Passa al contenuto principale

Party im Schlosshof: Das bringt das Summernight // “Karle” und das Heimatfest

Liebe CarlL-Community,

das Kinder- und Heimatfest bringt nicht nur Rummelplatz, Biergarten oder Hasengrube zum Beben - auch der Schlossplatz rockt drei Abende lang. Für viele ist das Summernight-Festival - heuer das 49. übrigens - sogar DER Höhepunkt der Festtage. Dieses Jahr geht dabei nicht nur musikalisch die Post ab, sondern auch sportlich. Aber lest selbst im “Thema des Tages”.

Außerdem stellen wir heute einen der vielen Menschen vor, deren Einsatz Garant für das Gelingen des Kinder- und Heimatfests - in diesem Fall der Festzüge - ist: Karl Held.

Und unter der Rubrik “Gut zu wissen” gibt’s kurze, aber wertvolle Hinweise auf die Heimatstunde und auf eine Mode-Aktionswoche der Sammelzentrale der Aktion Hoffnung.

Danke, dass ihr CarlL lest. Viel Spaß dabei und ein schönes verlängertes Wochenende wünscht euch
euer Reiner Schick

+++ Thema des Tages

Der Schlosshof rockt beim Summernight-Festival.

Fußball, Musik und Dauergrinsen beim 49. Summernight-Festival

(Ein Artikel von Reiner Schick)

Die Vorfreude ist groß bei Maria Hellwig und Jannik Link - und sicher auch bei vielen jungen und jung gebliebenen Musik- und Partyfans der ganzen Region: Das 49. Summernight-Festival auf dem Schlosshof steht von 25. bis 27. Juni an und bringt eine schöne Bandbreite verschiedener Stilrichtung, wie die Vorsitzende und ihr Stellvertreter vom veranstaltenden Jugendkulturverein berichten.

Los geht’s am Donnerstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) mit “Bruchbude” und “ELL” - der “Pre-Show” fürs anschließende Public Viewing zum letzten deutschen WM-Gruppenspiels gegen Ecuador. Der Name der erstgenannten Band steht hoffentlich nicht für den Zustand der Abwehr der DFB-Elf… Musikalisch versprechen Finn, Jonas, Luis und Yuto laut Bandbeschreibung Indie-Pop nicht nur zum Hören, sondern auch zum Fühlen. Im Gepäck hat das Quartett demnach “neue Songs,, unverbrauchte Energie und eine ordentliche Portion Chaos” - einen Hauch von Bruchbude halt. Ordentlich was auf die Ohren gibt’s beim Auftritt von ELL, die Rock(‘n’Roll) ganz ohne Macho-Rockstar-Allüren ankündigen. Und angeblich verlässt jedes Publikum die ELL-Konzerte “mit einem zementierten Grinsen, gut gelüfteten Ohren und diesem warm-wohligen Gefühl, wenn man mit viel Liebe ein Butterbrot gemacht bekam”. Na dann.

Damit das Publikum den Schlosshof aber erst gar nicht verlässt, greifen die Organisatoren besonders tief in die Kasse: Um 22 Uhr wird auf Großleinwand das letzte WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ecuador übertragen. “Es ist ein teurer Spaß”, räumt Maria Hellwig mit Blick auf die zu zahlende Lizenzgebühr an das Armenhaus namens FIFA ein: “Aber wir standen vor der Entscheidung: Wir machen das und halten die Leute im Hof, oder wir machen es nicht - und das Festival bekommt einen Bruch.” Immerhin: Die riesige LED-Leinwand gibt die Möglichkeit, zwischendurch Werbespots zu zeigen. “Vielleicht finden sich ja noch Sponsoren, die uns damit finanziell unterstützen”, hofft Hellwig. Außerdem hoffen die Veranstalter, dass das erwähnte “zementierte Grinsen” vom ELL-Konzert auch nach dem Fußballspiel noch besteht und die Leute nach dem Weiterkommen der DFB-Elf den Abend mit einem “wohlig-warmen Gefühl” auf dem Schlosshof ausklingen lassen - ohne Butterbrot zwar, aber mit Burger oder Pommes und dem einen oder anderen Getränk.

