Dienstag, 30.12.2025
Hallo liebe Good News-Community,
in meinen liebsten Good News des Jahres geht es auffallend häufig um Menschen, die politisch oft keine Stimme haben – Kinder. In Kuwait etwa wurden Kinderehen verboten, in Deutschland sollen Kinder besser vor Gewalt geschützt werden, und in Italien haben Kinder von queeren Frauen von Geburt an zwei Mütter. Wenn wir es ernst meinen mit der Floskel „Kinder sind unsere Zukunft“, dann brauchen wir noch viel mehr solcher Nachrichten.
Viel Freude beim Lesen, Bianca

(Si apre in una nuova finestra)Herzinfarkte: Sterberate in 50 Jahren um 90 Prozent gesunken
Die Sterberate nach einem Herzinfarkt ist laut einer neuen US-Studie in den vergangenen 50 Jahren um 90 Prozent zurückgegangen. Grund dafür sind Fortschritte bei der Vorsorge und Behandlung. Gleichzeitig haben andere Herzkrankheiten wie Herzrhythmusstörungen zugenommen. Quelle: DER STANDARD
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EU: Pelztierzucht-Verbot rückt näher
Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA stuft die Pelztierzucht erstmals als systematische Tierquälerei ein. Laut Bericht verursacht die Käfighaltung von Nerzen, Füchsen und Marderhunden massives Leid. Die EU-Kommission will 2026 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegen. Quelle: WDR COSMO
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Auf ein entspannteres 2026
Simon

Sächsische Justiz fördert gemeinnützige Vereine mit Einnahmen aus Geldstrafen
Im vergangenen Jahr erzielte die sächsische Justiz Einnahmen von vier Millionen Euro durch Geldstrafen. Dieses Geld wird nun an gemeinnützige Vereine und Initiativen auf Bundes- und Landesebene weitergeleitet. Sie fließen vor allem in soziale Projekte, Kultur und den Naturschutz. Quelle: TAGESSCHAU
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Portugal und Kuwait verbieten Kinderehen
Portugal und Kuwait verbieten Ehen unter 18 Jahren – ein Schritt gegen Kinderehen, von denen meist Mädchen betroffen sind. Allein 2024 wurden in Kuwait über 1.100 und in Portugal rund 470 Minderjährige verheiratet. Mit dem neuen Mindestalter wollen die Regierungen Kinder besser vor Gewalt, Ausbeutung und Zwang schützen. Quelle: PRESSEPORTAL
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Weniger Femizide in Spanien
In Spanien ist die Zahl der Femizide in den letzten 20 Jahren um ein Drittel gesunken. Dazu beigetragen haben: strengere Gesetze, mehr Sichtbarkeit in den Medien, der Einsatz Überlebender. Eine Datenbank warnt zudem frühzeitig vor Gefahren, Kliniken schulen ihr Personal und Forschende entwickelt neue Ansätze zur Prävention. Quelle: DEUTSCHE WELLE
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Italien erlaubt zwei Mütter in Geburtsurkunde
Das italienische Verfassungsgericht stärkt Regenbogenfamilien: Künftig dürfen Kinder lesbischer Paare zwei Mütter in der Geburtsurkunde haben, ohne dass eine Stiefkindadoption nötig ist. Das Gericht betont: Elternschaft beruhe nicht auf Genetik, sondern auf Verantwortung. Ein Regierungserlass, der dies bislang verhinderte, ist damit aufgehoben. Quelle: DER STANDARD
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England schafft Strafe für Schlafen auf der Straße ab
Die britische Regierung will ein Gesetz aus dem Jahr 1824 abschaffen, das das Schlafen auf der Straße unter Strafe stellt. Damit soll Obdachlosigkeit in England und Wales künftig nicht mehr kriminalisiert werden. Verurteilungen dazu waren zuletzt ohnehin stark rückläufig. Quelle: STERN
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Plastiktütenverbote wirken
Eine neue Studie belegt: Wo Plastiktüten verboten oder kostenpflichtig sind, finden Freiwillige bis zu 47 Prozent weniger davon an Stränden. Grundlage der Studie sind Daten von 45.000 US-amerikanischen Aufräumaktionen zwischen 2016 und 2023. Quelle: WDR COSMO
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Neues Gesetz für mehr Schutz von Kindern in Kraft
Kinder und Jugendliche sollen künftig besser vor Gewalt und Missbrauch geschützt werden. Ein neues Gesetz, dem der Bundesrat bereits im März zugestimmt hat, ist jetzt in Kraft. Es soll Hilfe einfacher zugänglich machen. Auch das Amt der Missbrauchsbeauftragten wird erstmals gesetzlich abgesichert. Quelle: ZDF
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Helsinki: Keine Verkehrstoten mehr seit Tempo 30
Seit Juli 2024 hat es in Helsinki keinen tödlichen Verkehrsunfall mehr gegeben – dank neu eingeführter Tempo-30-Zonen. Laut Stadtverwaltung tragen auch bessere Bedingungen für Fußgänger:innen zur höheren Sicherheit bei, etwa durch zusätzliche Zebrastreifen und breitere Gehwege. Quelle: TAGESSCHAU
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Danke an 18.104 Unterstützer:innen!
Wow, wir sind überwältigt – 18.104 Leser:innen haben uns in diesem Jahr unterstützt! Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich, vielen Dank dafür. Damit können wir den Großteil unserer Gehälter und die laufenden Produktionskosten decken. 🫶 Willst du uns auch unterstützen? 👉 Hier geht's zur Donorbox. Jeder Euro kommt unserer Arbeit zugute. 🤩 Vielen Dank!
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Viele Grüße,
Bianca Kriel, Selina Mahoche & Sophie Seyffert