Liebe Baseballgemeinde, willkommen zum Rückblick auf Woche 10 in der Major League Baseball. Anfang letzter Woche gab es in 7 der 15 Serien einen Sweep. Mariners, Phillies, D-Backs, Dodgers, Yankees, Brewers, Orioles konnten ihre Serien per Sweep gewinnen. Bei den Wochenendserien endeten dann 5 Serien mit einem Sweep, die Rangers, Mariners, White Sox, Pirates und Mets konnten ihre Serien per Sweep gewinnen. Ihr seht schon, dass die Mariners das einzige Team mit 2 Sweeps ist und konsequenterweise haben sie auch den längsten Winning Streak der Liga mit 6 Spielen.
Standings
American League East
Die Tampa Bay Rays (36-20, +19) führen die Division weiterhin an, hatten aber eine schwache Woche mit 2-4, da sie von den Orioles gesweept wurden. Ihre Bilanz liegt sechs Spiele über dem, was das Run Differential erwarten lässt. Die New York Yankees (36-23, +98) liegen nur 1,5 Spiele zurück und zeigten mit 5-1 die stärkste Woche der Division, darunter ein Auswärts-Sweep gegen Kansas City. Gerrit Cole lieferte dabei den Highlight-Start: 6.2 IP, 0 ER, 10 SO, 0 BB. Im Spiel gestern gegen die Athletics gelang den Yankees ein überragendes 3. Inning. Dort scorten sie 13 Runs, ohne Homerun. Ihnen gelangen auch nur in diesem Inning überhaupt Runs oder Hits. Es war erst das 5. Mal, dass sowas einem Team gelang. Auf Platz drei stehen die Toronto Blue Jays (29-31, -7) mit einer ausgeglichenen Woche (4-3). Die Baltimore Orioles (28-32, -38) überraschten mit einem Heimsweep gegen Tampa Bay (5-2 für die Woche), liegen aber weiter zehn Spiele zurück. Jarren Duran (Boston) war der Hitter der Woche (.393/.OPS 1.241, vier Home Runs), aber die Red Sox (25-33, -5) kommen trotzdem nicht vom Fleck und verloren die Serie gegen die Braves konnten dann aber die Serie bei den Guardians gewinnen.
American League Central
Die Cleveland Guardians (34-27, +1) wiederum führen die AL Central an, verloren aber die letzten beiden Serien gegen die Nationals und Red Sox und gingen damit 2-4 durch die Woche. Dahinter drängen die Chicago White Sox (32-27, +8) mit einem W5-Streak und 6-1 in den letzten sieben Spielen, ein Sweep gegen Detroit inklusive. Sie konnten sich damit auch von den Twins etwas absetzen. Allerdings fällt Munetaka Murakami, der mit 20 Home Runs gemeinsam die AL-Spitze anführte und bei einem .938 OPS stand, nach einem Grade-2-Hamstring-Strain vier bis sechs Wochen aus. Die Minnesota Twins (27-33, -21) stecken mit L5 und 1-6 tief im Loch und wurden am Wochenende von den Pirates gesweept. Den Kansas City Royals (22-37, -59) geht es auch nicht besser, denn sie gingen 0-6 und kassierten unter anderem einen Sweep durch die Yankees. Die Detroit Tigers (22-38, -39) beendeten die Woche mit 1-5 und liegen vier Spiele unter ihrer auf dem Run Differential basierenden Erwartung.
