<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">
  <channel>
    <xhtml:meta content="noindex" name="robots" xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml"/>
    <title>Irgendlink</title>
    <link>https://steady.page/irgendlink</link>
    <description>Ich umradele Länder und schreibe darüber.</description>
    <image>
      <url>https://assets.steadyhq.com/production/publication/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/logo/1754247756?auto=format&amp;h=1400&amp;w=1400&amp;fit=crop&amp;fm=jpg&amp;crop=faces</url>
      <title>Irgendlink</title>
      <link>https://steady.page/irgendlink</link>
    </image>
    <atom:link type="application/rss+xml" rel="self" href="https://steady.page/irgendlink/rss"/>
    <item>
      <title><![CDATA[Auf in ein weiteres Kunstjahr]]></title>
      <description><![CDATA[2025 endet mit zwei Ausstellungsbeteiligungen. Das kommende Jahr wartet auf mit einer umfassenden Retrospektive (scherzhaft nenne ich sie “100 Jahre irgendlink”.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>2025 endet mit zwei Ausstellungsbeteiligungen. Das kommende Jahr wartet auf mit einer umfassenden Retrospektive (scherzhaft nenne ich sie “100 Jahre irgendlink”). Außerdem stehen ein bis zwei Reisekunst-, bzw. Lifeblogprojekte an.</p><hr/><p>BazARTOPIE 2025</p><p>Schon Ende November debütiert im lothringischen <strong>Meisenthal der BazARTOPIE</strong>, an dem sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus Lothringen, Grand-Est, Südwestpfalz und Moselle beteiligen. Es wird bunt und vielfältig und in Meisenthal wird neben dem Kunst-BazART auch die alte Gebläsehalle als Ausstellungsort geöffnet sein.</p><p>Geöffnet ist die Ausstellung vom <strong>29. November bis 21. Dezember 2025 donnerstags, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr.</strong></p><p>Als ich am gestrigen Samstag zwanzig meiner Kunstwerke nach Meisenthal brachte, erlebte ich staunend einen Vorgeschmack auf die kleine Gemeinde in den Nordvogesen: Reisebusse und viele Menschen per PKW, kostenlose Parkplätze gibt es genug. Das Ausstellungszentrum “<a href="https://www.tourisme-paysdebitche.fr/de/activite/la-halle-verriere-de-meisenthal/">La halle verriere</a>” lockt mit vielfältigen Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen an den Wochenenden jede Menge Besucherinnen und Besucher. Legendär und höchst begehrt ist die limitierte, jährliche, kunstfertige Weihnachtskugel, die man in dem Museum erwerben kann.</p><p>Die Ausstellung des Kulturvereins Artopie ist gleich nebenan gegenüber der Feuerwache. Und wer seinen Besuch der feinen Künste erweitern will, findet in den umliegenden Wäldern herrliche Wanderwege.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cbafa9-9522-4df7-8e1e-cebe0c576e95/uploads/images/o6g7dvs3kn/Affiche-Bazart-2025.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Plakat des Bazart 2025. Französischer Text mit Titel, Öffnungszeiten und Ort in links orange und rechts blauer Farbe."/><figcaption>Ausstellung vom 29. November bis 21. Dezember 2026 donnerstags, samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Meisenthal, Lothringen.</figcaption></figure><p>Auch in der Landeshauptstadt, Mainz wird es Kunst von mir zu sehen geben. Aus meinen “Unmotiven 2025” habe ich eine Auswahl getroffen, die in der Ausstellung der Walpodenakademie (Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V.) neben den Arbeiten vieler weiterer Kolleginnen und Kollegen zu sehen sein werden.</p><hr/><p>Ausstellung Mainz</p><p><strong>KUNST IST IM VEREIN AM SCHOENSTEN 2025</strong><br/>Gruppenausstellung des Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V.<br/>mit Brandstifter, Sigrid Fahrer, hundefaenger KRD, Michael Klotzki, Sandra Kruse, Wingel Mendoza, Utaellamarie Peter, Jürgen Rinck, Barbara Rößler, Tanja Roolfs, Kristina Schäfer, Bernd Schneider, Kadda Strophal, Tula Trash, Ralf Thorn, Violetta Vollrath, Lars Wehr, Nikolaus Werner, WortFried<br/><br/><strong>20. -27. November 2025 Walpodenakademie Mainz, Neubrunnenstraße 8</strong><br/><strong>Vernissage 20. November 19 Uhr</strong><br/>Zur Eröffnung findet die interaktive Performance &quot;Roter Faden&quot; von WortFried statt.<br/>Weitere Öffnungszeiten: <br/>Montag, 24.11.2025 16 – 19 Uhr<br/>Donnerstag, 27.11.2025 18 – 22 Uhr zur P Art</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cbafa9-9522-4df7-8e1e-cebe0c576e95/uploads/images/y4temf2zvn/unmotive25-poster-web.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bildcollage mit 78 quadratischen Fotos, die Landschaft zeigen, Gebäude und scheinbar nicht fotografierenswerte Details. In der untersten Zeile des 10x8 zeiligen Grids ist der Schriftzug &quot;Unmotive 2025&quot; zu lesen."/><figcaption>Poster Unmotive 2025 mit 78 Motiven aus dem Jahr 2025, die teilweise wohl nicht fotografiert worden wären, weil sie nicht den allgemeinen Sehgewohnheiten entsprechen.</figcaption></figure><hr/><p>Retrospektive</p><p>“<strong>100 Jahre Irgendlink” oder auch “Akte Irgendlink</strong>”, so genau kenne ich den Titel noch nicht und es spielt auch keine Rolle. Neben der <a href="https://shop.irgendlink.de/produkt-kategorie/collections/">Best-Of-Artboxes 2019</a> bis 2025 werden auch sämtliche <a href="https://shop.irgendlink.de/produkt-kategorie/poster/">Reisekunst- und Lifeblog-Bildcollagen</a> gezeigt, von “Ums Meer 2012” über “Ans Kap 2015” bis “UmsLand Schweiz 2023” die Moorlander- und andere Kalender, passen auch in die Retro und natürlich Objekte, aus dem Rahmen Fallendes und Skurriles wie “<a href="https://irgendlink.de/2014/12/11/sternkarte-der-kau/">Die Sternkarte der Kau</a>”.</p><p>Die Konzeptkunstausstellung zeigt paradoxer Weise ausschließlich neue Arbeiten, die aus dem Humus des Bestands im Atelier Irgendlink wachsen und – neu arrangiert, in andere Lichter gerückt – das ausmachen was die Konzeptkunst unter Anderem ausmacht: Es wird nie langweilig und der Künstler überrascht sich auch gerne mal selbst.</p><p>Ausstellung voraussichtlich vom 1. März bis 5. April 2026 in der Galerie Beck, Homburg/Schwarzenacker.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Im vorigen Artikel hatte ich es ja schon durchschimmern lassen: Auch 2026 werde ich als Künstler arbeiten. Der Berufswechsel steht leider jeden verdammten Herbst zur Debatte; seit vielen Jahren schon kommen mir all die kleinen Zweifels in die Quere und ich grübele: Lohnt sich das überhaupt, wozu die Mühe? Interessiert doch niemanden usw.</p><p><a href="https://steady.page/de/irgendlink/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Und jedes Jahr heißt es, neben vernünftigen Abwägungen auch ein bisschen Härte zu zeigen, heißt es ankämpfen gegen den inneren Schweinehund, der sich ein gemütliches Festangestellt-Leben mit regelmäßigem Einkommen wünscht. Härte ist vielleicht das falsche Wort. Auf dem soliden Fundament, das mir im Laufe der Jahrzehnte als freischaffender Künstler gewachsen ist und das mir Kraft gibt, fußt trotz aller Sehnsucht, ein “normales Leben” zu führen ein erkleckliches Maß an Selbstsicherheit, die mich “durchhalten” lässt. Dies! Und die Erkenntnis, dass jede Minute, die ich an etwas Anderem arbeite als an meinen Kunst-, Blog- und Schreibprojekten nicht ersetzt werden kann. Sprich: Wenn nicht ich die Arbeit an meinen Kunst-Ideen erledige, tut sie keiner sonst und ich hätte wohl auch trotz sicheren Jobs und Einkommens nicht die Chance, mir diese Arbeit einzukaufen.</p><p>Somit bleibt erst einmal alles beim Alten. Wer mag, kann sich in meinem <a href="https://shop.irgendlink.de/">Shop</a> umschauen – aktuell wird dort der Moorlander-Kalender 2026 vermarktet und er ist sogar noch immer im Frühkäuferinnen-Sonderangebot.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/17cbafa9-9522-4df7-8e1e-cebe0c576e95/teaser_image/1763307111?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/17cbafa9-9522-4df7-8e1e-cebe0c576e95</link>
      <guid isPermaLink="false">17cbafa9-9522-4df7-8e1e-cebe0c576e95</guid>
      <pubDate>Sun, 16 Nov 2025 15:31:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mach nicht lang Kalender, mach Newsletter]]></title>
      <description><![CDATA[Von News und Gratis Downloads Liebe Freunde. Lange war es still und es lag im Ungewissen, ob ich meinen Künstlerberuf aufgebe. Die Entscheidung fällt – wie jedes Jahr –…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Von News und Gratis Downloads</h5><p>Liebe Freundinnen und Freunde. Lange war es still und es lag im Ungewissen, ob ich meinen Künstlerberuf aufgebe. Die Entscheidung fällt – wie jedes Jahr – im November. Dann wenn der Blues am Größten, der Unmut übermächtig zu sein scheint und die Jahreseinkommensmitteilung an die Künstlersozialkasse gemeldet wurde.</p><p>Wie jedes Jahr siegt der Mut. Kurzum: Ich bleibe auch 2026 hauptberuflich künstlerisch tätig.</p><p>Weshalb ich einen Newsletter aufsetzen möchte. Künftig wird es eine aktivere Öffentlichkeitsarbeit geben.</p><p>Nachdem ich die Sozialen Medien von der Stange – Twitter, Facebook und Instagram – hinter mir gelassen habe, bin ich zwar im Fediversum mit Videokanal, Pixelfed (Fotos) und Mastodon (Kurznachrichten) gut aufgestellt, aber viele Menschen von früher habe ich aus den Augen verloren.</p><p><strong>Daher lade ich Dich ein, an dieser Stelle meiner Newsletterliste auf Steady beizutreten. Es kostet nichts und Du erhälst neben allen möglichen Infos rund um die Kunst und das Schreiben auch Links zu Gratisdownloads.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/irgendlink/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ich werde über Filmprojekte, Ausstellungen und vor allem meine geplanten Livereise-Blogprojekte informieren.</p><p>Das Kunstjahr 2026 kann kommen. Ich habe viele UmsLand-Projekte skizziert und hoffe, das eine oder andere Bundesland live bloggend umrunden zu können. Ich freue mich, wenn Du auf meinem virtuellen Gepäckträger Platz nimmst.</p><p>Zu guter Letzt: Was wäre 2026 ohne Schlammkunst, ohne Moorlander? Den Kalender gibt es hier zum Gratisdownload als PDF, sowie im <a href="https://shop.irgendlink.de/">Irgendlink-Shop als Print</a></p><p><a href="https://irgendlink.de/wp-content/uploads/2025/10/web-moorlander2026.pdf">Moorlander 2026</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d9d474a8-4e09-4af1-a4c5-1debcf79e1a3/teaser_image/1762159767?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/d9d474a8-4e09-4af1-a4c5-1debcf79e1a3</link>
      <guid isPermaLink="false">d9d474a8-4e09-4af1-a4c5-1debcf79e1a3</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 08:53:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenns mal wieder länger dauert ...]]></title>
