glühwürmchen waren meine ersten Insekten in diesem Jahr. Ausgangspunkt war ein Auftrag, ein Glühwürmchen zu zeichnen. Weil ich mich nicht für eine einzige Position entscheiden konnte, sind gleich mehrere Illustrationen entstanden. Daraus habe ich für euch einen neuen Art Print gemacht.</p><p>Ein weiteres Motiv kam noch dazu, einfach weil mir die Vorstellung so gut gefallen hat, diesen besonderen Anblick jetzt schon genießen zu dürfen.</p><p>Glühwürmchen sind übrigens Käfer. Sie leuchten, um einen Partner für die Fortpflanzung zu finden, und nutzen dafür ganz bestimmte Lichtsignale, an denen sie von Artgenossen erkannt werden. Ziemlich schlau. Wie so oft in der Natur.</p><figure><a href="https://shop.janinesommer.de/product/gluehwuermchen-giclee-print-fine-art-print-630156"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/cqpnsra7ut/Gluhwurmchen_Mockup_1q2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Der neue Art Print &quot;Glühwürmchen&quot;</figcaption></figure><figure><a href="https://shop.janinesommer.de/product/gluehwuermchenwald-giclee-print-fine-art-print-630149"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/lvxisrhwpm/Gluhwurmchen_Mockup_2q.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Der neue Art Print &quot;Glühwürmchenwald&quot;</figcaption></figure><p>Im Moment arbeite ich an einem Buchcover für einen Roman <br/>und demnächst kommen noch zwei Zeichnungen für einen Naturpark auf meinen Zeichentisch. Das alles muss im Januar fertig werden. Außerdem werde ich an meinem Ölbild weiter malen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/ozfabka27v/IMG_7376.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/i6cb5ocryq/IMG_7380.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h3>Kleiner Zeichen-Tipp im Januar</h3><p>Wenn man sich schon so viel Mühe gibt, möchte man am Ende ein Original haben, das wertig aussieht und sich gut rahmen lässt. Ich achte darauf besonders, weil ich meine Originale verkaufe.</p><p>Klebt euch also immer einen Rand auf dem Blatt ab. Ich benutze dafür das rosafarbene, ablösbare Kreppband von Tesa. Es lässt sich wirklich rückstandslos ablösen, selbst auf rauen Papieren.</p><p>Ein Rand hat gleich zwei Vorteile: Erstens wirkt das Motiv später viel schöner, denn mit Rand kommt es besser zur Geltung. Und zweitens bleibt der Rand beim Zeichnen sauber und gerade – egal ob ihr mit Aquarell, Gouache oder Buntstiften arbeitet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/loib7qayhe/IMG_4830.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h2>Meine Arbeit, eure Unterstützung ein freier Raum für Inhalte,</h2><h4>Warum ich diesen Newsletter für euch mache</h4><p>Der erste Mitgliedernewsletter an meine Unterstützer ist versendet worden. Ich habe Motive aus einem Heft geteilt, welches ich mir vor vielen Jahren in Peking gekauft habe. Ich habe es zuvor noch nie gebraucht, bis heute. Denn chinesische Scherenschnitte passen gut zum Thema.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/3yu64erl5s/IMG_8674.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ging um:</p><ul><li><p>2026 – das Jahr des Feuerpferdes</p></li><li><p>Das Jahresthema: loslassen, fokussieren, Klarheit schaffen, Welche Fragen musst du dir stellen?</p></li><li><p>Gemeinschaft leben – ein Beispiel hab ich dazu gezeigt.</p></li><li><p>Mut, Sichtbarkeit und Selbstfürsorge. Was ist dafür wichtig?</p></li><li><p>und es gab eine kleine kreative Aufgabe zum Schluss.</p><p></p></li></ul><hr aria-hidden="true"/><p>Dieser Newsletter hier ist kostenlos und erscheint einmal im Monat. Ich habe ihn ins Leben gerufen, weil ich auf Instagram gegen den Algorithmus kaum noch eine Chance habe. Beiträge, <br/>an denen ich oft stundenlang arbeite, werden nur noch wenigen Menschen angezeigt. Zu viel Werbung, zu viele automatisch ausgespielte Videos, zu viel Lärm.</p><p>Über viele Jahre habe ich dort Inhalte erstellt, um Aufmerksamkeit für meine Arbeit zu bekommen und Aufträge zu erhalten. In dieser Zeit ist aber auch etwas sehr Wertvolles entstanden: eine kleine, treue Gemeinschaft. Menschen, die sich auf meine Zeichnungen freuen, auf die Hörnchen-Updates warten oder meine Zeichentipps lesen. Auch der Gartencontent gehört für viele inzwischen dazu.</p><p>Mein eigentlicher Beruf ist es, als Illustratorin Auftragsarbeiten zu zeichnen. Davon lebe ich, davon bestreite ich meinen Lebensunterhalt. Gute und relevante Inhalte entstehen jedoch nicht nebenbei. Sie brauchen Ideen, Erfahrung, Schreiben, Fotografieren, Zeichnen und vor allem Zeit. Als Selbständige werde ich für meine Arbeitszeit bezahlt oder eben nicht.