Zum Hauptinhalt springen

Raunächte und die Intuition

Liebe:r Leser:in!

Als ich kürzlich darüber nachdachte, warum ich das eigentlich mache mit den Raunächten, als ich mit anderen darüber sprach, wurde mir eine Sache ganz klar: Es hat mit Intuition zu tun - sowohl dass ich das mache als auch was ich da mache.

Davon möchte ich dir hier gern erzählen.

Intuition ist meine innere Stimme, mein Kompass, meine Leitlinie, meine Richtschnur. Sie zeigt mir meinen Nordstern, meine innere Wahrheit. Es ist meine Aufgabe, sie zu hören und vor allem ihr zu vertrauen. Ich schule meine Wahrnehmung und folge dem, was sich zeigt, ohne Wenn&Aber. Mein Körper ist das Sprachrohr, das mir hilft, meinen Weg zu justieren. Wird es weit und leicht, geh ich weiter geradeaus. Wird es eng und verkrampft, ändere ich die Richtung, bis es wieder leicht und weit wird und voller Freude.

Malen und (Art) Journaling bauen auf die Intuition - und so auch alle Aktivitäten, die ich für die Raunächte vorschlage. Alles haben gemeinsam, unsere Intuition zu stärken bzw. deren Wahrnehmung und tiefes Vertrauen in sie zu üben. Denn die Intuition ist immer da, wir hören sie oft nur nicht oder hören nicht auf sie, wenn wir sie hören, weil wir sie für Humbug halten oder Kinderkram oder denken „was soll xyz denken, wenn ich das tue?“.

Es geht aber nicht um xyz, im Leben geht es nie um xyz, sondern immer nur um dich. Es ist deine Aufgabe, das, was in dir ist, zu spüren und zu prozessieren, es zum Ausdruck zu bringen auf deine ganz persönliche Weise. Jede von uns hat diese Aufgabe. Das ist, finde ich, der Sinn unseres Daseins: zu finden, was unseres ist, und es dann mit anderen zu teilen. Dies ist unsere Bestimmung, unsere Berufung. Wir brauche sie nicht zu suchen, sie ist in uns, unser Leben lang war sie schon da und noch viel länger.

Alles, was wir tun müssen, ist hinzuhorchen, was die Intuition uns sagt. Sie ist, wie die Kreativität, der direkte Draht zu den höheren Mächten, zu Gott, zum Universum, zur alles belebenden Intelligenz, die dein Herz schlagen lässt ohne dein Zutun, die das Leben, wie wir es kennen, erst möglich gemacht hat, und die den Vögeln sagt, wann es Zeit ist, in gastlichere Gefilde aufzubrechen.

Wir Menschen in unserer modernen westlichen Gesellschaft haben verlernt, auf diese innere Stimme zu hören, auf die Intuition. Wir lernen stattdessen von klein auf, uns anzupassen, nicht aus dem Rahmen zu fallen, nicht aufzufallen, klein zu bleiben, in Deckung, damit wir ja nicht angreifbar sind. Doch dafür wurden wir nicht geboren. Wie alles andere in der Natur sind wir geboren zu wachsen, zu blühen, Früchte zu tragen und mit ihnen andere zu nähren. So funktionieren Ökosysteme - und so funktioniert auch das Ökosystem menschliche Gesellschaft. Wir nähren zuerst uns selbst und dann andere Menschen, die, die mit uns sind, und die, die nach uns kommen. Leben wir nach unserem inneren Kompass und verleihen dem, was in uns ist, unseren höchstpersönlichen Ausdruck, erfüllen wir diese Aufgabe, fühlen uns reich beschenkt und genährt - und erfüllt.

Die Raunachtsaktivitäten, die ich seit vielen Jahren praktiziere, sind alle dazu angetan, mich darin zu üben, meine Intuition wahrzunehmen. In die Natur gehen und spüren, was sich zeigt. Schreiben über die Themen des Tages, und zwar nicht aus dem Verstand heraus, sondern dem Fluss der Worte folgend, wie sie sich zeigen. Orakelkarten ziehen.

Und jetzt Art Journaling.

All diese Praktiken fußen darauf, der Intuition ihren Raum zu geben und hinzuspüren: was fühlt sich weit an? Was eher eng? Und danach den eigenen Weg zu justieren: wo gehe ich weiter? Wo ändere ich lieber die Richtung? Wann bleibe ich auch mal stehen, weil‘s hier gerade so schön ist?

Man sagt, die Schleier zur „Anderswelt“ seien dünner, durchlässiger in diesen Tagen zwischen den Jahren. Diese „Anderswelt“ ist für mich das Universum, die Sphäre des sogenannten höheren Selbsts. Und wenn wir hindurchschauen durch diesen Schleier, sind wir unmittelbar verbunden mit der alles belebenden göttlichen Intelligenz und können sie deutlich hören, unsere Intuition.

Komm, lass uns lauschen, was sie zu sagen hat, die Intuition - und was wir im Grunde unseres Herzens schon immer gewusst haben.

Komm dazu und wir feiern die Raunächte und die Intuition gemeinsam.

Artjournalige Raunächte - 29 €

16. Dezember 2026 (live online via Zoom, 24. Dezember 2025 bis 5. Januar 2026 (tägliche Impulse fürs (Art) Journaling via E-Mail), 6. Januar 2026 (live online via Zoom) - Live-Aktionen werden aufgezeichnet

(Mitglieder im Gunkelparadies und im Art Journaling Tribe finden in ihrem Kursbereich einen 50%-Rabattcode.)

Ich würde mich riesig freuen, mit dir zusammen ein Art Journal zu gestalten und darin über den Jahreswechsel zu schreiben, malen, zeichnen, kleben, Beobachtungen festhalten, Orakelkarten unterbringen und vieles mehr.

Bis bald!

Alles Liebe,

Andrea

Kategorie Werbung

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von Wild & Sacred-Jahreskreis und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden