Als Natur-Memory wird ein Gedächtnisspiel bezeichnet, bei dem – anstelle klassischer Kartenmotive – Elemente aus der Natur verwendet werden. Dabei können reale Naturmaterialien (z.B. Blätter, Steine, Zapfen, Eichelhälsen, Rinde, Federn oder Muscheln) genutzt oder deren Bilder/Abdrücke auf Karten gebracht werden. Ziel ist wie beim herkömmlichen Memory, Paare zu finden, wobei die Naturmaterialien selbst oder Abbildungen davon zueinanderzugeordnet werden. Natur-Memory vereint somit Kreativität und Gedächtnistraining: Es gehört zur kreativen Beschäftigungstherapie für Senioren, die sowohl geistig anregend als auch sinnlich erfahrbar ist. Memory-Spiele allgemein sind für Senioren gut geeignet – sie trainieren das Gedächtnis und fördern gleichzeitig soziale Interaktion. Durch den Einsatz von Naturmaterialien erhält das Spiel eine zusätzliche Sinnesdimension: Die Teilnehmenden erleben Farben, Formen, Gerüche und Strukturen der Natur mit allen Sinnen und erhalten einen unmittelbaren Bezug zur Umwelt. Zudem wecken natürliche Materialien oft Erinnerungen (z.B. an Waldspaziergänge oder Gärtnererfahrungen) und bieten damit einen persönlichen, biografischen Zugang. Natur-Memory verknüpft also Gedächtnisförderung mit Naturerfahrung und kann sowohl als Einzel- als auch als Gruppenangebot in der Seniorenbetreuung eingesetzt werden. (Hinweis: Das Lexikon - Inhaltsverzeichnis (Öffnet in neuem Fenster))
Zielsetzung
Das Basteln und Spielen eines Natur-Memory verfolgt mehrere Ziele, die besonders in der Seniorenbetreuung wichtig sind:
Kognitive Förderung (Gedächtnistraining): Wie jedes Memory übt auch das Natur-Memory die Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit. Das Aufdecken und Wiederfinden von Paaren fordert das Arbeitsgedächtnis und stärkt neuronale Verbindungen. Gerade bei älteren Menschen kann regelmäßiges Gedächtnistraining helfen, kognitive Fähigkeiten zu erhalten oder zu verbessern. Durch die wiederholte Auseinandersetzung mit den Naturmaterialien werden die Nervenzellen aktiviert – ähnlich wie bei langanhaltender Gartenarbeit, die Planung und Beobachtung erfordert und damit zu einer Art „Gehirn-Jogging“ beiträgt.
Sinne ansprechen (Sinnesförderung): Naturmaterialien bieten vielfältige Sinneseindrücke – Farbe, Form, Struktur, Geruch und (bei manchen Materialien) auch Klang oder Gewicht. Ein Natur-Memory regt somit mehrere Sinne gleichzeitig an. Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass naturbezogene Aktivitäten die Wahrnehmung steigern können (z.B. das Berühren feuchter Erde oder das Riechen von Kräuterduft) und sich positiv auf Demenzkranke auswirken können. Sensible Wahrnehmungen können Erinnerungen wachrufen und das Wohlbefinden steigern.
Naturerfahrung und Biografiearbeit: Viele Seniorinnen und Senioren haben einen starken Bezug zur Natur – sei es durch einen Lebensgarten, Heimgarten oder jahreszeitliche Traditionen. Natur-Memory integriert die Natur direkt in die Betreuungssituation („Natur nach drinnen holen“), was insbesondere bei eingeschränkter Mobilität wichtig ist. Die Beschäftigung mit natürlichen Fundstücken weckt häufig Kindheitserinnerungen (z.B. Blättersammeln im Herbst, Wiesenblumen im Sommer) und bietet Gesprächsanlässe über frühere Zeiten und Naturerlebnisse.