American League West
Die Seattle Mariners (31-29, +30) setzen sich an die Spitze der AL West und dominieren gerade die Division mit 6 Siegen letzte Woche mit Sweeps gegen die Athletics auswärts und gegen Arizona zuhause. Bryan Woo war dabei mit 7 IP, 0 ER, 9 SO, 0 BB maßgeblich beteiligt. Nick Kurtz beendete dagegen seinen 48-Spiele-On-Base-Streak mit einem 0-for-4 (drei Strikeouts) gegen Seattle, die längste Serie in der MLB seit Shin-Soo Choos 52-Spiele-Lauf 2018 und zugleich der egalisierte Franchise-Rekord Mark McGwires von 1996. Kurtz führt die Majors weiterhin mit einer .437 OBP und 52 Walks an. Die Athletics (28-31, -34) gewannen diese Woche allerdings nur 1 Spiel und haben aus den letzten 6 Serien nur eine gewinnen können. Die Texas Rangers (28-31, +7) zeigten mit W3 und einem Heimsweep gegen Kansas City die bessere Woche, Joc Pederson traf dabei fünf Home Runs. Die Houston Astros (27-34, -33) und Yordan Alvarez (5 HR, OPS 1.347) liegen 4.5 Spiele zurück. Diese Wochen konnte Tatsuya Imai und Kollegen für ein Pitching-Highlight sorgen; er selbst warf sechs No-Hit-Innings gegen die Rangers, Okert und Santa komplettierten den Combined No-Hitter zum 9-0-Sieg. Es ist der erste in der MLB seit September 2024 und der 18. in der Franchise-Geschichte der Astros. Die Los Angeles Angels (23-37, -51) stehen weiterhin am Divisonsende.
National League East
Die Atlanta Braves (40-20, +109) sind weiter das beste Team der Liga und Ronald Acuña Jr. führt das Team diese Woche mit fünf Home Runs (.333, OPS 1.565, 10 RBI) an und is ein Zeichen dafür, warum Atlanta so weit vorne steht. Die Washington Nationals (31-29, +1) kommen diese Woche auf eine Bilanz von 4-2. Unter Anderem mit einem bemerkenswerten 9:4-Comeback-Sieg über San Diego, bei dem sie nach einem Sieben-Run-Inning einen 1:3-Rückstand drehten. Die Philadelphia Phillies (30-29, -26) folgen auf Platz, immer noch ein Spiel über .500, gewannen 4 Spiele, u.A. mit einem Auswärts-Sweep gegen San Diego; mehr zur Serie gegen die Dodgers weiter unten. Die New York Mets (26-33, -13) bauen mit 4 Siegen in Folge und einem Sweep gegen Miami ein wenig Momentum auf und gaben die rote Laterne der Division an eben diese Miami Marlins (26-34, -29) ab, die letzte Woche nur ein Spiel gegen die Blue Jays gewinnen konnten und seit dem 5 verloren haben.
National League Central
Die Milwaukee Brewers (35-21, +74) führen die Division mit 4.5 Spielen klar an, gewannen 5-1 und fegten St. Louis mit einem Sweep vom Platz. Jacob Misiorowski warf in dieser Woche gleich zweimal stark: einmal 7.0 IP, 1 ER, 12 K (GS 80), einmal 7.0 IP, 0 ER, 8 K (GS 79). Dahinter kämpfen die anderen Teams in einem engen Rennen um die Plätze. Die St. Louis Cardinals (31-26, -10) folgen auf Platz 2 mit 4.5 Spielen Rückstand, welchen ihnen der Sweep gegen die Brewers einbrachte (siehe Serie der Woche). Die Pittsburgh Pirates (32-28, +31) und Chicago Cubs (32-28, +19) folgen gleichauf auf Platz drei und vier. Die Cubs konnten sich nach ihrer 10-Spiele Niederlagenserie etwas stabilisieren. Mehr zu ihrer Niederlagenserie weiter unten unter "Around the League". Pittsburgh sweepte die Twins und Ian Happ schlug 10/31, drei Home Runs und 11 RBI für die Cubs. Die Cincinnati Reds (30-28, -32) spielten eine ausgeglichene Woche (3-3), performen aber gut vier Spiele über dem, was ihr Run Differential nahelegt und müssen nun kucken wie lange Elly De La Cruz ausfällt, nachdem er gestern mit einem Problem an den Harmstrings vom Platz musste.
National League West
Die NL West ist eine 3-Klassengesellschaft. Angeführt wird sie von den Los Angeles Dodgers (38-21, +129), die immer noch knapp fünf Spiele unterperformen, aber diese Woche 5 Spiele gewannen, darunter ein Heimsweep gegen Colorado (es geht doch, looking at you Giants...), Justin Wrobleski leiferte mit 7.0 IP, 1 ER, 9 K die beste Pitching Performance. Die San Diego Padres (32-26, -6) hatten mit 1-5 eine schlechte Woche und kassierten Sweeps gegen Philly und Washington. Allerdings schlug Fernando Tatis Jr. nach 240 Plate Appearances ohne Home Run endlich wieder einen Homerun: ein 451-Fuß-Shot, der kurz für ein 3:1 sorgte, bevor die Nationals mit einem Sieben-Run-Inning gewannen. Die Padres liegen dreieinhalb Spiele über ihrer Erwartung, der Absturz dieser Woche dürfte also eher ein Ausrutscher sein. Sie bilden zusammen mit den Arizona Diamondbacks (31-27, +8) das Mittelfeld der Liga, die auf Platz drei stehen, aber einen Sweep bei den Giants holten. Am Ende der Divison, 15 Spiele zurück, folgen die San Francisco Giants (23-36, -48) und Colorado Rockies (22-38, -83).
