Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Kampagnen und Aktionen,
Pharmakritik muss unabhängig und unbequem sein, daran kann auch der stärkste Gegenwind nicht rütteln. Jetzt befindet sich die Pharma-Kampagne allerdings in schwerer See. Wir setzen auf Eure Solidarität, um durch ungemütliche Monate zu kommen.
(Si apre in una nuova finestra)In den über vier Dekaden ihres Bestehens hat die BUKO Pharma-Kampagne Höhen und Tiefen erlebt - das bringt zivilgesellschaftliche Arbeit mit sich. Was in den letzten Jahren jedoch verstärkt zutage tritt, sind finanzielle Unabwägbarkeiten. Kofinanzierung aus geeigneten Quellen zu bekommen, wird immer schwieriger und Zu-/Absagen werden immer kurzfristiger. Zugleich gehen laufende Kosten für Aktivitäten nach oben. So kann bereits ein geplatzter Antrag ein echtes Problem darstellen, gesellt sich dann auch noch das plötzliche Ende einer langjährigen Projektkooperation hinzu, wird die See wirklich rau.
Liebe Mitstreitende, wir brauchen also Eure finanzielle Unterstützung (Si apre in una nuova finestra). Die nachhaltigste Unterstützung ist eine Fördermitgliedschaft (Si apre in una nuova finestra)- sie gibt uns Rückenwind.
Herzlichen Dank.
Natürlich berichten wir heute auch von den zuletzt durchgeführten Maßnahmen unserer Bildungsprojekte:
Nicht übertragbare Krankheiten
(Si apre in una nuova finestra)Unser Straßentheater “Schluck & weg” war vom 15. bis zum 26. September in Deutschland unterwegs und schaffte in diesem Jahr Aufmerksamkeit für nicht übertragbare Krankheiten (Si apre in una nuova finestra). Wer noch einmal in die Welt des Rotkäppchens eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Blick in den Theater-Blog zu werfen: Theater-Blog 2025 (Si apre in una nuova finestra)
Kleine Pillen, große Wirkung: Arzneimittel als Umweltproblem
Arzneimittel sind wichtig, doch haben sie auch ihre Schattenseiten. Von der Entwicklung, Produktion, Verabreichung bis hin zur Ausscheidung können Medikamente negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt haben. Im Rahmen unserer Projektabschlusskonferenz tagten und diskutierten wir Anfang Oktober in Bielefeld.
Eine digitale, motivierende Grußbotschaft von der Bundestagsabgeordneten Dr. Franziska Kersten (SPD) eröffnete am 9. Oktober unsere Konferenz. Die Tierärztin betonte dabei besonders den Arbeitsbereich antimikrobielle Resistenzen. Durch die folgende Videobotschaft von Dr. Gopal Dabade (Drug Action Forum – Karnataka) aus Indien wurde zusätzlich deutlich: Arzneimittelrückstände in der Umwelt sind ein globales Problem. Trotz nationaler Regularien zur besseren Entsorgung, verklappen Firmen ihre Abfälle und Abwässer weiterhin oft auf direktem Wege in die umliegende Umwelt. Einflussreiche Beziehungen in die Politik machen es möglich.

Dass Medikamente jedoch nicht nur im Menschen, sondern auch in der Umwelt umfangreich wirken, untermalten daraufhin unsere Mitwirkenden vor Ort in Impulsvorträgen: Rückblick Konferenz (Si apre in una nuova finestra)
Vom Rand ins Rampenlicht: Vernachlässigte Tropenkrankheiten im Fokus dt. Politik
Wir blickten im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks mit Expert*innen auf die neuen Dynamiken hinter weniger bekannten Infektionskrankheiten wie der Leishmaniose, die zunehmend auch Mensch und Tier im Globalen Norden gefährdet. Zudem beleuchten wir, wie Initiativen von Ländern im Globalen Süden mit internationaler Unterstützung wichtige Fortschritte gegen NTDs (Si apre in una nuova finestra) erzielen können, etwa bei der regionalen Produktion von Antivenomen gegen Schlangenbissvergiftungen.
Herzlichen Dank für Eure heutige Aufmerksamkeit!
Viele Grüße
Corinna Krämer