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Ein Buch, ein Marathon, ein Wochenende

Das Titelbild des Beitrags zeigt den Schriftzug "Schneller Release, Langes Wochenende" sowie das Logo der Autorin Phillippa Penn.

Ich schreibe diesen Text nach dem möglicherweise krassesten Wochenende meiner Autorinnenkarriere. Die Erschöpfung ist erschöpft, würde ich schreiben, wenn das hier ein Buch und nicht das echte Leben wäre. Aber es waren auch ein paar sehr aufregende, irgendwie lustige und trotz allem rundherum schöne Tage.

Klingt widersprüchlich?

Let me explain.

Fangen wir an mit dem …

… Buch-Release, der eigentlich nicht stattfinden sollte

Wenn du mir auf meinen Social-Media-Kanälen folgst, hast du es vielleicht schon mitbekommen: Am Freitag, 1. August, ist mein neues Buch “Piper House - Painting Trust” (Öffnet in neuem Fenster)erschienen. Und dieser Release war eigentlich zu spät und gleichzeitig zu früh.

Das Bild zeigt die Taschenbuchausgabe von Phillippa Penns neuem Buch "Piper House - Painting Trust" sowie den Hinweis, dass das Buch nun als Printversion erhältlich ist. (Öffnet in neuem Fenster)

Ursprünglich sollte mein neues Buch im Juli erscheinen. Das war der Monat, den ich seit Monaten immer wieder nannte, wenn man mich nach dem Erscheinungstermin gefragt hat. Während des Schreibens und insbesondere während der Überarbeitung und dem Lektorat zeichnete sich aber ab, dass dieser Termin wahrscheinlich nicht schaffbar ist.

Verschiedene Faktoren, persönliche wie berufliche, haben dafür gesorgt, dass ich meinen Lektoratstermin verschieben musste und das hat eine Verzögerung im gesamten Prozess verursacht. Gleichzeitig schritt die Finalisierung des Covers etwas langsamer als geplant voran. Es ist das passiert, was (zumindest mir) häufiger passiert, wenn ich mir allzu harte Deadlines setze: Alles ging nur in seinem ganz eigenen Tempo voran. Aber …

… wir haben doch KEINE ZEIT!

Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass ich wohl den August als Release-Monat annehmen muss, kam der nächste Plot-Twist: Die Special-Edition! Wie schon in einem früheren Newsletter angekündigt, wird es von “Piper House - Painting Trust” (Öffnet in neuem Fenster)eine Farbschnittausgabe geben. Sozusagen eine Schmuckedition, die ich exklusiv als Dankeschön für meine Steady-Mitglieder (der Pakete “Komet” und “Himmelsleuchten”) (Öffnet in neuem Fenster), als Rezensionsexemplare für Blogger*innen und als Messe-Sonderausgabe für Besucher*innen der Buch Berlin (Öffnet in neuem Fenster) produzieren lasse.

Das Bild zeigt die Sonderausgabe mit Farbschnitt von Phillippa Penns neuem Buch "Piper House - Painting Trust". Diese Ausgabe ist bald exklusiv für Steady-Mitglieder der Kategorie "Komet" und "Himmelsleuchten", für Blogger*innen und für den Messeverkauf auf der Buch Berlin verfügbar.

Der Haken an der Sache: Farbschnittausgaben anfertigen zu lassen dauert viel länger als Bücher einfach nur drucken zu lassen. Es ging also plötzlich wieder um den Faktor Zeit, wieder um eine Deadline. Denn schließlich möchte ich diese besonderen Printexemplare möglichst schnell an meine Unterstützer*innen versenden können und sie müssen unbedingt vor der Buch Berlin bei mir sein, damit ich sie mit zur Messe nehmen kann.