Serien der Woche
St. Louis Cardinals @ Milwaukee Brewers
Die NL Central bleibt weiterhin das Powerhouse der Liga. Die Cardinals und Brewers belegten zum Start der Serie die beiden Top Plätze der Division. Die Brewers auf Platz 1 und die Cardinals 1.5 Spiele dahinter auf Platz 2. Hier das Serien Spotlight (Öffnet in neuem Fenster) vom Montag.
Jacob Misiorowski lieferte am Memorial Day gegen die Cardinals einen historischen Auftritt und führte die Brewers zu einem 5:1-Sieg. Er warf allein im ersten Inning achtmal 103 mph oder mehr und kam insgesamt auf 57 Pitches jenseits der 100-mph-Marke, zehn mehr als jeder Starter seit Beginn der Pitch-Tracking-Ära 2008. Nach Christian Yelichs Two-Run-Homer gegen Matthew Liberatore retirierte Misiorowski 15 Batter in Folge, ehe Pedro Pagés im sechsten Inning den ersten Hit landete und Iván Herreras Groundout Misiorowskis Scoreless Streak bei 29 1/3 Innings beendete. Mit 12 Strikeouts egalisierte er sein Career High und erreichte als erster Pitcher 100 K's. Das Spiel war eine einzige Miz-Show.
Die Brewers feierten dann am Dienstagabend einen 6:0-Shutout und sicherten sich damit den Series Win durch einen starken Auftritt von Kyle Harrison. Jake Bauers eröffnete den Scoring mit seinem achten Saisonhomer, ehe die Brewers im fünften Inning durch ein William-Contreras-Double und einen 421-Fuß-Homer von Garrett Mitchell auf 6:0 stellten. Kyle Harrison verlängerte seinen Scoreless-Innings-Streak auf 18 IP über drei Starts, bei lediglich 11 Hits, einem Walk und 20 Strikeouts. Für Gesprächsstoff sorgte Reliever Abner Uribe, der nach zwei Strikeouts im achten Inning eine Chop-Geste in Richtung Cardinals-Dugout richtete, ein Vorfall, den Manager Pat Murphy öffentlich als inakzeptabel bezeichnete, während Uribe auf ein angebliches Pre-Game-Vergehen der Cardinals verwies. Daraufhin wurde er für ein Spiel gesperrt.
Dustin May trug am Dienstag einen No-Hitter ins 7. Inning, aber trotzdem gelang den Brewers am Dienstag ein 2:1-Comeback-Sieg, was der erste Home Sweep gegen St. Louis seit 2011 war. May dominierte mit null Walks und ließ die Brewers lediglich durch einen Hit by Pitch und ein Catcher’s Interference auf die Bases. Garrett Mitchell brach den No-Hitter-Bid im achten Inning mit einem Double, bevor Luis Rengifo per Bunt Runners auf die Corners lies. Christian Yelich traf anschließend einen RBI-Single durch die Mitte zum Ausgleich, ehe ein Fielding Error von Masyn Winn den Go-Ahead Run durch Sal Frelick ermöglichte.
Durch diesen Sweep konnten die Brewers die NL-Central-Führung auf 4.5 Spiele ausbauen. Mit Misiorowksi und Harrison haben die Brewers aktuell ein überragendes Pitching-Duo und führen die NL Central nicht unverdient an.
Philadelphia Phillies @ Los Angeles Dodgers
Zum Wochenende stand dann die Serie der Phillies bei den Dogers (Öffnet in neuem Fenster) an, die Phillies kamen zum ersten Mal seit ihrem NLDS-Aus ins Uniqlo Field at Dodger Stadium. Die Dodgers kamen mit einer Bilanz von 12-3 aus den letzten 15 Spielen als heißestes Team der Liga in die Serie, die Phillies kamen vom Sweep in San Diego und 10 Siegen aus den letzten 15 nicht viel weniger stark in Form an.
Die Phillies unterlagen den Dodgers im ersten Spiel mit 2:4. Zack Wheeler kassierte vier der fünf zugelassenen Hits als Solo-Homeruns von Freeman, Muncy, Ohtani und Smith. Justin Wrobleski dominierte mit neun K’s und trug einen No-Hitter bis ins sechste Inning, ehe Kyle Schwarber diesen mit seinem MLB-führenden 22. Homer beendete. Im achten erzielte Steward Berroa bei seinem Phillies-Debüt per RBI-Single den zweiten Run, bevor Alex Vesia Schwarber als Tying Run ausstrikte. Wheeler gab erst zum zweiten Mal seiner Karriere vier Homers in einem Start ab.
Die Phillies antworteten dann im Spiel 2 mit einem 4:3-Auswärtssieg und glichen die Wochenendserie aus. Alec Bohm eröffnete das Scoring im zweiten Inning mit einem Solo Home Run (6) gegen Roki Sasaki. Jesus Luzardo navigierte durch Traffic im zweiten Inning und ließ nur einen Run zu, bevor die Dodgers im vierten Inning durch ein Sac Fly nach einem Error von Adolis García in Führung gingen. Mookie Betts baute den Vorsprung im siebten Inning per RBI-Single aus. Den Turnaround initiierten die Phillies dann gegen Tanner Scott. Justin Crawford erreichte per Single die Base, scorte auf einen Hit von Bryce Harper, der seinerseits vier Pitches später durch Edmundo Sosas dritten Home Run der Saison heimkam. Jhoan Duran sicherte mit seinem zwölften Save des Jahres den Phillies-Sieg, indem er die Dodgers der Reihe nach retirte.
Die Dodgers sicherten sich die Serie dann mit einem souveränen 9:1-Sieg. Yoshinobu Yamamoto dominierte über 5⅓ Innings mit starken zehn Strikeouts bei 0 ER, sein erstes scoreloses Spiel der laufenden Saison. Offensiv lieferten Ryan Ward mit seinem ersten MLB-Home-Run, Alex Freeland (zwei RBI in zwei At-Bats, darunter ein Solo-Homer) und Max Muncy (sein 14. Saisonhomer, nun 129 Longballs im Dodger Stadium) die entscheidenden Aktionen. Andrew Painter kassierte in nur 3⅓ Innings sieben Hits und vier Earned Runs.
Mit dem gleichzeitigen Sweep der Padres durch Washington wuchs der Division-Vorsprung der Dodgers auf 5,5 Spiele und die Phillies stehen 1 Spiel über .500 auf Platz 3 der NL East 1.5 Spiele ausserhalb der Wild-Card.
Around the League
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden gleich vier Spiele durch einen Walk-off Home Run entschieden. Damit wurde der zweithöchste Wert an einem einzelnen Spieltag der MLB-Geschichte eingestellt. Nur am 28. Mai 2004 gab es mit fünf Walk-off Homers an einem Tag noch mehr. Die Pirates, White Sox, Mets und Rockies (gegen die Giants) konnten sich so den Sieg sichern. Außerdem gewannen die Mariners ihr spiel per Walk Off, allerdings "nur" durch ein Walk-Off double von Randy Arozarena.
Die Cubs beendeten letzte Woche Donnerstag ihre zehn-Spiele-Niederlagenserie mit einem Sieg gegen die Pittsburgh. In dieser Zeit verloren sie mit einem Run-Differential von 65-25 Runs, ein durchschnittliches Deficit von vier Runs pro Spiel. Wenn wir ein wenig tiefer in die Analyse gehen stand offensiv eine kollektive Slashline von .185/.288/.293 mit 87 Strikeouts in 324 At-Bats zu Buche, wobei Ian Happ mit .065/.147/.129 und 16 Strikeouts in acht Spielen besonders negativ auffiel, während Seiya Suzuki auf .114/.162/.114 bei zehn Strikeouts kam. Einzig Alex Bregman (.300/.364/.350) und Carson Kelly (.304/.360/.348) lieferten ansatzweise verlässliche Offensive. Das Pitching präsentierte sich noch besorgniserregender. Die Starter warfen 50 Innings mit einem ERA von 8,46, einem WHIP von 1,660 und 14 erlaubten Home Runs. Shōta Imanaga kassierte in zwei Starts 15 Earned Runs bei einem ERA von 13,06 und einem FIP von 9,27, Jameson Taillon folgte mit einem ERA von 11,17 und sechs erlaubten Home Runs in 9,2 Innings. Das Bullpen hielt mit einem ERA von 2,89 und einem FIP von 4,21 deutlich besser dagegen, das reichte aber nicht aus, um die Starters-Katastrophe zu kompensieren. Am 8. Mai standen sie noch auf Platz 1 der NL Central mit 15 Spielen über .500, heute stehen sie auf Platz 4 mit 4 Spielen über .500.
Giants Corner
Dieser Abschnitt des Montagsartikels wächst normalerweise über die Woche und ich schreibe jeden Tag daran. Diese Woche fiel mir dies allerdings wirklich schwer und die meiste Zeit stand hier nichts.
Am Anfang der Woche stand die Serie gegen die Diamondbacks an, die Giants sahen wieder kein Land (Öffnet in neuem Fenster) und wurden wieder gesweept. Ketel Marte ist für die Giants einfach nicht zu besiegen. Die Offensive ist zwar verbessert, aber wenn dann, wie z.B. im Rubber-Game der Serie hanebüchene Fehler (Öffnet in neuem Fenster) im Baserunning gemacht werden, wird es schwer Spiele zu gewinnen. 3rd Base Coach Héctor Borg wurde dann auch von seinem Posten abgezogen und intern versetzt (Öffnet in neuem Fenster).
Zum Wochenende musste die Giants dann zur Serie nach Denver zu den 20-37 Rockies und die Hoffnung war groß, dass die Giants dort wenigstens Siege im Plural holen werden können. Aber die emotionale Achterbahn könnte größer nicht sein. Das Spiel am Freitag ging mit 8:3 verloren aber der emotionale Killer folgte dann am Samstag nachdem Caleb Killian im neunten Inning einen 6:3-Vorsprung verspielte und Ezequiel Tovar mit einem Two-Run-Walk-off-Homerun das 8-6 für Colorado besiegelte. Immerhin kam Logan Webb von der IL zurück (Denver ist dafür jetzt auch nicht unbedingt der beste Ort) und warf immerhin 4⅓ Innings. Danach dachte ich, gut das war's dann, aber das Spiel am Sonntag überraschte dann doch und könnte gut als Turning-Point der Saison dienen. Die Giants gewannen das Spiel mit 19-6 und jeder Starter verzeichnete einen Hit bei 25 Hits total, 9 Doubles und einen Grand Slam von Willy Adames (Öffnet in neuem Fenster). Hoffentlich war dieses Spiel ein Dosenöffner und kein Strohfeuer.
Eigentlich wollte ich mir heute, am 1. Juni, auch einen Vergleich zwischen April und Mai ansehen und wie sich die Statistiken entwickelt haben, aber die 1-5-Woche hat diese Analyse irgendwie obsolet gemacht. Dennoch gab es letzte Woche ein paar Lichtblicke. Luis Arráez überrascht weiterhin, vor allem mit seiner Defensive, aber auch offensiv. Mit 70 Hits liegt er ligaweit auf Platz 2. Bryce Eldridge verbessert sich auch langsam aber stetig. In den letzten 28 Tagen hatte er 67 PA und einen BA von .241, in den letzten 14 Tagen 40 und .353 und in den letzten 7 Tagen 24 und .368 bei einem OPS über 1.000. In Denver hatter er sogar einen 4-Hit-Day (Öffnet in neuem Fenster). Neben Eldridge lief Jung Hoo Lee heiß und ging in Denver 11-von-15 (Öffnet in neuem Fenster).
Nach dem Blowout-Sieg gegen die Rockies gestern geht es nun heute in Milwaukee mit einer 4-Spiele-Serie gegen die starken Brewers weiter und danach geht es zu den Cubs die aktuell auch mit sich selbst zu kämpfen haben. Mal sehen ob wir auf diesem Roadtrip mehr Erfolg haben als auf den letzten beiden...
Giants Stats
Standings
Gesamt: 23-36 (#26 in MLB) | L10: 3-7 | Streak: W1
NL West: #4 | GB: 15.0 | WCGB: 8.5
Home: 12-16 | Away: 11-20
Run Differential: -48 (#27 in MLB) / -0.81 pG
Offense
AVG: .254 (#4 in MLB) | OPS: .705 (#14 in MLB)
HRs: 53 (#23 in MLB) | HR-Leader: Casey Schmitt (12)
Runs: 232 (#25 in MLB) / 3.93 pG | SB: 15 (#30 in MLB)
Pitching
ERA: 4.33 (#20 in MLB) | WHIP: 1.37 (#22 in MLB)
Strikeouts: 468 (#25 in MLB)
Runs Against: 280 / 4.75 pG
Best Hitters – Last 7 Days
Willy Adames | 8/25 (0.320) | OPS 1.077 | 2 2B | 1 3B | 2 HR | 6 RBI
Casey Schmitt | 8/28 (0.286) | OPS .786 | 3 2B | 1 HR | 4 RBI
Drew Gilbert | 5/16 (0.312) | OPS 1.062 | 2 2B | 1 3B | 1 HR | 3 RBI
Best Pitchers – Last 7 Days
Trevor McDonald (27.5.) | 6.1 IP | 2 ER | 6 K | 2 BB | GS 55
Tyler Mahle (26.5.) | 5.0 IP | 3 ER | 3 K | 3 BB | GS 49
Landen Roupp (25.5.) | 5.0 IP | 2 ER | 7 K | 1 BB | GS 47
Stats Corner
Top 5 Teams – Last 15 Games
Los Angeles Dodgers | 12-3 | 0.800
Milwaukee Brewers | 11-4 | 0.733
Arizona Diamondbacks | 10-5 | 0.667
Chicago White Sox | 10-5 | 0.667
Cleveland Guardians | 10-5 | 0.667
Worst 5 Teams – Last 15 Games
Detroit Tigers | 2-13 | 0.133
Chicago Cubs | 3-12 | 0.200
Kansas City Royals | 3-12 | 0.200
San Francisco Giants | 5-10 | 0.333
Colorado Rockies | 5-10 | 0.333
Top Hitters – Last 7 Days
Ronald Acuña Jr. (ATL) | OPS 1.565 | 5 HR | 10 RBI | 29 PA
Yordan Alvarez (HOU) | OPS 1.347 | 5 HR | 8 RBI | 33 PA
Joc Pederson (TEX) | OPS 1.141 | 5 HR | 7 RBI | 30 PA
Ian Happ (CHC) | OPS 1.053 | 3 HR | 11 RBI | 32 PA
Jarren Duran (BOS) | OPS 1.241 | 4 HR | 8 RBI | 31 PA
Top Pitchers – Last 7 Days
Bryan Woo (SEA, 30.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 9 K | 0 BB | GS 82
Jacob Misiorowski (MIL, 25.05.) | 7.0 IP | 1 ER | 12 K | 1 BB | GS 80
Justin Wrobleski (LAD, 29.05.) | 7.0 IP | 1 ER | 9 K | 0 BB | GS 80
Jacob Misiorowski (MIL, 31.05.) | 7.0 IP | 0 ER | 8 K | 0 BB | GS 79
Gerrit Cole (NYY, 27.05.) | 6.2 IP | 0 ER | 10 K | 0 BB | GS 76
Vorschau auf die kommende Woche
Anfang nächster Woche Spielen die Guardians bei den Yankees, die Guardians stehen an der Spitze der AL Central mit 7 Spielen über .500 und die Yankees auf Platz 2 der AL East mit 13 Spielen über .500. Diese Serie wird die Serie der Woche werden. Außerdem spielen die Blue Jays bei den Braves und die Padres bei den Phillies.
Zum Wochenende spielen dann die Pirates bei den Braves, die Red Sox bei den Yankees und die White Sox bei den Phillies.
Das war’s für diese Woche – wir lesen uns nächsten Montag wieder, wenn es wieder heißt: Inside the Dugout – der deutsche MLB-Wochenrückblick!