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Der Herzeblog stellt sich vor – Ein Blick hinter die Kulissen

Im Jubiläumsjahr durfte der Herzeblog viele neue Leserinnen und Leser begrüßen. Das nehme ich zum Anlass, mich und mein Herzensprojekt noch einmal vorzustellen.

Wer steckt hinter dem Herzeblog?

Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich bin Christina Vredenburg, gebürtige Herzebrock-Clarholzerin, 44 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Vor über elf Jahren ging der Herzeblog online – damals als kleines technisches Nebenprojekt. Heute ist er zu einer festen Größe im Lokaljournalismus in Herzebrock-Clarholz und im gesamten Kreis Gütersloh geworden.

Was als Hobby und ehrenamtliche Arbeit begann, ist inzwischen mein Hauptberuf. Meine Aufgaben sind vielfältig: Ich betreue die Technik, schreibe Artikel, pflege den Terminkalender, besuche Veranstaltungen und berichte live von Ereignissen. Gleichzeitig bin ich Ansprechpartnerin für viele Bürgerinnen und Bürger, höre zu, vermittle und unterstütze, wo ich kann.

Ich bin viel im Ort unterwegs, denn dort erfahre ich am besten, was euch bewegt. Gleichzeitig ist in unserer Gemeinde so viel los, dass ich nicht bei allen Terminen und Veranstaltungen persönlich dabei sein kann – dafür ist die Vielfalt an Aktivitäten schlicht zu groß. Umso wichtiger ist die Unterstützung durch mein Team und durch viele Ehrenamtliche in den Vereinen, die mich mit Fotos, Texten und Informationen versorgen. Und falls wir einmal nicht vor Ort sein können, schickt uns gern eure Bilder und einen kurzen Nachbericht.

Ich möchte den Fokus auf etwas legen, das mir sehr am Herzen liegt: Ich betreibe den Herzeblog mit großer Freude, und mir macht diese Arbeit wirklich Spaß. Doch für viele ist es inzwischen selbstverständlich geworden, dass sie all diese Inhalte kostenlos nutzen können – oft ohne darüber nachzudenken, welcher Aufwand dahintersteckt.

Manche erzählen mir sogar schmunzelnd, sie hätten ihre Tageszeitung gekündigt, weil sie zu teuer geworden sei. Doch egal ob gedruckte Presse oder Online-Journalismus wie der Herzeblog: Hinter beiden steckt intensive Arbeit. Recherchieren, Schreiben, Fotografieren, Bearbeiten, Vor-Ort-Sein, technische Betreuung – all das kostet Zeit, Energie und Geld.

Ihr nutzt den Herzeblog und viele andere Online-Medien kostenlos. Aber ist euch bewusst, wie viel dahintersteht? Ihr wünscht euch neutrale, gut recherchierte Berichte – aber bitte ohne dafür zu bezahlen. Genau hier liegt die Herausforderung: Qualitätsjournalismus ist wertvoll, aber er ist nicht kostenlos zu produzieren.

Der Herzeblog ist werbefinanziert

Unabhängiger Journalismus ist wichtig – und er kostet Geld. Auch der Herzeblog benötigt finanzielle Mittel, um ein qualitativ hochwertiges Angebot bereitzustellen: Recherche, Fotobearbeitung, Artikel schreiben, Nachrichten beantworten, technische Infrastruktur, Server, Lizenzen und vieles mehr.

Die Finanzierung erfolgt über Werbeanzeigen. Unternehmen, deren Stellenanzeigen oder Beiträge veröffentlicht werden, unterstützen damit indirekt den Herzeblog. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen für Werbung verantwortlich sind, freue ich mich, wenn Sie den Herzeblog künftig in Ihre Planung einbeziehen – und damit die lokale Berichterstattung stärken.

Aber auch Privatpersonen können die Arbeit finanziell unterstützen – denn nur so kann unter anderem die Arbeit der weiteren Redakteurinnen und Redakteure dauerhaft finanziert werden. Dafür gibt es die Herzeblog-Kaffeekasse: ein freiwilliges Abo, bei dem ihr selbst entscheidet, welchen Betrag ihr monatlich oder jährlich beitragen möchtet. Abgewickelt wird dies über den journalistischen Abo-Dienstleister Steady.

Bedeutung für Herzebrock-Clarholz

Mehr als 25.000 Menschen lesen den Herzeblog – viele davon auch außerhalb unserer Gemeinde. Für Herzebrock-Clarholz ist der Herzeblog ein wichtiges Stück regionaler Identität. Er verbindet Menschen, informiert, stärkt das Ehrenamt und unterstützt Kultur und Vereinsleben. Für viele Weggezogene sind wir ein Stück Heimat geblieben.

Wichtig ist mir zu betonen: Der Herzeblog ist unabhängig und gehört nicht zur Gemeindeverwaltung. Wir arbeiten jedoch bei vielen Themen eng zusammen, um euch in wichtigen Situationen schnell und zuverlässig informieren zu können.

Wo findet ihr den Herzeblog?

Der Herzeblog berichtet crossmedial:

Website Herzeblog.de mit News, Bildergalerien, Unternehmensverzeichnis, Ausbildungsbörse, Archivsuche und neuer Vereinsübersicht Herzeblog-App mit allen Inhalten plus Push-Nachrichten – monatlich genutzt von über 20.000 Menschen Facebook, Instagram und TikTok mit kompakten Beiträgen und ausgewählten Fotos

Wichtig zu wissen: Facebook und Instagram zeigen euch nicht alle Beiträge an. Wer nichts verpassen möchte, sollte die App installieren und Push-Nachrichten aktivieren.

Wir brauchen eure Interaktion

Teilen, Liken, Lesen, Installieren, konstruktive Kritik, Austausch – all das hilft, den Herzeblog lebendig zu halten.

Ich freue mich darauf, euch auch weiterhin durch den Tag und durchs Jahr zu begleiten. Der Herzeblog ist und bleibt mein Herzensprojekt für euch.

Mit den besten Grüßen aus Herzebrock-Clarholz

Christina Vredenburg