Curly Cary verspricht gitarrengetriebenen Hardrock.

Musik pur ist an den beiden anderen Abenden angesagt. Am Freitag, 26. Juni (Beginn 21 Uhr, Einlass 20 Uhr) bekommen die beiden Gewinner des österlichen Juze-Nachwuchsfestivals ihre verdiente gr0ße Bühne: “Final Line” steht für modernen Alternative Rock, “Curly Cary” eher für satten gitarrengetriebenen Hardrock. Die Mitglieder der beiden Bands aus dem Raum Biberach/Ochsenhausen sind miteinander befreundet und sorgten beim Juze-Nachwuchsfestival jeweils für gute Stimmung, wie Jannik Link berichtet. “Deshalb haben wir uns entschieden, jede Band eine halbe Stunde statt nur eine Band 45 Minuten auftreten zu lassen”, sagt Link. 15 Minuten mehr Talent-Show - da dürfte niemand etwa dagegen haben.

From Zero widmen ihre Musik durch und durch ihren Idolen von Linkin Park.

Jedoch dürfte bei vielen Besucherinnen und Besuchern die Ungeduld wachsen angesichts dessen, was noch kommt am Freitagabend. “Malastaire” aus dem Raum Riedlingen zum Beispiel, die Indie-Alternative-Rock “ohne Schnickschnack, aber mit Herz und Kante” ankündigen. Vor allem aber “From Zero”: Die Linkin-Park-Tribute-Band erfreut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde, heißt es in der Bandbeschreibung. Jannik Link und Maria Hellwig sind überzeugt, dass es auch in unserer Region viele Fans gibt und sich alle auf den Weg zum Laupheimer Summernight-Festival machen. Wie sehr sich “From Zero” bei ihrer Musik an ihren Rock-Idolen aus den USA orientieren, zeigt sich nicht nur an der Songlist, sondern auch im Aufgebot. “Linkin Park haben seit ungefähr zwei Jahren eine Frontfrau - From Zero haben das nun auch”, erzählt Link.

Für alle, die danach noch nicht genügen Party gemacht haben, übernimmt Laupheims Stamm-DJ “T-Rex” die Regler und verwandelt den Schlossplatz endgültig in eine Partyzone.

Um 2.30 Uhr ist aber spätestens Schluss und um 3 Uhr der Hof leer, kündigen die Organisatoren an - schließlich gilt es umgehend, Hof, Bühne und Verpflegungszelt aufzuräumen. “Denn um 8.30 Uhr kommt Michael Porter”, sagt Maria Hellwig. Der Drummer ist nicht nur bekannt für seine Schlagzeug-Schule und die Laupheimer Kulturplattform, sondern auch für die musikalische Organisation des Summernight-Frühschoppens. Der steigt am Samstag, 27. Juni, ab 11 Uhr (Einlass ab 10.30 Uhr). Und schon beim Gedanken daran bekommt CarlL ein wohlig-warmes Weißwurst-Gefühl und zementiertes Dauergrinsen - gehört das Event doch zu seinen persönlichen Topfavoriten am Heimatfest. Auch dieses Jahr wird Porters Bigband “Brassport” das Publikum mit Klassikern aus Jazz, Soul und Funk in Stimmung bringen. Die “richtig entspannte Atmosphäre” des Frühschoppens ist für Maria Hellwig auch “ein idealer Moment, um den versammelten Sponsoren und Unterstützern danke zu sagen”.

Yasin und seine Latenightband versprechen Gute-Laune-Musik.

