
Alison Kuhn gehört zu den spannendsten Stimmen einer neuen Generation des deutschen Films. 1995 in Saarbrücken geboren, studierte die deutsch-vietnamesische Filmemacherin an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, wo sie mit dem Dokumentarfilm The Case You – Ein Fall von vielen (Si apre in una nuova finestra) sowie den Kurzfilmen Fluffy Tales und Schwarmtiere früh auf sich aufmerksam machte und zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen erhielt. Es folgten Arbeiten fürs Fernsehen, darunter die achte Staffel der Serie Druck sowie die Miniserien Watch Me und Schattenseite (Si apre in una nuova finestra). Am 1. Januar 2026 kommt mit Holy Meat (Si apre in una nuova finestra) ihr erster Spielfilm ins Kino. Darin treffen drei denkbar unterschiedliche Figuren aufeinander: der Theaterregisseur Roberto, die Metzgerin Mia und der Pfarrer Oskar. Aus verschiedenen Gründen verschlägt es sie in die schwäbische Provinz, wo ein Passionsspiel die vom Aus bedrohte Pfarrgemeinde retten soll. Doch das Projekt nimmt schnell eine unerwartete Wendung und stellt Glauben, Kunst und Gemeinschaft auf die Probe. Zum Kinostart von Holy Meat hatten wir die Gelegenheit, mit Regisseurin Alison Kuhn über ihren Debütfilm, seine Themen und ihre Handschrift zu sprechen.