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Wie gesund ist grüner Tee?

Matcha und Grüntee sind gerade voll im Trend. Doch wie gesund sind ist der Genuss? Und was passiert, wenn man es übertreibt?

Dieser Frage gehen wir im neuen Heft von Gute Pillen – Schlechte Pillen (Öffnet in neuem Fenster) nach. Weitere Themen im neuen Heft: Medikamentenrückstände in der Umwelt, Keltican bei Schmerzen, kürzere Einnahme von Antibiotika und viele mehr. Neugierig geworden?

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Der Hype um Grüntee und Matcha

In Asien gehört Grüntee seit Jahrtausenden zum Alltag. Das koffeinhaltige, belebende Getränk aus dem Aufguss der Blätter der Teepflanze verdankt seinen leicht bitteren Geschmack den reichlich enthaltenen Catechinen. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen die gesundheitsfördernden Effekte des Grüntees zugeschrieben werden. Sie sollen angeblich beim Abnehmen helfen, den Cholesterinspiegel senken, das Gedächtnis sowie das Immunsystem stärken und sogar vor Krebs schützen oder Herzkrankheiten heilen. Doch wie sieht eigentlich die Studienlage dazu aus? Und welche Nebenwirkungen gibt es?

Vorab lesen: Superfood oder Gesundheitsrisiko? Grüntee und Matcha (Öffnet in neuem Fenster) (€)

Antibiotika: Immer die Packung aufbrauchen?

Vielen Menschen ist die Regel geläufig, dass Antibiotika (Öffnet in neuem Fenster) auch nach dem Verschwinden der Symptome noch eine Zeit lang weiter eingenommen werden sollen, damit die meisten Bakterien abgetötet sind. Studien zeigen jedoch: Kürzere Einnahmedauern könnten ebenso wirksam sein und eine Möglichkeit darstellen, Nebenwirkungen zu verringern und Resistenzen entgegenzuwirken. Allerdings greifen einfache Faustregeln zu kurz, denn es kommt auf die Art der Erkrankung an und wer betroffen ist.

Vorab lesen: Wann man Antibiotika verkürzt einnehmen kann (Öffnet in neuem Fenster)(€)

Keltican: Hilft es wirklich bei Schmerzen?

Immer wieder liest man im Internet, dass Keltican® forte könne Rückenschmerzen und Nervenschmerzen lindern. Das Nahrungsergänzungsmittel soll die körpereigene Regeneration der peripheren Nerven aktivieren und unterstützen. Die Wirkstoffe von Keltican (Uridinmonophosphat, Vitamin B12 und Folsäure) spielen zwar theoretisch eine Rolle im Stoffwechsel von Nervenzellen, ob sie aber auch bereits bestehende Schmerzen lindern können, könnten nur klinische Studien belegen.

Vorab lesen: Ist ein Nutzen bei Keltican belegt? (Öffnet in neuem Fenster) (€)

Arzneimittel in der Umwelt gefährden Mensch und Tier

Forschende haben mehr als 400 Arzneimittel-Wirkstoffe und ihre Abbauprodukte in deutschen Böden und Gewässern nachgewiesen. Teilweise übersteigen die nachgewiesenen Konzentrationen den Wert für schädliche Belastungen um das Zehnfache. Aber wie gelangen Medikamente überhaupt in die Umwelt?

Vorab lesen: Wie wirken sich Arzneimittelrückstände in der Umwelt aus? (Öffnet in neuem Fenster) (€)

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Viele Grüße, Silke Jäger

Bild: ©Thomas_Kunz

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