Ehe das große Summernight-Finale am Samstagabend wartet. Zwei Bands und zwei DJs gehört die Bühne. Ein Heimspiel hat der Laupheimer Luciero, der seine Musik zwischen Indie-Pop und “Eno-Rap” ansiedelt und als “eine Mischung aus Tagebuch und Festplatten-Backup” bezeichnet. Dieses Jahr tritt er zum ersten Mal mit eigener Band beim Summernight-Festival auf. Keine Unbekannten auf der Summernight-Bühne sind derweil “Yasin und die Latenightband”, die vor drei Jahren als Gewinner des Juze-Nachwuchsfestivals auftraten und mit einem Mix aus Pop, Soul und Rap für “Gute-Laune-Musik” sorgen, wie Jannik Link den Stil der Band umschreibt, auf die sich Maria Hellwig ganz besonders freut. Danach lassen DJ Zab aus Ulm und DJ Michael Fröhlich den Abend und das Festival mit energetischem Clubsound ausklingen.

Gespannt sind Maria Hellwig und Jannik Link darauf, welche Besonderheit sich dieses Jahr das “Kreativteam” ausdenkt, das im vergangenen Jahr Teile des Schlosshofs mit Lichterketten und Wimpeln dekorierte. “Wir lassen uns überraschen, was diesmal kommt.”

In stimmungsvolles Licht wird der Schlosshof drei Abende lang getaucht. Da übernehmen auch die DJs gerne die Regie auf der Bühne.
Was man sonst noch über das Summernight-Festival wissen muss:

++ Für die Verpflegung sorgen der Jugendkulturverein im Getränkezelt sowie Foodtrucks eines Anbieters aus Marktoberdorf, der außer Standard-Speisen wie Burger und Pommes auch schwäbische Spezialitäten anbieten möchte. Bezahlt werden kann mit EC-Karte oder bar.

++ Der Kartenverkauf hat begonnen. Erstmals gibt es im Vorverkauf (hier klicken (Si apre in una nuova finestra)) ein 3-Tages-Ticket für 30 Euro sowie Eintagestickets zum Preis von 6 Euro für Donnerstag, 18 Euro für Freitag und 10 Euro für Samstag (jeweils plus Gebühren und ggf. Versand). Für den Einlass zum Frühschoppen am Samstag ist lediglich ein Heimatfest-Bändel (7 Euro) nötig, der auch vor Ort erworben werden kann.

++ Seit Dienstag gibt es mit der Speed-Tankstelle auch eine lokale Vorverkaufsstelle in Laupheim, wodurch man sich die VVK-Gebühren spart.

++ Wer sich nicht vorzeitig auf einen Summernight-Besuch festlegen will, kann auch an der Abendkasse Tickets kaufen - zu teils etwas höheren Preisen. Diese sind: Donnerstag 6 Euro, Freitag 20 Euro, Samstag 12 Euro.

++ Alle Infos zum Summernight-Festival gibt es auf dessen Website hier (Si apre in una nuova finestra).

+++ Das Portrait

Ein Pferdenarr in bestem Sinne: Karl Held. Foto: Reuter-Manz

Der Mann für Ross, Reiter und Fuhrleute

Seit 30 Jahren kümmert sich Karl Held um die Gespanne beim Heimatfest

(Ein Text von Beate Reuter-Manz)

Zum Heimatfest kommen sie aus allen Richtungen angefahren, die Fuhrleute mit ihren Pferde-Anhängern. Die Kutscher lieben Laupheim wegen der perfekten Organisation und der liebevollen Betreuung. Das ist vor allem das Verdienst von Karl Held. Seit 30 Jahren kümmert er sich um Ross und Reiter, Gespanne und Kutscher.

Karle und das Heimatfest –  für den auf einem Bauernhof in der Ulmer Straße mit Kühen, Pferden und allerlei Federvieh Aufgewachsenen ist das eine Lebensgeschichte: der Vater jahrzehntelang Kutscher, die Mama mit Ponys im Festzug.  Klein-Karl wusste immer als einer der ersten, wer wo welchen Wagen fürs Kinderfest baut. Denn der Bub zog regelmäßig von Hof zu Hof, wo früher hauptsächlich die Festwagen entstanden, und er war auch Stammgast in der alten Bauhof-Werkstatt.