      <description><![CDATA[Sommer 1988. Freund I. und ich parken das Auto in Fredrikshafen im Norden Dänemarks, nehmen die Oslo-Fähre. Drei Wochen sollten doch genügen, um ans Nordkap zu…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Wenns mal wieder länger dauert – vom relativen Stillstand 2022 bis 2025</h1><p>Sommer 1988. Freund I. und ich parken das Auto in Fredrikshafen im Norden Dänemarks, nehmen die Oslo-Fähre. Drei Wochen sollten doch genügen, um ans Nordkap zu radeln. Gerade so schaffen wir es bis Narvik. Zurück geht es per Zug via Kiruna, Stockholm nach Oslo und mit der Fähre zurück zum Auto. Die Fahrräder kommen Wochen später per Bahn-Cargo.</p><p>Sommer 1995. Eine unbegrenzte Anzahl von Tagen sollte doch genügen, um von Mainz ans Nordkap zu radeln. Freund QQlka und ich lassen es uns in einem heißen schwedischen Sommer mit Tagesetappen bis 160 Kilometer gut gehen. Vielleicht zu gut. Ziemlich verwöhnt vom skandinavischen Hoch haben wir dem nagenden Nieselregen ab der Grenzstadt Pajala kaum etwas entgegen zu setzen, scheitern noch einige hundert Kilometer weit in Lappland und nehmen in Kautokeino den Bus nach Alta und dort das Flugzeug nach Oslo, die Fähre nach Kiel ...</p><p>Sommer 2015. Eine unbegrenzte Anzahl von Tagen genügt durchaus, um von Zweibrücken ans Nordkap zu radeln. Unter dem Label #AnsKap nehme ich eine stetig wachsende Zahl an Twitterfollowern auf dem Gepäckträger mit, blogge täglich durch ein nicht enden wollendes schwedisches Hochdruckgebiet. Sogar in der Granzstadt Pajala bleibt das Wetterglück erhalten. Auch jenseits von Kautokeino, ja ja, bis Olderfjord lacht die Sonne und &quot;It is hodd, it is wery wery hodd&quot;. Ende August stehe ich vor der kargen Kugel am nördlichsten Punkt des europäischen Festlands - obwohl mir auf dem Weg dahin von vielen Leuten abgeraten wurde, tu das nicht, ist langweilig, ist Tourikacke, Nepp, ein Felsen, sonst nichts. Was ebenso stimmt, wie es nicht stimmt. Der Nordkapvirus hat mich seitdem befallen. Das Erlebnis &quot;Der Weg dahin&quot;, vermute ich, ist es, was zählt, was Kraft hat, was mich antreibt. Es gibt viele Ziele, die ich gerne erreichen würde, aber das Nordkap ist das magischste. Denk ich AnsKap, denk ich an drei Tage zelten auf dem Parkplatz des Nordkapcenters, ans Rumlungern im Besucherzentrum, ans Beobachten des Organismus Nordkaphallen. An viele Begegnungen mit Menschen aus allen Ländern der Erde. Und ich denke an die Schussfahrt neun Prozent steil runter in den Tunnel zur Nordkapinsel, den es 1988 noch nicht gab und 1995 auch noch nicht. An die Veränderung der Welt im Laufe der Zeit. Und ich denke an das alte, verlassene Gebäude unweit der Stadt Honingsvag, an dem ein Schild hängt, Drehort für den Film &quot;Längsel etter nytid&quot; - wie ich durchs von Winden durchsauste Gebäude gehe und mich wundere und erst Jahre später, als ich mir die Bilder der Reise noch einmal anschaue, recherchiere ich zu dem Bauwerk und stehe vor einem großen Rätsel: Wurde der Film überhaupt gedreht? Worum geht es in dem Film? Kann ich den Regissuer kontaktieren (schwierig, ich kann kein norwegisch und der Mann ist im Netz ohnehin kaum auffindbar) - ich muss dahin, selbst vor Ort sein, um zu recherchieren ... okay, okay, da lüge ich mir etwas in die Tasche. Natürlich könnte ich auch vom heimischen Rechner aus recherchieren, aber hey: das Nordkapvirus. Und überhaupt, wozu per Fahrrad - weil sich das so gehört!</p><p>Im Mai 2022 hatte ich die neuerliche Reise zum Nordkap schon fest geplant. Per Zug und Fähre nach Finnland und ab dort 2500 Kilometer mit dem Fahrrad. Als Betreuer für meinen Freund Journalist F. konnte ich die fix gebuchte Verbindung nicht antreten. Just im Abreisetaumel war F. so schlimm erkrankt. Ich konnte ihn doch nicht alleine lassen an den Intensivmaschinen, vollständig gelähmt, keinen Fürsprecher außer mir.</p><p>Es folgten Wochen der Fürsprache, Journalist F. starb.</p><p>Und dann war es zu spät, um die Reise ans Kap anzutreten. Ich hätte psychisch ohnehin nicht die Kraft gehabt, so lange Einsamkeit zu erleben.</p><p>Der Sommer kam. Ich klinkte mich aus allem aus und radelte rings um die Schweiz. Ich sehe klarer. Ich ahne etwas von langen Strecken, vom mich durchdenken, durch komplexe Situationen und auch vom Überstehen belastender komplexer Situationen. Ich weiß, das Kap läuft mir nicht weg. Ich muss da nicht hin. Ich kann. Es gibt weitere Ideen: Ein Motorrad auftreiben und per Motorrad dahin? Die Möglichkeit kam mir in den Sinn, als ich Unternehmer R. jüngst begegnete und er mir seine XT 350 zum Kauf anbot. Zu teuer, zu nah die Trauer, aber hey, eine neue Perspektive.</p><p>Stand mitte August 2023 lese ich die Zeichen etwa so: verschieb das Projekt um ein Jahr. Geduld. &quot;Ruhig Brauner, ganz ruhig&quot;, tätschele ich meine innere Pferdeschnauze.</p><p>NACHTRAG – Stand Anfang November 2025. Das Nordkap lief immer noch nicht weg. Ich umradelte weiß Gott was alles? Berlin letztes Jahr, das Saarland mal wieder und legte Pläne vor für Hessen, Baden Württemberg, Sachsen und Brandenburg. “Irgendwohin” ging es diesen Sommer ohne Kunstabsicht, aber post-reisend entsteht nun doch ein Poster der “Unmotive”, die dem Reisekünstler, moi même, unterwegs ins Netz gingen.</p><p>An dieser Stelle noch ein paar Projektkarten der jüngsten Reisekunstprojekte und eine Liste derer, die ich hoffentlich 2026 abarbeiten kann:</p><ul><li><p><a href="https://umap.openstreetmap.fr/de/map/umsland-schweiz_984286">UmsLand Schweiz</a> 2023</p></li><li><p><a href="https://umap.openstreetmap.fr/de/map/irgendwohin-tour-2025_1304734">Irgendwohin-Tour</a> 2025</p></li></ul><p>In Planung</p><ul><li><p>Ums Land Hessen</p></li><li><p>UmsLand Baden-Württemberg</p></li><li><p>UmsLand Sachsen</p></li><li><p>UmsLand Brandenburg</p></li></ul><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/545ff330-b6f1-485c-83f1-10a78c92535a/teaser_image/1762159580?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/545ff330-b6f1-485c-83f1-10a78c92535a</link>
