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OPUS Klassik 2026

Beim diesjährigen OPUS Klassik werden Dirigentinnen, Solistinnen, Kuratorinnen und Vokalistinnen für eine Vielzahl spannender Produktionen ausgezeichnet.

Gleich mehrere Dirigentinnen können dieses Jahr einen OPUS Klassik entgegennehmen. In einer Szene, in der Frauen am Dirigentenpult lange selten waren, ist das eine gute Nachricht. Soeben wurden die Preisträgerinnen und Preisträger in den derzeit 30 Kategorien des OPUS Klassik bekannt gegeben. Die litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla erhält die Auszeichnung für die Sinfonische Einspielung des Jahres. Für ihr Album "Back to Nature: Čiurlionis & Gražinis" arbeitete sie mit dem Lithuanian National Symphony Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Radio France zusammen. Die australisch-schweizerische Dirigentin Elena Schwarz wiederum arbeitete mit dem WDR Sinfonieorchester Köln für die Einspielung "Elsa Barraine: Symphonies 1 & 2". Das Album würdigt bisher noch nicht aufgezeichnete Werke der französischen Komponistin Elsa Barraine. So gibt es dafür den OPUS in der Kategorie "Weltersteinspielung des Jahres".

Der Preis in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" geht an die junge französische Violinistin Esther Abrami für "Women". Das Album integriert Musik von Komponistinnen ab dem Mittelalter über verschiedene Epochen der Klassik bis hin zur Popmusik. Und: Mit der Solistin zusammen spielte das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein, dirigiert von Spanierin Irene Delgado-Jiménez. Weitere Solistinnen dürfen sich ebenfalls über Ehrungen freuen. Pianistin Alice Sara Ott erhält den Preis in der Kategorie Neue Klassik/Neoklassik für ihr Album "Jóhann Jóhannsson: Piano Works". Die französische Tastenkünstlerin Shani Diluka wiederum wird für "Renaissance" in der Kategorie "Videoclip des Jahres" ausgezeichnet. Hornistin Sarah Willis bringt die Einspielung "Cuban Christmas" einen Preis in der Kategorie "Instrumentalistin des Jahres" ein. Cellistin Anastasia Kobekina und Choreografin Sasha Waltz erhalten für "Bach Cello Dance", das Musik und Choreografie verknüpft, einen Preis für das "Innovative Konzert des Jahres". Sehen lassen kann sich ebenfalls die Auszeichnung für "Klassik ohne Grenzen live", die an die Duisburger Philharmoniker geht für ihren Marxloh Music Circus. Bei diesem Format, das Klassik und Weltmusik sowie Konzert, Tanz und Performance auf innovative Art zusammenbringt, wirken in Kooperation mit Regisseur Ludger Engels gleich vier Kuratorinnen mit: Kamalini Mukherji, Yalda Yazdani, Mahan Mirarab und Koray Berat Sari.

Einige der in der Klassik im Vergleich zu Komponistinnen, Dirigentinnen oder Instrumentalistinnen seit jeher etwas präsenteren Vokalistinnen werden dieses Jahr ebenfalls in mehreren Kategorien mit Preisen bedacht. Mit dabei sind Joyce DiDonato (Operneinspielung des Jahres), Katharina Konradi (Solistische Einspielung Gesang des Jahres), Anna Lucia Richter (Sängerin des Jahres), Anna Lapwood (Live-Performance des Jahres Solistin) und Shira Patchornik (Nachwuchskünstlerin des Jahres). Die Auszeichnungen werden am 11. Oktober im Rahmen einer Galaveranstaltung im Konzerthaus Berlin verliehen.

Weitere Infos: https://opusklassik.de/ (Opens in a new window)

Foto 1: Die australisch-schweizerische Dirigentin Elena Schwarz (Foto: Mathias Bothor)

Foto 2: Die spanische Dirigentin Irene Delgado-Jiménez (Foto: Eulàlia Prat)

Topic News

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