Als 15-Jähriger saß  Held zum ersten Mal selber auf einem Festwagen-Kutschbock, manövrierte zwei Pferde sicher durch den Umzug. „Die haben sich bis dahin nicht gekannt. Heute ist das die Ausnahme“, sagt Held, der 1996 das Geschäft von Wilhelm Wiech und Hans Heiter übernahm und zuvor jahrelang selber als Fuhrmann an den Kinderfest-Umzügen beteiligt war.

„Frag ihn, welche Bereifung Wagen Nummer 57 hat. Er weiß es.“ Walter Locherer über Karl Held

Sein Ehrenamt begann Held mit 20 Fahrgestellen, er baute den Fuhrpark im Laufe der Jahre auf das Vierfache aus. Der Pferdenarr, bis zur Pandemie noch unterstützt von Heiter, kennt alle Fuhrleute persönlich und auch die Daten sämtlicher Wagen aus dem Eff-Eff. „Frag ihn, welche Bereifung Wagen Nummer 57 hat. Er weiß es“, sagt sein Freund Walter Locherer, der Vorsitzende der Heimatfestfreunde. Dieses Jahr lässt Held sage und schreibe 41 Zweispänner, einen Sechsspanner, einen Einspänner und einen eher seltenen Fünfspanner fahren. Lange vor den Umzügen hat er geklärt, wer an welchem Tag fährt und welches Gespann zu welchem Wagen passt. Und er schaut, dass sich die Fuhrleute und die Wagenbauer kennen. „Es ist schön, wenn alte Bekannte aufeinander treffen und es bei neuen Partnern gut harmoniert.“ Doch es sei schon jedes Jahr „ein bisschen eine Jongliererei“,  bis alles gut zusammenpasst.

Beim Fuhrmannsabend wurde Karl Held (Mitte) für 30 Jahre ehrenamtliche Arbeit gewürdigt. Links Ralf Aubele, Vorsitzender Heimatfest-Verein, rechts Walter Locherer, Vorsitzender Heimatfestfreunde. Foto: Reuter-Manz

In Laupheim kommt vorwiegend schweres Kaltblut zum Einsatz.  Mit dabei sind aber auch Warmblüter, Vollblutpferde, Kleintiere und Esel. Für die massigen Kaltblut-Rösser sind große Lasten kein Problem.  Daneben schätzt Held ihr ruhiges Wesen. „Kaltblüter lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Sie sind gelassen, sanftmütig und zuverlässig.“ Das sei wichtig bei so vielen Menschen am Straßenrand.

„Manchmal schlafen die Fuhrleute einfach auf einem Festwagen.“ Karl Held

Helds Arbeit beginnt wie gesagt lange vor dem Fest. Sehr wichtig: die Kontaktpflege. Zusammen mit Walter Locherer, ebenfalls begeisterter Fuhrmann, bildet er ein begehrtes Gespannfahrer-Duo auf sämtlichen Heimatfesten in der Gegend. Dort treffen die beiden viele Gleichgesinnte. Dennoch lässt Held es sich nicht nehmen, bei jedem für Laupheim gebuchten Fuhrmann auch daheim anzuklopfen. Und natürlich auch bei jeder Fuhrfrau. „Es werden immer mehr Frauen“, haben Held und Locherer festgestellt. Alle machen den Job aus Idealismus. Wegen des Geldes jedenfalls nicht. „Was wir denen bezahlen können, ist ein Nasenwasser. Das reicht zurzeit nicht mal für den Sprit.“ Viele seien in zweiter und dritter Generation dabei.

Wie Reinhold Ehrhard aus Gutenzell. Er fuhr als 16-Jähriger zusammen mit seinem Vater und jetzt mit seinem Sohn. „Laupheim ist familiär, perfekt organisiert und hat tolle Wagen!“ So einen üppigen Blumenschmuck gebe es sonst nirgendwo, sagt der 63-Jährige. Die Fuhrleute kommen aus einem Umkreis von etwa 70 Kilometern und reisen zum Teil schon am Freitag an. Sie übernachten bei Privatleuten oder in einer Heimatfesthalle. Dort wird ein Teil leer geräumt, mit Stroh ausgelegt und mit Futterstellen ausgestattet. „Manchmal schlafen die Fuhrleute einfach auf einem Festwagen,“ sagt Held lachend. Die Gemeinschaft unter den Fiakern ist eng. Man hilft sich, tauscht sich aus, hält zusammen. Am Heimatfest-Sonntag, wenn auf dem Festplatz alle das Feuerwerk erwarten, sitzen Held und seine Fuhrleute vor der Blechhalle im Floriansweg. „Dieser gemeinsame Abend ist für uns ein Highlight.“

