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Inspiratione. Innovazione. Italianità.

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Maria Mazzotta (Foto: Alessia Rollo)

Klangliche Vielfalt von Aosta bis Apulien: folker #1.26 ist unterwegs!

Liebe folker-Freundinnen und -Freunde,

wir freuen uns, Euch auch zu Beginn des bereits turbulenten Jahres 2026 wieder eine nach unserer Ansicht gelungene neue folker-Ausgabe präsentieren zu können. Angesichts des kleinen Teams und der begrenzten Mittel ist das wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Aber wie groß das Engagement der Redaktion ist, demonstrierte diesmal unser Endredakteur, der noch fast bis zum Beginn einer geplanten OP an den Druckfahnen gefeilt hat. Das Ergebnis begeistert uns alle und wir sind schon gespannt auf Euer Feedback zum aktuellen Spezial Italien. Für alle, die (noch) kein Abo haben, ihr könnt Heft #1.26 bestellen (Si apre in una nuova finestra) oder ein Print-Abo (Si apre in una nuova finestra) / Digital-Abo (Si apre in una nuova finestra) abschließen.

Titelthema: Neue Musiktrends aus Italien

Nach Abschluss der olympischen Winterspiele möchte Euch auch die Redaktion mit auf eine Reise durch das musikalische Dolce Vita Italiens nehmen. Das Land südlich der Alpen blickt auf eine reiche Musiktradition von der klassischen Folklore über die romantische Oper bis zum gesellschaftskritischen Lied zurück. Viele dieser Stilrichtungen haben ihren Ursprung im Süden wie etwa in den Regionen Kampanien, Sizilien oder in der pulsierenden Metropole Neapel. Doch musikalisch hat Italien viel mehr zu bieten. So entdeckte die folker-Redaktion das große Potential an Künstlern in den nördlichen Provinzen wie dem Piemont, die folkloristische Traditionen weiterentwickeln und neu interpretieren. Aber lest selbst. Hier sind einige Highlights der Ausgabe:

Maria Mazzotta – Die ehemalige Sängerin des süditalienischen Ensembles Canzoniere Grecanico Salentino blickt auf zehn Jahre Solokarriere zurück und ihre Leidenschaft für andere Kulturen.

Riccardo Tesi – Seit fünfzig Jahren prägt der toskanische Musiker die Geschichte des Organettos, des diatonischen Knopfakkordeons.

Trio Brigan Auf ihrem neuen Konzeptalbum beleuchten die Musiker aus Kampanien die dunklen Seiten des menschlichen Geistes.

Flo  – Die ausgebildete Opernsängerin und Theaterschauspielerin zelebriert die „Folkperformance“.

Arrivederci Schmachtfetzen – Alte und neue Cantautori und Cantautrici und die Geschichte des italienischen Liedes.

Duo Bottasso – Die beiden Brüder Simone und Nicolò verwandeln in ihrem neuesten Projekt Stummfilmmaterial in einen magischen Soundtrack.

Zudem gibt es Einblicke in die traditionelle Musik der alpinen und apenninischen Regionen Norditaliens und die Kunst der sizilianischen Maultrommel sowie viele Albumrezensionen mit italienischem Bezug.

Außerdem in dieser Ausgabe: Dossier KI und Musik / Die neue Serie „Fünf Jahrzehnte deutsches Folkrevival“ – Teil 1 / Machtmissbrauch in der Musikszene / The Klezmatics / Melane / Melvin Haack / Jørgen Lang / Lucy Kitchen

… und vieles mehr rund um Song, Folk, World, das bewegt.

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Vorfreude auf den neuen folker und einen musikalischen Lesegenuss

Bis bald

euer folker-Team

Verlagsmitteilung: Ein bewusster Schritt

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Verlegerin Andrea Iven (Foto: Fotostudio 157)

fortes Medien verlagert die Druckproduktion wieder nach Deutschland (Si apre in una nuova finestra)

Zum Jahreswechsel stellt fortes Medien, der Verlag des folker, die Produktion seiner gedruckten Medien auf eine deutsche Druckerei im Chiemgau um. Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines langen Abwägungsprozesses. Die Zusammenarbeit mit unserer bisherigen ungarischen Druckerei war über viele Jahre hinweg professionell, zuverlässig und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Ansprechpersonen vor Ort waren stets hilfsbereit und kooperativ. Dafür sind wir dankbar.

Gleichzeitig ließ sich ein persönliches Unbehagen nie vollständig ausblenden. Die politische Entwicklung in Ungarn ist ein Fakt, der sich nicht ignorieren oder relativieren lässt. Als Verlegerin trage ich Verantwortung für Inhalte, Produktionsbedingungen und für die Werte, die ein unabhängiger Verlag nach außen vertritt.

Mit der ersten Ausgabe 2026 kehren wir nun wieder nach Deutschland zurück. Deutsche Druckereien waren für uns nie ausgeschlossen, im Gegenteil: Wir haben diese Option immer wieder geprüft und auch genutzt. Am Ende waren die Preise jedoch in der Regel so hoch, dass sie unsere Liquidität massiv belastet haben und für einen kleinen, unabhängigen Fachverlag nicht dauerhaft darstellbar waren. Verantwortung bedeutet in diesem Zusammenhang auch, wirtschaftlich tragfähige Entscheidungen zu treffen, gegenüber unserem Team ebenso wie gegenüber unserer Leserschaft, der wir hochwertige Fachmedien zu erschwinglichen Preisen anbieten wollen.

Mit der neuen Druckerei im Chiemgau haben wir nun einen Partner gefunden, bei dem Qualität, Kostenstruktur und Haltung zusammenpassen. Besonders überzeugt hat uns, dass auch Weiterverarbeitung und Postversand vollständig vor Ort und inhouse erfolgen. Das reduziert Transportwege, spart Zeit und Kosten und vereinfacht die gesamte Abwicklung erheblich.

Wichtig war mir über all die Jahre Transparenz. Die ungarische Druckerei wurde stets offen in den Impressen unserer gedruckten Medien genannt. Dieser Produktionsweg wurde nicht verschwiegen. Umso mehr freue ich mich nun über diesen Schritt und über die neue Nähe in der Herstellung unserer Publikationen.

Ich verstehe diese Veränderung nicht als Abkehr, sondern als Weiterentwicklung. Als bewusste Entscheidung für kürzere Wege, bessere Planbarkeit, und eine Produktion, die geografisch, ökologisch und inhaltlich näher an unseren Leserinnen und Lesern liegt und an unserem Selbstverständnis als unabhängiger Verlag.

Ihre und Eure Andrea Iven
www.fortes-medien.de (Si apre in una nuova finestra)

www.folker.world (Si apre in una nuova finestra)

www.akkordeon.online (Si apre in una nuova finestra)

www.zwiefach.de (Si apre in una nuova finestra)


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