Zu meinem Glück habe einen Anbieter gefunden, der mir die Veredelung in meinem Zeitplan ermöglichen konnte. Aber dann die nächste Wendung: Die Farbschnittdruckerei zieht um! Und zwar nicht irgendwann, sondern genau zu dem Zeitpunkt, zu dem voraussichtlich meine Taschenbücher dort ankommen und in die Produktion gehen würden. Ich hatte schon Schreckensvisionen von 120 Büchern (übrigens meine höchste und teuerste Kleinauflage bisher), die auf einer Post-Odyssee durchs Land irren. Mein Vertrauen in Nachsendeaufträge ist in puncto Warenverkehr ziemlich erschüttert, musst du wissen. Dafür habe ich schon zu viele Kolleg*innen mit genau solchen ungünstigen Zufällen struggeln sehen. Regelrechte Albträume von enttäuschten Steady-Mitgliedern (Öffnet in neuem Fenster) und Blogger*innen haben mich beschäftigt und ich sah mich schon vor leeren Regalen auf der Berliner Buchmesse stehen.

Hoffnungsschimmer und Hustle

Ich habe also das Einzige getan, was ich tun konnte, und mich an meinen Distributor BoD gewandt, um herauszufinden, wann genau meine Kleinauflage in den Druck gehen könnte, wann sie dann voraussichtlich versandt werden würde und wie ich sicherstellen kann, dass sie genau dort ankommt, wo sie hinsoll. Dankenswerterweise bin ich auf viel Kulanz und Verständnis gestoßen. Die Chance: Wenn ich es schaffe, die Druckfreigabe bis Donnerstagabend (31. Juli) zu geben, könnte man mir einen Slot anbieten, mit dem meine Bücher sicher noch vor dem Umzug beim Farbschnitt-Dienstleister landen. Hallelujah!

Die Erleichterung war spürbar, aber die Realität war, dass ich damit das Thema Buchsatz nun mit neuer Dringlichkeit durchprügeln musste. Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass das Setzen eines Buchs ein langwieriges Thema und nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung ist. Und als das erledigt war, standen ein letzter Korrekturdurchgang und die Druckfreigabe noch aus. Letztere hat mich vor ungeahnte Hürden gestellt, weil das Einbetten der Schriftarten, die schon auf dem Cover zu finden sind und auch in den Überschriften der Kapitel verwendet werden, einfach nicht klappen wollte. Ich sag’s dir ganz ehrlich: Nach dem ganzen Hin- und Her an dieser Hürde ausgebremst zu werden, war maximal frustrierend.

Und plötzlich geht alles ganz schnell …

Aber ich habe es hinbekommen: Donnerstagnacht war alles, was nötig ist, bei BoD und für die Produktion freigegeben. Ich habe mich erst einmal schlafen gelegt und nur so halb die Nachricht angesehen, die mich am nächsten Morgen mit der Mitteilung, dass alles in die Wege geleitet würde und mein Buch dann jetzt auch live gehen könnte, erreicht hat.

“Live gehen” bedeutet in diesem Fall, dass mein Buch nicht nur in den Druck sondern auch sofort in den Verkauf gestartet ist. Aber mein schläfriges Gehirn hat das nicht so ganz kapiert und nur sowas wie “Super, danke!” getippt.

Und so, Ladies and Gentlemen, veröffentlicht man aus Versehen ein Buch zum nicht vorgesehenen Termin.

Aber lieber ungeplant als zu spät, oder?

Das dachte ich mir zumindest und habe sofort mit dem Marketing begonnen. Schließlich kann ein Buch, an dem ich ein gutes Jahr gearbeitet habe, nicht einfach so sang- und klanglos in den Handel gehen! Ich habe mich also direkt wieder an den Schreibtisch geklemmt, mein Marketingkonzept überarbeitet und einfach versucht die Neuigkeit so schnell und authentisch wie möglich zu kommunizieren.

Und eigentlich wäre das easy gewesen.

Also, an jedem anderen Wochenende.

Aber nicht an diesem Wochenende.

Ein Marathon der Wörter

Denn am Sonntag stand der zweite “10K-Day” (Öffnet in neuem Fenster), ein Schreibmarathon, den ich gemeinsam mit Lisa F. Olsen und Catherine Strefford initiiert und geplant habe, an. Das Ziel: 10.000 Wörter an einem Tag schreiben. Das ist keine Kleinigkeit. Und es ist noch weniger eine Kleinigkeit, wenn man ein Dutzend Kolleg*innen koordiniert, die in Live-Streams durch den Tag führen, kurzfristige Krankheitsausfälle füllen muss und über den Tag hunderte (ja, wirklich, hunderte) Nachrichten, Markierungen und Reposts beantworten möchte.

Wenn Cathy, Lisa und ich nicht so ein Dream Team wären, wäre das alles in bodenlosem Chaos geendet. Aber obwohl wir alle drei lädiert waren - Cathy hatte sich gerade erst von einer Erkältung erholt und einen Messeauftritt gemeistert, Lisa hat wie ich unverhofft ihr neues Buch in derselben Woche veröffentlicht - haben wir die Aktion gerockt. Wir haben unsere Community so gut mitgenommen und motiviert, dass wir Spiegel-Bestseller-Autorinnen für die Teilnahme an der Schreibchallenge begeistern konnten und jetzt, nach der geglückten Aktion, Kooperationsanfragen in unseren Postfächern finden. Wir haben gepowert, und zwar nicht nur an der Tastatur und unseren eigenen Manuskripten.

Jetzt aber mal langsam!

Nach so einem Wochenende will ein Teil von mir einfach nur schlafen, rumhängen und nichts tun. Aber tatsächlich geht es jetzt erst so richtig los. Diese Nachricht an dich ist einer der wichtigsten Punkte auf einer langen Liste von To-Dos, die ich mit dem Release von “Piper House - Painting Trust” (Öffnet in neuem Fenster) nun nach und nach umsetze. Denn es ist mir ganz wichtig, dass du Bescheid weißt, worauf du dich nun einstellen und hoffentlich auch freuen kannst!

Buchpakete und Lesefreude

Ich warte gerade ganz ungeduldig darauf, dass meine Farbschnittexemplare bei mir ankommen, um die Buchpakete für alle Steady-Mitglieder der Kategorie “Komet” und “Himmelsleuchten” (Öffnet in neuem Fenster) zu packen. Auch die Goodies, die es zu den Büchern bzw. in dem Release-Brief an die Mitglieder der Kategorie “Feuerwerk” zu versenden gibt, sind bestellt. Sobald alles bei mir eingetroffen ist, werde ich mich sofort an den Versand machen. Das wird aber vermutlich noch 7 bis 10 Tage, vielleicht auch länger, dauern. Für die Verzögerung entschuldige ich mich, aber ich denke nach dem langen Text, weißt du, dass ich viel Energie investiert habe, um alles zu beschleunigen.

Das Bild zeigt die E-Book-Ausgabe von Phillippa Penns neuem Buch "Piper House - Painting Trust". Steady-Mitglieder ("Komet" und "Himmelsleuchten") sowie Blogger*innen können eine digitale Version anfordern, um die Wartezeit bis zum Erhalt der Sonderausgabe zu verkürzen.

Um die Wartezeit zu verkürzen, biete ich allen “Kometen” und “Himmelsleuchten” an, vorab ein E-Book per E-Mail zu erhalten. So kann schon einmal in der Geschichte geschmökert werden, während die Schmuckausgabe und die Goodies noch auf sich warten lassen. Wenn das für dich interessant ist, dann melde dich gerne bei mir. Auch wer kurzfristig noch eine dieser Mitgliedschaften abschließt oder upgradet, kann diese Möglichkeit nutzen.

Blogger*innen erhalten von mir ebenfalls erst einmal ein E-Book und das komplette Lese- und Rezensionspaket mit der Farbschnittausgabe im Nachgang. 10 solcher Pakete kann ich insgesamt anbieten, 6 wurden schon von langjährigen Kooperationspartnerinnen angefragt und reserviert. Wenn du Blogger*in bist, hast du also jetzt noch die Chance dich um eines der 4 übrigen Rezensionsexemplare bei mir zu bewerben. (Schreibe mir dazu am besten eine E-Mail oder melde dich via Instagram oder TikTok bei mir.)

Das war also das lange und ausführliche Update, das nach den turbulenten letzten Tagen nötig war. Ich hoffe, es hat dir einen Einblick gegeben und deine Fragen beantwortet. Falls nicht, zögere nicht mich anzuschreiben!

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Danke, dass du meine Arbeit mitverfolgst und mich unterstützt! Denn bei allen Mühen und unvorhergesehenen Wendungen liebe ich so sehr, was ich tue - und das verdanke ich Menschen wie dir!

Bis bald und alles Liebe,

Phillippa

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