</p><p>Deshalb habe ich mich gefragt, ob ich euch, meine Community, bitten darf, mich dabei zu unterstützen. Mit einem kleinen monatlichen Beitrag, der mir ermöglicht, Inhalte bewusst, unabhängig und mit der nötigen Ruhe zu erstellen. Denn bisher habe ich für diese Arbeit meist nichts zurückbekommen außer Likes oder Kommentaren, während viele Inhalte einfach konsumiert wurden.</p><p>Ich möchte mich unabhängiger vom Meta-Universum machen. Warum sollten große Konzerne mit meiner Arbeit Geld verdienen, während ich die Zeit, meine Lebenszeit investiere. Mit diesem Newsletter und Steady möchte ich einen Raum schaffen, der frei ist von Algorithmen. Einen Ort, an dem ihr meine Inhalte jederzeit lesen, wiederfinden und in eurem eigenen Tempo genießen könnt.<br/><br/>Ich verstehe das das nicht jeder kann oder mag, deshalb gibt es diesen kostenlosen Newsletter. Für alle anderen gibt es drei verschiedene Angebote.</p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">sei schlau, sei dabei</a></p><p>Danke, dass ihr hier seid.<br/>Janine</p><figure><a href="https://shop.janinesommer.de/product/kalender-2026-looking-back-remember-beautiful-moments-571763"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/uploads/images/mcb7er63vf/IMG_8460.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>beinahe hätte ich vergessen mir meinen eigenen Kalender aufzuhängen, der ist übrigens jetzt reduziert</figcaption></figure>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/88b1ad43-cb97-4e13-a33b-27ad542a8024/teaser_image/1768406469?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 16:15:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was wird 2026 für ein Jahr?]]></title>
      <description><![CDATA[Ich habe mir überlegt, euch zum Jahresanfang ein paar Fragen und eine Aufgabe mitzugeben, die helfen können, klarer und bewusster in die kommenden Monate zu gehen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben,</p><p>dies ist der <strong>erste Newsletter für Mitglieder in diesem Jahr</strong> <br/>und ich freue mich sehr, dass ihr hier seid.<br/>Ich bin noch ganz neu im Newsletter- und Mitglieder-Business, aber im Schreiben schon etwas geübt. Deshalb mache ich es mir heute einfach und schreibe erst einmal drauflos.</p><p>Ich habe mir überlegt, euch zum Jahresanfang ein paar <strong>Fragen mitzugeben</strong>, die helfen können, klarer und bewusster in die kommenden Monate zu gehen. Am Ende wartet außerdem eine <strong>kleine kreative Aufgabe</strong> auf euch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef8e3db4-3f19-47ab-b7cb-ebbde8cd7e82/uploads/images/plvsppuqtj/Foto_scan_9.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="2026 – Was wird das Jahr uns bringen?"/><h3></h3><p><a href="https://steady.page/8517ec9f-2850-410f-ab3a-0e016360843c/posts/ef8e3db4-3f19-47ab-b7cb-ebbde8cd7e82">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Ateliergedanken]]></category>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 13:17:58 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Werde Mitglied bei Frau Sommers Atelierpost]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo Du, schön, dass du hier bist 💛 Dieser Newsletter ist der Anfang von etwas Neuem: Frau Sommers Atelierpost – meinem kleinen, feinen Mitglieder-Club für Kunst,…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8ca9be96-ebfc-400a-9b7c-0a94056d1124/uploads/images/zcqfkjh6sf/Unbenannt-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Hallo Du,</p><p>schön, dass du hier bist 💛<br/>Dieser Newsletter ist der Anfang von etwas Neuem: <strong>Frau Sommers Atelierpost</strong> – meinem kleinen, feinen Mitglieder-Club für Kunst, Zeichnung, Garten und Natur.</p><p>Vielleicht kennst du meine Inhalte bisher von Instagram oder meinem Blog. Dort habe ich viel geteilt: Zeichentipps, Skizzen, Fotos aus dem Garten, kleine Anleitungen und Gedanken aus meinem Atelier.<br/>Und genau das möchte ich weiter tun, <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">nur bewusster, ruhiger und geschützter</mark></strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">.</mark></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8ca9be96-ebfc-400a-9b7c-0a94056d1124/uploads/images/lsnsiutrnv/Slide_Janine_Sommer_Schreibtisch_.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3>Warum ein Club?</h3><p>Ganz ehrlich:<br/>Ich möchte meine Zeit lieber in <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">Kunst und gute Inhalte</mark></strong><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit"> </mark>stecken als in Algorithmen, Reichweiten-Tricks und Meta-Hamsterräder.