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Werkbericht.

Einblicke in mein Schaffen,
meine Experimente – und in meinen Kopf.

Frühling 2026
Kunst

Redessiner l’espace

Eine Linie zieht sich durch den Raum. Löst ihn auf und bildet einen neuen.

Begonnen hat alles mit einer Linie, welche ich sehr schnell über das Papier zog. Kaum war sie gezogen, legte ich das Papier zur Seite, die Linie löste sich auf, setzte sich auf dem nächsten Papier neu zusammen und zog als Linie ihren Weg weiter – stets in Bewegung.

So kam es, dass aus dem zweidimensionalem «Tempo-Zeichnen» (Öffnet in neuem Fenster) auf Papier, Linien aus Filzstift, Karton und Faden – durch dreidimensionale miniaturisierte White Spaces (Öffnet in neuem Fenster) aus Karton zogen.

Für den Betrachter, die Betrachterin ist auch auf den zweiten Blick nicht klar, wie gross oder klein die so entstandenen Murale und Installationen sind. Tiefe, Perspektive und Entfernung sind nicht mehr abschätzbar: Was sehe ich wirklich? Was bilde ich mir ein? Wie passen sich unsere Gehirne an Räume an – und was passiert, wenn die gewohnten Massstäbe fehlen?

Diesen Winter stand ich im Kunsthaus Zürich inmitten der Werke von Lygia Clark (Öffnet in neuem Fenster). Die brasilianische Künstlerin hat sich intensiv mit Körper, Raum, Linie und Wahrnehmung beschäftigt – experimentell, fast philosophisch. Und mir war, als würde ich meine eigenen Gedanken an den Wänden sehen..

«The line is no longer a passive contour, but a living thing… it becomes time, duration.» Lygia Clark

Bei meiner Arbeit habe ich mir die Linien oft in Bewegung vorgestellt oder in Interaktion mit dem Besucher. Wie schön wäre es, wenn dieser sein Linie selber ziehen und neue Dimensionen schaffen könnte.

Wer weiss, vielleicht tun sich mir, in den nächsten Monaten, ganz neue Dimensionen auf, wenn ich mich mit generativen Visualisierungen auseinandersetzen werde.

Mehr Informationen zu den Arbeiten findest du hier (Öffnet in neuem Fenster) und hier (Öffnet in neuem Fenster).

Datengeschichten, Publikationen und Erscheinungsbilder, Logos und Piktogramme, Illustrationen und Kunst: Ich würde mich freuen, auch einmal für deine Firma, deinen Verein, dein Projekt zu arbeiten. Interesse? Schreib mir!

Kartografie

Maps

Eine Arbeit, die mich seit jeher begleitet, ist MAPS (Öffnet in neuem Fenster) der Grafikerin Paula Scher. Ihre Werke zeigen, wie sinnliche Karten sein können. Anstatt die exakten geographischen Massstäbe abzubilden, kombiniert sie Infografik, Illustration und Design, sodass jede Karte zu einem lebendigen Porträt einer Ortschaften wird.

Buchgestaltung | Datenbasierte Kartenillustrationen

Visualisierte Kartografie

Ja, es sind ein paar Jahre vergangen, seit das Buch Daheim (Öffnet in neuem Fenster) erschienen ist. Aber die Frage nach der  Art und Weise, wie die Schweiz sich entwickelt, ist noch immer brandaktuell, da wir in der Schweiz bald über die 10-Millionen-Initiative der SVP abstimmen werden.

2013 begaben sich die Journalisten Matthias Daum und Paul Schneeberger auf eine Reise durch das Schweizer Mittelland. Sie haben Menschen getroffen, zugehört und auf ihrem Roadtrip Landschaften und Zusammenhänge erfahren. Ich habe das Buch gestaltet und grafische Landkarten entworfen. Basierend auf den offiziellen Swisstopo-Karten habe ich Städte, Dörfer, Weiler, Landwirtschaft, Wald und die Verkehrsrouten neu gezeichnet: Zweifarbig, in schwarz und grün, wuselig, dicht, das Wuchern der Agglomerationen aufnehmend. Die Grenzen verfliessen, alles geht ineinander über.

Hochparterre 1-2/14 (Öffnet in neuem Fenster) meinte zur Gestaltung:

«Die Gestaltung betont und erfüllt den Anspruch eines Reportagenbuchs.»

«Grafische Karten von Charis Arnold Grafikdesign leiten die Reportagen ein.»

«Sorgfältiger Satz, angenehme Typografie.»

Das Buch kann man hier (Öffnet in neuem Fenster) direkt bei mir kaufen.

(Öffnet in neuem Fenster)
Postkarten

Shopping! Shopping! Shopping!

Meine Illustrationen, Datenzeichnungen und meine Kunst sind in meinem Online-Shop (Öffnet in neuem Fenster) erhältlich. Schau doch rein.

Es ist immer wieder schön die Postkartensets zu versenden – vielleicht auch bald zu dir nach Hause!

Generative Data Design | Creative Coding

Punkt zu Linie zu Punkt

2007 habe ich meine erste Website (Öffnet in neuem Fenster) mit HTML im Textedit geschrieben. 2022 habe ich erste Gehversuche mit P5.js gemacht. Daraus entstanden ist unter anderem diese (Öffnet in neuem Fenster) kleine Fingerübung mit der man generativ zeichnen kann.

Illustration 

Landschaft

Erinnerungen an Landschaften – an Berge, Höhenzüge, Felder, Wälder, Wege, Seen und Flüsse in unbekanntem Terrain. Kühle und warme Zonen erzeugen unterschiedliche Räume und Stimmungen. Verschiedene Fragmente verdichten sich zu einer persönlichen Geografie. Punkte wirken wie Koordinaten oder Markierungen. Eine innere subjektive Landkarte entsteht.

Ausstellung

Glacier Dreams

Für einen Moment die Perspektive wechseln und in eine andere Dimension abtauchen. Dieses Bild lässt mich an einen der ersten heissen Frühlingstage denken. Sommer im April. Ich finde mich in einer Bilderflut wieder, die mich in einen Gletscher hineinkatapultiert und über Schneefelder, Bergwipfel, Alpenzüge fliegen lässt. Einer Welt, in der «Daten die Palette und Algorithmen den Pinsel» des Künstlers Refik Anadol (Öffnet in neuem Fenster) sind, wie das Kunsthaus Zürich diese Technik beschreibt.

Apropos Gletscher: im Kunsthaus musste ich an mein Projekt «Schrumpfen» (Öffnet in neuem Fenster) denken, mit dem ich 2005 die Aufnahmeprüfung an die ZHDK bestanden habe.

Haben dich meine Gedanken inspiriert? Hat dich das eine oder andere interessiert, brütest du gerade an einem entsprechenden Projekt und könntest meine Verstärkung gut gebrauchen? Dann lass uns zusammenarbeiten!

Werkstattbericht.

Meine nächsten Gedanken teile ich im Sommer mit euch!
Bis dahin – einen schönen Frühling!

Viele Grüsse
Charis

PS: In jeder Jahreszeit teile ich, was mich gerade umtreibt.

Bis dahin recherchiere, experimentiere und arbeite ich weiter.