Soziale Interaktion und Gruppenbindung: Gemeinsames Basteln und Spielen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. In Gruppenaktivitäten tauschen sich die Teilnehmenden aus („Wer kennt das?“, „Hast du so etwas schon gesehen?“) und erleben Erfolge zusammen (wenn ein Paar gefunden wird). Praxisberichte zeigen, dass solche gemeinsamen Natur-Aktivitäten gegen Einsamkeit helfen und die soziale Nähe fördern. Das gemeinsame kreative Tun steigert zudem das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude der Seniorinnen und Senioren.
Entspannung und positive Stimmung: Naturbezogene Spiele wirken oft beruhigend und stimmungsaufhellend. Der Anblick und die Haptik natürlicher Materialien, verbunden mit Erinnerungen an Spaziergänge, kann Stress abbauen und fröhliche Gefühle wecken. Im Zusammenspiel mit Musik (z.B. Volksliedern zum Thema) oder Erzählungen wird das Natur-Memory zu einem ganzheitlichen Erlebnis, das Körper, Geist und Seele anspricht. Wichtig ist, dass die Spielgestaltung Freude bereitet und keinen Leistungsdruck erzeugt.
Vor- und Nachteile
Vorteile: Natur-Memory ist kostengünstig und flexibel: Die Materialien können (je nach Jahreszeit) fast überall im Freien gesammelt werden, und jedes Paarspiel wird dadurch einzigartig und persönlich. Das Basteln fördert Feinmotorik und Kreativität – etwa beim Bemalen von Steinen oder beim Arrangieren der Fundstücke. Da sich die Materialien im Vorfeld gemeinsam ausgesucht werden können, entsteht ein Beteiligungsgefühl bei den Seniorinnen und Senioren. Aufwändige Fremdbeschaffung von Spielmaterial entfällt, und das Spiel kann individuell an Interessen angepasst werden (etwa Waldthemen, Gartenthemen oder saisonale Schwerpunkte). Darüber hinaus spricht Natur-Memory mehrere Lernkanäle an (visuell, taktil, olfaktorisch), was gerade Menschen mit Demenz zugutekommt, da so Erinnerungsprozesse auf verschiedenen Ebenen aktiviert werden. Schließlich lässt sich das Natur-Memory gut kombinieren – beispielsweise mit Spaziergängen, Gartenrunden oder anderen aktivierenden Gruppenangeboten.
Nachteile: Die Umsetzung erfordert sorgfältige Vorbereitung und Anpassung. Die Beschaffung passender Duplikate natürlicher Gegenstände kann aufwendig sein: Wenn zwei wirklich gleiche Blätter oder Zapfen gebraucht werden, muss oft gezielt gesammelt oder ausgesucht werden. Naturmaterialien sind zudem vergänglich und können zerbrechen, verrotten oder verblassen. Ohne Haltbarmachung (z.B. durch Laminieren oder Klarlack) lassen sich Spiele nur kurzzeitig nutzen – eine dauerhafte Aufbewahrung erfordert daher zusätzlichen Aufwand. Bei der Verwendung realer Materialien ist auf Hygiene zu achten (Reinigung der Fundstücke) und mögliche Allergien zu bedenken (z.B. Pilzsporen, Pollen). Nicht alle Seniorinnen und Senioren können oder wollen nach draußen gehen; dann muss das Material vorher zusammengetragen werden, was Personal oder Angehörige bindet.
Zudem müssen die Spielregeln an die Teilnehmenden angepasst werden: Zu viele Paare oder zu kleine Gegenstände können Menschen mit Demenz schnell überfordern. Wie Fachliteratur betont, sollen demenziell erkrankte Spieler nicht frustriert werden, deshalb empfiehlt es sich, mit wenigen, gut unterscheidbaren Paaren zu beginnen. Auch motorische Einschränkungen sind zu berücksichtigen: Kleine, filigrane Objekte (etwa glatte Kiesel oder winzige Blätter) können für Menschen mit Arthritis oder Sehschwäche ungeeignet sein. In solchen Fällen kann auf größere oder markantere Naturmaterialien zurückgegriffen oder das Spiel vereinfacht werden – beispielsweise durch stärker kontrastierende Farben oder die Kombination mit geruchlichen oder haptischen Hinweisen. Insgesamt sollte das Natur-Memory keine Routineaufgabe, sondern ein abwechslungsreiches, altersgerechtes Angebot sein, das von der Betreuungskraft flexibel begleitet wird.
