
Ziege, Esel, Hund, Pferd, Katze, Lamm: In Stille Beobachter (Öffnet in neuem Fenster) erhebt Regisseurin Eliza Petkova einfache Dorftiere zu Protagonist*innen und stellt die im bulgarischen Dörfchen Pirin lebenden Menschen in den Hintergrund. Die Mischung aus experimenteller Bildkomposition, entschleunigter Atmosphäre und dem Damoklesschwert, das über der traditionellen Lebensweise schwebt, überzeugte nicht zuletzt das DOK.fest München, auf dem Stille Beobachter als bester Dokumentarfilm prämiert wurde. Am 11. Dezember 2025 folgt der deutsche Kinostart, in Zuge dessen wir uns mit der seit 2009 in Berlin wohnenden Filmemacherin unterhielten. Dabei beschreibt sie, welche Art von Magie in Pirin innewohnt, wie bzw. ob eine tierische Perspektive auf die Umgebung eingenommen werden kann und welche zukünftigen Chancen das Leben auf dem Land bieten könnte.