Sicherheit hat oberste Priorität

Sicherheit und das Wohl von Pferden und Kutschern haben für Held oberste Priorität. Ein Tierarzt schaut sich vor Umzugsbeginn alle Pferde an  und ist auch während des Festzugs greifbar. Mit einem mobilen Wasserfass sorgen Helfer dafür, dass jedes Tier vor Umzugsstart noch einmal trinken kann. Die Gespanne  werden von geschultem Fußpersonal begleitet und die Laupheimer Festwagen haben neben der üblichen Handbremse zusätzlich noch eine Fußbremse.

Trotz aller sorgfältiger Planung bleibt für Held immer ein Rest Unsicherheit. Ein unruhiges Pferd, eine kurzfristige Absage. Es sind genau diese Momente, die Routine und Erfahrung verlangen – und einen Plan B. „Für den Notfall steht ein blumengeschmückter Oldtimer-Traktor bereit“, sagt Held.

“Aufregend, noch immer.” Karl Held über den Festzug

Und dann ist da dieser Moment, wenn sich der Zug in Bewegung setzt, die Hufe rhythmisch auf dem Asphalt klappern und die Zuschauer ihren Blick auf die schmucken Gespanne und Festwagen richten. „Aufregend, noch immer“, sagt Held. Auch in seinem 30. Jubiläumsjahr wird man ihn erst am späten Montag Nachmittag auf dem Festplatz antreffen, nachdem er seine Fuhrleute verabschiedet hat. Wenn dann alles gut gelaufen ist, genießt er unter den Kastanien erleichtert, dankbar „und auch ein bisschen stolz“ sein erstes Festmaß.

+++ Gut zu wissen

Ab 9. Juni gibt’s Tickets für die Heimatstunde

Die Heimatstunde findet am Samstag, 27. Juni, um 18 Uhr im Kulturhaus Schloss Großlaupheim statt. Unter dem Motto „1001 Nacht, Laupheim träumt!“ führt Isabel Rosteck durch den Abend. Tickets können ab Dienstag, 9. Juni, um 13 Uhr im Kulturhaus Schloss Großlaupheim an der Museumskasse (für 3 Euro) oder online hier (Si apre in una nuova finestra) (für 4,30 € je Ticket, inkl. Vorverkaufsgebühr) erworben werden. Mitwirkende sind OB Bergmann, die Stadtkapelle Laupheim, der Teilort Baustetten (1100-jähriges Bestehen), der SV Sulmetingen (100. Geburtstag), Hotel und Restaurant Laupheimer Hof, der Kinderchor der Musikschule Gregorianum Laupheim sowie die Kinderfestschätzla Annika Baur und Amelie Hensinger. Infos zum Programm gibt’s auch hier (Si apre in una nuova finestra).

Schicke Klamotten zum Heimatfest gibt's bei der Aktionswoche im "Anziehungspunkt", dem Second-Hand-Shop in der Sammelzentrale der Aktion Hoffnung in der Fockestraße 23. Foto: Sammelzentrale

Heimatfestmode im Anziehungspunkt

Der Anziehungspunkt der Sammelzentrale Aktion Hoffnung Laupheim hat sich für das Heimatfest in Laupheim etwas Besonderes einfallen lassen: Vom 8. bis 27. Juni gibt es zu den gewöhnlichen Ladenöffnungszeiten Aktionswochen mit schicken Secondhand-Klamotten sowie attraktiven Taschen in den Laupheim-Farben grün-weiß-rot. Ein großes Angebot an Dirndln und Lederhosen rundet die Aktionswochen in der Fockestraße 23 ab. (Text: Sammelzentrale der Aktion Hoffnung)

+++ Der Heimatfest-CARLLender

Was läuft wann?

