Auch bei manchen Männern beginnt der Körper ungefähr ab dem 45. Lebensjahr weniger Sexualhormone zu produzieren. Mediziner:innen bezeichnen die Phase, in der der Testosteronspiegel sinkt, als Andropause. Im Unterschied zur Menopause bei den Frauen betrifft die Andropause aber nicht alle Männer: Nur ungefähr 20 Prozent aller über 65-Jährigen sind mit Testosteron unterversorgt. Horst Hohmuth (Öffnet in neuem Fenster)arbeitet als niedergelassener Urologe und Androloge in Ulm. In seine Männersprechstunde kommen regelmäßig Betroffene, die unter Beschwerden leiden, die durch eine Hormonumstellung in der Lebensmitte ausgelöst werden. „Dazu gehören Antriebslosigkeit, Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen. Auch das Nachlassen der Libido sowie Erektionsstörungen sind ein Thema. Manche Männer fühlen sich so, als wäre ihnen der Stecker gezogen“, fasst Hohmuth zusammen.
Auszug aus einem Artikel, den ich für
feelfree, die Kundenzeitschrift des Diabetes-Versandhändlers „DiaExpert" geschrieben habe im Auftrag der Agentur fskom.