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Pen(n) Preview Mai: Notizbücher, Lesungen und falsche Verliebte

Die Grafik zeigt den Titel des Newsletters: 
Pen(n) Preview Mai: Notizbücher, Lesungen und falsche Verliebte

Der Mai hat sich bisher als ziemlich schreibreicher Monat gezeigt. Los ging es direkt am 1. Mai mit dem 10K-Day-Schreibmarathon, (Öffnet in neuem Fenster) der damit sogar sein erstes Jubiläum gefeiert hat. Ich persönlich habe es (wieder) nicht geschafft, die 10.000 Wörter, die das Ziel dieses intensiven Schreibtags sind, zu knacken. Das finde ich aber gar nicht schlimm. Denn ich habe an dem Tag ein neues Schreibprojekt begonnen und das ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes …

Monthly Manuscript: Eine andere Art zu schreiben

Meine allerersten Geschichten habe ich als Teenager in Schulhefte und auf Collegeblöcke geschrieben. Vielleicht war auch der ein oder andere halbzerrupfte Briefumschlag dabei, wenn ich eine spontane Idee hatte und gerade nichts anderes in Reichweite war. Eines war jedoch ganz selbstverständlich: Der erste Entwurf wurde von Hand geschrieben! Und bis auf ein paar Kurzgeschichten oder ambitionierte Romananfänge blieb es auch dabei. Das wenigste von dem, was ich damals geschrieben habe, liegt heute in einem digitalen Format vor.

Meine Bücher hingegen (also alle Werke, die du so von mir kennst (Öffnet in neuem Fenster)) habe ich von Anfang an an der Tastatur geschrieben. Das hat für mich einfach Sinn ergeben, denn ich wusste, dass diese Projekte irgendwann veröffentlicht werden würden und wollte mir den zusätzlichen Arbeitsschritt des Abtippens ersparen.

In letzter Zeit habe ich aber sehr gespürt, wie viel Zeit ich an Bildschirmen verbringe. Mehr noch: Es ist so, dass ich im Grunde ständig in irgendeinen Screen starre. Morgens weckt mich mein Handy, während ich mein Frühstück mache, checke ich oft schon erste Nachrichten oder logge mich auf Social Media ein, ich habe Co-Working-Calls, ich schreibe am PC, ich streame in meiner Mittagspause ein Video auf YouTube, gehe zurück an die Tastatur, habe beim Kochen am Abend ein Rezept auf dem Tablet geöffnet, sitze vor dem Fernseher und wenn ich eigentlich schon schlafen sollte, scrolle ich noch immer kreuz und quer durch Instagram. Manches davon lässt sich nicht vermeiden: Eine E-Mail kann ich nicht analog beantworten und Social Media existiert nun einmal nur im Web. Aber ich muss mich nicht ständig mit einem Gerät entertainen und - das war der Knackpunkt - ich muss im Grunde auch nicht am PC schreiben. Wie meine Bücher entstehen, habe ich (vor allem in den frühen Arbeitsphasen) selbst in der Hand. Sprich: Ich kann den ersten Entwurf einer Geschichte auch, wie früher, von Hand schreiben.

Und das mache ich jetzt.

Seit gut zwei Wochen erledige ich meine Schreibarbeit analog und das gefällt mir ehrlicherweise richtig gut. Ich weiß, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem ich meine Geschichte abtippen muss, um sie ins Lektorat zu geben und die weitere Schritte in Richtung Veröffentlichung zu unternehmen. Aber bis es soweit ist, schreibe ich wieder mit Stift auf Papier. Und ich merke jetzt schon die Benefits:

  1. Bessere Konzentration: Ich bleibe fokussierter, weil ich nicht ständig von Benachrichtigungen, die an PC und Handy allgegenwärtig sind, unterbrochen werde. Ich lenke mich auch nicht selbst durch eine “kurze” Recherche ab, die dann doch wieder damit endet, dass ich irgendwo im Internet versumpfe.

  2. Der Nostalgie-Faktor: Wie oben erwähnt, war von Hand zu schreiben bei meinen ersten schriftstellerischen Gehversuchen ganz normal. Es tut gut jetzt wieder so wie damals zu arbeiten. Auch wenn es kitschig klingt: Ich fühle mich dadurch wieder mehr mit meiner verspielten und kreativen Seite verbunden.

  3. Sichtbare Ergebnisse: Der Wordcount am PC ist eine gute Messlatte, um zu sehen, wie weit man in einem Schreibprojekt vorangekommen ist. Aber echte, physische Seiten? Das ist ein wirklich greifbares Arbeitsergebnis! Es macht mich sehr zufrieden, wenn ich am Ende einer Session durch vollgeschriebene Seiten blättern kann. Von Hand zu schreiben fühlt sich produktiver an - obwohl es das ehrlicherweise nicht ist. Mit dem Stift komme ich langsamer voran als an der Tastatur und ich lege häufiger Pausen ein, um meine Handgelenke nicht zu sehr zu strapazieren. Dennoch ist die empfundene Produktivität groß und das macht mich gerade glücklich.