      <guid isPermaLink="false">545ff330-b6f1-485c-83f1-10a78c92535a</guid>
      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 08:47:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Notiz]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Film über die Radreise auf der Elsässer Weinstraße im Oktober 2023 ging vorhin online. Hier der Link: https://youtu.be/xT86FGojUSE Das Kunstjahr geht zu Ende. Es…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Notiz, Lebenszeichen, weiter gehts. Hoffentlich.</h1><p>Mein Film über die Radreise auf der Elsässer Weinstraße im Oktober 2023 ging vorhin online. Es liegt zwar eine Liste neben mir auf dem Schreibtisch, in der ich die “Mängel” des fast abendfüllenden Films gelistet habe. Ich bin trotzdem zufrieden mit dieser ersten größeren Arbeit.</p><p>Ich lass‘ ihn so :-). Freue mich auf weitere Filme.</p><a href="https://youtu.be/xT86FGojUSE">https://youtu.be/xT86FGojUSE</a><p>Das Kunstjahr geht zu Ende. Es gab Lichtblicke. Die viertägige Fahrrad-Tour durchs Elsass war einer davon.</p><p>Mega-Dankeschön an Pit und Mary, die ich in Colmar traf.</p><p>Auch allen anderen Subscriberinnen und Subscribern und den Newsletterabonnentys sage ich ganz herzlichen Dank fürs Supporten und einfach den Rücken stärken.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/74c57109-80b2-48ac-a2a8-c0dec61a0c7b/teaser_image/1701266969?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/74c57109-80b2-48ac-a2a8-c0dec61a0c7b</link>
      <guid isPermaLink="false">74c57109-80b2-48ac-a2a8-c0dec61a0c7b</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 14:09:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[All die Scheiterns, Gipfel einer Hügelkette]]></title>
      <description><![CDATA[Irgendwo in den Tiefen des Irgendlink-Blogs steht vielleicht alles schon geschrieben, was mir auf dem Herzen liegt, habe ich die Geschichte meiner Welt und meines Seins …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwo in den Tiefen des Irgendlink-Blogs steht vielleicht alles schon geschrieben, was mir auf dem Herzen liegt, habe ich die Geschichte meiner Welt und meines Seins in dieser Welt längst erzählt. Irgendwo in den Tiefen des Irgendlink-Blogs herrscht gewiss ein komplexes Chaos mit ein bisschen Ordnung, geprägt in eine umfangreiche Datenbank voller Bilder und Texte. Das Blog erzählt über all meine Jahre Leben in dieser Welt. Viele Beiträge sind unveröffentlicht, aber sie sind da. Sie glimmen wie ein Stück Brikett, das die Nacht im Künstlerbudenholzofen übersteht.</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/19d0cf5b-05ab-4d3c-a400-4efba1761bc5/uploads/images/rjmf7hptfe/img_4219.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Wir schauen eine Geröllhalde hinauf zu mächtigen Felsen. Junge Birken und saftiges Grün umwuchert eine sehr steile, beschädigte Schiene, die in die Berge führt und sich im Vordergrund nach rechts verzweigt."/><p><em>Verlassene Schiene, die zu einer ehemaligen Mine führt. Aufnahme 2012 im Jossefjord</em></p><hr aria-hidden="true"/><p>Sehr wahrscheinlich habe ich von den frühen Radtouren erzählt und auch von meinen Versuchen, &quot;rauszukommen&quot;, loszulegen, abzulegen und ins Nirgendwo zu radeln oder nach Gibraltar oder ans Nordkap oder rund um die Welt. Ich rede von Versuchen, weil tatsächlich einige Touren in ihren Anfängen scheiterten. Ich erinnere mich etwa an eine Tour mit dem Ziel Berlin, die beinahe in einer Endlosschleife rund um den Vogelsberg in Hessen geendet wäre (<a href="https://irgendlink.de/kunststrassentimeline/">die Geburtsstunde des Kunststraßenbaus</a>). Oder an jenen Aufbruch im November 1990, der mich nach Gibraltar bringen sollte aber schon am ersten Tag in Rinnthal im Pfälzer Wald endete.</p><p>Das Scheitern fährt auf jedem meiner Gepäckträger kreuz und quer durch die Zeit mit. Mit den Jahren habe ich ein Gespür fürs Scheitern entwickelt. Ich scheiterte so oft und auf allen Ebenen des Seins, dass ich nicht mehr mitzählen kann. Ich weiß, wie sich Scheitern anfühlt und dass es nicht schlimm ist und dass es ohnehin nur ein Scheitern gibt, ein finales, endgültiges Scheitern ganz am Ende des Wegs, das es verdient, Scheitern genannt zu werden. Alle anderen Scheiterns sind nur kleine Gipfel einer Hügelkette, über die man sich voranhangelt. Stets auf und ab, manchmal lästiges Sägezahnprofil wie in einem Gletscherendmoränengebiet. Keine Chance zu entrinnen außer einfach stur weiter zu machen.</p><p>Fürs kommende Projekt, per Fahrrad zum Nordkap, war das Risko, nicht anzukommen von Anfang an sehr hoch. Ich bin mir sicher, dass mein ursprünglicher Plan, von zu Hause loszuradeln noch in Deutschland gescheitert wäre. Es gibt zu viele Anziehungskräfte. Ich bin zu sehr in den Alltag anderer, geliebter Menschen verknüpft, ich bin zu sehr die treue Seele, die mal eben schnell ein eigenes Vorhaben aufgibt, um die Vorhaben anderer Menschen zu unterstützen und ach, es ist ja alles nicht so wichtig, was du selber tust, Hauptsache, wir kommen gemeinsam voran.</p><p>Die einzige Möglichkeit mit dem Fahrrad ans Nordkap zu radeln, scheint mir, schnell soviele Kilometer wie möglich zwischen mich und daheim zu bringen. Ich erinnerte mich eines Projekts, das Freundin @bahnhofsoma gemeinsam mit &quot;dem Finnen&quot; im letzten Jahr nach Finnland katapultierte: per Zug nach Travemünde und mit den Finnlines per Schiff nach Helsinki. Innerhalb von gut 50 Stunden per Bahn und Schiff wäre ich fast 2000 Kilometer von daheim entfernt. Und nur noch 2500 Kilometer vom Nordkap entfernt.</p><p>Das ist brachial. Ich weiß, dass mich insbesondere die Bahnfahrt sehr stressen wird. Ich sehe es aber als einzige Chance, mein Vorhaben durchzuführen.</p><p>Weshalb ich vergangenen Ostersonntag die Strecke gebucht habe. Am 24. Mai gehts um 10:09 Uhr los und wenn alles klappt, bin ich am 26. Mai in Helsinki.</p><p>Ich rechne mit 35 Radeltagen bis zum Nordkap. In denen ich genug Zeit habe, darüber nachzudenken, wie ich zurück komme.</p><p>Im Irgendlink-Blog gibt es neue Beiträge, doch zunächst der Werbeblock:</p><p>Auf Steady kannst Du mich <a href="https://steadyhq.com/de/irgendlink/about">hier per Abo unterstützen</a>. (Ihr seid schon zu acht plus ein Bankkontounterstützer - jederzeit verrate ich Dir meine Kontonummer).</p><p>Oder schau Dich um in meinem <a href="https://www.seedshirt.de/shop/irgendlink">T-Shirt-Shop</a>.</p><p>Oder im <a href="https://shop.irgendlink.de/">Irgendlink-Shop für Kunstwerke und Bücher</a>.</p><p>Aber eigentlich bin ich zufrieden, wenn Du einfach nur aus vollem Herzen dabei bist auf meinem virtuellen Gepäckträger. <strong>Empfehle #AnsKap gerne weiter. Das hilft mir sehr.</strong></p><p>Okay, das war es schon mit dem Werbeblock. Hier kommen die jüngsten Blogbeiträge aus der Schaltzentrale auf irgendlink.de</p><a href="https://irgendlink.de/2023/04/11/surfen-auf-einer-stets-brechenden-welle-aus-bimmelbahnen/">https://irgendlink.de/2023/04/11/surfen-auf-einer-stets-brechenden-welle-aus-bimmelbahnen/</a><a href="https://irgendlink.de/2023/04/09/das-kessler-syndrom-des-modernen-radreisens/">https://irgendlink.de/2023/04/09/das-kessler-syndrom-des-modernen-radreisens/</a><a href="https://irgendlink.de/2023/04/04/erleben-geht-vor-schreiben-wie-schere-vor-papier/">https://irgendlink.de/2023/04/04/erleben-geht-vor-schreiben-wie-schere-vor-papier/</a><a href="https://irgendlink.de/2023/04/02/von-schwarzen-rittern-weissen-schwaenen-und-schnurstracksen-fuenfzig-kilometern/">https://irgendlink.de/2023/04/02/von-schwarzen-rittern-weissen-schwaenen-und-schnurstracksen-fuenfzig-kilometern/</a><p>Huch, da war aber einer emsig! Nun, was solls, ich kopiere die Artikel mal hierher, muss schließlich Steady lernen.</p><a href="https://irgendlink.de/2023/04/01/kunstmaschine-2/">https://irgendlink.de/2023/04/01/kunstmaschine-2/</a><p>Es handelt sich im Prinzip um live gebloggte Texte während meiner Testtour Anfang April von der Pfalz in den Aargau und zurück. Die ersten beiden Artikel habe ich schon im vorigen <a href="https://steadyhq.com/de/irgendlink/posts/73cfc160-8985-44c9-bf4d-c35b030be544">Steady-Artikel</a> verlinkt.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/19d0cf5b-05ab-4d3c-a400-4efba1761bc5/teaser_image/1681806663?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/19d0cf5b-05ab-4d3c-a400-4efba1761bc5</link>
      <guid isPermaLink="false">19d0cf5b-05ab-4d3c-a400-4efba1761bc5</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Apr 2023 08:46:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Testfahrt]]></title>
      <description><![CDATA[Eine dreitägige Radtour durchs Elsass mit Übernachtungen dient als Materialtest #AnsKap ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Testfahrt im Elsass</h1>
<p>Alles muss getestet werden, bevor es im Livebetrieb der Reise genutzt wird. Fahrrad, Zelt, überhaupt die komplette &quot;geringtechnologische&quot; Ausrüstung. Aber auch die &quot;hochtechnologische&quot; Ausrüstung. Software. Wie funktioniert das Publizieren etwa hier im Steady-Backend?</p>
<p>Solala. Nicht &quot;nicht&quot; jedenfalls und besser als erwartet. Unterwegs wird wohl dennoch das gute alte inhabergeführte Blog zum Einsatz kommen.</p>
<p>Meine Testtour führte mich letzte Woch innert drei 100-Kilometer Etappen von der Pfalz in den Aargau.</p>
<p>Zwei Blogbeiträge schrieb ich unterwegs.</p>
<p></p>
<a href="https://irgendlink.de/2023/03/22/die-fluchtgeschwwindigkeit-des-radreisenden-mdrzl/">https://irgendlink.de/2023/03/22/die-fluchtgeschwwindigkeit-des-radreisenden-mdrzl/</a>
<p></p>
<a href="https://irgendlink.de/2023/03/25/von-dreischichtbetrieb-und-langen-geraden-radwegen-mdrzl-2023-2-und-3/">https://irgendlink.de/2023/03/25/von-dreischichtbetrieb-und-langen-geraden-radwegen-mdrzl-2023-2-und-3/</a>
<p>Fazit: Die gute alte WordPress App funktioniert bestens. Das Publizieren nach Steady (z. B. dieser Artikel) ist gewöhnungsbedürftig, hakt ein wenig.</p>
<p>Die weniger sensible (ich nannte sie eingangs dieses Artikels &quot;geringtechnologisch&quot;) Technik bedarf ein wenig Nacharbeit. Sei es nur ein neuer Hinterreifen fürs Radel und ein Tretlager. Das neue Zelt geht leider aus den Nähten. Bisher nur die Verpackung, aber das ist etwas beunruhigend, lässt Zweifel an der Beständigkeit des Zelts selbst aufkommen. Ansonsten: Körper fit, Psyche solala (siehe Blogbeiträge auf Irgendlink).</p>
<p>Zwei harte Reisevorbereitungsmonate stehen bevor.</p>
<p>Es könnte klappen.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/73cfc160-8985-44c9-bf4d-c35b030be544/teaser_image/1679915620?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/73cfc160-8985-44c9-bf4d-c35b030be544</link>
      <guid isPermaLink="false">73cfc160-8985-44c9-bf4d-c35b030be544</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Mar 2023 11:17:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Digitale Bildhauerei]]></title>
      <description><![CDATA[Im Studium der Betriebswirtschaftslehre lernt man gemeinhin: Alles ist Marketing! Marketing ist alles! Das stimmt nicht. Alles ist Bildhauerei!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[
