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Von der Zukunftsangst

Schriftzug "Future Fear", gold, auf rotem Grund. (Si apre in una nuova finestra)

30/04/2026

Liebe Leute,

diese Woche war von viel Buchschreiben, Buchübersetzung, und Mutual Aid H.E.A.T. Organisieren geprägt, und ich habe es nicht geschafft, einen eigenen Blogtext zu schreiben. Daher, und weil ich wirklich gern Euer Feedback zu dem hätte, was ich geschafft habe, zu schreiben, folgt hier gleich ein Auszug aus dem 1. substantiellen Kapitel meines zweiten Buches: “Von der Zukunftsangst”, in dem es vor allem um politische Kommunikation geht. Wie funktioniert politische Kommunikation, was ist die Rolle von “Fakten”, was ist die “Affekten” (kollektiven Gefühlslagen), und ganz im Zentrum: was ist die Rolle von Angst in politischen Projekten und Diskursen?

Meine Frage an Euch: wie findet Ihr das, vom Ton, und vom Argument her? Es ist ein bisschen weniger... nah an meiner eigenen Person, als das letzte Buch, und ich versuche, ein bisschen akademischer zu klingen, wie Euch vielleicht auffallen wird. Auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn Ihr Kommentare dalasst. Und je kritischer die sind, desto nützlicher, zumindest, wenn Ihr die Kritik nicht allzu vernichtend formuliert ;)

Also, without much further ado: auf geht's in die Zukunftsangst.



Von der Zukunftsangst.

Überall, wo man hinschaut, geht die Angst um. Angst vor Krieg und Klimakatastrophe, Angst vor Echsenmenschen und Migrant*innen, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Mieterhöhung und übermächtigen Milliardären (sic!). Die Reichen bauen Bunker, die Europäische Union legt sich Asylverfahren zu, bei denen niemand in Europa die Asylsuchenden auch wirklich sehen muss, Rüstungsausgaben steigen weltweit auf neue Rekordhöhen, die Politik ist getrieben von der Angst vor dem kommenden fossilistischen Aufstand, der auf den Irankrieg und die globale Energiekrise so sicher folgen muss, wie das Wurstpornofoto auf dem Insta-Account von Markus Söder.

Aber kann das wirklich stimmen: dass Angst etwas ist, das “wir alle”, oder zumindest sehr viele von uns “gemeinsam haben”? Die Aussage erscheint erstmal nicht wirklich stimmig, gar kontraintuitiv, wenn wir uns die politischen Diskurse unserer Zeit anschauen. Darin finden wir, mit Ausnahme des politischen Diskurses der AfD und anderer rechtsradikaler Kräfte (dazu gleich mehr), nur sehr wenige Geschichten über Angst, noch im Bundestagswahlkampf 2025 plakatierten die Grünen mit dem Slogan “Zuversicht!”, und in den Geschichten, die die derzeitige Bundesregierung erzählt, gibt es zwar einige Hinweise auf komplizierte Krisen, auf große Gefahren und schwierige Herausforderungen, aber (während ich dies schreibe wird in der Koalition ein riesiges “Reformpaket” verhandelt) nichts daran müsse einem Angst machen, das wäre alles lösbar, wenn nur die richtigen Reformen, Steuersenkungen, Geschenke an die Kapitalseite, etc. Klar, es ist Krise, aber Krise ist eigentlich seit der Weltwirtschaftskrise 2007ff., dann wieder Eurokrise, dann “Migrationskrise”, dann Coronakrise, dann Energiekrise I (2022) und Energiekrise II... Krise ist also ohnehin ständig, und bisher sind wir am Ende ja immer irgendwie durch die Krisen hindurchgekommen. Wieso dann also Angst haben, oder zumindest, wieso sie sich eingestehen?



Die Angst der Mitte vor der Spaltung

Die Suche nach “Angst” im politischen Diskurs muss daher notwendigerweise indirekt verlaufen, denn Angst vor dem Kollaps wird kaum artikuliert, sie wird verdrängt, sie wird hinter anderen Themen und Ängsten und Schuldzuweisungen versteckt. Sie ist ein wenig wie eine Sonnenfinsternis, ein Ereignis, das so viele Extreme Effekte produziert, dass es direkt anzuschauen zu gefährlich, zu verwirrend, zu destabilisierend wäre. Oder auch wie dunkle Materie im All, die wir nicht direkt sehen können, weil sie nicht mit Licht (in unserem Bild: rationaler Reflexion) interagiert, die aber allerlei gravitationelle Effekte in der realen Welt hat, aus denen wir Rückschlüsse auf ihre Existenz ziehen können.

