
Seit einiger Zeit fragen sich Psychologen auf der ganzen Welt:
Wie manipulierbar ist das narzisstische Ego von Donald Trump?Antwort Netanjahu: Ja!
Wobei es ja immer nur um Menschenrechte geht, und Demokratie und Freiheit, und um, wie hieß das noch? Ach ja, Öl. Sieht man ja auch daran, dass bei uns jetzt die Spritpreise steigen wie bekloppt.
Und wer sich zurzeit fragt, wo soll man denn jetzt investieren? Gold? Silber? Kryptowährungen? Mein Tipp: 50 Liter Super.
Schön auch wie immer die Rolle einiger Fernsehsender.
Angefangen bei Außenreporten, die irgendwo in Istanbul auf irgendeinem Dach stehen, wo grade nix los ist, und dann berichteten diese Außenreporter aus Istanbul, was grade in Teheran los ist. Die können das.
Oder wenn dann irgendwelche Touristen aus Dubai ausgeflogen wurden, in Deutschland landen, und dann kriegen die ein Mikrophon in die Nase gebohrt, und werden vor laufenden Kameras gefragt: "Wie fühlen Sie sich jetzt?" Mal ehrlich, verglichen damit haben doch Aasgeier Anstand.
Und dann in Fernsehstudios und Expertenrunden, wo dann immer so Sachen gesagt wurden wie "Stand heute" oder "nach unseren Informationen" oder "so lange wir noch nichts genaues wissen, können wir auch noch nichts genaues sagen". Da möchte ich immer am liebsten jedes mal ausrufen: Dann haltet doch erst mal einfach alle nur Eure Fressen, Ihr Frettchen!
Während Trump den nächsten Klopper raushaut und sagte: “Wer gegen diesen Krieg ist, ist verrückt, krank oder dement."
Und er soll diesen Satz wohl sehr lange vor dem Spiegel eingeübt haben. Weil er sich erst daran erinnern musste, wer das Gesicht gegenüber ist.
Und ob der Krieg gegen den Iran vom Völkerrecht gedeckt ist, und alle Völkerrechtler sagen, dass ist er nicht, dann interessiert Donald Trump das alles nicht die Bohne: Oder wie er es formulierte: "Das Einzige, was mich einschränken kann, ist nicht das Völkerrecht, sondern meine eigene „Moral“ und mein eigener „Verstand“. Und wenn Trump etwas noch mehr im Überfluss besitzt als Moral, dann Verstand.
Und dann fragen die USA doch allen Ernstes in der Ukraine an, ob man nicht Hilfe bei der Abwehr von Drohnen bekommen könne.
Worauf die Ukraine der USA antwortet: Och, im Prinzip kein Problem. Ähm, wie war das noch mit unserer Frage bei Euch nach der Hilfe bei Patriot-Raketen?

Und nachdem die ersten Leichensäcke von toten US-Soldaten in der Heimat eintreffen, sagt Trump. "Im Krieg sterben nun mal Soldaten"
Worauf der Comedy-Autor Toby Morton eine Petition https://www.draftbarrontrump.com (Si apre in una nuova finestra) startet, in der es heißt:
"Amerika ist stark, weil seine Führungspersönlichkeiten stark sind. Präsident Trump beweist das jeden Tag. Natürlich ist sein Sohn Barron mehr als bereit, das Land zu verteidigen, das sein Vater so entschlossen führt. Dienst ist Ehre. Stärke ist ererbt. Dog Bless Barron."
Und nach einer Woche Krieg bemerkt Trump:
Regime Change klappt nicht. Einmarsch kommt nicht in Frage"
Und erklärt: "Ja gut, dann ist der Krieg so gut wie beendet."
Und dann hat er noch erklärt: "Und wir haben gewonnen. Denn ich habe den Revolutionsführer eliminiert. Niemand hat mehr Revolutionsführer eliminiert als ich. Ich bin der größte Revolutionsführereliminierer der Welt. Das muss reichen."
Worauf schwarzer Rauch über Teheran aufsteigt, und das Mullahregime zurückverkündet: “Habemus neuer Revolutionsführer”.
Während der Ölpreis in schwindelerregende Höhen steigt, und so mancher MAGA-Anhänger in den USA an den Zapfsäulen steht und sich fragt, ob Trump nicht eigentlich versprochen hatte, Kriege zu beenden und keinen mehr zu beginnen.
Und jetzt überlegt Trump, wie er nachweisen kann, dass auch daran Joe Biden schuld ist.
Letzter Knüller! Trump erklärt:
"Alle Länder, die Öl durch die Straße von Hormus brauchen, sollen kommen, und sich drum kümmern. Am besten die ganze NATO. Die USA wird auch sehr helfen."
Es gibt ja in der Kunst der Staatsführung die Mad-Man-Strategie. Die besagt, dass ein Regierungschef gezielt so tut, als würde er irrational, unberechenbar oder gar psychisch instabil handeln. Bei Trump ist nur das Problem, dass er nicht so tut.
Oder wie es Erich Kästner mal auf den Punkt brachte:
"Krieg ist ein Ort, an dem junge Menschen, die sich nicht kennen und sich nicht hassen, sich gegenseitig töten, durch die Entscheidung alter Menschen, die sich kennen und sich hassen, aber sich nicht gegenseitig töten.
Und deswegen meine Hochachtung für alle Verweigerer, Feiglinge, Fahnenflüchtige und Deserteure. Für mich sind das die wahren Helden eines jeden Krieges.

Bis nächsten Montag,
Euer HG.