
holistischer Impuls #49
Hand aufs Herz: Wie oft versuchst du, deine Probleme mit den Lösungen von letztem Jahr zu lösen? Wir entwickeln uns aktuell rasant weiter. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Was gestern funktionierte läuft heute nicht mehr.
In der Businessführung: Du schaust dir deine Umsätze des letzten Jahres an, analysierst, welche Marketing-Kanäle funktioniert haben, und versuchst, das Ganze nächstes Jahr "ein bisschen besser" zu machen.
Die Gefahr: Man bleibt in alten Mustern verhaftet. Wenn sich der Markt radikal ändert (z. B. durch neue KI-Technologien), hilft das Optimieren der Vergangenheit oft nicht mehr weiter.
Ich kenne das nur zu gut. Lange Jahre habe ich so gearbeitet: Zahlen analysiert, Landingpage optimiert und schauen, was die anderen so machen. Obwohl ich gespürt habe, dass da was nicht korrekt ist. Zumindest für mich. Und rückblickend sehe ich auch, dass ich immer mal wieder versucht habe, aus dem System auszubrechen. Es anders zu machen. Und in den letzten Wochen mache ich das sogar radikal. Weil mir einiges bewusst geworden ist.
Optimieren ist der falsche Ansatz
Das Problem dabei ist mir lange verborgen geblieben: Wir lernen ständig aus der Vergangenheit. Das ist sicher und logisch. Das haben wir so gelernt. Aber oft ist es auch einfach nur das Aufwärmen von altem Kaffee. Innovation entsteht so nicht. Es ist eher ein Optimieren der Vergangenheit.
Statt zurückzuschauen, frage ich mich: Was will da eigentlich gerade durch mich in die Welt?
Und ich weiß, dass es vielen anderen genauso geht. Was wir aber nicht haben: eine Referenz dafür. Wir spüren es - aber es gibt keine Vorbilder. So ziemlich alle stecken noch in dem höher-schneller-weiter Optimierungswahn. Auch, wenn sie manchmal etwas anderes erzählen :-)
Für uns Soloselbstständige der absolute Gamechanger. Es ist der Unterschied zwischen "Ich mache das, was alle machen, nur 10% schöner" und "Ich biete genau das an, was meine Kunden in Zukunft suchen werden. Weil ich es heute bereits suche".
Wie ich es gerade mache (und was du daraus mitnehmen kannst):
Es ist der Weg des Herzens. Anders, als bisher. Es geht nicht darum, auf oberflächlicher Ebene das zu tun, was man möchte oder spürt. es geht um mehr. Mein Prozess sieht eher so aus: Ich lasse los. Erwartungen, Vorurteile, Ansichten (wie etwas zu sein hat), Meinungen. Ich öffne mein Herz weit für meine Bedarfe (denn ohne sie geht es nicht, sie sind die Quelle), die Bedürfnisse der Kunden und den Geist für neue Lösungen. Ich lasse das Ganze durch mein System und verdaue die Idee oder den Impuls (zum Beispiel, indem ich einen Newsletter darüber schreibe:-)) bis ich einen Punkt der Stille erreiche, an dem die neue Idee klar wird und ich ein JA habe. Und dann?
Hinhören statt Nachahmen: Ich schaue weniger auf den Markt und mehr auf die Resonanz meiner Kunden. Wo leuchten deren Augen? Wo spüre ich selbst dieses Kribbeln?
Prototyping statt Perfektion: Ich plane nicht mehr monatelang im stillen Kämmerlein. Wenn ich eine neue Idee spüre, werfe ich eine "Light-Version" auf den Markt. Ich lerne durch das Tun, nicht durch das Grübeln.
Die Lücke aushalten: Zwischen dem Alten, das nicht mehr passt, und dem Neuen, das noch nicht ganz da ist, liegt eine Phase der Unsicherheit. Das ist okay. Genau dort entsteht die echte Innovation.
Mein Impuls für dich heute:
Schau dir dein aktuelles Angebot oder deine Positionierung an. Entspricht es noch dem, wer du jetzt bist und wo die Reise hingeht? Oder verwaltest du nur noch ein Ich von vor zwei Jahren?
Und genau dort, in dieser unsicheren Phase zwischen dem „Alten“ und dem „Neuen“, liegt die echte Magie. Aber ich weiß auch: Alleine in diesem Vakuum zu hängen, fühlt sich oft eher nach Chaos als nach Innovation an.
Genau deshalb habe ich mein Positionierungscoaching schon vor einer Weile radikal umgestellt.
Ich arbeite dort nicht mit starren 08/15-Schablonen aus der Marketing-Mottenkiste. Stattdessen nutzen wir genau die Prinzipien , die meiner Meinung nach schon heute wesentlich sind:
Sensing: Wir schauen nicht, was die Konkurrenz macht, sondern spüren auf, welche Marktlücke jetzt gerade für dich entsteht.
Presencing: Wir verbinden deine tiefste Expertise mit dem, was die Welt morgen von dir braucht.
Prototyping: Wir feilen nicht jahrelang an der perfekten Website, sondern bringen dein neues Ich sofort in die Sichtbarkeit – mit Leichtigkeit statt Druck.
Wenn du merkst, dass du dein Business gerade nur noch „verwaltest“, statt es zu verkörpern: Lass uns reden. Ich begleite dich dabei, die Stimme deines inneren Kritikers leiser zu drehen und Platz für das zu machen, was wirklich durch dich entstehen will.
Lust auf einen Deep Dive? Antworte mir einfach auf diese Mail mit dem Stichwort „Zukunft“ oder klicke hier (Öffnet in neuem Fenster) für ein Strategiegespräch, und wir schauen gemeinsam, wie wir dein Business gemeinsam aus der Zukunft heraus gestalten können.
Alles Liebe,
Simone