Ein Beispiel dafür ist die Diskussion über eine eventuelle “Spaltung” oder “Polarisierung” der deutschen Gesellschaft”, wie diese zu verhindern, oder, so es sie denn wirklich gäbe, wieder zurückrollen ließe. Wenn also der bekannte Soziologe Steffen Mau (Si apre in una nuova finestra), Autor von Triggerpunkte der Zeit sagt, “die Spaltung (sei) ein Angstszenario”, dann erklärt er dem deutschen Großbürgertum in dessen hofberichterstattender Pravda, dass die tiefe Angst davor, die Gesellschaft möge auseinanderfliegen, gar nicht begründet sei, dass “die meisten Leute” sich immer noch “in der breiten Mitte grupieren”. Was scheinbar eine Erzählung über soziologische Fakten ist, ist eigentlich, auf der deutlich wirkmächtigeren emotionalen Kommunikationsebene, eine Art väterliches “nein, liebes Kind, Du musst Dir keine Sorgen machen, die Dinge sind immer noch so, wie Du sie kennst, wie Du sie gerne haben willst.” Das ist mindestens genau so sehr Therapie wie Soziologie, denn da wir Angst fühlen, suchen wir Diskurse, wählen unter den verschiedenen politischen Diskursprodukten, die uns in der hochmediatisierten Welt, in der wir leben, angeboten werden, genau diejenigen, die uns am wenigsten schlecht fühlen machen.

Wenn “die Mitte” über Polarisierung oder Spaltung diskutiert, drückt sie damit ihre tiefe, grundlegende Angst davor aus, dass sie nicht mehr die Kontrolle über die Gesellschaft hat, dass wir auf eine Zukunft mit wahrscheinlich sehr viel weniger, zumindest sehr viel umkämpfteren Privilegien zusteuern. Die Erzählung der Mitte, man müsse gegen die “gesellschaftliche Spaltung” vorgehen, ist vor allem die Angst davor, dass es nicht mehr ausreichend “gemeinsames” gibt, was diese Gesellschaft zusammen-, und die Mitte in ihrer recht komfortablen Machtposition belässt. Und da sich “Spaltung” aus der Perspektive der bürgerlichen Gesellschaft am besten mit “Vernunft” und “Kommunikation” bekämpfen lässt, die dann dem ewigen “Kulturkampf” von rechts, und der “Identitätspolitik” von links entgegengestellt wird, die also die Mitte von “den Extremen” unterscheidet, landen wir am Ende bei einem Diskurs, der auch nur sagt: egal, was das Problem ist, wir müssen nur mehr von dem machen, was wir ohnehin schon für richtig hielten, dann kriegen wir das schon gelöst. Ja, wir haben Angst davor, dass die Welt sich verändert, aber wenn wir einfach nichts ändern, sondern nur mehr so sind, wie jetzt auch schon, dann müssen wir keine Angst mehr haben.

Mein Lieblings- und Abschreckungsbeispiel für einen solchen Diskurs kommt vom intellektuellen Doyen des schwarz-grünen Flügels der taz, Peter Unfried: der behautete (Si apre in una nuova finestra)vor nicht allzu langer Zeit, dass es “ohne funktionierende Demokratie, Marktwirtschaft und starke Mitte... keine Klimapolitik” gäbe, die Erderhitzung würde “weder rechts außen, noch links außen” ins Konzept passen, um daraus zu schlussfolgern, dass es nun endlich mal ein paar vernünftiger (sprich: zentristischer) Erwachsener bräuchte, um sich hinzusetzen, und einen rationalen Kompromiss zu finden: “'der Kompromiss ist das neue progressiv'”. Das ist durchaus clever: da wird die potenzielle Spaltung der Gesellschaft zwar als Problem benannt – die Angst davor ist ja real, und kann von politischen Diskursproduzent*innen nicht einfach ignoriert werden – aber dann sofort wieder in die väterliche Versicherung zurückgerollt, derentsprechend jetzt die Erwachsenen sich wieder zusammen hinsetzen, und die Dinge so lösen würden, wie sie da oben immer schon gelöst wurden: durch den ideologiefreien, vernünftigen, allseits habermasianischen Diskurs gesellschaftlicher Eliten. Auch hier zeigt sich der Modus der Bearbeitung von Angst im demokratischen politischen Diskurs unserer Zeit: die Probleme werden kurz anerkannt, es wird kurz in Richtung Akzeptanz geblinkt, nur um dann zu einer Erzählung zurückzukehren, in der sich die Dinge nicht fundamental ändern müssen, sich nicht fundamental ändern werden, in der am Ende, wie üblich in Märchen, alles wieder gut wird.