Dienstag/Mittwoch, 24./25. Juni
jeweils 19 Uhr, Kulturhaus: Kulturabend, gestaltet von der Grundschule Obersulmetingen und der Grundschule Baustetten. BEIDE VERANSTALTUNGEN SIND AUSVERKAUFT!!!

Donnerstag, 25. Juni
16 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
17 Uhr: Fassanstich mit OB Ingo Bergmann
17 Uhr: Feuerwehrschenke in der Hasengrube
18 Uhr: Ausstellungseröffnung in der Galerie Schranne:
40 Jahre Landsknechtszug Ellerbach-Freyberg Laupheim
19 Uhr: Paradekonzert der Stadtkapelle Laupheim
mit Blasorchester und Spielmannszug vor der Schranne
19.30 Uhr: Summernight-Festival im Schlosshof, mit WM-Public-Viewing ab 22 Uhr

Freitag, 26. Juni
14 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
17 Uhr: Feuerwehrschenke in der Hasengrube
17.30 Uhr: Kirchliche Jahrgängerfeier in der Marienkirche
18:30 Uhr: Eröffnungszug zum Festplatz mit über 40 Gruppen, Brauereiwagen, historische Gruppen, die „runden” Jahrgänger, Laupheimer Vereine und Musikgruppen
21 Uhr: Summernight-Festival im Schlosshof (Einlass ab 20 Uhr)

Das Lagerleben mit Musik und weiteren Darbietungen beginnt am Samstag nach dem Sternmarsch. Foto: Schick

Samstag, 27. Juni
11 Uhr: Jazzfrühschoppen Schloss Großlaupheim (bis ca. 13 Uhr, Eintritt Festbändel, Einlass ab 10.30 Uhr)
13 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
13 Uhr: Kinder- und Familiennachmittag im Festzelt, Rottalmollefahrten
15 Uhr: Sternmarsch der Fanfarenzüge zum oberen Marktplatz mit Standkonzert, Einzug in die Hasengrube und Eröffnung des Lagerlebens
18 Uhr: Heimatstunde im Kulturhaus Schloss Großlaupheim
21 Uhr: Summernight-Festival im Schlosshof (Einlass ab 20 Uhr)

Sonntag, 28. Juni
6 Uhr: Wecken durch Musikkapellen und Spielmannszüge
9 Uhr: Festgottesdienst St. Peter und Paul Kirche
10:30 Uhr: Festgottesdienst Evangelische Kirche
11 Uhr: Vergnügungspark/Festzelt/Biergarten
13 Uhr: Der große Festzug. Motto: „Das Jahr tanzt bunt“, ca. 3000 Mitwirkende in 100 Gruppen, 25 Musikkapellen und Spielmannszüge, 45 Festwagen und 150 Pferde
14:30 Uhr: Lagerleben in der Hasengrube
22:15 Uhr: Brillant-Feuerwerk im Olympia-Stadion

Montag, 29. Juni
11 Uhr: Der große Festzug mit Kreativteil der Schulen
12 Uhr: Vergnügungspark, Bewirtung im Biergarten und im Festzelt
12:30 Uhr: Lagerleben in der Hasengrube

Viele weitere Infos zum Heimatfest gibt’s hier (Si apre in una nuova finestra) auf der offiziellen Seite des Heimatfestvereins.

Liebe CarlL-Community,

um den kostenlosen Newsletter und künftig auch die Website mit Informationen zu füllen, ist die Mitarbeit von Vereinen, Unternehmen und Veranstaltern gefragt: Schickt eure Texte, Fotos, Termine an reiner@carll.de (Si apre in una nuova finestra)

… und: macht Werbung für CarlL, leitet den Newsletter weiter und weist darauf hin, dass man sich jederzeit selbst als Empfänger registrieren kann. Und zwar hier:

Du möchtest die bisherigen Newsletter lesen? Dann hier klicken:

Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

Argomento Kinder- und Heimatfest