Anleitung zur Herstellung
Materialliste: Für ein Natur-Memory lassen sich die meisten Fundstücke direkt verwenden, am besten jeweils in Paare. Beispiele für geeignete Naturmaterialien sind:
Pflanzenteile: Blätter (je 2 gleich oder ähnliche), Blüten oder Blütenblätter, Gräser, Flechten, Baumrinde, Zapfen, Eichelhäuten – am besten möglichst großflächig und flach, damit sie gut sichtbar sind.
Steine und Mineralien: Kleine, glatte Kieselsteine, farbige Glasnuggets oder bunt bemalte Steine (letztere können vorab gemeinsam mit Senioren bemalt werden). Steinpaare können farblich markiert oder fotografiert werden.
Tannenzapfen, Eicheln, Kastanien: Diese sollten sortenrein gesammelt und ggf. getrocknet werden. Vorsicht bei spitzen Zapfen oder stacheligen Kastanien; gegebenenfalls auf Schalen oder Bilder ausweichen.
Muscheln, Schneckenhäuser oder Nüsse: Zwei gleichartige Exemplare aus Muscheln oder Nüssen sind ideal – oft findet man zwei gleiche Nüsse am Baum, zwei ähnliche Schneckenhäuser etc.
Anmerkung: Je nach Jahreszeit können andere Materialien hinzukommen (frischer Tannengrün im Winter, Sand oder Erde als Füllung, Muscheln im Sommer). Wichtig ist, dass sich jeweils zwei gleiche Objekte bilden lassen.
Zusätzlich benötigt man:
Unterlage/Karten: Dicke Pappe oder Karton, auf die man die Naturmaterialien kleben kann. Für ein beständiges Spiel empfiehlt es sich, die Fundstücke auf Kartonkarten zu befestigen und diese zu laminieren oder mit Klarlack zu überziehen (siehe Tipps unten).
Klebstoff und Fixiermittel: Alleskleber, Heißkleber oder sprühbarer Klarlack zur Fixierung der Materialien auf dem Untergrund. Alternativ kann man Fotos von den Fundstücken machen, diese zu Karten ausdrucken und ebenfalls laminieren.
Buntstifte/Farben (optional): Zum Bemalen der Steine oder Markierung von Holz, falls Farbe ins Spiel kommen soll (beispielsweise innen in Eichelhauben wie im Beispiel einer Bastelanleitung für Kinder).
Vorgehensweise: Im beschriebenen fließenden Stil könnte eine Anleitung z.B. so lauten:
Man beginne mit einem gemütlichen Spaziergang oder einer Naturbeobachtungstour, bei der die Senioren gemeinsam Materialien sammeln (idealerweise jeweils zwei gleiche Exemplare). Dabei können sie schon frühzeitig eingebunden werden – das gemeinsame Suchen schafft Gruppenerlebnis und fördert die Sinneswahrnehmung. Zurück im Gruppenraum werden die Materialien gesichtet: Erklären Sie, was gefunden wurde, und lassen Sie die Beteiligten die Objekte greifen, anschauen, vielleicht sogar beschreiben (Farbe, Form, Haptik). Dies dient als Aktivierungsphase, in der über Farben oder Formen gesprochen wird. Anschließend ordnet man die Fundstücke einander zu Paaren. Zwei gleiche Blätter oder zwei ähnliche Kastanien bilden jeweils ein Memory-Paar.