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Ich finanziere meine politische Arbeit vor allem über diesen Blog, und wäre dankbar für Deine Unterstützung

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Der affektive Überschuss

Das Problem mit diesen vernünftig-väterlichen Politdiskursen, in denen jedes Problem durch ein bisschen mehr davon gelöst werden kann, was wir ohnehin schon immer für richtig hielten – Linke glauben zum Beispiel, dass ein bisschen Umverteilung das Klimaproblem lösen würde, Realogrüne glauben, dass ein bisschen mehr E-Autos bauen, kaufen und fahren das Klimaproblem lösen würde, also genau das, was ohnehin schon seit Jahrzehnten gefordet wird – ist, dass sie im Grunde gegen den emotionalen Impetus derjenigen gehen, die sie überzeugen sollen. Ja, wir suchen Diskurse, die uns die Angst nehmen, aber wenn diese fast schon zwanghaft von der Lösbarkeit der Probleme ausgehen, vermitteln sie den Zuhörenden leicht den Eindruck, dass es hier gar nicht um ihre Gefühle ginge, gar nicht um sie ginge, sondern darum, ihnen zu kommunizieren, dass ihre Gefühle unnötig, übertrieben oder gar selbst Teil des Problems seien. Das führt dann dazu, dass sich von diesen Erzählungen abgewendet wird, weil Menschen, die starke Emotionen fühlen, in der Kommunikation meistens nicht wollen, dass ihre Gefühle (Angst) in ihr Gegenteil verkehrt werden sollen (Entwarnung) – sie wollen, dass ihre Gefühle gespiegelt und validiert werden, sie suchen erstmal gar keine Lösung. Wenn eine gute Freundin mir ständig von ihren boy troubles berichtete, wollte sie von mir nicht hören, wie sie diese überwinden könnte, sie wollte einfach gehört und gesehen, und nicht unter Lösungsdruck gesetzt werden.

Die der Politik zugrundeliegenden kollektiven Gefühlszustände – oder auch Affekte - produzieren gegenüber den sie artikulierenden politischen Diskursen in diesem Sinne einen “affektiven Überschuss”, sie können von ihnen nicht vollständig eingefangen werden, vor allem nicht von politischen Diskursen, deren erklärtes Ziel es ist, den Menschen genau das Gefühl zu nehmen, das gerade ihre Wahrnehmung bestimmt. Wenn die Alltagswahrnehmung vieler Menschen zunehend von Angst bestimmt ist – I mean, warum betreiben denn immer mehr Menschen, sogar Vollzeitpolitprofis die ich kenne, immer mehr news avoidance? Weil die Welt immer mehr Angst und schlechte Laune macht – die politischen Erzählungen unserer Zeit dieses Gefühl aber nur oberflächlich anerkennen, spiegeln und validieren, dann bleibt da immer das Gefühl, dass das nicht-gespiegelte Gefühl auf irgendeine Art schamvoll ist: dass “Angst” zu haben ein Zeichen des eigenen “Defätismus” ist, dass “Angst” ja eine Emotion sei, die vor allem “von rechts” ausgenutzt werden, und die wir deswegen verdammt nochmal auch nicht dauern fühlen sollten, dass Angst in einem gewissen Sinne ein infantiles Abwenden von der Welt ist, während sich der aufgeklärte Mensch (am besten der Einfachheit halber Mann) ohne Angst und mit ganz viel Rationalität den mit Sicherheit lösbaren Problemen unserer Zeit stellt.

Und wie jede*r gute Sexarbeiter*in weiß: die einfachste Art und Weise, Menschen zu manipulieren, mit ihnen eine Beziehung aufzubauen, innerhalb sich die Person akzeptiert und wohl fühlt, wohler, als in anderen Zusammenhängen, ist, die realen aber versteckten Gefühle und Wünsche anzuerkennen und zu validieren. Wer ein starkes Gefühl ständig verdrängen muss, und dann einen Ort findet, an dieses Gefühl “abgeholt” wird, wird immer wieder gerne an diesen Ort zurückkehren. Dann ist auch erstmal egal, ob für das Problem, dass das Gefühl auslöst, eine auch nur ansatzweise realistische Lösung vorgeschlagen wird, denn wie schon gesagt, es geht Menschen mit ihren Gefühlen erst einmal nicht um deren Auflösung, sondern deren Anerkennung. Und da der globale ökologische Kollaps nun einmal starke negative Gefühle auslöst, lassen politische Diskurse, die weder den Kollaps noch dessen Unlösbarkeit noch die Angst, die daraus folgt, wirklich anerkennen können, einen leicht manipulierbaren affektiven Überschuss zurück, der nun von politischen Entrepreneur*innen artikuliert, in eine gewünschte politische Richtung gelenkt werden kann...



Donald Trump, oder: wie funktioniert politische Kommunikation?

...von politischen Entrepreneur*innen, wie zum Beispiel... Donald Trump.