<p>Die erste Testtour steht unmittelbar bevor. Nach ein paar regionalen Radeltrainings mit dem sogenannten Biobike und insgesamt  etwa 100 Biobike-Kilometern in den Beinen in diesem Jahr, gehts per Fahrrad von der Pfalz in den Aargau. Unter dem Hashtag <strong>#mdrzl</strong> hatte ich in den letzten Jahren im Blog und auf <a href="https://twitter.com/search?q=%23mdrzl&amp;src=typed_query&amp;f=live">Twitter</a> über die Kurzradreise geschrieben. Die Pendelstrecke unserer Fernbeziehung bewältige ich seit einigen Jahren mindestens ein Mal pro Jahr mit dem Fahrrad. Etwa 350 Kilometer, die ich normalerweise per Bahn fahre.</p>
<h3>Drei Tage warm radeln und das Reisesetup testen</h3>
<p>Die Strecke ist wunderschön. Führt durch die Nordvogesen zum Rhein-Marne-Kanal bis Straßburg. Dort entlang des Ill- bzw. Rhein-Rhone-Kanals bis fast nach Basel und zu guter Letzt ein Stück am Hochrhein entlang, bis man die letzten fünfzehn Kilometer über den Bözberg bewältigen muss. Als Freund von Fernradwegen nutze ich bevorzugt die ausgeschilderten Routen. Nur in den Nordvogesen experimentierte ich mit der Strecke, musste ich ein paar kleinere Departementsstraßen einbauen, variierte ich von Mal zu Mal. Ich meine, erstmals radelte ich die Strecke 2016.</p>
<p>Insgesamt sitzt man etwa 18 bis 20 Stunden im Sattel. Das sind drei oder vier normale Radreisetage. Im letzten Jahr wollte ich es wissen und habe es einmal innerhalb von zwei Tagen geschafft. Auch die Option, alles in einem Rutsch zu radeln ist nicht auszuschließen. Da würde man sich dann schon in Brevet-Dimensionen bewegen. Ich denke, ich belasse es bei der Vorstellung, dass ich es theoretisch schaffen könnte.</p>
<p>Heuer bin ich sehr früh dran. Ein bisschen ist es den Umständen geschuldet. Die Bahn wird immer unzuverlässiger, man sitzt mittlerweile trotz Fernverkehrs bald sechs Stunden im Zug; stets ungewiss, ob die Anschlüsse funktionieren. Da liegt die kleine Kunstbübchenrechnung doch auf der Hand, dass die Reise per Fahrrad nur drei Mal so lange dauert, viel entspannender ist und man durch die Bewegung und die frische Luft auch noch etwas für die Gesundheit tut, oder?</p>
<h3>Eine Kunstbübchenrechnung – mal wieder</h3>
<p>Spaß bei Seite. Natürlich ist das hanebüchen. Und natürlich muss man die Langsamkeit wollen, aber auch: Natürlich braucht es diese Begründungen (Gesundheit, Frischluft, Unabhängigkeit), um sich die Strapazen schön zu reden. Oder auch nicht. Es ist die Konfliktzone wie die Gesellschaft getaktet ist, in der ich mehr oder weniger bewusst agiere, mich &quot;daneben&quot; benehme, ausbreche. Ein Experiment am eigenen Leib wie es dem Einzelnen, also im Fall mir, möglich ist, sich diesem Takt zu entziehen. Es ist unüblich in unserer streng getakteten Welt, das Langsam dem Schnell vorzuziehen. Zeit zu opfern. Leerlauf oder gar Stillstand sind Schreckgespenste. Als <strong>Botschafter des langsamen Vorankommens</strong> möchte ich mich dem Thema widmen. Und weil ich die Langsamkeit liebe, bemühe ich mich, darüber auf vielen Seiten Livebloggens hin zum Kap nachzudenken.</p>
<h3>In der Kürze liegt der Beginn</h3>
<p>Doch zunächst erst einmal die Kurztour. Ich packe mein so genanntes &quot;Setup&quot; für die Kapreise. Das fast ein viertel Jahrhundert alte Reiserad, digitalen Technick-Schnickschnack, das neue billige Zelt, bei dem ich noch nicht sicher bin, ob es für die Expedition überhaupt taugt. Der Aufbau ist kniffelig. Der Abbau auch, aber hey, das Ding hat ringsum Schürzen, ist wintertauglich, dicht, schwer, die Reißverschlüsse schließen gut (jaja, reds dir nur schön, Kunstbübchen) - das über zehn Jahre alte Vaude Hogan jedenfalls kann ich nicht ruhigen Gewissens nehmen. Die Stangen sind morsch, der Reißverschluss könnte jederzeit den Geist aufgeben und dann stehste da im verstechmückten Skandinavien. Viel Spaß beim Schlaf in summender Gesellschaft.</p>
<p>Zurück zur Kurztour. Sie wird ein Material- und Setuptest. Ich will zudem die Reisesituation simulieren, sprich von unterwegs bloggen, Videomaterial sammeln, die Strecke aufzeichnen. Auch muss ich mal schauen, wie sich Steady auf dem Mobiltelefon macht (gibts da womöglich eine App?). Im Grunde handelt es sich um Recherchearbeit. Um digitale und touristische Bildhauerei am unbehauenen Marmorblock des neuen Kunstprojekts.</p>
<p>Vielleicht habe ich Glück und entdecke bei dieser Reise endlich einen schmerzfreien und autofreien Weg durch die berüchtigten &quot;<a href="https://irgendlink.de/2022/05/04/never-mind-the-fuenfhuepfberge-mdrzl/">Fünfhüpfberge</a>&quot; westlich von Haguenau.</p>
<p>Kurzum: Ich experimentiere einmal mehr am offenen Herzen der Literatur, bewege mich im Bermudadreieck aus onlineschreiben, unterwegssein und versuche die dafür nötige Technik zu rocken. Das ist tatsächlich ein bisschen wie Bildhauerei. Seis nur, am Header des Steady Profils zu arbeiten (nein, selbst mit Rentier ist er noch nicht so wie ich ihn gerne hätte, aber er kommt meiner Vorstellung schon nahe) oder ein paar neue Videos zu generieren (die gibts demnächst, versprochen).</p>
<h3>Die obligatorische Unterstützugshinweiserei</h3>
<p>Alle Blogbeiträge sind und bleiben für alle Menschen frei zugänglich. Mit einem  <strong>-&gt; </strong><a href="https://steadyhq.com/de/irgendlink/about"><strong>Abonnement</strong></a> hältst Du dem Künstler, moi même, finanziell den Rücken frei, förderst schmetterlingsflügelgleich die weltweite Bedingungslosigkeit und sorgst dafür, dass die Inhalte wie gewohnt frei im Netz ihre Kreise ziehen können. Das größte Unterstützungspaket garantiert Dir sogar <strong>ein echtes signiertes Kunstwerk am Ende des Jahres</strong> und da lasse ich mich nicht lumpen.</p>