<br/>Auf Steady landen meine Arbeiten <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">direkt bei Menschen, die sie wirklich sehen wollen</mark></strong>, nicht irgendwo zwischen Werbung und Katzenvideos.</p><p>Die Mitgliedschaften helfen mir,</p><ul><li><p>den finanziellen Druck zwischen Auftragsarbeiten abzufedern</p></li><li><p>mehr Raum für freie, größere Arbeiten (Öl, Keramik, Experimente!) zu schaffen</p></li><li><p>Inhalte zu produzieren, die Tiefe haben, statt schnell zu verpuffen</p></li></ul><p>Kurz gesagt: <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">Ihr gebt mir Sicherheit – ich gebe euch mein Bestes.</mark></strong></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/about">Mitglied werden</a></p><h3>Was dich hier erwartet 🌿</h3><p>Je nach Hörnchen-Stufe bekommst du:</p><ul><li><p>exklusive Zeichentipps &amp; Atelier-Einblicke</p></li><li><p>Natur- &amp; Garteninspirationen</p></li><li><p>Illustrationen zum Download</p></li><li><p>kleine digitale (und manchmal analoge) Überraschungen</p></li><li><p>Inhalte, die es <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">nirgendwo sonst</mark></strong> gibt</p></li></ul><p>Alles mit Liebe gemacht, ohne Eile, ohne Algorithmus-Druck – und garantiert <strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">nicht fürs KI-Training gedacht</mark></strong><mark style="background-color: rgb(243, 232, 224); color: inherit">.</mark></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8ca9be96-ebfc-400a-9b7c-0a94056d1124/uploads/images/c6wd7gsi75/Slide_EICHENBLATTER.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3>Für wen ist das?</h3><p>Für dich, wenn du…</p><ul><li><p>gern zeichnest oder es lernen möchtest</p></li><li><p>Natur und Garten liebst</p></li><li><p>Lust auf entschleunigte, kreative Inhalte hast</p></li><li><p>unabhängige Kunst unterstützen willst</p></li></ul><p>Wenn du magst, schau dich um, such dir dein Hörnchen aus und mach es dir in meinem Atelier gemütlich 🐿️💛<br/>Ich freue mich riesig, wenn du Teil dieses kleinen Clubs wirst.</p><p>Herzlich<br/><strong>Frau Sommer</strong></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/8ca9be96-ebfc-400a-9b7c-0a94056d1124/uploads/images/zcqfkjh6sf/Unbenannt-1.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 19:37:14 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Werde kostenlos Subscriber]]></title>
      <description><![CDATA[Erhalte neue Inhalte von mir direkt in dein Postfach. So haben es nicht mehr die Social-Media-Algorithmen in der Hand, ob und wann du von mir hörst.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Verpasse nichts von Frau Sommers Atelierpost</h1><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f213075-e0bf-4629-9e44-c79143f4dca5/uploads/images/iyx25hj4d6/IMG_2932.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>Was dich erwartet</h2><p>Willkommen in meinem kleinen Steady-Atelier! 🐿️💛<br/>Hier teile ich alles, was mir besonders am Herzen liegt: Zeichentipps, Naturwissen, exklusive Illustrationen und kleine kreative Überraschungen.</p><p>Warum Steady?<br/>Weil meine Inhalte hier sicher aufgehoben sind, nicht im Algorithmus verschwinden und nicht für KI-Training missbraucht werden.<br/>Hier erreiche ich euch direkt und kann noch besserer Inhalte produzieren.<br/>Ich kann viel effektiver kleine Zeichenworkshops zusammenstellen und euch die Tipps und Tricks zeigen.</p><p>Meine Balkoneichhörnchen spielen auch hier eine große Rolle. Ich habe da im nächsten Jahr ein besonderes Projekt geplant.</p><p>Mit einer Mitgliedschaft als Unterstützer-, Atelier- oder Premium-Hörnchen helft ihr mir, diese Arbeit weiter möglich zu machen und bekommt jeden Monat schöne Extras zurück. 🌿🎨✨</p><p>Ich freue mich auf euch!<br/></p><h4>Werde kostenlos Subscriber</h4><p>Erhalte neue Inhalte von mir direkt in dein Postfach. So haben es nicht mehr die Social-Media-Algorithmen in der Hand, ob und wann du von mir hörst.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/frau-sommers-atelierpost/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f213075-e0bf-4629-9e44-c79143f4dca5/uploads/images/a5rirdx6qr/Portrat_3_2025_2.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5f213075-e0bf-4629-9e44-c79143f4dca5/uploads/images/nd242ilv4z/IMG_6113.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:04:28 +0000</pubDate>
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