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artechock 18.-24.12.2025

Wir schlittern direkt in Weihnachten hinein! Der absolute Winter- und Weihnachtsfilm des Jahres, noch dazu ein Märchenfilm für Erwachsene, ist HERZ AUS EIS mit der ätherischen Marion Cotillard, den die artechock-Redaktion auf allen Kanälen feiert: mit zwei Besprechungen, einem Podcast und einer Videokritik. Für alle, die auf die große illusionäre Kraft des Kinos vertrauen. (Während AVATAR auf finanzstrotzende Überwältigung setzt.) Außerdem gedenken wir dem queeren Pionier Rosa von Praunheim, der überraschend gestorben ist. R.I.P., lieber Rosa!

Nachruf:

Neue Kritiken:

  • Avatar: Fire and Ash (Si apre in una nuova finestra) (USA 2025)
    »Wir sind eine Familie, keine Demokratie«: James Cameron verschiebt den Fokus seiner Saga vom ethnologischen Staunen zu einem Generationenfilm über Trauer, Selbstermächtigung und familiäre Machtstrukturen. Ein visuell überwältigendes, zugleich erzählerisch vorhersehbares Märchen, das den Gen-Z-Diskurs unserer Gegenwart spiegelt – von Axel Timo Purr
    Quo vadis, Mr. Cameron? Ein drittes Mal nimmt uns James Cameron mit auf den Planeten Pandora. Während er visuell weiterhin Maßstäbe setzt, geht ihm inhaltlich die Luft aus – von Christian Schmuck

  • Herz aus Eis (Si apre in una nuova finestra) (FR/D 2025)
    Life of a Showgirl: Märchen, Fantasy, Feier der Traumfabrik. Lucile Hadžihalilović’ Film ist eine ebenso rätselhafte wie formal überwältigende Erfahrung – von Rüdiger Suchsland

  • Sorry, Baby (Si apre in una nuova finestra) (USA/F 2025)
    Hinter verschlossener Tür: Eva Victor legt mit Sorry, Baby (Si apre in una nuova finestra) ein beachtliches Regiedebüt hin. Was als Feelgood-Komödie beginnt, erfährt schnell eine düstere Wendung – Kritik von Janick Nolting

  • Yi Yi – A One and a Two (Yi yi) (Si apre in una nuova finestra) (Taiwan/J 2000)
    Das Leben von hinten: Edward Yang blickt auf das Leben nicht frontal, sondern von hinten – auf Wiederholungen, vererbte Verletzungen und das stille Weitergehen. Ein Film über das Überleben ohne Erlösung, der auch heute noch so aktuell ist wie vor 25 Jahren – von Axel Timo Purr

Neue Videokritik:

  • Herz aus Eis (Si apre in una nuova finestra)
    Die große Illusion: Lucile Hadžihalilovićs luzide Überführung von Hans Christian Andersens „Schneeköngin“ wurde dieses Jahr mit dem Silbernen Bären für eine künstlerische Leistung ausgezeichnet. Für Roderich Fabian – im Gegensatz zu Felicitas Hübner – ist der Film ein Geschenk, für das er sich auch bei dem Team von Grandfilm bedankt

Neuer Podcast:

Spendenaktion 2025:

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