Die Naturmaterialien können nun als Spielmaterial dienen. Eine Möglichkeit ist das klassische Memory-Muster: Man legt alle Paare verdeckt (gesammelt auf Tuch oder in einer Kiste) aus, zwei Mal verborgen, so dass jedes Exemplar vor den Teilnehmenden liegt. Die Spieler drehen reihum zwei Objekte um und versuchen, sie als Paar zu erkennen. Dabei ist es hilfreich, wenn die Gegenstände groß genug sind – Experten empfehlen für Senioren lieber größere Formate zu wählen. Wenn beispielsweise normale Memory-Karten mit 6×6 cm für manche Senioren schwierig zu handhaben sind, können stabile Karten mit 10×10 cm Abbildungen oder größeren Objekten verwendet werden. Bei echten Naturteilen gilt: Gleich große oder kontrastreich bemalte Steine, großflächige Blätter oder markante Zapfen sind leichter zu greifen und wiederzuerkennen. Die Betreuungskraft kann unterstützend eingreifen, etwa indem sie nur einen Teil der Paare auslegt (z.B. 6–12 statt 24), um den Schwierigkeitsgrad an das Gruppenvermögen anzupassen.
Tipps für Senioren mit Einschränkungen: Bei Bewegungseinschränkungen kann das Sammeln entfallen und die Betreuerin vorbereitet die Materialien in verschiedenen Behältern. Sind Feinmotorik oder Sehvermögen eingeschränkt, können Alternativen gewählt werden: statt loser Blattpaare etwa Karten mit Fotos von Blättern (laminierte Fotodrucke) oder mit hohem Kontrast bemalte Steine. Für Demenzkranke ist oft ein haptisches Gedächtnisspiel passend – als Variante kann ein Fühl-Memory angeboten werden: Dabei bestehen die Paare aus Materialien mit charakteristischen Oberflächen, die erfühlt werden müssen. So könnte man zum Beispiel zwei Stück Rinde oder zwei Holzperlen in Tuchbeutel legen, die die Teilnehmenden ertasten und zuordnen müssen. Dieses taktile Vorgehen fördert zusätzlich die sensorische Wahrnehmung und verringert die Komplexität für demente Spieler.
Varianten und Lagerung: Um das Natur-Memory länger zu erhalten, können Fundstücke festgeklebt und auf Karton gesichert werden. Laminieren oder transparenter Lack konserviert Blätter und Blüten. Alternativ bietet sich auch die Möglichkeit, die Naturstücke zu fotografieren, die Fotos auszudrucken und aus ihnen ein dauerhaftes Spiel herzustellen. Manche Einrichtungen bewahren die Lieblingsmaterialien der Bewohner in Dekoschalen auf und spielen mit ihnen spontan: Beispielsweise könnte man mit im Herbst gesammeltem Laub ein kleines “Ratespiel” veranstalten (siehe unten). Wichtig ist, dass die Spielelemente trocken und sauber verwahrt werden (z.B. in Behältern mit Deckel), um Schimmelbildung oder Verschmutzung zu vermeiden.
Umsetzung in der Praxis
Das Natur-Memory kann flexibel in den Betreuungsalltag integriert werden. Nachfolgend einige Beispiele für Einsatzmöglichkeiten:
Gruppenangebot nach Spaziergang: Ein beliebtes Setting ist eine Kombinationsaktion mit einem Spaziergang oder im Garten. Dabei sammeln die Seniorinnen und Senioren gemeinsam Material, das sie auf dem Spaziergang begeistert hat (z.B. besonders schöne Blätter oder Früchte). Anschließend wird im Gemeinschaftsraum ein Memory-Spiel daraus gebastelt. Bei der Gruppendiskussion über die gesammelten Objekte können Erinnerungen geweckt werden („Kennt ihr diese Baumart noch aus eurem Garten?“). Das anschließende Memory-Spiel bietet Gelegenheit für geselliges Miteinander und Erfolgserlebnisse, wenn Paare gefunden werden. Durch das gemeinsame Erlebnis draußen und drinnen entsteht ein roter Faden zwischen Natur und Raum, der die Gruppe einander näher bringt.