<p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/debc68ee-8f5c-4a09-9720-334748f95f7f/teaser_image/1679340494?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/debc68ee-8f5c-4a09-9720-334748f95f7f</link>
      <guid isPermaLink="false">debc68ee-8f5c-4a09-9720-334748f95f7f</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 07:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vom Radfahren und Hirn urbar machen]]></title>
      <description><![CDATA[Eine gute Nachricht, Schreibtraining. Familiäre Diplomatie ... und ja, es könnte klappen, 2023 live bloggend ans Nordkap zu radeln. Komm mit.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[
<p>Die gute Nachricht zuerst. Die Raumforderung ist vom Tisch. Ich weiß  nicht, ob ich sie in einem öffentlichen Artikel (im Irgendlink-Blog) erwähnt hatte. Hier die  Begebenheit in Kürze: Nach einem Routine-Gesundheitscheck Ende letzten  Jahres stand für gut drei Monate ein Etwas von der Größe eines  Daumenglieds in einem Organ zur Debatte. Im Brief der Fachärztin hieß das &quot;Raumforderung&quot;. Die Ärztin empfahl ein MRT, um das Ultraschallbild präziser zu bestimmen. Für mich als Laien klang Raumforderung zunächst harmlos. Dennoch war ich neugierig, bemühte eine  Suchmaschine, las von Tumoren und anderen Gräßlichkeiten.</p>
<h3>Drei Monate in medizinischer Schwebe</h3>
<p>Sofort  zückte ich das Telefon, um einen MRT-Termin auszumachen. Und staunte.  &quot;Da sind wird dann im Feburar&quot;, sagte die Koordinatorin am Telefon.</p>
<p>Neben  der langen Wartezeit und der damit einhergehenden Ungewissheit nahm ich es mit Humor und stellte mir immer vor, jemand will mich als Künstler  konsultieren und bittet um einen Termin und ich kann mit einem  genugtuenden Bedauern antworten, &quot;Da sind wir dann [in einem Monat weit in der Zukunft, mindestens jedoch drei Monate später als dieses Telefonat]&quot;.</p>
<p>Keine schöne Zeit.  Ungewissheit ist immer schlimm. Sich sorgen ebenso. Die Tristesse der Jahreszeit tat ihr übriges und mein mit Euphorie letztes Jahr  propagiertes Projekt <strong>Irgendlink Reloaded</strong> litt sehr darunter.</p>
<p>Die  Segel. Der Wind. So unheimlich raus. Stillstand. Meine Künstlerphantasie tat ihr übriges und in mir wuchs ein malignes Irgendwas, genannt Raumforderung.</p>
<p>Bis das MRT vor vier Wochen endlich Klarheit schuf. Da ist nichts. Nur ein  angelebter Körper in einem dem Alter entsprechenden Zustand.</p>
<h3>Wohlan. Möge die Livereise beginnen.</h3>
<p>Die  Zeit seither verbrachte ich mit diversen Tätigkeiten in der  Künstlerbude. Ein bisschen umbauen, denn die Winde waren kalt, Isolierung tat Not. Rettete die Webseiten zweier Freunde, schrieb Artikel  für den <a href="https://suedwestpfalz.adfc.de/">hießigen Ableger des ADFC</a>.</p>
<h3>Schreibtraining im Flüstermodus</h3>
<p>Vor allem aber absolvierte ich  ein Schreibtraining. Man muss sich das vorstellen wie Radfahren zu trainieren, wie Ausdauer üben. Angefangen hatte es damit, dass ich eine Dokumentation über Jack London geschaut hatte. Der Literat hatte es sich zum Ziel gesetzt mindestens tausend Worte pro Tag zu schreiben. Das kann ich auch, sagte ich mir und begann im Stillen und ohne zu publizieren, regelmäßig zu schreiben. Ich achtete dabei streng auf den Wordcount. Tausend Worte waren anfangs ziemlich hart. An manchen Tagen schrieb ich nicht, an manchen wenig. Mittlerweile bin ich seit über drei Wochen im Training. Die tausend Worte schaffe ich schon viel leichter und es springt hie und da mal ein guter Satz heraus.</p>
<p>Das  Schwierige war, überhaupt erst einmal zu beginnen. Mich zu überwinden,  nicht darauf zu achten, wieviele Tippfehler ich mache, wie quer die Texte sind, ob das Thema interessant ist oder einen Spannungsbogen aufweisen kann. Es ist nicht Ziel des Schreibtrainings, interessante, schön lesbare Texte zu liefern, sondern überhaupt mal etwas zu  schreiben. Krass Tagebuchstil, unkorrigiert, nicht zumutbar. Aber auch, davon bin ich überzeugt: Es ist nicht nichts wert.</p>
<p><strong>Aller Anfang ist</strong></p>
<p>Wenn ich Radfahren trainiere (was nicht so wichtig ist wie das Schreiben zu  trainieren), fahre ich auch immer wieder die gleichen Strecken in meiner  Gegend. Es hat keine Bedeutung wie belanglos und uninteressant das ist was du machst, um eine Fähigkeit zu erreichen, sondern nur dass du es überhaupt beginnst.</p>
<h3>Familiäre Diplomatie</h3>
<p>Im Grunde hat meine  Arbeit am Projekt AnsKap 2023 mit dem Schreibtraining längst begonnen. Zudem leiste ich noch diplomatische Vorarbeit. Sich für  mehr als zwei drei Wochen aus dem Alltag rausnehmen will in unserer  Gesellschaft gut vorbereitet sein. Auch für uns Freischaffende. Es ist nicht leicht, die Familie und die Liebste behutsam darauf vorzubereiten,  dass sie ein paar Wochen ohne mich auskommen müssen. Auch die Reise  selbst erfordert Vorarbeiten. Etwa die Recherche nach einer radelbaren  Strecke, bis zum Nordkap. Dieses Mal möchte ich den Königsweg versuchen. Durch Norwegen.</p>
<h3>Links:</h3>
<p>Geplante Route:</p>
<p><a href="https://umap.openstreetmap.de/de/map/ans-kap-ii_22398#4/62.71/13.18">https://umap.openstreetmap.de/de/map/ans-kap-ii_22398#4/62.71/13.18</a></p>
<p>Das ist eine erste Annäherung. <strong>Radfahren ist Bildhauerei</strong>. Der Feinschliff  kommt vor Ort. In die Karte werde ich während der Reise die Tagesetappen  hochladen.</p>
<p>Ein Twitterfreund empfahl mir den Rallarvegen (<a href="https://www.visitnorway.de/aktivitaten/freie-natur/radfahren/radtouren/rallarvegen/">https://www.visitnorway.de/aktivitaten/freie-natur/radfahren/radtouren/rallarvegen/</a>),  eine gut achtzig Kilometer lange Radroute, zudem die beliebteste Radroute Norwegens. Leider liegt sie weit abseits meiner geplanten Strecke. Ich halte das trotzdem mal im Hinterkopf.</p>
<p>Man warnte zudem vor für Radfahrende gesperrten Tunneln, weshalb ich recherchierte und  folgende Tunnelliste für Norwegen fand. Wenn ich es recht sehe, gibt es  keinen nicht befahrbaren Tunnel auf meiner geplanten Strecke, bzw. nahe  Umfahrungen auf der jeweils alten Straßenroute, die durch den Tunnel gekürzt wird. <a href="https://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmaplrge.shtml">https://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmaplrge.shtml</a></p>
<p>Das wars fürs Erste. Ich plane, hier auf Steady alle ein bis zwei Wochen  dienstags oder mittwochs einen Artikel zu schreiben. <strong>Thema Radfahren und  Hirn urbar machen</strong>. Kommt mit, schließt euch mir an. Gemeinsam werden wir fit.</p>
<p>Mit dem Radeltraining habe ich übrigens noch nicht begonnen.</p>
<p>Auf der Steady-About-Seite dürft ihr mein Projekt gerne unterstützen.</p>
<p><a href="https://steadyhq.com/de/irgendlink/about">https://steadyhq.com/de/irgendlink/about</a></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaf77598-d2e5-4096-96b4-c4c6c1b6f773/teaser_image/1678977493?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/eaf77598-d2e5-4096-96b4-c4c6c1b6f773</link>
      <guid isPermaLink="false">eaf77598-d2e5-4096-96b4-c4c6c1b6f773</guid>
      <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 14:39:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Archiv-Fund im Irgendlink-Blog]]></title>
      <description><![CDATA[Hallo 2023. Allen alles Gute! Die (Blog)Arbeit hat begonnen. Ich schreibe voran und blicke zurück. Eine erste Alltagsperle aus dem vergangenen Blogjahr ...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo 2023. Allen alles Gute! Die (Blog)Arbeit hat begonnen. Ich schreibe voran und blicke zurück. Eine erste Alltagsperle aus dem letzten Blogjahr. Es geht um Bedingungslosigkeit, Pflege und den sehr utopischen Entwurf, nein, Entwurf ist zu viel gesagt, die fixe Idee, die nie wahr werden wird, eines Miteinanders ohne Zeit und Geld. Sogar das Projekt #AnsKap findet schon letzten März Erwähnung.</p>
<p>Es finden sich doch immer wieder gute Worte im Irgendlink-Blog. In Halbsätzen verstecken sich hie und da ein paar spitzfindige Nebensachen:  &quot;Kambrische Explosion der Saisonkennzeichen&quot;. Aber wie gesagt, eigentlich geht es um  Bedingungslosigkeit:</p>
<a href="https://irgendlink.de/2022/03/07/das-turmzimmer-gedanklich-fein-tapeziert-anskap/">https://irgendlink.de/2022/03/07/das-turmzimmer-gedanklich-fein-tapeziert-anskap/</a>
<p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0182c797-eba9-450e-9500-c2f56ac95e91/teaser_image/1672910135?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/0182c797-eba9-450e-9500-c2f56ac95e91</link>
      <guid isPermaLink="false">0182c797-eba9-450e-9500-c2f56ac95e91</guid>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:15:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hallo Welt!]]></title>
      <description><![CDATA[Von Fahrradketten, Blogsoftware und fernen Ländern. Ein Klassiker. Ich schreibe einfach los. "Hallo Welt!" ist fast immer mein erster Eintrag. [-> weiterlesen]]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[
<p>Von Fahrradketten, Blogsoftware und fernen Ländern.</p>
<p>Ein Klassiker. Ich schreibe einfach los. &quot;Hallo Welt!&quot; ist fast immer mein erster Eintrag. Egal ob im Blog, bei sozialen Medien, oder in Kurznachrichtendiensten.</p>
<p>Eben noch (wir schreiben Anfang Dezember 2022) dachte ich, gib den Künstlerberuf endlich dran. Bringt doch nichts. Am besten gleich nächstes Jahr. Die Steuererklärung gerade vom Tisch ist nicht gut Zukunft planen und überhaupt, Zukunft, ach! Kein Projekt in Planung, die Luft raus, der Winter vor der Tür, in der Luft treibt elendes Novembergrau.</p>
<p>Dann kam mir dieser mein Steadyhq Account zwischen die Finger. Ein Werkzeug.</p>
<p>Werkzeuge sind toll. Kettentrenner zum Beispiel eignen sich bestens, eine gerissene Fahrradkette unterwegs wieder in die Reihe zu kriegen. Mit einem Kettentrenner rettete ich 2015 einem jungen Franzosen die Radtour. Im neun Prozent steilen Nordkaptunnel hatte er zu sehr reingetreten und seine Kette zerfetzt. So fand ich ihn umherirrend im &quot;ladenschlussen&quot; Städtchen Honingsvag auf der Suche nach einem Fahrradgeschäft. Schnell war seine Rennradkette, zwar gekürzt, wieder fit.</p>
<p>Doch ich schweife ab. Auch Software ist Werkzeug. Auch Blogs. Auch Publikationsmöglichkeiten. Und dies hier scheint mir auch ein Werkzeug zu sein. Mal sehen, was sich damit anstellen lässt.</p>
<p>Ich tue erst einmal das was ich immer tat: bloggen.</p>
<p><em>Titelbild: Hurtigrutenanlegestelle in Honingsvag (2015). Foto geappt mit MirrorLab auf einem Shiftphone.</em></p>
<p></p>
<p><a href="https://steadyhq.com/de/irgendlink/about">Über Irgendlink Reloaded</a></p>
<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0480aede-5ceb-4b87-a9d6-7b29a9155fcb/teaser_image/1670014005?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/562293cf-15d3-4e81-b5d4-60f34f5f3a6d/posts/0480aede-5ceb-4b87-a9d6-7b29a9155fcb</link>
      <guid isPermaLink="false">0480aede-5ceb-4b87-a9d6-7b29a9155fcb</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 20:48:38 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>