Woran ich schreibe? Nun, ich habe tatsächlich begonnen Piper House 3 zu Papier zu bringen, was einige, die diesen Newsletter lesen, freuen dürfte. Leider muss ich die Freude ein wenig dämpfen, denn obwohl ich nun doch schon an der Geschichte arbeite (die Idee war einfach zu laut und zu aufdringlich, um in meinem Kopf zu bleiben), steht die Veröffentlichung von Piper House 3 nach wie vor auf wackeligen Beinen. In der letzten Pen(n) Preview (Öffnet in neuem Fenster) hatte ich detaillierter erklärt, warum das so ist. Die Kurzfassung ist: Die Fortsetzung der Reihe muss sich finanziell rechnen. Piper House 3 wird es nur aus meinem Notizbuch herausschaffen, wenn Band 2 (Öffnet in neuem Fenster) den Grundstein dafür legt. Wenn du zu den Leser*innen zählst, die sich einen dritten Band wünschen, kannst du aktiv dazu beitragen:

  • Empfiehl die Bücher im Freundeskreis weiter!

  • Sprich mit deiner Lieblingsbuchhändlerin oder dem Bibliothekar deines Vertrauens über Piper House!

  • Schreibe eine positive Rezension bei Online-Buchhandlungen wie Amazon (Öffnet in neuem Fenster), Thalia (Öffnet in neuem Fenster) oder Hugendubel (Öffnet in neuem Fenster)!

  • Teile deine Meinung auf Instagram, TikTok oder Lese-Plattformen wie Reado, Lovelybooks und Goodreads!

  • Jemand, dem Piper House gefallen könnte, hat demnächst Geburtstag? Mach es ihr oder ihm zum Geschenk!

Author’s Agenda: Lesungen in gemütlichen und in gehobenem Ambiente

Ich arbeite mit viel Elan daran meine Piper-House-Reihe noch mehr Menschen vorzustellen. Im Mai stehen für mich zwei Lesungstermine an, bei denen ich hoffentlich viele neue Romance-Fans mit nach Nantucket nehmen darf:

Am 20. Mai um 19:00 Uhr lese ich zusammen mit meiner Kollegin Leni Kraus (Öffnet in neuem Fenster) in der Buchhandlung Bücher-Pavillon in Bad Bocklet. Unser Leseabend steht unter dem Motto „Romantik meets Hoffnung“, was perfekt zu unseren gefühlvollen Liebesgeschichten passt.

Am 29. Mai geht es dann weiter – und zwar an einem richtig schicken Ort: im Grand Hotel Kaiserhof Victoria in Bad Kissingen. Für meine Old-Money-Romance könnte ich mir kaum eine passendere Kulisse vorstellen! Der offizielle Beginn ist um 15:00 Uhr, Einlass bereits ab 14:00 Uhr. Damit alles schön hergerichtet und der Raum ausreichend bestuhlt werden kann, wäre es super, wenn du dich vorher anmeldest. Schreib mir einfach, dann lasse ich dich auf die Gästeliste setzen! Der Eintritt ist frei, wenn du Lust hast, kannst du dir auf eigene Kosten Kaffee und Kuchen aus der Küche des Grand Hotels gönnen.

Fresh Fiction: Ein falscher Ehemann

Auch diesen Monat dürfen sich alle Steady-Mitglieder (Öffnet in neuem Fenster) wieder über eine Kurzgeschichte aus der Reihe Tropes & Places freuen! Diesen Monat lautet das übergreifende Thema der Romanze: Fake Dating. Es könnte aber auch lauten: Konsequenzen schlecht durchdachter Entscheidungen.

Es geht um einen jungen Mann, der etwas von den falschen Leuten gestohlen hat und dringend untertauchen muss. Und vielleicht findet er eine junge Frau, die gerade einen falschen Ehemann an ihrer Seite gebrauchen könnte. Wohin es geht? Das verrate ich dieses Mal noch nicht! Aber ich bin mir sicher, wir werden dort eine gute Zeit zusammen verbringen. Nächste Woche droppe ich die neue Kurzgeschichte, bis dahin kannst du (falls nicht schon geschehen) die Forbidden Romance aus dem letzten Monat (Öffnet in neuem Fenster) lesen!

Du hast noch gar keine Mitgliedschaft abgeschlossen? Dann schau dir meine Pakete hier gerne einfach einmal unverbindlich an!

(Öffnet in neuem Fenster)

Das war’s für die Monatspreview! Danke, dass du bis hierhin gelesen hast!

Bis ganz bald!

Phillippa

Kategorie Pen(n) Preview

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