Tischgruppe als Aktivierung: Auch ohne vorherigen Spaziergang kann die Betreuungskraft ein Natur-Memory vorbereiten und als Tischgruppe durchführen. Zum Beispiel könnten Herbstlaub, Tannenzapfen und Kastanien sortiert auf Karton gebracht werden. Die Gruppe kann in die Vorbereitung einbezogen werden (Erzählen, Benennen der Materialien), bevor man mit verdeckt liegenden Objekten spielt. Dieses Angebot kann jederzeit für 5–10 Personen am Wohn- oder Gruppentisch stattfinden und zählt zu den Aktivierenden Spielen: Es regt zum Mitmachen an, motiviert durch Erfolgserlebnisse und führt oft zu Gesprächen über die Natur und Jahreszeiten.
Themenbezogene Varianten: Jahreszeitliche Anlässe oder Ereignisse lassen sich mit Natur-Memory verknüpfen. Im Herbst können etwa Kastanien-Pärchen oder Herbstfrüchte paargespielt werden – die Erntezeit bietet eine schöne Geschichte für alle Mitwirkenden. Im Winter eignen sich Paare aus Tannenzweigen oder getrockneten Orangenscheiben (getrocknete Orangenscheiben duften weihnachtlich). Im Frühling kann man Frühlingsblumen (Laminiert oder gepresst) verwenden. Durch solche Themen wird das Spiel abwechslungsreich und liefert Anknüpfungspunkte für Erinnerungsreisen (z.B. „Erinnert ihr euch an den Weihnachtsschmuck?“ oder „Wie haben wir früher Ostern gefeiert?“).
Anregungen für Demenzbetreuung: Bei Bewohnerinnen und Bewohnern mit Demenz sollte das Natur-Memory sehr einfach gehalten werden. Die Paare sollten klar unterscheidbar sein und nur wenige zur Auswahl stehen. Die Memory-Spielweise kann ergänzt werden durch Besprechungen der Materialien: „Dies hier ist ein Tannenzapfen, den finden wir im Winterwald.“ Eine Fühlübung wie in einem Tastspiel (z.B. eine Hand in eine Schale mit Laub legen und erfragen, was ertastet wurde) kann Abwechslung bringen. Wichtig ist ein langsames Tempo und positive Verstärkung: Wenn ein Paar gefunden wird, wird gelobt. Kommen Spieler ins Stocken, kann man gemeinsam rätseln oder Hinweise geben – so bleibt Frust aus.
Insgesamt lässt sich das Natur-Memory als spielerisches Aktivierungsangebot vielfältig gestalten: Es kann als Teil eines größeren Programms mit Naturbezug angeboten werden (etwa „Naturnachmittag“ oder „Sinnesspiel Natur“) oder als kurze Gedächtnisübung zwischendurch. Durch das Erinnern an gemeinsam gesammelte Dinge und das Erraten der Paare werden Gesprächsanlässe geschaffen, die sich an persönlichen Erfahrungen orientieren. Das gemeinsame Spiel schult zudem die soziale Aktivität – es geht ja nicht um Wettbewerb, sondern um Spaß und Erfolgserlebnisse im Team.
Zusammenfassend bietet ein selbstgebasteltes Natur-Memory in der Seniorenbetreuung eine kreative, sinnliche und soziale Beschäftigung: Es fördert die Sinne und das Gedächtnis, schafft Naturbezüge auch im Innenbereich und lässt sich flexibel an die Bedürfnisse der Gruppe anpassen. Die Begleitpersonen sollten die Aktivität begleitschaffend gestalten, Varianten anbieten und gegebenenfalls die Regeln vereinfachen, damit alle Teilnehmenden – auch mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen – einen positiven Bezug zur Natur und zur Gruppe erleben können.