Donald Trump ist ohne Frage das größte politische Kommunikationsgenie der Postmoderne. Seriously, die Tatsache, dass dieser widerliche orangefarbene Babymann zwei Mal ins mächtigste politische Amt der Welt gewählt wurde – das zweite Mal als vorbestrafter Putschist mit erheblichen Gesundheitsproblemen, und der Ankündigung, gleich zu Beginn seiner Regierungszeit (aber “only for a day”) als Diktator regieren zu wollen, und trotzdem mit einer respektablen Mehrheit – ist auf der Ebene dessen, was es für unser Verständnis effektiver (und affektiver) politischer Kommunikation bedeutet, noch lange nicht hinreichend reflektiert worden.

Natürlich ließe sich einfach sagen, dass Politiker*innen immer lügen, Leute diesen Lügen auf den Leim gehen und Trumps Lügen die reaktionären Ansichten seiner Unterstützer*innen bedienen. Das mag auf einen Teil seiner Basis zutreffen, gilt aber sicher nicht für alle Trump-Wähler*innen. Und es ignoriert eine schon 2016, bei seinem ersten presidential run beschriebene Tatsache: “Viele seiner Unterstützer glauben die wilden Behauptungen von Trump nicht – aber es ist ihnen egal”, wie die Washington Post schrieb. Sie unterstützen ihn nicht wegen, sondern trotz seiner Positionen. Ihnen geht es nicht um 'Inhalte', was wiederum erklärt, warum es Trump niemals schadet, wenn er einer Lüge “überführt wird” (wobei ehrlich gesagt schon die Kategorie “Lüge” irgendwie anachronistisch wirkt, wenn man Trump diskutiert und verstehen will).

Es geht um viel mehr als einen lügenden Politiker. Trumps politischer Diskurs ist ein ideales Beispiel dessen, was in Deutschland postfaktische Politik genannt wird. Der englische Begriff post-truth politics, also Postwahrheitspolitik, geht aber darüber hinaus – denn Wahrheiten sind mehr als Tatsachen. Während der deutsche Begriff den Eindruck vermittelt, dass hier lediglich bestimmte Fakten infrage gestellt werden, der bürgerlich-aufklärerische Kontext, in dem diese existieren, aber weiter besteht, so verweist der englische Begriff darauf, dass der ganze konzeptionelle Rahmen, in dem Fakten erst Sinn machen, ins Wanken gerät. Trumps politische Statements artikulieren keine klassischen Wahrheitsansprüche mehr. Deshalb können sie auch nicht mit den traditionellen Waffen der Ideologiekritik bekämpft werden. Für eine Konstellation, in der Trump inhaltlich sagen kann, was er will, um im nächsten Atemzug das Gegenteil zu behaupten – und in der ihm dies nicht schadet –, hat der Comedian Stephen Colbert in seiner Satiresendung “The Late Show” den Begriff “Trumpiness” (Si apre in una nuova finestra) geprägt.

Die Unterstützer*innen Trumps folgen keinem Kandidaten, der sein politisches Programm rational begründet, der an ihre ökonomischen Interessen appelliert. Sie folgen einem, der fühlt, was sie fühlen, die Wut und die Enttäuschung, aber vor allem und vielmehr: das Begehren nach Anerkennung, danach, wieder dazuzugehören, etwas zu sein – über Handlungsmacht zu verfügen. “Make America(ns feel) great again.” Für Colbert ist Donald Trump deshalb der Politiker der Zeit: “ein emotionales Megafon für Wähler voller Wut”. Sein Agieren stellt affektive Resonanzen her. Seine Unterstützer*innen bejubeln nicht den Inhalt seiner Sätze, sondern die Tatsache, dass dort jemand steht, der ihnen ein Gefühl von Stärke und Relevanz gibt, das sie seit Jahrzehnten nicht mehr gespürt haben.

Das bedeutet, dass politische Kommunikation, im Gegensatz zu dem, was der hegemonial-bundesrepublikanische Habermasianismus vorschlägt, nicht über inhaltliche Übereinstimmung funktioniert, oder gar als popper'scher Prozess der ständigen Falsifizierung von Hypothesen. Sie funktioniert stattdessen über den Aufbau emotionaler Resonanzen, sympathischer Schwingungen zwischen Subjekten. Natürlich ist diese Analyse nicht besonders neu, schon Spinoza argumentierte im Tractatus politicus, dass Menschen “mehr von Leidenschaft als Vernunft geleitet sind”, und die mit Abstand effektivste Kommunikationsform der Gegenwart, kapitalistische Werbung, hat sie schon lange internalisiert, aber wir scheinen diese grundlegende Tatsache politischer Kommunikation weitestgehend immer noch nicht verstanden, noch nicht in unsere Strategien integriert zu haben. Denn der einzige politische Akteur mit Massenreichweite, der ernst zu nehmen scheint, wie viel Angst Menschen auch hierzulande vor einer immer dunkleren Zukunft haben, ist leider: die AfD.

Mit gespannt auf Euer Feedback wartenden Grüßen,

Euer Tadzio

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